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Diskutiere im Thema ADHS Diagnose aber kein mph? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #11
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.730

    AW: ADHS Diagnose aber kein mph?

    rob schreibt:
    Die Psychotherapeutin gab mir eine liste mit entsprechenden Ärzten mit, leider alle ca. 60 km entfernt.
    Den Befund bekomme ich natürlich noch schriftlich zugesandt.

    Das interessante ist das sich die Psychotherapeutin und mein Neurologe zufällig recht gut kennen und beide halten sehr viel voneinander.

    Sie meinte aber schon in dem Auswertegespräch das er bezüglich adhs und medikinet eine sehr eigene (ihrer Meinung nach unverständliche) Meinung hat.
    Ich bin auch nicht der erste den er diesbezüglich "ablaufen" lassen hat.
    Na gut, dann weißt du woran du bist.

    60 km sind nicht so viel, mein Psychiater ist doppelt so weit entfernt. Und ich werde nicht wechseln, so lange er praktiziert.

    Ich gehe aber nicht für jedes Rezept hin, die kriege ich von meiner Hausärztin (700 Meter entfernt).

    Was ich aber schon alles von ihm verschrieben bekommen habe; Benzodiazipin (ist das nicht auch btm..hm), neuroleptika und venlavaxin.
    Ich empfand die obigen Substanzen schon als sehr "Heftig" und dann frag ich mich wie denn dann das"mph" wirken soll :/,
    Benzodiazepine sind nicht BTM. Und BTM hat auch nichts mit der "Heftigkeit" eines Medikamentes zu tun. Eines der potenziell gefährlichsten Medikamente, Paracetamol, ist z. B. frei verkäuflich.

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS Diagnose aber kein mph?

    creatrice schreibt:
    Ui das hab ich gar nicht gewusst.
    Das wissen leider viele nicht und auch hier im Forum hält sich recht hartnäckig die Behauptung, dass Psychotherapeuten keine psychischen Erkrankungen diagnostizieren dürfen. Ich komme nur leider nicht immer dazu, das immer wieder zu richtig zu stellen.
    Und bevor ich mit meinem Psychologiestudium angefangen habe, wusste ich auch nicht, was Psychologen und psychologische Psychotherapeuten alles können und dürfen.

    Psychologische Psychotherapeuten haben ja Psychologie studiert und innerhalb des Psychologiestudiums hat die Diagnostik einen sehr großen Stellenwert. Bei Ärzten ist es so, dass das dort eher die Diagnose von körperlichen Erkrankungen während des Studiums im Vordergrund steht. Bei psychischen Erkrankungen läuft die Diagnostik aber etwas anders ab, weil dort auch spezielle Tests, Fragebögen, Interviews etc. zum Einsatz kommen. Wie solche Fragebögen, Tests und Interviews erstellt werden, lernen Psychologiestudenten. Da steckt sehr viel Statistik dahinter und daher gehören fundierte Kenntnisse in Statistik zum Psychologiestudium. Im Medizinstudium ist das nicht so. Psychologiestudenten lernen auch, worauf man bei der Anwendung achten muss, sie müssen die Gütekriterien, die es dafür gibt, vorwärts und rückwärts kennen und sie lernen, wie man solche Verfahren sinnvoll auswertet und interpretiert. Es reicht nicht, dem Patienten/Klienten einfach irgendeinen Test oder Fragebogen vorzusetzen und den dann nach Schema F auszuwerten.
    Man muss wissen, welcher IQ-Test z.B. sinnvollerweise beim Verdacht auf eine Depression eingesetzt werden kann. Und gerade bei ADHS spielen so viele Faktoren (z.B. Komorbiditäten) bei der Diagnostik eine Rolle. Da bietet es sich an, wenn Psychologen bzw. psychologische Psychotherapeuten die Diagnostik machen oder aber zumindest daran beteiligt sind.

    Aus meiner Sicht wäre es optimal, wenn Psychiater und psychologische Psychotherapeuten/Psychologen bei der Diagnostik und Behandlung Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. Psychologen haben ja darüber hinaus nicht nur Kenntnisse in der klinischen Diagnostik, sondern auch in anderen Bereichen wie z.B. in der Berufseignungsdiagnostik oder der pädagogischen Psychologie.

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