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Diskutiere im Thema Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Hallo zusammen,

    ich möchte mich gerade für mich und auch meine Partnerin herausfinden, welche Fragebögen von den ADHS-Spezialisten zur Diagnose verwendet werden.
    Evtl. hat ja jemand einen Überblick und kann mir die Namen sagen?

    Im Netz findet man viel aber auch gar nix. Mag wohl an meinem ADHS liegen.

    Viele Grüße

    DerPatient

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Allein der Arzt entscheidet, welche Fragebögen er nimmt. Und auf die Diagnostik sollte man sich nicht vorbereiten, weil.das die Ergebnisse verfälscht. Um einen groben Überblick zu bekommen, kann man sich einen beliebigen Test heraus suchen.

    Beispiel:

    http://www.adhs-erwachsene.net/index...temid=24&lang=

    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
    Geändert von Steintor (18.08.2015 um 15:08 Uhr)

  3. #3
    Celestis

    Gast

    AW: Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Dem Stimme ich voll zu Steintor.

    Sich darauf vorbereiten beeinflusst den Test.

    Lieber spontan sein, weil so zeigt sich erst,

    ob man AD(H)S hat oder nicht.

  4. #4
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Ich verstehe zwar die Bedenken die ihr habt - allerdings finde ich es dass es schon Sinn macht mal einen Test zu machen.
    Es ist ja durchaus mit erheblichem Aufwand verbunden wenn man eine Diagnose anstrebt, sei es durch die lange Wartezeit oder durch die private Finanzierung.

    Allerdings sollte man es wohl nicht übertreiben (was mir zumindest schwer genug fiel).

    lg,

  5. #5
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Gonzo83 schreibt:
    [...] es [macht] schon Sinn [...] mal einen Test zu machen.
    Es ist ja durchaus mit erheblichem Aufwand verbunden wenn man eine Diagnose anstrebt, sei es durch die lange Wartezeit oder durch die private Finanzierung.
    Und gerade darauf basieren meine Bedenken. Sich mal einen Test anschauen, ist ja auch in Ordnung. Da weiß man, was für Fragen kommen könnten. Nur, wer wertet den Test aus? Ich selbst kann das nicht. Falls das so ein unsäglicher Choicetest sein, dem die jeweiligen Antworten ein Index zugeordnet sind und man am Ende sie Summe der Indices zu bilden hat, so dass man sich irgendwo in einem vorgefertigten Schema wieder findet, finde ich extrem ungeeignet, um sich vorzubereiten. Oft kenne ich den Verfasser nicht und laufe somit Gefahr, dass ich in eine bestimmte Richtung manipuliert werde. Es gibt nämlich auch Tests, die beweisen sollen, dass es ADHS gar nicht gibt.

    Meinrat daher: Hände weg von Online- oder sonstigen Tests, die anonym ausgewertet werden.

    Und so lange muss man auf den Test auch nun nicht warten. Ich habe nur 0,86% meiner bisherigen Lebenszeit auf die Diagnose warten müssen. Ich investiere weitaus mehr Zeit für unnötige Dinge, z.B. Imstaustehen, als auf den Diagnostiktermin zu warten.
    Geändert von Steintor (20.08.2015 um 14:00 Uhr)

  6. #6
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Welche Fragebögen zur Diagnose bei Erwachsenen?

    Moin,

    also ich komme gerade quasi gerade von der Diagnose...war vorhin dort. Es war der zweite Termin. Der erste bestand aus einem Gespräch mit einer Psychaterin aus der Institusambulanz der örtlichen Uniklinik, um wahrscheinlich erstmal um rauszufinden, ob eine ausführliche Diagnose Sinn macht. Sie bejate dies und schickte mich zur Blutentnahme sowie EKG und gab mir einen Termin bei einer Kollegin (Psychologin), die die Diagnose macht.
    Sie Interviewte mich noch mal ausführlich, was Lebenlauf und so angeht und füllte dann mit mir irgendeinen Fragenbogen aus. Sie las die Fragen alle vor und fragte auch nach Beispielen aus dem Alltagsleben und ich erklärte ihr das. Ausserdem schaute sie meine noch vorhandenen Grundschulzeugnisse an, welche auch deutliche Hinweise gaben. Das dauerte ca. 1,5 h würd ich sagen. Dann füllte ich noch zwei Fragebögen zur Selbsteinschätzung aus (einmal diesen die Kindheit und einen für die Aktuelle Symphtomatik) und noch einen mit allen möglichen Fragen, z.T. auch komische, wahrscheinlich zum Ausschluss der Komorbiditäten oder so.
    Der entgültige Auswertetermin mit der erten Psychaterin und wo dann auch die weitere Behandlung besprochen wird, findet in 2 Wochen statt, allerdings sagte sie mir schon, dass die Symphtome und auch Hinweise aus der Kindheit und wahrscheinlich auch meine nervöse Zappelei während des Gespräches sehr eindeutig sind. Insgesamt hab ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und hatte das Gefühl, sie weiss was sie für Fragen stellen muss und an welchen Stellen sie nachhakt.
    Von daher würd ich auch sagen...irgendwelche Test sich vorher anzuschauen macht nur begrenz Sinn und korrekte Selbsteinschätzungen sind eh schwer bis nahezu unmöglich...

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