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Diskutiere im Thema MPH nach positivem Drogentest im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    MPH nach positivem Drogentest

    Hi,

    ich durchlaufe gerade die Diagnostik für AD(H)S und wurde nachdem ausfüllen des Fragebogens direkt zu einem Labor geschickt, indem ich eine Blut und Urinprobe abgeben musste. Da ich an dem Tag davor noch Cannabis konsumiert habe bin ich mir sicher, dass der Drogentest positiv ausfallen wird.

    Ich habe 2 Jahre lang ziemlich exzessiv gekifft, was ich dem Psychologen auch anvertraut habe. In letzter Zeit noch gelegentlich wen ich mit dem Kontakt von früher zusammen war. Jetzt nachdem ich die Urinprobe abgegeben habe ich gar nichts mehr angefasst (Termin war am 18.08.15 seit dem auch nichts mehr gehört).

    Besteht jetzt überhaupt noch die Möglichkeit, dass mir MPH verschrieben wird?

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 259

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Habe mich bald fast 2 Jahrzente in deinem sinne "selbstmedikamentiert" bevor es zu meiner Diagnose kam. Habe es dann wie du eingestellt um meine Blut/Urin sauber zu bekommen.

    So lange illegale Substanzen Nachweisbar sind, wirst du denke ich von keinem Arzt MPH bekommen. Bei meinen Ärzten gibt es da geteilte Meinungen.

    Die Ärztin meiner Erst Diagnose, sieht darin kein Problem, da ich meinen Konsum "selbstständig" eingestellt habe um die vorraussetzungen für eine Medikamentöse Behandlung zu erfüllen.

    Diese will mich nich nun mit Elvanse (Lisdexamfetamindimesilat) einstellen. Mein Arzt hingegen, der die Zweit Diagnose in der Klinik durchgeführt hat, steht dem ganzen Skeptischer gegenüber.

    Er hält sämtliche BTM Medikamente als Bedarfsmediaktion nicht ausreichend genug, bzw. auch zu gefährlich und will mich mit Strattera (Atomexetin) einstellen.

    Da ich mich bei meiner Ärztin allerdings besser aufgehoben fühle, mein Sohn dort auch behandelt wird und ich auch an einer Therapie teilnehmen werde, werde ich wohl auf sie vertrauen.

    Denke viele Ärzte haben in solchen Situation einfach Angst, Stichwort: Toxikomanie.

    Ich an deiner Stelle würde erstmal versuchen deinem Arzt zu beweisen das du auch ohne "selbstmedikation" klar kommst und versuchen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

    Sollte dies nicht mehr möglich sein, wird es dir nicht erspart bleiben, nach einem anderen Arzt zu schauen.

    LG Bengatzu

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Da ich mit dem Psychologen nicht wirklich auf einer Wellenlänge bin bezweifle ich stark das es zu einem Vertrauensverhältnis kommen wird.

    Dort bin ich ja eigentlich auch nur zur Feststellung der Diagnose. Wenn ich daran denke mir wieder einen neuen Termin bei einem weiteren Psychologen einzuholen graust es mir jetzt schon, da ich auf den jetzigen bereits 2 Monate warten musste.

    Ebenso steht bei mir eine berufliche Veränderung, bei der ich gerne meine "ganzen" Fähigkeiten zeigen würde. Da würde ich dann doch schon ganz gerne vorher wissen wie MPH bei mir wirkt.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 8

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Hey Knautsch,

    erstmal vorweg: Warum glaubst Du, dass überhaupt ein Drogentest gemacht wird? Ich musste auch eine Urinprobe abgeben, aber auf Drogen wurde die nicht untersucht. Außerdem hast Du Deinem Psychologen doch schon vom Kiffen erzählt...warum sollte er da nochmal nen Drogentest machen?

    Grundsätzlich spricht rechtlich aber auch nichts dagegen, Dir trotz Deines Konsums von Marihuana MPH zu verschreiben. Medizinisch kann ich das nicht beurteilen, habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Ärzte Cannabiskonsum meist in eine Schublade mit Alkoholkonsum stecken und nicht sooo eng sehen. Ich habe jedenfalls in meiner "Kifferphase" problemlos BTM-Medikamente verschrieben bekommen, von verschiedenen Ärzten. Allerdings ging es damals um eine Schmerzbehandlung, bei der Cannabis ja durchaus auch hilfreich ist.

    Die Frage die Du Dir eigentlich stellen solltest ist: Wie sinnvoll ist es, ein Medikament kennen zu lernen, wenn der Körper schon anderweitig betäubt ist. Ich wage zu bezweifeln, dass man "bekifft" in der Lage ist, die Wirkung von MPH überhaupt irgendwie richtig wahrzunehmen und einzuschätzen. Ich habe jedenfalls vor, in meiner Einstellungsphase auf alles zu verzichten, was irgendwie "künstlich" auf meinen Körper wirkt. Also nach Möglichkeit nicht mal Aspirin zu nehmen und selbst auf Kaffee zu verzichten (auch wenn ich bezweifle dass das lange gut geht ).

    Sollte Dein Arzt Dir wegen Deines Cannabiskonsums kein MPH verschreiben sprich einfach mit ihm darüber und biete ihm an, regelmäßig Urinproben abzugeben und ihm zu beweisen, dass Du mit Cannabis aufgehört hast. Spätestens nach der zweiten "sauberen" Urinprobe wird er Dir glauben und auch MPH verordnen, wenn das medizinisch angezeigt ist (was Du ja noch gar nicht weißt, weil Du noch in der Diagnostik bist)


    Greetz
    jollybotch

  5. #5
    Lou


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 254

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Logisch wäre: versuchte Selbstmedikation erkennen und durch Verschreibung der richtigen Medis (ja, MPH oder Amphetamin) überflüssig machen.

    So denken auch einige Ärzte.

    Aber in Deutschland habe ich die Erfahrung gemacht, dass 90% ihr med. Fachwissen sofort zugunsten der "Doktrin" zurückstellen.
    Unfassbar, aber gut, wir müssen die Realität annehmen.

    Ich würde jeden Drogenkonsum - selbst Kokain, was so passend ist - verschweigen und nur legale Drogen nennen.

    Aber auch hier mit der Einschränkung Alkohol.

    Geht`s um übermäßigen Gebrauch, Nikotin und Koffein erwähnen.

    Es sei denn, der Arzt ist bekannt für andere Sichtweisen.
    (kannte so einen tatsächlich, aber der ist inzwischen im Ruhestand und wurde auch oft kritisiert, typisch.)

    Alles Gute dir, auf dass du "das Ding noch (zurecht) drehst!

    Lou

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    jollybotch schreibt:
    Medizinisch kann ich das nicht beurteilen, habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Ärzte Cannabiskonsum meist in eine Schublade mit Alkoholkonsum stecken und nicht sooo eng sehen.
    Ich bin kein Arzt, aber wenn ich einer wäre, würde ich Cannabis und Alkohol eng sehen.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    jollybotch schreibt:

    erstmal vorweg: Warum glaubst Du, dass überhaupt ein Drogentest gemacht wird? Ich musste auch eine Urinprobe abgeben, aber auf Drogen wurde die nicht untersucht. Außerdem hast Du Deinem Psychologen doch schon vom Kiffen erzählt...warum sollte er da nochmal nen Drogentest machen?
    Das der Urin auf Drogen untersucht weiß ich, weil ich nen Zettel hatte der mich zum Labor geschickt hat indem bei der Urinprobe explizit drauf stand dass auf Drogen/Cannabis untersucht wird. Zudem musste jmd. mit und mir beim Wasser lassen zuschauen, war jetzt auch nicht so die prickelnde Erfahrung ... Da ich erstmal 2 Minuten gebraucht habe bis etwas kam während ich die ganze Zeit angestarrt wurde .



    jollybotch schreibt:

    Die Frage die Du Dir eigentlich stellen solltest ist: Wie sinnvoll ist es, ein Medikament kennen zu lernen, wenn der Körper schon anderweitig betäubt ist. Ich wage zu bezweifeln, dass man "bekifft" in der Lage ist, die Wirkung von MPH überhaupt irgendwie richtig wahrzunehmen und einzuschätzen. Ich habe jedenfalls vor, in meiner Einstellungsphase auf alles zu verzichten, was irgendwie "künstlich" auf meinen Körper wirkt. Also nach Möglichkeit nicht mal Aspirin zu nehmen und selbst auf Kaffee zu verzichten (auch wenn ich bezweifle dass das lange gut geht ).
    Ich will und werde ja nicht weiterhin kiffen, das exzessive liegt 2 Monate zurück danach waren es noch ein paar Mal. Da ich einen Kollegen nicht einfach so abschieben konnte, da unsere einzige wirkliche Gemeinsamkeit das Kiffen ist werde ich den Kontakt jetzt wohl ruhen lassen (ist auch sonst eig. ein ziemliches ********* *hust*).

    Lou schreibt:
    Logisch wäre: versuchte Selbstmedikation erkennen und durch Verschreibung der richtigen Medis (ja, MPH oder Amphetamin) überflüssig machen.

    Alles Gute dir, auf dass du "das Ding noch (zurecht) drehst!

    Lou
    Bin ja gerade dabei und Danke.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 3

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Ich weiss nicht ob die Ärzte da so verschieden sind oder ob es in DE anders ist, aber ich versteh das gar nicht.
    Bei meiner letzten Diagnose habe ich angegeben, dass ich mehrmals die Woche kiffe und gelegentlich auch andere Drogen nehme.
    Dennoch wurde MPH verschrieben, die sahen da gar kein Problem.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 23

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Nachdem was ich so gelesen habe schließt ein positiver Drogentest die Behandlung mit mph erstmal aus. Bzw. man darf/sollte nichts mit einem Umfeld zu tun haben in dem Drogen konsumiert werden. (In Deutschland) Die Schweiz ist im Umgang mit Drogen generell etwas liberaler.

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  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: MPH nach positivem Drogentest

    Na und ist doch auch richtig, dass der Arzt sich vergewissert, dass nicht Cannabis und MPH gleichzeitig genommen werden, oder? Und du willst das ja sowieso nicht, wenn ich es richtig verstehe.

    Also weis ihm 3 Monate Abstinenz nach (oder welchen Zeitraum auch immer er für richtig hält), dann wird er dir vermutlich auch Stimulanzien verschreiben.

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