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Diskutiere im Thema Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    für die diagnose spricht:

    du kriegst endlich gewissheit!
    und falls sie positiv ist bekommst du dann endlich die richtige therapie, mit der dann hoffentlich auch die komorbitätserkrankungen weniger werden oder ganz verschwinden und mit der du dein leben besser in den griff kriegst.
    wenn sie negativ ist bekommst du vllt anregungen in welcher richtung du weitersuchen könntest.
    deine angehörige werden entlastet und sich freuen das du nicht mehr so zerstreut bist und dich auf einmal viel besser auf das wesentliche konzentrieren kannst. der leidensdruck wird deutlich weniger.
    allerdings würde ich dir raten deine ablehnung gegenüber den medies nochmals zu überprüfen, denn die sind bei einer therapie die erste wahl und die mediale angstmache ist übertrieben. ich nehm sie seit zwei jahren und hab mich seitdem mehr erholt als in den jahren zuvor, einfach nur weil der stress durch den dopaminausgleich dadurch gemindert wurde. nach bedarf nehmen würde ich sie eher nicht, denn sie entfalten ihre volle wirkung erst nach einiger zeit.

  2. #12
    Pepperpence

    Gast

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    Ich denke nichts spricht dagegen mit 55 eine Diagnose anzugehen. Du bist ja nicht gezwungen Medikamente zu nehmen, wenn Du diagnostiziert bist.

    Die Probleme und der Leidensdruck wird mit dem älterwerden ja nicht weniger und bedenke, dass Deine "Säule" also Deine Frau ja auch Entlastung brauchen könnte und vielleicht froh wäre wenn sie weniger tragen müsste.

    Dazu kommt (was natürlich nicht zu hoffen ist) dass die Säule ja auch mal wegfallen könnte. Unfall, Krankheit oder Trennung und plötzlich stehst Du alleine da.

    Bei mir kam es u.a. zur Diagnose weil mein Fels in der Brandung, mein Ex-Freund sich von mir trennte und ich da eben nicht nur meinen Partner sondern auch ganz viel an Struktur und Halt verloren habe. Von der Tagesstruktur, die in diesen Jahren vorgegeben über psychischen Halt bis hin zu ganz normaler Hilfe im Alltag ... das war schon einiges was ich plötzlich wieder alleine regeln musste hinzu kam das Chaos dass ich hinter den Kulissen verborgen hatte und das mir dann zusätzlich um die Ohren flog.

    Es ist schon besser wenn man alles Potential das man hat, um alleine im Leben zurecht zu kommen auch ausschöpft und das geht mit einer Diagnose schon besser. Alleine weil sich auch ganz andere Behandlungsmöglichkeiten wie Verhaltenstherapie oder Ergotherapie eröffnen.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    @cleric: Ich habe meine Diagnose (ADS) kürzlich bekommen und bin auch schon über 50. Seit einer Woche nehme ich jetzt MPH.

    Ich kann mir jetzt vieles, was in meinem bisherigen Leben nicht so rund gelaufen ist, besser erklären. Das entlastet mich persönlich, macht Sinn. Angesichts der Diagnose kann ich meine bisherige Entwicklung auch anders, d.h. besser bewerten. Erfreulich, was ich trotz (und wegen) ADS geschafft habe!

    Beruflich bin ich auch ziemlich unter Druck (bin auch selbständig), mit MPH geht's mir mit der Arbeit besser, habe deutlich mehr Schwung, auch für Arbeit, die ich reichlich öde finde (und davon habe ich zur Zeit viel). Meine Stimmung ist allgemein heller, bin aber nicht aufgekratzt. Natürlich ist's nach einer Woche erst ein erster Eindruck. Trotzdem bin ich zuversichtlich, bin wieder optimistischer, dass ich die Kurve kriegen werde.

    Ich bin sehr froh, habe ich den Schritt gewagt und würde es sofort wieder machen.

    Einen guten Start in die neue Woche

    BG

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 198

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    Meine Diagnose kam mit 47. Durch MPH ist meine Impulsivität komplett verschwunden was für alle entlastend ist. Bin auch selbständig und geniesse das planvollere und ruhigere Arbeiten sehr.
    Gruss Rob

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    Zunächst einmal vielen Dank für all die Antworten.

    Ich tendiere inzwischen auch dazu, einer Diagnose anzustreben. Allein schon das befassen mit ADS als möglicher Ursache für eine gute Anzahl an Problemen haben mir viel Belastung abgenommen und in einem neuen Licht sehen lassen.

    Prinzipiell bin ich möglichen Medikamenten gar nicht unaufgeschlossen gegenüber.

    Es war eigentlich sehr neu für mich, das Medikamente bei AD(H)S eine Option ist. Das ganze braucht natürlich tierisch lange Zeit *
    (und geduld, von der ich einfach nicht weiss, woher ich sie nehmen soll.

    Der stress mit diesen Symptomen, die ich einer möglichen ADS zuschreibe ist gerade jetzt so stark geworden seit meine Frau nun im Rollstuhl sitzt und alles auf mich gefallen ist. Alles ist neu zu planen und organisieren vieles, was sie mir bis dahin abgenommen hat (z.b. Die Kundenkontakte, ihre anteile im Haushalt, autofahren etc ) zusätzlich ihre komplette grundversorgung,- snsich passt da alles schon, aber bei mir ist jetzt doch ziemlich viel von diesem alten ( ads)-müll ausgebrochen . . .

    Klingt wirr???
    Ist's vielleicht auch
    LG
    Cleric

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    hallo,

    meine diagnose habe ich erst vor ein paar wochen bekommen, viele dinge habe ich danach anders gesehen und konnte mir einiges erklären.

    eine echte hilfe habe ich bis jetzt allerdings noch nicht bekommen, bin auch noch nicht fertig mit dem einordnen aller gedanken.

    hab den mut zur diagnose, es geht auch ohne familie

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    cleric.kahl schreibt:
    Zunächst einmal vielen Dank für all die Antworten.

    Ich tendiere inzwischen auch dazu, einer Diagnose anzustreben. Allein schon das befassen mit ADS als möglicher Ursache für eine gute Anzahl an Problemen haben mir viel Belastung abgenommen und in einem neuen Licht sehen lassen.

    Prinzipiell bin ich möglichen Medikamenten gar nicht unaufgeschlossen gegenüber.

    Es war eigentlich sehr neu für mich, das Medikamente bei AD(H)S eine Option ist. Das ganze braucht natürlich tierisch lange Zeit *
    (und geduld, von der ich einfach nicht weiss, woher ich sie nehmen soll.

    Der stress mit diesen Symptomen, die ich einer möglichen ADS zuschreibe ist gerade jetzt so stark geworden seit meine Frau nun im Rollstuhl sitzt und alles auf mich gefallen ist. Alles ist neu zu planen und organisieren vieles, was sie mir bis dahin abgenommen hat (z.b. Die Kundenkontakte, ihre anteile im Haushalt, autofahren etc ) zusätzlich ihre komplette grundversorgung,- snsich passt da alles schon, aber bei mir ist jetzt doch ziemlich viel von diesem alten ( ads)-müll ausgebrochen . . .

    Klingt wirr???
    Ist's vielleicht auch
    LG
    Cleric
    Klingt nicht wirrer als von anderen.
    Ist aber verständlich. Einmal ist die Beschäftigung mit dem eigenen Wesen komplex. Dann ist das Medium Schrift und das noch im Netz zu eindimensional um eine mehrdimensionale Lage darzustellen.
    Die schwer vorstellbare Möglichkeit selbst von AD(H)S betroffen zu sein tut ein übriges.
    Und sollten deine Auffälligkeiten tatsächlich daher kommen, dann könnten sich auch noch mehr Fragen für dich lösen. Gruß
    mountains

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Was spricht für oder gegen Diagnose mit 55?

    ich habe auch erst seit 3monaten meine diagnose,

    hat es sich gelohnt? ja u nein.
    ich hab vieles gelernt zu verstehen was in meinem leben falsch gelaufen ist. leider hab ich noch gesundheitliche probleme dank derer eine medikamentöse ads-behandlung vorerst nicht möglich ist. (mir kommt es eher so vor als das kein arzt die verantwortung übernehmen will). meine verhaltenstherapie bringt mir nur z.t. was - die termine sind zeitlich zu weit auseinander.
    da ich seit fast 1,5 jahren krank bin u deswegen gerade mein soziales gefüge auseinanderbricht, frage ich mich gerade ob ich in der reha besser nicht auf den ads-verdacht gekommen wäre u vor allem das ich es besser verschwiegen hätte. dann würde ich vermutl. längst wieder arbeiten statt vor dem finanziellen u beruflichen ende zu stehen. zumindest bis zum nächsten burnout.

    trotz allem chaos das sich seitdem um mich rum bildet denke ich das es der richtige weg war auf die ads-testung zu bestehen. zumindest meiner familie hilft es vielleicht etwas besser mit meinen macken umzugehen.

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