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Diskutiere im Thema Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    seit 01.12.2012

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Florian1985 schreibt:
    Vor 2 Jahren galt ich als austherapiert und mir wurde gesagt "Dann müssen sie halt jeden Tag Beruhigungstabletten nehmen (Tavor)!". ...
    Diese Aussage des Arztes scheint mit doch sehr suspekt und unqualifiziert.
    Da Tavor / Lorazepam wegen seinem starken Abhängigkeitspotenzial eher als Bedarfs Medikation oder nur für relativ kurze Zeit am Stück eingenommen wird.

    Das soll Dir wirklich für jeden Tag geraten worden sein ???? Unglaublich sowas.
    Geändert von nando (11.09.2015 um 16:40 Uhr)

  2. #32
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 33

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Das wußten der Arzt und ich, ich glaube wir waren beide ziemlich verzweifelt.
    Ich war direkt von der "Arbeit" zu ihm gekommen und meinte "Ich ertrag die Menschen dort nicht mehr, ich könnte alles an die Wand werfen!"

    Hab dann knapp 3 Wochen Tavor genommen, abgesetzt... und mich dann ziemlich erschocken über die Absetzerscheinungen.

    Ihr könnt euch garnicht vorstellen (wahrscheinlich schon ^^), wie froh ich bin, nach 16 (!) unterschiedlichen Antidepressivern endlich ein Medikament zu bekommen, das mir hilft (Medikinet).

  3. #33
    seit 01.12.2012

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    luftkopf33 schreibt:
    OT an
    Hey nando,
    genau wegen solcher Sachen schrieb ich ja,die Fremdanamnese könnte weniger stark gewichtet werden. Das meinte ich damit.
    Es tut mir leid,da einen wunden Punkt getroffen zu haben,das war selbstverständlich nicht meine Absicht.
    Dennoch ist die Diagnose bei Kindern auch so korrekt möglich und nötig. Das bleibt Fakt.
    OT aus.
    Ich selbst habe-nur nebenbei-eine nicht unähnliche Odyssee hinter mir,wie Du meinem Profil entnehmen kannst.
    LG

    aber Luftkopf33, ...

    ... der Punkt war bei mir zu keiner Zeit wund .
    Wir sind hier in einem Forum in dem man seine Meinung austauschen darf und sollte. Solange niemand dadurch verletzt wird, - was in Deiner Antwort definitiv nicht der Fall war.
    Unterschiedlicher Meinung sollte man doch sein dürfen, denke ich

    Ich habe nur oft das Gefühl, das ich nicht verstanden werde. Aber das ist normal bei mir und ich kenne es auch icht anders. Daher schweife ich dann immer nochmal so richtig aus.

    Also, .... ALLES OK
    Geändert von nando (11.09.2015 um 19:56 Uhr)

  4. #34
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Na dann ist ja gut.
    Und,verstanden wurdest Du.
    (Das Problem ist mir auch nicht so ganz unbekannt... )

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Guten Abend,

    ich bin auch über meinen Sohn (ADSH) und seine Diagnose in einem Sozialpädriatischen Zentrum
    und viel Lesen zu der Thematik darauf gekommen.

    Letzte Gewissheit brachten dann die Tests bei mir. Aber weitere Wege habe ich dann nicht beschritten.
    Da ich ein "Träumerchen" bin und ich mir in meiner Welt halbwegs " Überlegens Strategien " angewöhnt hatte,
    habe ich es als nicht notwendig erachtet.

    Zudem brauchte mein Sohn damals viel Zuwendung und Aufmerksamkeit,
    da habe ich mich selbst einfach zurück genommen.

  6. #36
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Ich hatte immer schon wahnsinnige Probleme, mich zu konzentrieren, Sachen fertig zu machen und nicht im Chaos zu versinken. Dann stieß ich auf ein paar Fetzen im Netz, wo Leute über ihre ADHS geschrieben haben und ich dachte mir "das könntest Du auch haben". Dann habe ich mich etwas eingelesen und bin dann irgendwann zum Psychiater.
    Eigentlich wollte ich ihn bitten, dass er mich auf ADHS testet, habe mich dann aber doch dazu entschlossen, ihm einfach ergebnisoffen meine Probleme zu schildern. Dann kam raus, dass ich ADHS habe. Wie es weitergeht, weiß ich noch nicht, erstmal soll ich Medikamente nehmen. Ich würde aber gerne noch eine Verhaltenstherapie machen.

  7. #37
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Es gibt ja zwei Motivationen für eine Diagnose: Endlich eine Erklärung für Probleme im Leben zu haben, und/oder medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlung anzustreben.

    Für Ersteres brauchst du ja nicht unbedingt etwas "Offizielles", auch wenn das natürlich objektiver wäre. Für Zweiteres natürlich schon.

    Wenn du mittelfristig keine Behandlung anstrebst, solltest du aber auch die eventuellen Nachteile einer Diagnose betrachten. Die bestehen jedenfalls dann wenn du noch keine Berufsunfähigkeitsversicherun g hast (aber eine haben möchtest), wenn du noch irgendwann im Leben Beamtin, Soldatin oder Ähnliches werden oder in eine private Krankenversicherung wechseln willst. Das wird dann alles schwerer bis unmöglich.

    Wenn du das alles nicht willst ist es okay, wenn du etwas davon schon lange (!) hast bzw. bist auch.

    Mit "schon lange" meine ich: Eben noch schnell eine BU-Versicherung abschließen und dann den Termin beim Arzt machen ist auch Quatsch, dann bezahlst du schlimmstenfalls Beiträge und kriegst doch keine Leistungen. Weil man dir (zu Recht) unterstellen wird dass du von deiner Störung wusstest bzw. sie vermutetest.

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    hallo,

    diagnose erst im erwachsenenalter! ..war als kind schon sehr auffällig aber man hat nie genauer hingeschaut. es gab immer wieder probleme, meine mutter hatte öfter gespräche ua mit meinen lehrern. meine mutter hat sich immer für mich eingesetzt und man hat sich einigen können. ... meine mutter alleinerziehend, krank/ schwerbehindert 2-3 mal im jahr im krankenhaus. man hat gesehen das ich auffällig bin aber zugleich sah man die umstände im ganzen.

    so kam es das man sich nicht weiter damit beschäftigt hat, aber auch ich habe meinen beitrag dazu geleistet. wollt nicht schon wieder auffällig sein/ nicht wieder jemanden belasten usw. einmal bei einem kinderpsychologen gewesen, konnte es aber so hinbiegen das es bei einmal blieb.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Stitch schreibt:
    hallo,

    diagnose erst im erwachsenenalter! ..war als kind schon sehr auffällig aber man hat nie genauer hingeschaut. es gab immer wieder probleme, meine mutter hatte öfter gespräche ua mit meinen lehrern. meine mutter hat sich immer für mich eingesetzt und man hat sich einigen können. ... meine mutter alleinerziehend, krank/ schwerbehindert 2-3 mal im jahr im krankenhaus. man hat gesehen das ich auffällig bin aber zugleich sah man die umstände im ganzen.

    so kam es das man sich nicht weiter damit beschäftigt hat, aber auch ich habe meinen beitrag dazu geleistet. wollt nicht schon wieder auffällig sein/ nicht wieder jemanden belasten usw. einmal bei einem kinderpsychologen gewesen, konnte es aber so hinbiegen das es bei einmal blieb.

    ...weitere beitrag folgt

  9. #39
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    Samarita schreibt:
    Ja sicher da hast du recht.
    Aber ich will mich auch nicht in was reinsteigern...
    Naja vielleicht stelle ich mich in dem entsprechenden forum kurz vor (das ist öffentlich nicht zugänglich oder?) Und dann können wir drüber reden, ob sich ne diagnose überhaupt lohnen würde...
    Verstehst du wie ich meine? Bin einfach sehr unsicher... hab vielleicht auch angst vor reaktionen a la "was hat sie denn jetzt wieder" von meiner familie (
    Ich bin nach Jahrzehnten (mit 50) selbst drauf gekommen, da ich in meinem sehr speziellen Arbeitsumfeld aufgrund meines AD(H)S zu gravierenden Problemen kam und ich dringend eine Erklärung und konkrete Hilfe brauche (in meinem Fall Medis und Therapie).
    Die Diagnose war zwar eindeutig aber die Auswirkungen waren bis zu meinem 40. Geburtstag wegen meiner vielen Kompensationsstrategien nicht so gravierend.
    Will sagen: hol dir keine Diagnose um der Diagnose willen. Kläre mit dir und ggf. deinem Umfeld deren Notwendigkeit. Stell' deinen Freunden und anderen vertrauenswürdigen Menschen Fragen zu deinem Verhalten und höre ihnen mit offenen Herzen zu.
    Wie oft gepostet und wie aus meinem und vieler anderer Leben und der Literatur weiß ich, dass in einem verständnisvollem Umfeld nicht jede (ADS-) Auffälligkeit Medis und Psychotherapie braucht

    Wenn deine Kinder entsprechend diagnostiziert sind nimm Kontakt zu anderen betroffen Eltern auf. Wenn du deinen Kindern ohne eigene Behandlung helfen kannst, dann ist es so. Ansonsten kannst du den Daignoseweg moch immer gehen

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 96

    AW: Wie seid ihr zu einer Diagnose gekommen? (Erwachsene)

    teil 2

    ....mit 25 war ich stationär in einer fachklinik aber wegen etwas anderem. dort irgendwann im gespräch erwähnte man "adhs", meine antwort " nein habe ich nicht". das thema adhs kam auch in einzelgesprächen vor aber ich wollte davon nix wissen. ich dachte adhs ist wenn man immer im mittelpunkt stehen will, halt aufmerksamkeit haben will! ....im abschlußbericht erwähnte man noch den verdacht.

    ..einige jahre später habe ich im internet nach infos gesucht und so stolperte ich öfter über das thema adhs. hab meinen hausarzt angerufen wegen einem termin.

    ..vom hausarzt zum neurologen(kennnt sich mit adhs aus), danach fast vier wochen stationär in einer fachklinik"testung und medikation".

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