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Diskutiere im Thema Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Mir gehts definitiv viel schlechter, mein Kampfgeist ist weg.
    Fühle mich so, als ob ich lebenslängig bekommen habe.
    Spiele mit Gedanken, mich in Betreunug zu begeben.
    Evtl. gesetzliche Betreuhung, EU-Rente und mich dann daran gewönnen, dass ich behindert bin und dass daran keine Therapie was ändern kann.
    Und so langsam freue ich mich mit diese Idee an: kein Stress mehr, lange schlafen, keine Verpflichtungen.
    Kampf ist zu Ende, der Soldat darf heim

    @espresso

    Und was ist, wenn du mit den Mittagsessen wartest, bis du die zweite Tablette nehmen muss?

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Hallo Felis,
    vorweg erstmal kurz zum Mittagessen: Dann müsste ich zwischen Frühstück und Mittagessen ja 7-8 Std. warten. Da hätte ich, aber vor allem meine Mittmenschen sicher wenig zu lachen. Wenn ich Hunger habe, laufe ich Amok. Und aller, aller spätestens nach 5,5 Std. sollte sich dann meine Umwelt in den Schützengraben werfen und in Sicherheit bringen. Nee, dass geht leider gar nicht.

    Nun zu Dir:
    Ernsthaft? Du möchtest den Rest Deines Lebens Fremdbestimmt leben? Ich kann sehr gut verstehen, dass man eine Auszeit braucht, wenn man so eine Diagnose bekommen hat und sich erstmal sortieren muss. Vielleicht sogar über einige Monate hinweg. Aber den Rest des ganzen Lebens???
    Medikamente werden doch helfen, dich 'Alltagstauglich' zu machen und in Therapien kriegst Du Hilfe dabei, Dich zu sortieren und auch Strategien an die Hand, wie man bestimmte Probleme angehen kannst.
    Auch die Depression kannst Du doch behandeln lassen. Das wird sicher seine Zeit dauern und auch ein gutes Stück Arbeit sein, aber sich jetzt auf den Rest seines Lebens festzulegen ist sicher keine Lösung. In der Depressionstherapie wird sogar ausdrücklich davon abgeraten, dass man in einer depressiven Phase einschneidende Veränderungen vornimmt. (umziehen, Arbeitsplatz kündigen, sich vom Partner trennen...)

    Felis, wirf die Flinte nicht ins Korn! Begebe dich ruhig in Behandlung, auch in eine stationäre, aber triff keine schwerwiegenden Entscheidungen!!!

    Alles Gute für Dich!

    Espresso

  3. #23
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    @espresso

    Hä???
    Bin nicht depressiv: schlafe gut, esse gut, spazierengehen macht Spass, Schwimmen auch. Andere Sachen verschweige ich leiber, aber sie machen auch Spass

    Bin nur kampfmüde und schauze voll, als ein Hamster im Rad zu rennen.
    Und fremdbestimmt bin ich schon lange: Schule, Ausbildung, Arbeit, Arbeit, Arbeit.
    Ich will raus
    Und wenn ich dann sehe, wie zufrieden eine BL-Bekanntin ist: sie hat ihre EU-Rente, jobbt ehenamtlich in einem Sozailkaufhaus ein paar Stunden pro Woche, dann denke ich über diese Alternative nach.


    Und mit deiner Essen:
    naja, ich komme mit zwei Mahlzeiten locker aus, nur Fleisch muss sein

    Und was ist, wenn du zwischendurch den hunger mit Joghurt und Co. stillst, und erst mit zweiten Tabletten richtig Mittag isst, wie Spanier es z. B machen?

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Oh je, das tut mir leid. Da habe ich mich wohl in die Nesseln gesetzt. :-( Ich hatte es so verstanden, dass du dich selber aufgibst und anderen in die Hände geben möchtest. Sorry!

    Trotzdem würde ich so lange wie möglich für mich selber die Verantwortung übernehmen wollen. Wir wollen doch alle mal unsere Ruhe haben, einfach in der Zeit treiben lassen und nicht darüber nachdenken müssen, was man noch tun und erledigen muss. Aber so ist es halt. Und auf ganz bewusst auf Kosten der anderen Leben zu wollen, obwohl man eigentlich fähig wäre, für sich selbst zu sorgen, ist ja auch nicht die ultimative Lösung.
    Kannst Du Dir nicht einfach mal ein Jahr Auszeit nehmen oder ähnliches. Work an travel zum Beispiel. Die reist in der Gegend rum und immer, wenn das Geld knapp wird jobbst Du eine Weile irgendwo. Oder du gehst als Au Pair ins Ausland. Ich kenne durchaus nicht nur junge Mädchen die das gemacht haben, sondern auch 'reife' Frauen. :-)
    In der Zeit kann man ja auch zur Ruhe kommen und sich sortieren und Kraft schöpfen, über einen Neuanfang nachdenken usw....

  5. #25
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    espresso schreibt:
    Und auf ganz bewusst auf Kosten der anderen Leben zu wollen, obwohl man eigentlich fähig wäre, für sich selbst zu sorgen, ist ja auch nicht die ultimative Lösung.
    Nun ja, habe 20 Jahre, die ich in Deutschland lebe, nur gearbeitet.
    Also bin ich den Gesellschaft nix schuldig.

    Und ich glaube, wenn ich beim "Nachtbus" ehrenamtlich für die Obdachlose Bröte schmiere, tuh ich viel mehr gutes, als wenn ich in einem Büro Papierkram produziere.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    das machst du an den 20 Jahren fest??? Andere arbeiten 50 Jahre für Ihre Rente und arbeiten zusätzlich noch ehrenamtlich... Oder fangen, wenn sie in Rente gehen, mit dem Ehrenamt an oder machen weiter... oder oder oder..

    das System ist nicht dafür ausgelegt, dass man einfach mal so vorher in die Rente geht. Dann kann das System nur kollabieren....

  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    espresso schreibt:
    das machst du an den 20 Jahren fest??? Andere arbeiten 50 Jahre für Ihre Rente und arbeiten zusätzlich noch ehrenamtlich... .
    Sehr viele arbeiten gar nicht , und das seit Generationen.
    Glaub mir, habe genug davon beruflich gesehen.


    espresso schreibt:
    das System ist nicht dafür ausgelegt, dass man einfach mal so vorher in die Rente geht. Dann kann das System nur kollabieren.....
    Ich habe auch nicht gesagt, dass ich für immer aufhöre. In 5 Jahren kann es wieder anders aussehen.
    Aber momentan reichts es, ich will mich neu finden, ich will meine Berufung finden und nicht nur funktionieren

    Und wieviel kostet dem Gesellschaft meine lebenslange Medikation?

    Wenn ich lerne, ohne Medis mit mir klar zu kommen, Reha und Krankenhauskosten spare - ist doch viel mehr Nutzen für die Gesellschaft, als mich mit Pillen auf deubel-komm-raus wieder für den Hamsterrad fit zu machen.

  8. #28
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Nishtha schreibt:
    @espresso

    Ich bin durch ein anderen Forum (für BL) auf den Ausweis gekommen. Wurde da auch ermuntert das ich das beantragen könnte, wegen der Depressionen usw.
    Wurde über Vorteile aufgeklärt und werde es einfach mal versuchen. Denn Versuch macht klug
    Denn Vorteile wie Kündigungsschutz und anderes ist für mich interessant, wenn ich öfter mal Depressiv krank geschrieben werden sollte...

    Hallo Nishta,

    ich spiele auch mit dem Gedanken, weil ich studieren will und als Student über 30 genug Nachteile damit hab. Aber wie ist es mit dem Arbeitsleben? Den Ausweis wird man ja nicht mehr los. Bist Du da informiert? Es ist nicht so leicht mit ausweis einen Job zu bekommen.

    Grüße!

    Zum Thema: Dekompression? Oh, ja! Allein schon, weil das Umfeld damit rechnet und endlich eine Schublade für einen zu haben glaubt!

  9. #29
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Man soll solche Diskussionen nicht vom Zaun brechen, aber mir stellt es gerade die Nackenhaare auf.
    Ihr kalkuliert eiskalt, ob vielleicht ein bisschen Behinderung von Vorteil sein kann? (Polarfuchs)
    Und ihr sagt eiskalt: es gibt Familien, in denen ist Sozialhilfe Familientradition, warum soll ich mich nicht auch auf Sozialhilfe beschränken? (Felis)

    Im Prinzip ist das eure Sache, nicht meine (außer der Tatsache, dass ich für euch mitbezahlen muss, wenn ich mein Leben so einrichte, dass ich es schaffe, ausreichend für meinen Lebensunterhalt zu arbeiten und in die Sozialkassen einzahle, aber das ist eher ein theoretischer als ein praktischer Gedanke und stört mich persönlich nicht weiter).

    Aber MICH stört daran, dass es ein schlechtes Licht auf mich als Mensch mit ADHS wirft, wenn andere Menschen ihr ADHS als Grundlage für Pläne benutzen. die man früher unter dem altmodischen Ausdruck "Sozialschmarotzertum" abgehakt hat.

    Mich stört hier in dem Thread außerdem, dass espresso eine Frage gestellt hat, die heißt: Wie komme ich mit meiner Diagnose und mit meiner ADHS zurecht und dieser Fred wird umgebogen in einen Dialog über Möglichkeiten, wie man einen GdB herausschinden kann.

    Habe fertig.

  10. #30
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Miss Taik schreibt:

    Aber MICH stört daran, dass es ein schlechtes Licht auf mich als Mensch mit ADHS wirft, wenn andere Menschen ihr ADHS als Grundlage für Pläne benutzen. die man früher unter dem altmodischen Ausdruck "Sozialschmarotzertum" abgehakt hat.
    Ganz zu schweigen von denjenigen ADHS'lern,die tatsächlich so weit eingeschränkt sind,dass sie einen GdB haben,bzw. Sozialleistungen beziehen,weil sie müssen und schlicht nicht in der normalen Arbeitswelt bestehen können und das nicht als Möglichkeit für ein paar zusätzliche Vergünstigungen nutzen...

    Sorry,OT wieder aus,Danke Miss Taik!

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