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Diskutiere im Thema Befund negativ - was nun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Befund negativ - was nun?

    Nur mal rhetorisch für den Fall X ...
    Du hast doch aber täglichen Bedarf, wenn ich das richtig sehe oder läuft dein Studium nicht von zumindest Montag bis Freitag und am Wochenende, denke ich mal ist Lernen angesagt? Oder irre ich mich da? Und wenn die Schule und das Studium nicht klappt, was denkst du, ist in der Arbeitswelt anders?

    Dazu kommt, dass du zumindest in der Einstellung durchaus die Medikamente regelmässig nehmen müsstest. Und ob danach Medikamente für den Bedarf möglich sind oder nicht, da streiten sich die Geister ...

    Aber ich erlaube mir auch ein Schmunzeln an dieser Stelle, denn ich wollte ja auch nur "nach Bedarf". Mein Arzt sah es anders und verschrieb mir Strattera, wofür ich ihn damals fast hätte lynchen können. Heute bin ich froh, dass er das getan hat, denn ich profitiere sehr davon. - Wie das aber genau bei dir ist, kannst du erst wissen, wenn du es ausprobiert hast.

    Allerdings ist das ja jetzt noch ein ungelegtes Ei, denn am Anfang steht wirklich eine saubere und ordentliche Diagnostik. Bisher ist ja gar nicht gesagt, dass es wirklich AD(H)S ist, auch wenn einige Sachen dafür sprechen. Letzlich kann das aber nur durch einen Facharzt mit Erfahrung und mit einer richtigen Diagnostik festgestellt werden ...

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Befund negativ - was nun?

    Jack123 schreibt:
    Also Es war ein Fragebogen der aufs Kindesalter bezogen war (glaub draufgestanden ist 8-13) bei dem ging es schon um Konzentration und "Zappeligkeit";
    So etwas wie hier unter A6 (Seite 25 im PDF) war aber nicht dabei?

    http://www.springer.com/cda/content/...099-p173820605

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Befund negativ - was nun?

    ChaosQueeny schreibt:
    Aber ich erlaube mir auch ein Schmunzeln an dieser Stelle, denn ich wollte ja auch nur "nach Bedarf". Mein Arzt sah es anders und verschrieb mir Strattera, wofür ich ihn damals fast hätte lynchen können. Heute bin ich froh, dass er das getan hat, denn ich profitiere sehr davon.
    Es gibt Ärzte, die würden jetzt schreiben, Stimulanzien nach Bedarf hat nichts mit ADHS-Therapie zu tun sondern ist Medikamentenmißbrauch.

    Etwas überspitzt, aber wenn man mal genau drüber nachdenkt, ist da was dran!

    Von dem "Ritalin nur an Schultagen" ist man bei Kindern ja z.B. auch eigentlich längst wieder weg.


    Wiederum macht es, selbst wenn man keine Medikamente nehmen will, ja durchaus Sinn ADHS abzuklären.

    Bis zu einem gewissen Schweregrad sind ja oft auch gute Verbesserungen nicht-medikamentös erzielbar. Allein durch Störungswissen, Therapie / Coaching etc.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Befund negativ - was nun?

    Und es gibt Ärzte, die sehen das pragmatisch und wenn man sonst relativ gut beieinander ist, ist es für die absolut okay. Warum soll man z. B. in den Ferien Kindern Medikamente geben, wenn sie diese nicht benötigen oder nur eingeschränkt benötigen?

    Ich sage ja, daran streiten sich die Geister ...

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Befund negativ - was nun?

    Würde erstmal schauen das du eine saubere, korrekte Diagnostik machen lässt, was auch immer dabei heraus kommen wird.

    Dein Ansatz die Ärzte aus diesem Forum ab zu telefonieren ist schon mal der richtige Ansatz.

    Nach solchen komischen Begegnungen die du hattest, hätte ich vermutlich genauso reagiert und die Antidepressiva abgelehnt.

    Trotz alledem solltest du nicht jedes Medikament verteufeln. Ganz gleich was du für eine Diagnose bekommen wirst.

    Man kann auch nicht generell sagen das ist schlecht oder das ist gut. Jeder Mensch reagiert anders auf gewisse Stoffe, reize etc.

    Was für den einen gut ist und funktioniert kann bei jemand anders das Gegenteil bewirken.

    /dev/random schreibt:
    Es gibt Ärzte, die würden jetzt schreiben, Stimulanzien nach Bedarf hat nichts mit ADHS-Therapie zu tun sondern ist Medikamentenmißbrauch.
    Würde ich nicht so sagen.

    Nehme an Schultagen 2 mal 20 mg Ritalin Adult und abends wenn ich noch lernen muss oder Gruppen arbeiten anstehen nach Bedarf 10mg unretardiert

    Wozu sollte ich an Abenden vor dem TV oder bei Sportlichen Aktivitäten eine Medikation nehmen die ich für diese Tätigkeit nicht brauche.

    An Wochenende oder Ferien hingegen brauche ich nur 2 mal 10mg um mein Zeug auf die Reihe zu bekommen.

    Stress und allgemeines Wohlbefinden spielen da bei mir eine recht große Rolle, was die Medikation Menge angeht.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Befund negativ - was nun?

    Ich glaube es kommt teils auch auf den Subtyp und deren Stärke an, ob man die Medis auch im privaten Umfeld braucht um sich wohler zu fühlen.
    Der stark hyperaktive Subtyp ist auch dort oft ohne Medis sagen wir mal schwer erträglich für andere und sich selbst.
    Der vorwiegend unaufmerksame Subtyp möchte eben auch vom TV oder Gesprächen oder dem Buch was mitkriegen, der ist mit Medis auch beim Kochen, Spielen etc weniger angestrengt, weil er nach Aufmerksamkeit ringt.

    I
    Die Stärke der Stimmungsschwankungen, Reizoffenheit und inneren Unruhe spielt sicher auch bei vielen eine Rolle, wie regelmäßig sie Medis nehmen.


    Für eine gute Einstellung mit MPH kommt man aber um eine zumindest zeitweilig dauerhafte Einnahme selten drum rum. Das lohnt sich aber.
    Geändert von creatrice ( 6.11.2015 um 00:57 Uhr)

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Befund negativ - was nun?

    bipolare störung kann nahezu identische symptome hervorrufen wie unbehandeltest adhs.
    ein negativer adhs befund ist ganz und gar keine schlechte nachricht, finde ich. dann bleibt dir nähmlich die ganze btm medikation erspart.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Befund negativ - was nun?

    Sunny19 schreibt:
    ein negativer adhs befund ist ganz und gar keine schlechte nachricht, finde ich. dann bleibt dir nähmlich die ganze btm medikation erspart.
    ...wenn der "negative Befund" genauso gründlich und fachmännisch zustande gekommen ist wie man es von einem positiven Befund erwarten sollte!

    Also nicht nur ein bloßes "Abwinken" des uninformierten oder unwilligen Diagnostikers ist.



    Was die Stimulantien-Einnahme nach Bedarf angeht:

    Da gibt es wohl tatsächlich sehr unterschiedliche Ansichten vor allem unter den Behandlern.


    Vor allem z.B. zu diesem Punkt:

    ChaosQueeny schreibt:
    Warum soll man z. B. in den Ferien Kindern Medikamente geben, wenn sie diese nicht benötigen oder nur eingeschränkt benötigen?
    Da würde jetzt mancher Fachmann argumentieren:

    Wenn ein Kind wirklich ADS / ADHS hat ist nicht nur der Schulbetrieb beeinträchtigt, sondern auch soziale Lernerfahrungen außerhalb der Schule und vieles mehr. Dann wäre es therapeutisch fahrlässig, Medikamente nur in den Schulzeiten zu geben. Außerdem wäre genau das - also die Beschränkung auf den Schulbetrieb - die "Funktionalisierung" der Medikamente, welche die Medien so gerne zwecks Negativberichterstattung ausschlachten.


    Aber:

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich sage ja, daran streiten sich die Geister ...
    Genau so ist das!


    Der Aussage von ceatrice würde ich allerdings vollkommen zustimmen:

    creatrice schreibt:
    Für eine gute Einstellung mit MPH kommt man aber um eine zumindest zeitweilig dauerhafte Einnahme selten drum rum. Das lohnt sich aber.
    Geändert von /dev/random ( 8.11.2015 um 16:06 Uhr)

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Befund negativ - was nun?

    Noch war es ja gar keine AD(H)S-Diagnostik, sondern ein Konzentrationstest, wenn ich das richtig verstanden habe. Und das sagt ja über AD(H)S erst einmal alleine noch gar nichts aus.

    Dabei würde dann ja eigentlich bei einer AD(H)S-Diagnostik auch abgeklärt, ob es nicht eben doch noch etwas Anders ist ... Würde ich zumindest denken, wenn es sauber und ordentlich erfolgt! Damit wäre das Rumrätseln vielleicht vorbei. Mit einem Abwinken einer Einzelperson ohne richtige Testung und beruhend auf ein Einzelgespräch würde ich mich jedoch nicht zufrieden geben.


    Wenn z. B. das Kind aber auch ausserhalb von den Medikamenten seine Erfahrungen machen kann, kann das durchaus hilfreich sein. Ausserdem hilft das auch bei der Einschätzung, ob gelerntes auch so umsetzbar ist. Gleichzeitig spielt auch ab einem gewissen Alter die Meinung des Kindes eine Rolle und manche Kinder möchten nicht ständig Medikamente nehmen, was durchaus nachvollziehbar ist. Dennoch kommt es wohl auch dabei auf die Ausprägung und die jeweligen Anforderungen sowie die mögliche Betreuung und ggf. den Betreuer an.
    Geändert von ChaosQueeny ( 8.11.2015 um 16:09 Uhr)

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Befund negativ - was nun?

    Ganz genau!


    Es war zwar wohl ein AHDS-Selbstbeurteilungsbogen in Bezug auf die Kindheit dabei, soweit ich es verstanden habe.

    Aber offenbar nicht mal einer bezogen auf aktuelle Symptome.

    Also ... wenig valide.


    Die Psychologin scheint ja in alle möglichen Richtungen getestet haben (z.B. auch Rorschach-Test ... naja). Was ja erstmal durchaus zu begrüßen ist.

    Nach einer soliden ADHS-Diagnostik klingt es dennoch nicht.



    PS:

    ChaosQueeny schreibt:
    Wenn z. B. das Kind aber auch ausserhalb von den Medikamenten seine Erfahrungen machen kann, kann das durchaus hilfreich sein. Ausserdem hilft das auch bei der Einschätzung, ob gelerntes auch so umsetzbar ist. Gleichzeitig spielt auch ab einem gewissen Alter die Meinung des Kindes eine Rolle und manche Kinder möchten nicht ständig Medikamente nehmen, was durchaus nachvollziehbar ist. Dennoch kommt es wohl auch dabei auf die Ausprägung und die jeweligen Anforderungen sowie die mögliche Betreuung und ggf. den Betreuer an.
    Hmm... ja, auch das sind wichtige Aspekte.

    Zum Beispiel das "auch mal ohne Medikamente" unter dem Gesichtspunkt von Selbstwirksamkeitserfahrung! Übrigens auch für Erwachsene nicht unrelevant...

    Man sieht - kontroverses Thema!


    Wie kamen wir darauf?

    Beim Threadersteller war, so las ich heraus, irgendwie der Eindruck entstanden, Medikamente bei ADHS wären eher eine Art Bedarfsmedikation. Die man also z.B. zum Lernen einnimmt. Er selbst steht Medikamenten zumindest als Dauermedikation offenbar eher skeptisch gegenüber.

    Besonders bei Neu-Einstellung von ADHSlern wird aber die tägliche Einnahme wohl eher die Regel sein. Aus durchaus guten Gründen (Dosisfindung etc.).

    Dass später - vor allem bei erfahrenen und sonst zuverlässigen Patienten - möglicherweise eigenverantwortliche Spielräume bei Dosis und / oder Einnahmehäufigkeit ärztlich vorgegeben werden können, steht ja außer Frage. Wobei dabei meines Erachtens "Mißbrauchsgefahr" bzw. Gefahr der "Funktionalisierung" der Medikamente im Einzelfall kritisch reflektiert werden muss.
    Geändert von /dev/random ( 8.11.2015 um 16:34 Uhr)

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