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Diskutiere im Thema Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    Ausrufezeichen Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht!

    Hallo zusammen,

    ich bin ganz neu hier und ich hoffe die Admin verzeihen es mir, falls es einen ähnlichen Beitrag schon gibt.

    Zu meiner Story:

    Bei mir wurde ADHS vor ca. einem Monat diagnostiziert. Dies kam daher, dass ich wegen Migräne und Konzentrationsschwierigkeiten bei einem Neurologen war. Als ich ihm dann mehr von den Konzentrationsproblemen erzählt habe, meinte er, dass ich auf ADHS in einer Spezialklinik getestet werden solle. Gesagt, getan und laut Befund hat der Psychater auch keine Zweifel, dass ich ADHS habe.

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich bei der Diagnose nicht wusste, ob ich erleichtert sein soll, dass ich weiß, wieso ich sooft Probleme in meinem schulischen, akademischen oder beruflichen Lebensläufen hatte, oder einfach traurig sein sollte, dass es erst jetzt (mit fast 26) entdeckt wurde und mir einiges erschwert hat. Seit der Diagnose, kann ich mich nur noch schwer auf meine anstehende Bachelorarbeit konzentrieren, welche ich in den nächsten 4 Wochen abgeben muss. Obwohl ich zuerst keine Medikamente nehmen wollte, habe ich mir aus Verzweiflung doch noch welche verschreiben lassen (MPH von Hexal 10mg). Ich habe bereits die Dosierung von 5mg und 10mg pro Tag versucht, konnte aber keinen Effekt feststellen. Der Doc meinte, dass ich es ggf. auf maximal 40mg pro Tag bringen kann. Leider bin ich nicht der Fan von so starken Dosierungen, aber ich denke, dass ich sonst nicht anders zum Erfolg komme.

    Zusätzlich zu den Tabletten soll ich noch eine Verhaltentherapie mit Neurofeedback machen. Was ich mir darunter vorstellen kann, weiß ich leider noch nicht.

    Wie ihr sehen könnt, bin ich etwas arg mit der Diagnose überfordert. Könnt ihr mir vielleicht eure Erfahrungen und Probleme in der Anfangszeit erzählen und mir kleine hilfreiche Tipps geben, wie ich das Ganze organisatorisch besser in den Griff kriege? Speziell suche ich Konzentrationstaktiken, welche mir helfen die Bachelorarbeit bis in 4 Wochen fertig machen zu können. Habt ihr außerdem schon Erfahrungen mit Neurofeedback gemacht? Seid ihr vielleicht auch Menschen wie ich, die alles zerdenken müssen und deshalb irgendwelchen verpassten Chancen "nachtrauert"?

    Falls ihr eine ähnliche Backgroundstory habt, bin ich euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet. Über alle anderen Erfahrungen würde ich mich natürlich genauso sehr freuen!!

    VIELEN DANK und liebe Grüße

    JoRo

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht!

    Lieber Joro,

    erstmal eine Warnung zum Medikament: Dein Arzt hat dir eine Tagesdosis von bis zu 40 mg erlaubt. Aber bitte mach nicht den Fehler, diese Dosis auf einmal zu nehmen!

    MPH von Hexal ist so genanntes unretardiertes Methylphenidat. Das wirkt vermutlich nicht länger als 3 Stunden. Wenn du die Wirkung bei einer bestimmten Dosishöhe beurteilen willst, dann musst du immer schauen, wie ist die Wirkung in diesen ersten paar Stunden nach der Einnahme. Sechs Stunden nach der Einnahme wirst du keine Wirkung feststellen können, egal wieviel du nimmst.

    Daher muss man unretardiertes Methylphenidat drei- bis fünfmal am Tag einnehmen, um über den Tag zu reichen. Das ist natürlich lästig, und deswegen hat man die Retardkapseln erfunden, die wirken ungefähr doppelt so lange wie die Tabletten, das heißt man muss sie halb so oft einnehmen.

    Als Einzeldosis (unretardiert) solltest du zu Anfang nicht mehr als 15 mg einnehmen. 40 mg müssten also auf mindestens drei Zeitpunkte verteilt werden.

    Wenn du bei 15 bis 17,5 mg auch noch nichts merkst, frag den Arzt nochmal, das wäre ungewöhnlich. Hast du eine andere Person, die dich von außen einschätzen kann, oder lebst du allein? Manchmal spielt uns die eigene Wahrnehmung nämlich einen Streich. Und wie gesagt, es kommt auf die ersten paar Stunden nach dem Einnehmen an, wenn du einen halben Tag später nichts spürst ist das überhaupt kein Wunder.

    Hat dir der Arzt kein Buch genannt oder eine Infobroschüre mitgegeben? Eine Selbsthilfegruppe, also eine mit richtigen redenden Menschen, ist auch sehr hilfreich, die Internetforen sind da ein eher notdürftiger Ersatz.

    Hier gibt es eine Anleitung zur Medikamentendosierung von Markus Seitz, einem Arzt aus der Schweiz. Sehr einfach drückt der sich leider auch nicht aus, aber du bist immerhin Akademiker.
    http://www.pppraxis.ch/pinnwand/Merk...behandlung.doc

    Viele Grüße
    4. Klavierkonzert
    Geändert von 4.Kl.konzert ( 8.10.2015 um 21:43 Uhr)

  3. #3
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht!

    Hallo JoRo

    Falls du mit englisch kein Problem hast, würde ich mir mal ein Paar Folgen von Eric Tivers Podcast ADHD rewired anhören. Im Bus, Auto, beim Sport ect. oder Videos von Russel Barkley auf Youtube. Da sind unheimlich viele kleine tipps und Tricks dabei und man versteht die Diagnose besser.

    Ich habe auch schon einige Semester mit ADHS studiert und erst jetzt die Diagnose bekommen, vielleicht kann ich dir ein paar nützliche Tipps geben und versuche mal deine Punkte abzuarbeiten. Wenn dich nur die Tipps interessieren überspringe einfach die uninteressanten Dinge. Auf jeden Fall gilt, dass nicht alles bei jedem funktioniert. Man muss da wirklich probieren und gucken, was es bringt:

    1. Frist:

    - Es gibt oft Stellen an der Uni für psychisch Kranke und behinderte Studenten. An der TU Dortmund zum Beispiel Dobus. Dort wurde mir bisher sehr geholfen. Die können eventuell auch Fristverlängerungen unterstützen. Manchmal steht auch für chronisch Kranke und Behinderte oder nur Behinderte, aber oft sind die eben auch für solche Fälle hilfreich. Ich gehe zum Beispiel einmal in der Woche dahin und die helfen mir bei der Organisation.

    - Auch Dozenten und die Unileute sind oft kulanter als man denkt, wenn man eine richtige Diagnose hat und seine Situation schildert.

    2. Medikamente:

    - Viele Dinge haben Einfluss auf ADHS Symptome. Sport, Stimmungen, Schlafverhalten. Wenn ich mal wieder nur 3 Stunden schlafe, bin ich die nächsten Tage teilweise richtig im Eimer. Es ist also schwer hier genau zu sagen, was jetzt die Medikamente ausmachen und was die Tagesform.

    - Oft merkt man selber nicht, wie man durch ADHS eingeschränkt ist. Ich brauchte lange um zu merken, dass bestimmte Dinge unter Medikamenten besser sind, weil mir nicht bewusst war, wie oft mir Dinge passieren. Was mir nach und nach aufgefallen sind, sind folgende Dinge: weniger abdriften beim lesen und ich merke schneller das ich abdrifte und kann es korrigieren. Weniger Aufschiebeverhalten. Ich rufe eher wo an, setzte mich eher an Arbeiten, Aufgaben und bearbeite sie länger. Ich hänge zum Beispiel kaum vor dem Fernseher.

    - Die Menge sagt teilweise nur wenig aus. Es gibt 120 Kilo Kerle, die 5 g nehmen und zierliche Frauen die erst bei 50 mg die gleiche Wirkung erfahren. (so mein Arzt, der viele Patienten mit ADHS behandelt.) Zudem geht es ja ums ausprobieren. Niemand zwingt dich, für immer xx mg zu nehmen, weil du dich einmal dafür entschieden hast und du kannst immer weniger oder gar nichts mehr nehmen. Die Risiken bei diesen Medikamenten sind sehr gering, im Gegensatz zu manch anderen und die Nebenwirkungen verschwinden oft nach ein Paar Woch

    - Ich musste 2 Wochen 10 mg nehmen, dann 20 mg usw. Die richtige Einstellung dauert normal auf jeden Fall länger, damit man eben unabhängig von der Tagesform über mehrere Tage bemerkt, was wie hilft. Aber 10 mg am Tag ist auf jeden Fall noch nicht viel.

    3. Verhaltenstherapie

    Eine der drei Formen von Therapie die von der Krankenkasse unterstützt wird. ( dazu kommen Tiefenpsychologische und Analytische glaube ich)
    Man arbeitet hauptsächlich daran, sein aktuelles Verhalten durch besseres zu ersetzen. Soll für ADHS auf jeden Fall etwas bringen. Die Suche nach einem Therapeuten und das finden von Terminen dauert jedoch ewig! Schnellere Alternativen wären eben die Stelle für behinderte und chronisch Kranke oder die psychologische Beratungsstelle an der Uni, für eine Übergangslösung. Die kennen sich manchmal ein bisschen mit ADHS aus und hatten im Idealfall schon mit ADHS zutun.

    4. Neurofeedback

    - habe ich keine Erfahrung

    - Vom Prinzip her trainiert man sein Gehirn zu "steuern". Zum Beispiel sieht man einen Ball auf einem Bildschirm und der eigene Kopf ist verkabelt. Man kann den Ball bewegen, wenn bestimmte Dinge im Gehirn passieren und so lernt man langsam die Dinge bewusst zu steuern, die eben den Ball bewegen. So in etwa glaube ich.

    5. Zerdenken

    - Ist definitiv kacke und schwer zu händeln. Komme damit selber kaum zurecht. Am besten beschäftigt man sich nur damit, was aktuell die nächsten Wochen was bringt, aber das ist leichter gesagt als getan.

    - Eine Möglichkeit ist, visuelle oder sprachliche Schranken einzubauen, die das unterbrechen. Zum Beispiel stellt man sich jedes Mal vor, wie ein FETTES LEUCHTEND ROTES Stoppschild erscheint und versucht sich einen bestimmten Satz immer wieder zu sagen. Oder man stellt sich die Gedanken als Monster oder schwarzes Bündel ect. vor. Dann nimmt man einen persönlichen Helden, wen auch immer, der die hinter eine schalldichte Laserwand sperrt. Je genauer man sich das ausmalt, desto besser. Teilweise hilft das und wenn man das oft genug macht, aktiviert sich das manchmal von selbst.

    6. Konzentration

    Konzentrationsprobleme sind sehr verschieden und individuell. Manche gucken ständig auf ihr Handy oder achten auf Geräusche oder visuelle Reize und werden dadurch abgelenkt. Grundregel ist, eine möglichst Reizarme Umgebung zu schaffen. Dafür muss man darauf achten, wann man wodurch abgelenkt wird.

    - Geräusche überdecken. Zum Beispiel Regengeräusche über die Kopfhörer hören. Etwas neutrales, was nicht ablenkt. Musik, besonders Musik die man mag ist hier manchmal eher negativ.

    - Visuelle Reize vermeiden. Zum Beispiel Facebook nicht anmachen, auch nicht eben kurz. Handy ausschalten oder auf Flugmodus, wenn man verschiedene Apps zum arbeiten benutzt. Alles vom Schreibtisch entfernen, was nichts mit der Bachelorarbeit zutun hat.

    - Das Internet ist besonders gefährlich. Mir helfen hier zwei Dinge. Einmal ist das Rescue time. Das ist ein Programm, dass bestimmte Internetseiten für einen Zeitabschnitt blockiert. Zudem zeichnet es auf, wie man seine Zeit im Netz verbringt und man sieht im Nachhinein schnell, wo man Zeit verschwendet und lernt sehr schnell daraus. Für mich großartig. Zudem habe ich noch einen Trick, der mich weniger Abdriften lässt. Bevor ich auf "potentiell gefährliche" Seiten wie Wikipedia muss, mache ich einen kleinen Schlachtplan, was ich dort will. Am besten mit Stickynotes, die ich so auf meinen Bildschirm Klebe, dass sie nicht mitten im Bild sind, wo draufsteht, was ich eigentlich machen will. Dadurch bleibe ich mehr bei der Sache.

    - In Texten markieren, Fragen an den Rand schreiben und nebenbei in Stichpunkten notieren, was man gerade liest. Je aktiver man Texte liest, desto weniger kann man Abdriften und man merkt schneller, ob man wirklich gelesen und verstanden hat, was man gerade gelesen hat. Gut sind auch Concept Maps. Wenn man was liest und die Information in Concept oder mindmaps ordnet, ist es oft spannender und einem fällt viel mehr auf. Zudem hilft es, wenn man neue Inhalte mit Vorwissen verbindet.

    - Wenn man durch spontane Gedanken beim lesen abgelenkt wird, hilft es manchmal diese kurz aufzuschreiben und dann wieder zu lesen.

    - Pausen sind ganz wichtig. es gibt verschiedene Apps, die einem dabei helfen, regelmäßig Pausen zu machen. Arbeitsphasen und Pausen sollten beide über einen Timer laufen. Alle 30 Minuten eine 5 Minuten Pause ist zum Beispiel gut, damit man sich nicht überfordert und dann auch längere Pausen zwischendurch. Vor der Pause sollte man immer kurz formulieren, wo man nach der Pause wieder einsteigt und wo man gerade war, damit man da keine Zeit verschwendet.

    - blöder Tipp, aber je spannender, desto leichter wird es und desto besser behält man Informationen.

    - Sport. Regelmäßig Sport in der Woche reduziert die Symptome. Wenn man sich nicht konzentrieren kann, hilft es manchmal einfach aufzustehen, Liegestütze zu machen oder ähnliches. Danach kann ich mich oft wieder konzentrieren.

    - Nichts im Kopf lösen. Alles was geht zu Papier bringen und "visualisieren"

    - Sich selber belohnen. Am besten holst du jemanden an Bort, dem du vertrauen kannst. Mit dem sprichst du Konditionen für bestimmte Belohnungen ab. Das kann alles sein. Am besten belohnt man sich an vielen kleinen Stellen. Das könnte wirklich alles sein. Pokerships als Tokens, die du dann für xy einlösen kannst usw. Die Belohnungen selber zu verwalten geht zumindest bei mir selber immer in die Hose.

    - gut schlafen. 60-90 Minuten vor dem Schlafengehen kein Bildschirm mehr angucken. Das "blaue Licht" sorgt dafür, dass man nicht müde wird.

    - Möglichst viel strukturieren und ritualisieren, damit man darüber nicht mehr nachdenken muss. Zum Beispiel immer nach Schema F aufstehen und ins Bett gehen.

    ..............usw. je nachdem was du studierst und worüber du schreibst gibs da noch mehr Dinge.

    7. Organisation

    - Mach dir wirklich einen Plan für den kompletten Monat, falls sich die Frist nicht mehr verändern lässt

    - möglichst kleine Schritte und einen leichten ersten Schritt. wenn du zum Beispiel schreibst: Morgen "Bachelorarbeit", ist das eher blöd. Wenn du schreibst morgen xy aufstehen, Frühstück bis xy und dann willst du zum Beispiel 2 Stunden recherchieren. Dann überlegst du dir, was der aller erste Schritt ist. Zum Beispiel vor den Computer setzen oder Buch xy aufschlagen und schreibst das als ersten Schritt in deinen Kalender. Das sieht dann nicht so überwältigend aus, wie "Bachelorarbeit" schreiben. SMARTE Ziele ist da ein Stichwort.

    - Teile möglichst viele der Ziele und Schritte mit anderen. Lass dich regelmäßig überprüfen. Idealerweise musst du jeden Tag, vllt sogar mehrmals am Tag jemandem der die was bedeutet berichten, was deine Ziele waren und was du davon geschafft hast.

    ..........usw.

    Oh man, das war deutlich zu viel Text! Bin halt gerade in einer ähnlichen Situation und suche viel nach Dingen, die mir helfen. Sry für die Informationsflut, wenn du überhaupt bis hierhin liest

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht!

    Also ich kann dir gerade soviel sagen: Ich bin auch 26 und hab die Diagnose auch erst seit 4 Wochen. Und ich persönlich bin seitdem eigentlich von Tag zu Tag ERLEICHTERTER! Liegt auch an den Lektüren die ich gerade lese, die vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben sowas wie Selbstverständnis aufkommen lassen. Wenn man sich überall in den beschriebenen Verhaltensmustern und Situationen und Problemen wiederfindet, und feststellt, dass man da gar nicht dran "Schuld" ist, man eigentlich genau da landen musste wo man gerade steht mit einem undiagnostizierten ADHS, lösen sich vieeeele Selbstvorwürfe Zweifel und Ängste fast von alleine. Nichtsdestrotrotz verbringe ich seitdem 90% des Tages damit mein bisheriges Leben aus einem anderen Blickwinkel zu sehen weshalb ich absolut verstehen kann dass es dir schwer fällt dich komplett auf die Arbeit zu konzentrieren jetzt...

    Mein Tipp wäre: Gesonderte Lernumgebung schaffen ( Zimmer abschliessen, alles was ablenkt vom Schreibtisch runter, Kopfhöhrer aufsetzen mit entsprechender Musik ( https://www.youtube.com/watch?v=TBJHN9PQYVQ sowas klappt bei mir immer ziemlich gut ) und mir in der Freizeit die bleibt Raum zum nachdenken zu geben, damit das beim Verfassen der BA nicht allzu sehr in die Quere kommt .. im Rahmen dessen vor dem Arbeiten vielleicht immer mal ne halbe Stunde spazieren bzw. joggen gehen )

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Diagnose ADHS - Völlige Überforderung! Erfahrungen gesucht!

    Lieber 4. Klavierkonzert, lieber Mole und lieber Marc90,

    ich möchte mich wirklich sehr für eure Beiträge bedanken. Auch wenn ich die Infobroschüren gelesen habe, sind mir eure Beiträge 10000 mal lieber, da sie eure Erfahrungen aus 1. Hand wiedergeben. Jeder einzelne Beitrag von euch hat mir wirklich sehr geholfen.

    Vielen Dank und Liebe Grüße

    JoRo

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