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Diskutiere im Thema ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    Ach Rostefix.....diese Überlegung hatte ich auch! Und weisst du was? Ich bereue im Leben nur eine einzige Sache: Dass ich verdammt nochmal nicht früher diesen Verdacht ernst genommen habe und mehrere Jahre an "Lebensqualität" flöten gegangen ist......

    Falls du wirklich ADHS hast und z.B. MPH bei dir anschlägt, dann weisst du, was ich genau unter Lebensqualität meine. Hat nichts mit "Erfolg im Leben" zu tun, sondern...ehm...man kann es nicht beschreiben, aber ich glaube jeder weiss, was ich meine

    Viel Glück!

    Grüsse

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 182

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    Guten Morgen Rostefix,

    die Entscheidung für den Weg der Diagnose und was immer Du dann daraus machst, kann Dir keiner abnehmen.
    Lies einfach mal hier was quer durch das Forum und überlege es Dir.

    Ich selbst bin erst nach der Diagnose meiner Kinder auf die Idee gekommen, dass mich das Thema auch betreffen kann.
    Seit dem Sommer weiß ich nun, ich habe auch ADS.
    Rückblickend betrachtet hätte ich schon gerne früher gewusst, was mit mir los ist.

    Ich bin jetzt 43, habe derbe Kerben im Selbstbewußtsein, bin vergesslich, verpeilt und vieles mehr.
    Freunde ? Fehlanzeige.
    In den Augen meines Umfeldes bin ich seltsam und bekomme das auch heute noch zu spüren.
    Erst vorgestern wurde ich von einem Psychologen gefragt, warum andere Menschen meinen, ständig meine persönliche
    Grenze überschreiten zu können. Eine sehr gute Frage.

    Diese Frage alleine zeigt mir, das mein Weg mit Diagnose, anschließender Medikation und Verhaltenstherapie der Richtige ist.

    Was für Dich wichtig und richtig ist kannst nur Du entscheiden.

    Wenn Du Dich für die Diagnose entscheidest, so kannst Du schauen ob deine Mutter noch Unterlagen darüber hat.
    Ich habe es so verstanden, das die Diagnose bei Dir schon früher im Raum stand.

    Egal welchen Weg Du gehst, ich wünsche Dir Geduld und das sich alles positiv entwickelt.

    groteske Grüße

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    Hi,

    dankt euch erstmal allen ;-). Ihr habt mir sehr bei der Entscheidung geholfen - ich werde mich mit meiner Mutter zusammensetzen, mal nachfragen, was Sie noch an Unterlagen hat, und dann die Diagnose und Therapie angehen.

    So wie es sich für mich anhört, scheint es sehr wenige Risiken, jedoch hohe Chancen etwas zu verbessern zu geben.

    Eine Frage hätte ich noch - wo fängt der Weg an? Mit einem Gang zum Hausarzt, oder sollte ich mich gleich an einen Spezialisten wenden?

    Gruss rostefix

  4. #14
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    Sicherlich ist es nicht verkehrt den Hausarzt zu informieren, aber da du die Diagnosekosten selber zu tragen hast, kannst du einfach einen Spezialisten anrufen und einen termin ausmachen. Bei mir war es so, dass ich anfangs paar Fragebögen nach Hause bekommen habe und dann stundenlang weiteren tests beim Spezialisten unterzogen wurde....eigentlich ging das ruck zuck. Nur die Nachbesprechung dauert ewig.....

    Grüsse

    Freut mich, dass du für dich eine Entscheidung getroffen hast! Alles Gute!

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    Äh? Man muss die Kosten nicht unbedingt selbst tragen. Auch wenn einige der Meinung, sind, dass es nur eine gute Diagnostik ist, wenn sie auch (gut) Geld kostet ...

    In dem Fall brauchst du dann eine Überweisung. Da man aber in vielen Diagnostikstellen und Ambulanzen normalerweise nicht sofort einen Termin bekommt, wäre der erste Weg einen geeigneten Diagnostiker zu finden, der auch Erfahrung auf diesem Gebiet hat und vielleicht nicht ganz so weit entfernt ist. Leider haben viele eine Wartezeit (teilweise von 6 Monaten oder mehr) oder gar Wartelisten. Das sollte dich aber nicht abschrecken, denn du hast jetzt so lange so gelebt, da schaffst du auch noch diese Zeit. Und die Wartezeit gibt dir ausserdem auch die Chance, dich weiter über AD(H)S zu informieren.

    Solltest du dich dann dort anmelden, fragst du am besten bei der Stelle direkt nach, was du brauchst und mitbringen sollst. (Einige körperliche Untersuchungen könnte nämlich ggf. schon dein Hausarzt im Vorfeld veranlassen, dann hast du die schon und sparst hinterher Zeit. - Das kannst du nämlich auch bei dem Anruf klären und auch ob es Geld kostet oder ob du eine Überweisung brauchst.) Vergiss nicht, dir das aufzuschreiben, sonst hast du das 5 Minuten später vergessen und nimm einen grösseren Zettel (z. B. A4), der verschusselt sich nicht so leicht.

    Viel Glück, denn das kann man ja eigentlich immer brauchen!

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 261

    AW: ADHS Verdacht mit 30 - Diagnose und Behandlung angehen oder bleiben lassen?

    rostefix schreibt:
    Hi,
    Eine Frage hätte ich noch - wo fängt der Weg an? Mit einem Gang zum Hausarzt, oder sollte ich mich gleich an einen Spezialisten wenden?
    Ich habe zunächst das Ganze mit meinem HA besprochen. Wir haben ein paar erste Test's und die notwendigen Voruntersuchungen (EKG, EEG, Blutbild, etc.) gemacht. Danach habe ich mich um einen Termin in einer der ADHS-Kliniken hier in der Umgebung bemüht. Und das war eigentlich auch der längste und schwierigste Teil. Denn du musst dich (leider) auf recht lange Wartezeiten einstellen. Aber lasse dich davon bitte nicht entmutigen oder abhalten. ES LOHNT SICH!

    Wie hier schon gesagt wurde:
    Ach Rostefix.....diese Überlegung hatte ich auch! Und weisst du was? Ich bereue im Leben nur eine einzige Sache: Dass ich verdammt nochmal nicht früher diesen Verdacht ernst genommen habe und mehrere Jahre an "Lebensqualität" flöten gegangen ist......

    Falls du wirklich ADHS hast und z.B. MPH bei dir anschlägt, dann weisst du, was ich genau unter Lebensqualität meine. Hat nichts mit "Erfolg im Leben" zu tun, sondern...ehm...man kann es nicht beschreiben, aber ich glaube jeder weiss, was ich meine
    Dem kann ich so uneingeschränkt zustimmen!

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