Hallo,

bei mir wurde in recht frühen Kindheitsjahren ADS diagnostiziert, das ganze war in einer Fachklinik, die Diagnose ist auch gesichert,

Doch gab es schon damals auch andere Problemzonen.....

......Nur wurde ein anderes Problem danach derart dominant, dass die ADS-Behandlung völlig in den Hintergrund rückte und eine erfolgte MPH-Medikation, trotz guter Ergebnisse, abgebrochen wurde.

Nun kann man es sich leicht vorstellen, dass ich unbehandelt von einem "Unfall" in den nächsten stolperte und mein Lebenslauf bereits mit 26 Jahren derart viele Lücken und Abbrüche aufweist, dass es beruflich zunehmend schwerer wird. Wobei das Berufliche erst zum Thema wird, wenn ich wirklich arbeitsfähig bin, bin derzeit auch noch krankgeschrieben.

Diese andere Thematik (auf die ich nicht näher eingehen möchte jetzt, die aber die Konzentration zumindest auch hätte beeinträchtigen können), erfährt seit Anfang Mai diesen Jahres die bestmögliche medikamentöse Behandlung und die Symptomatik spielt in meinem Leben keine Rolle mehr.

Was natürlich geblieben ist bzw. jetzt noch stärker auffällt, sind die Probleme mit der Konzentration, Motivation, Zielstrebigkeit, Reizüberflutung usw, usf.

Koffein in Maßen als Genussmittel, okay, aber so wie derzeit noch in rauen Mengen und die vielen Zigaretten, das geht so nicht.

Nein, auch das soll nun endlich "behoben" werden.

Habe alte Berichte angefordert, wenngleich der Großteil der Akte leider vernichtet wurde....habe einen extra langen (30-45min) Termin mit meinem Hausarzt vereinbart.

Da wird jetzt Montag der erste wirkliche Schritt getan und danach geht´s weiter in fachärztliche Behandlung.

Eine konkrete Frage habe ich derzeit zwar nicht, aber vielleicht fällt mir später noch etwas ein.
Zunächst wollte ich es einfach mal mitteilen.

Außer....doch: Gibt es jemanden hier, bei dem das ähnlich lief?

Also schon früh die Diagnose erhalten, aber aufgrund zu kurzer/ fehlender Behandlung jetzt als Erwachsener dieselben Probleme, wie bei allen Erwachsenen, wo die Diagnose noch aussteht, frisch ist, im Raum steht etc.

Das nur interessehalber, helfen muss sich eh jeder selbst, ich weiß.

Aber eine zweite Frage: Ist - egal wo, idealerweise aber in Norddeutschland - ein Arzt/eine Ärztin besonders zu empfehlen?

Viele Grüße