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Diskutiere im Thema Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Zappelmaus schreibt:
    Hallo ...

    Schwerbehinderten Ausweis .. Kann jeder ( Mensch) bekommen , der ein körperliches oder seelisches Gebrechen bzw. Beeinträchtigung hat ..
    Meist wird dieser zuerst vorüberging ausgestellt und dann alle 3-5 Jahre verlängert
    ​Meines Wissens nach wird der erste Ausweis auf ein Jahr ausgestellt. Die Verlängerung geschieht dann in Bezug auf deine Erkrankung und beträgt 3-7 Jahre. Sprich ein Antragsteller mit der Erkrankung Depression bekommt nicht automatisch eine Verlängerung von 7 Jahren da diese Art der Erkrankung nicht immer chronisch verläuft. Bei einer Beinamputationsverletzung ist klar das das Bein nicht nachwächst und man bekommt automatisch unbefristet. USW.

    mitunter aber auch schon sofort oder nach der ersten Verlängerung dann unbefristet ...

    Dennoch gibt es neue Gesetze , nach denen auch unbefristete Ausweise wieder entzogen werden können , wenn erneut geprüft wird und die Grundlage ( also die Beeinträchtigung) wegfällt ( Bei Genesung) ...
    ​Das ist grundsätzlich so das man regelmäßig in Intervallen wie oben beschrieben nachweisen muss ob und wie sehr krank man ist. Atteste müssen erneut eingereicht werden und es müssen im unklaren Fall auch erneute Untersuchungen beim MDK absolviert werden. MDK = Medizinischer Dienst der Krankenkasse

    Den Antrag gibt es evtl. beim Arzt . Sicher aber beim Integrationsamt...
    Beim zuständigen Versorgungsamt.

    Vorteil .ab 50% Gdb besserer Kündigungsschutz , mehr Erholungsurlaub Steuervorteile und bei manchen öffentlichen Einrichtungen ermäßigten Eintritt .... Er mehr darüber weiß gerne ergänzen ....
    Es kommt auch noch auf die Merkzeichen an. Ein Ausweis besteht aus dem Grad der Behinderung 10 - 100 % und diversen Kennzeichen welche dir aufgrund deiner Erkrankung zugesprochen werden. Z.B: B = Heißt Begleitperson, G = Gehbehinderung, AG = Außergewöhnlich Gehbehindert, Bl = Blind

    Habe meinen seit 6 Jahren wurde nach 3 Jahren Befristung , unbefristet verlängert ... Allerdings wegen einer Krebserkrankung und den damit verbundenen seelischen Beeinträchtigungen ( ich habe ihn damals gleich im Krankenhaus bach den Operationen gestellt )


    nur mut ... Mehr als ablehnen geht nicht .. LG ZaMau
    Das stimmt. Probieren geht über Studieren und es kostet ja nichts.... Jedenfalls finanziell nicht

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Hallo,
    den Antrag wollte ich gar nicht stellen (wusste ja auch nichts von der Möglichkeit), war nur sehr überrascht, dass es bei ADHS überhaupt die Möglichkeit gibt.
    Da, bisher zumindest, auch noch keine Nebendiagnosen gestellt wurden, würde ich den vermutlich auch gar nicht bekommen.
    Vielen lieben Dank für de Erklärungen bezüglich des Antrags!

    Vielen, vielen Dank auch für diejenigen, die mir einen Einblick in die Zeit nach ihrer eigenen Diagnosestellung gegeben haben!!!!

    Espresso
    ~

  3. #13
    Auf neuen Wegen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Hallo nochmal ,
    vielleicht ist es in jeder Stadt anders ... In Hamburg war für mich das Versorgungsamt / Integrationsamt (2009) zuständig und den Antrag habe ich ausgefüllt ( im krankenhaus) und nur die Adressen , der Ärzte , die meine Symptome attestieren können angegeben , das Amt selbst hat sich dann an die entsprechenden Ärzte gewandt und mich benachrichtigt , ob , wann und wo ich den Ausweis abholen kann ...

    Hat Ca 6 Monate gedauert ....

    Bei der Verlängerung 2012 etwa ein halbes Jahr vor befristungssblauf , bekam ich wieder ein Formular indem ich bestätigende / behandelnde Ärzte und Therapeuten einzutragen hatte und die wurden wiederum direkt angeschrieben ... Und ich bekam nur Bescheid , das die Infos vorliegen und bis wann ich spätesten vorbeikommen soll ,

    dass der Ausweis unbefristet verlängert wurde erfuhr ich dann erst dort ( zu meiner Überraschung) beim Amt ... Ich habe aber einige bekannte in der jrebsselbsthilfegruppe , bei denen (das bezüglich ihres Krebses) aber in ganz anderen Intervallen abläuft und auch mit unterschiedlichen Gdb ... Wohl auch hier eine Ermessensfrage ...

    Allen ein schönes Wochenende ZaMau
    Geändert von Zappelmaus (24.10.2015 um 14:01 Uhr)

  4. #14
    Auf neuen Wegen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Nachtrag , ich habe in der Selbsthilfegruppen durchaus Frauen , deren Ausweis trotz Amputation der Brust nicht verlängert wurde oder aber auch alle 3 -5?Jahre verlängert , obwohl bekanntlich der Busen leider nicht nachwächst , da geht es einzig und allein um eine bewährungszeit in der sich keine neuen metastasen bzw Karzinome gebildet haben oder um die psychische vorhandene oder eben nicht vorhandene Belastung oder auch berufliche Einschränkung .... Die ( zB )einer Frau mit schribtischtätigkeit abgesprochen wurde nach 3 Jahren und die sich psychisch nicht in der Lage sah dagegen Widerspruch einzulegen ...

    . Also wie gesagt wohl eine Ermessensfrage .... Viele betroffene ... Viele Erfahrungen .. ZaMau

  5. #15
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Zappelmaus schreibt:
    Hallo nochmal ,
    vielleicht ist es in jeder Stadt anders ... In Hamburg war für mich das Versorgungsamt / Integrationsamt (2009)
    Im allgemeinen wurde das Bundeseinheitlich geregelt. Aaaaaber (Immer diese wenn und aber) es kommt natürlich darauf an ob das Versorgungsamt in einem Zusammenschluss mit anderen Behörden agiert bzw. mit welchen Behörden diese sich diese Aufgaben teilen oder ausgelagert wurden. Integrationsamt macht natürlich mehr Sinn und ist auch viel einleuchtender finde ich...

    zuständig und den Antrag habe ich ausgefüllt ( im krankenhaus) und nur die Adressen , der Ärzte , die meine Symptome attestieren können angegeben , das Amt selbst hat sich dann an die entsprechenden Ärzte gewandt und mich benachrichtigt , ob , wann und wo ich den Ausweis abholen kann ...
    Das nenne ich mal einen Spitzenservice. Wir mussten leider alles selbst machen, wobei nach Abgabe auch so verfahren wurde wie du es hier beschreibst.

    Hat Ca 6 Monate gedauert ....
    Ja das stimmt, das dauert urig lange...

    Bei der Verlängerung 2012 etwa ein halbes Jahr vor befristungssblauf , bekam ich wieder ein Formular indem ich bestätigende / behandelnde Ärzte und Therapeuten einzutragen hatte und die wurden wiederum direkt angeschrieben
    Das finde ich richtig gut von der Stadt Hamburg. Ist eine immense Rennerei alle Atteste zusammen zu tragen.

    ... Und ich bekam nur Bescheid , das die Infos vorliegen und bis wann ich spätesten vorbeikommen soll
    Das macht zumindest unsere Post. Wenigstens etwas...

    dass der Ausweis unbefristet verlängert wurde erfuhr ich dann erst dort ( zu meiner Überraschung) beim Amt ... Ich habe aber einige bekannte in der jrebsselbsthilfegruppe , bei denen (das bezüglich ihres Krebses) aber in ganz anderen Intervallen abläuft und auch mit unterschiedlichen Gdb ... Wohl auch hier eine Ermessensfrage ...
    Ja leider. Wie so oft bei Ämtern, alles eine Ermessensfrage. Ich habe auch schon erlebt das es ganz darauf ankommt in welchem Landkreis man wohnt. Es gibt spendablere Bezirke und weniger spendablere im Sinne von GDB % Verteilung Betreff der gleichen Erkrankung. Wie immer gibt es keine Garantie zu den von uns genannten Arbeitsabläufen. Ich bin mir sicher das es wo anders wie ganz anders ist.

    Allen ein schönes Wochenende ZaMau
    Dir auch und danke für die Nachricht.

    Zornvogel

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Zappelmaus schreibt:
    Nachtrag , ich habe in der Selbsthilfegruppen durchaus Frauen , deren Ausweis trotz Amputation der Brust nicht verlängert wurde oder aber auch alle 3 -5?Jahre verlängert , obwohl bekanntlich der Busen leider nicht nachwächst
    Das ist richtig. Das war nur ein Beispiel von mir zur besseren Anschauung. Bei Krebs etc. ist das leider ganz anders da es soviel Begleitumstände geben kann und auch meistens gibt.

    da geht es einzig und allein um eine bewährungszeit in der sich keine neuen metastasen bzw Karzinome gebildet haben oder um die psychische vorhandene oder eben nicht vorhandene Belastung oder auch berufliche Einschränkung ....
    Ist ein ganz sensibles Thema, bitte nicht falsch verstehen. Die Dame vom Amt erklärte mir das es eine Art Liste gibt woraus hervorgeht wieviel man im Durchschnitt für was bekommt, plus weitere Prozente für die schwere oder Zusatzerscheinungen usw.

    Ich verstehe das so das der Grundprozentsatz für die fehlende Brust gleich bleibt, jedoch aufgrund von Zusatzerscheinungen egal ob positiv oder negativ immer nachbewertet wird. Wobei ich finde das Menschen mit einer solch gravierenden Krankheit von vorn herein 100% bekommen sollten. ? Bitte um Korrektur wenn ich da falsch liege....

    Die ( zB )einer Frau mit schribtischtätigkeit abgesprochen wurde nach 3 Jahren und die sich psychisch nicht in der Lage sah dagegen Widerspruch einzulegen ...

    . Also wie gesagt wohl eine Ermessensfrage .... Viele betroffene ... Viele Erfahrungen .. ZaMau
    Für uns alle die beste Gesundheit und ein schönes WE

    ​Zornvogel

  7. #17
    Auf neuen Wegen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Danke euch allen auch ein gesundes sonniges Wochenende LG ZaMau

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    espresso schreibt:
    Hallo ihr lieben Chaoten,

    ich habe vor einigen Monaten die Diagnose bekommen. Anfänglich ist noch alles so geblieben, wie gehabt. In der Zeit habe ich die Diagnose aber auch irgendwie ignoriert. Seit einigen Wochen setze ich mich nun vermehrt mit ADHS auseinander. Und seit dieser Zeit, fange ich an, richtig am Rad zu drehen. Es ist, als hätte jemand in meinem Hirn den Schalter umgelegt nach dem Motto: FREIFAHRTSCHEIN.

    Es ist fast wieder so, wie in der Teenangerzeit, ich schlage völlig über das Ziel hinaus, komme im Kopf praktisch gar nicht mehr zur Ruhe, quassel wieder wie blöd, falle anderen ins Wort und kriege noch weniger gebacken als sonst. Irgendwie so, als würde mein Unterbewusstsein sagen: Hey, Du hast ADHS, Du musst nicht mehr mit aller Kraft dagegen an gehen, Du kannst schließlich gar nichts dafür. Und das Schlimmste, ich versuche da gegen anzugehen, kriege mich selber aber gar nicht mehr in den Griff. Weil es zur Zeit so schlimm ist, erzähle ich auch einigen Leuten davon. Meist blickt man aber nur in verständnislose Gesichter und ich selber habe das Gefühl, ADHS als Ausrede zu benutzen.

    Wie war das bei euch? Hat sich nach der Diagnose auch erstmal alles verschlimmert?
    Ra(s)tlosen Gruß
    Espresso

    Vielen lieben Dank für diesen Beitrag!
    Sehr, sehr ähnliche Gedanken hatte ich auch schon! Es ist wirklich schön das man in diesem Forum manchmal so ganzganz spezifische Sachen findet die einen so ansprechen.

    Ich denke es liegt auch daran das man sich selber mehr beobachtet. (Gerade so alltägliche Sachen...)

    Ich denke ich komme noch viel mehr zu spät als vor der Diagnose. Antrieb ist extrem zurück gegangen....

    Und vieles was ich bei mir sehe habe ich einfach immer in die Sparte: OK. Ich bin ein Idiot gepackt. Dewegen war die Diagnose und die Informationen über AD(h)S so ein positiver Knaller.
    Lebensverändernt, als ob das ganze Leben noch einmal an einem vorbei ziehen würde.


    ABER, ich frage mich wirklich. Warum diese (gefühlte???) Verschlimmerung????? Und der positive Knall ist jetzt leider ein bißchen verpufft.

    Ich verstehe es nicht. Ein Teil waren bei mir auch die fehlgeschlagenen Medikamente.
    Wenn ich mir die letzten Jahre so ansehe, weiß ich gar nicht wie ich soviel negativen Stress aushalten konnte. Jetzt, nach der Diagnose, fühle ich mich zu so einem Horrorstress gar nicht mehr in der Lage. Es ist wirklich Komisch.

    Hast Du schon Erklärungen gefunden?

    Lieben Gruß
    conff

    (und das man anderen am liebsten davon erzählen möchte, vergeht schnell...weil die es eh niemals kapieren würden )

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    Anfänglich ist noch alles so geblieben, wie gehabt. In der Zeit habe ich die Diagnose aber auch irgendwie ignoriert. Seit einigen Wochen setze ich mich nun vermehrt mit ADHS auseinander. Und seit dieser Zeit, fange ich an, richtig am Rad zu drehen. Es ist, als hätte jemand in meinem Hirn den Schalter umgelegt nach dem Motto: FREIFAHRTSCHEIN.
    So ging es mir auch.
    Meine Diagnose wurde vor ca. 7 Jahren gestellt (mit 45) und prompt knickte mein Leben total komplett ein.
    Ich auch.

    Ich glaube, es liegt daran, dass man vorher kompensiert und vertuscht, was das Zeug hält.
    Dass man sich selber nicht versteht und über manche Dinge lieber nicht so genau nachdenkt ... oder dass manche Dinge eben mit "normalen" Erklärungsmustern nicht fassbar sind.

    Ich glaube, man macht so etwas wie eine Bestandsaufnahme - und da kommen natürlich Sachen zum Vorschein und werden abgestaubt und auf den Tisch gelegt, die vorher irgendwo hinter dem Regal verschwunden waren oder die man fest in irgendeine Schublade gesperrt hatte.
    Und das ist ja auch sinnvoll, nur bekommt man halt zuerst eine Riesenunordnung und das Tagesgeschäft wird behindert - wie bei jeder Inventur oder jedem Großputz.

    Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass ich mich zerlegt und neu zusammengebaut habe.
    Bei mir hat das leider sehr lange gedauert - ich habe das falsche Medikament genommen und habe damit vieles verschlimmbessert und brauchte auch noch einen BurnOut, bevor ich richtig von der Zerlegungs- in die Aufbauphase gegangen bin.
    Habe auch (vor dem BurnOut) mit einer Therapeutin angefangen, die für mich nicht gepasst hat.
    Und - nicht unbedingt an letzter Stelle in der Aufzählung - ich kann manchmal ziemlich stur Sachen nicht sehen und kann manchmal ziemlich stur Sachen verweigern, bevor ich zum Schluss dann doch dorthin komme (also muss ich viele Räder neu erfinden).

    Aber irgendwann hat es auch bei mir gegriffen.
    Jetzt mag ich mich auch wieder - das war zwischenzeitlich anders.
    Ich bin nicht fertig mit dem Neu- und Umbau, aber ich kann in mir schon wieder ganz gut wohnen und arbeiten.
    Ich wünsche dir gutes Gelingen

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie war das nach eurer Diagnose.... (Verschlimmerung?)

    ich muss gestehen, dass ich 'meinen' Therapeuten 1x gesehen habe, der hat mich dann zu einer Neurologin geschickt (bin furchtbar vergesslich, auch bei Dingen, die mir wirklich wichtig sind), weil im Zuge der Diagnose kein EEG gemacht wurde und er der Ansicht war, dass wäre aber unbedingt nötig. Es hat dann einige Monate gedauert, bis ich dort einen Termin bekam und danach hatte ich bisher irgendwie keine Motivation mehr, mir dort wieder einen Termin zu machen. Der ist auch fast 40km entfernt, weil ich hier in Köln damals 'auf die Schnelle' keinen anderen bekam oder schlechte Bewertungen über die Kölner gelesen hatte. Die Entfernung ist sicher auch ein Grund dafür, weshalb ich mir noch keinen weiteren Termin geholt habe. .... hmmm abgeschweift....

    Ob ich schon Veränderungen bemerkt hätte? kann ich so nicht sagen. Gestern Abend waren wir wieder bei Freunden und beim einschlafen ist mir wieder aufgefallen, wie wahnsinnig viel ich von mir gequatscht habe... *schäm*

    Ansonsten versuche ich irgendwie auch, mich aufrecht zu halten, bin nicht immer zufrieden mit mir. Hatte, mit einer eigentlich sehr offenen Freundin, die aber auch sehr taff ist, Silvester eine kleine Auseinandersetzung darüber, dass ich jetzt seit Weihnachten Medikinet nehme. Sie ist der wahnsinnig kreativen und aufgeklärten Meinung, dass ich nur ein wenig mehr Beschäftigung und Bewegung in meinem Leben bräuchte... *ohne Worte*
    Klar, ich finde selber, ich verhalte mich oft, wie eine faule Sau, um es mal auf den Punkt zu bringen. Aber genau das ist ja eines meiner Probleme. Ich weiß genau, es müsste was getan werden und trotzdem kriege ich den Hintern nicht hoch. Alles, was ich nicht vor 12h erledigt bekomme bleibt ziemlich sicher liegen. danach geht kaum noch was.
    Auch Medikinet Adult (derzeit 20mg-10mg-0mg) hat daran (und auch sonst) nichts geändert. Andererseits wird mir davon schwindlig und mich nervt es, nach 7-8 Std. zu der 2. Tablette wieder essen zu müssen. Ich meine, man frühstückt, nimmt die Tablette. soweit so gut. Dann isst man nach ca. 4-5 Std. Mittagessen. Immer noch alles prima. DANN: 2-3 Std. nach dem Mittagessen soll ich die 2. Tablette nehmen UND dazu wieder reichlich essen (ein Joghurt oder ein Apfel reicht nicht) Zu dem Zeitpunkt habe ich aber noch gar nicht wieder Hunger. Mittagessen ist ja noch nicht lange her. Also würge ich mir einen Joghurt, zwei/drei Cookies und ein bisschen Obst rein und nehme die Tablette. Noch mal zwei Stunden später, soll ich dann Abendessen. Wie soll das gehen??? Nicht, dass wir uns falsch verstehen. VOR Medikinet wäre das auch nicht gegangen. Es ist nicht so, dass Medikinet meinen Hunger reduzieren würde!
    Äh, ja.
    Also... wieder abgeschweift. Nein, bisher hat sich, trotz Medis, eigentlich nichts geändert. Ich warte immer darauf, dass ich endlich einen anständigen Wirkungsgrad von Medikinet erreichen, ohne dass mir dauernd schwindlig ist. Ansonsten passiert nicht viel.
    Hatte mir ja voller Elan zwei Bücher zum Thema gekauft. Die dekorieren mein Bücherregal auch ganz nett, aber mehr auch nicht. Hier endete der Elan also.

    So, freue mich aber, dass es anderen genauso geht / ging (ohne dass ich es irgendjemandem gönnen würde natürlich!)

    Lieben Gruß aus Köln von

    Espresso, die bald einige Tage auch in Berlin sein wird. :-)

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