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Diskutiere im Thema Probleme in der Therapie im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    Probleme in der Therapie

    Hallo,

    ich bin derzeit in therap. Behandlung.

    Mein Therapeutin sagte mir, dass Sie dem Thema ADS/ADHS nicht so viel Bedeutung bemißt.

    Je nach ca. knapp über 10 Therapie-Stunden, hat Sie mir deutlich gesagt, dass Sie mir viele Angebote gemacht hat Und dass sie nicht weiß, wie Sie mit mir arbeiten kann. Und dass ihr das keinen Spass macht. Sie hat das sehr emotional getan und zu Beginn einer Sitzung mitgeteilt.
    Sie hatte mir vorher schon gesagt dass mein aber sehr anstrengend ist.
    Sie hat mir dann obwohl Sie ADS auch keine so große Bedeutung bemißt, mir gedeutet doch mal ADS abklären zu lassen.

    Einen ADS-Diagnose-Termin habe ich noch nicht.

    Ich habe nun angst vor dem nächsten Termin:

    Folgende Szenarien mit variierenden Subszearien gehen mir durch den Kopf:

    1. Ich breche die Therpie selber ab, in dem Sätze fallen las wie
    • Sie haben zu viel Druck ausgeübt, obwohl ich selber zur Zeit beruflich und privat schon total überlastet bin
    • ich brauche Stabiltät und Sicherheit und keinen zusätzlichen Druck
    • Ich finde das sehr unprofessionell, dass sie nach den vergangenen Sitzungen nicht mal genug emotionalen Abstand aufbringen
    • eine Argument, wie das macht mir hier keinen Spaß gehört mit Sicherheit nicht in therapeutische Sitzung

    2. Ich versuche wie zuvor zur Sitzung zu gehen und verkneife mir alles was mir dazu im Kopf umgeht, da habe ich aber keine Ahnung, wie das dann weiterläuft. evtl bricht sie dann die Therapie ab
    .. keine Ahnung wie es dann weitergeht - hängt von ADS-Diagnose ab


    3. Sie hat in der Therapie einge eigene Schwächen offenbahrt.
    Ein Teil in mir würde sich gerne rächen, weil ich gehofft habe eine Therapeutin zu finden die mir auch neben Arbeiten an eigenen Themen auch auf Stabilität, Sicherheit achtet. Ich fühle mich wiederholt ein Stück veraten, weil Vertrauen in Menschen, Situation, das Dinge gut werden, wiederholt in einer sehr schwachen und bedurftigen Phase zunichte gemacht worden sind.

    .
    .



    Nebenbei habe ich große Schwierigkeiten bei der Ausübung meiner Arbeit. Ich bin gerade 2 Woche krankgeschrieben, weiß aber auch nicht wie es nächste Woche weitergeht.


    Kann mir jmd. seine Einschätzung geben in wieweit oder in verändertere Form die Therapie oder Therapieabbruch sinnvoll sein kann und wie ich am besten in das nächste Gespräch gehen soll.

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.521

    AW: Probleme in der Therapie

    Hallo Watchdog,

    deine Frage ist interessant. Das Unterforum 'Fragen neuer Mitglieder zum Forum ¹' ist sie aber wahrscheinlich nicht der passende Ort dafür. In diesem Unterforum können nur der ersteller der jeweiligen Diskussion und Teammitglieder antworten. Deshalb würde ich den Thread gerne in den Bereich 'Diagnose und Behandlung' verschieben.

    Dieser Bereich ist allerdings für alle lesbar und nicht nur für eingeloggte User. Gib bitte kurz Bescheid, ob das für dich in Ordnung ist.


    Viele Grüße

    Clown

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Probleme in der Therapie

    Hallo traenenclown,

    Dass dieser Beitrag öffentlich geschaltet wird, sehe ich nicht als Problem.

    Aber diese Therapie steht in keiner Beziehung zur ADS/ADHS Problematik, da meine Therapeutin kein AD(H)S-spezialisierung hat und ich derzeit auch noch keine ADS-Diagnose habe.


    Ist denn das ok, denn für mich fühlt sich das falsch. Ich habe beim Erstellen keinen besseren Ort zum Posten gefunden.

    Wenn ich zukünftig (vorausgesetzt ADS-Diagnose) eine "ADS"-Therapie anfange, und ebenfalls wieder so einen Eintrag schreiben wollte, dann würde doch der jetzige bzw. beide Beiträge zussammen, die Integrität des Forums stören. Sollten solch wichtige Bereiche (wie z.B. Diagnose und Behandlung) nicht klar strukturiert sein und um Klarheit bemüht sein.


    Viele Grüße

    watchdog

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.521

    AW: Probleme in der Therapie

    Hallo Watchdog,

    du hast recht, dein Beitrag würde dort bis zu einem gewissen Grad eine Sonderstellung einnehmen, da es sich nicht um Fragen zur ADHS-Therapie handelt.

    Allerdings beschreibst du Probleme, die viele ADHSler aus Psychotherapien kennen. Das war im Bereich 'Diagnose und Behandlung' schon das Thema mehrerer Beiträge. In sofern könnte man es durchaus in den entsprechenden Bereich einordnen. Außerdem steht die Frage, ADHS abklären zu lassen in deinem Beitrag ebenfalls im Raum. In sofern würde der vorgeschlagene Bereich gut passen.

    Ein weiteres Argument, den Beitrag zu verschieben ist, dass im aktuellen Unterforum keine Diskussion dazu entstehen kann.

    Die Gefahr für die Integrität des Forums schätze ich als überschaubar ein, selbst wenn du später ein weiteres Thema im Unterforum 'Diagnose und Behandlung' eröffnest.

    Aus diesen Gründen habe ich das Thema jetzt dahin verschoben.


    Viele Grüße

    Clown

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Probleme in der Therapie

    Kann mir jmd. seine Einschätzung geben in wieweit oder in verändertere Form die Therapie oder Therapieabbruch sinnvoll sein kann und wie ich am besten in das nächste Gespräch gehen soll.
    Naja, alles was du uns oben geschrieben bzw. gefragt hast solltest du ihr genau so sagen, damit sie 1. weiß was in dir vorgeht und 2. eine Möglichkeit hat drauf zu reagieren bzw. eventuelle Missverständnisse zu klären.

    Offenheit ist bei sowas immer ganz wichtig, ohne funktioniert eine Therapie nicht.

    Meines Erachtens nach sollte ein Therapeut nicht von privaten Dingen bzw. Schwächen erzählen, allein schon aus Distanzgründne und eben solchen "Rachegedanken". Kannst du erklären was du mit "sie hat das sehr emotional gemacht" meinst? Falls siewirklich gesagt haben sollte "dass das keinen Spaß macht" , würde ich sie mal ernsthaft fragen ob sie sich Therapie wie Bonbons lutschen vorstellt. Natürlich macht "das" bzw "arbeit" nicht immer Spaß...also so eine Aussage finde ich mehr als daneben.

    Gleichzeitig stellt sich die Frage, was sind denn die Angebote gewesen? Hast du sie wirklich nicht angenommen? Um wirklich helfen zu können, habe ich persönlich zu wenige Informationen, aber wie gesagt du solltest ihr deine Gedanken mitteilen. Anders geht es sowieso nicht.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Probleme in der Therapie

    Neben der Option das sie wirklich zu viele Fehler gemacht hat, gibt es ja auch die, das eure Kommunikation nicht gut läuft, also das was ayapap geschrieben hat, und das du vllt, aus welchen Gründen auch immer, gerade gar nicht therapiefähig bist.

    Aus ihren Aussagen (dein "aber" ist sehr anstrengend, macht so keinen Spaß) entnehme ich auch Frust von ihrer Seite, und ja, auch Theras sind Menschen. Was meint sie denn mit deinem "aber"? Hat sie dir mehrere Vorschläge gemacht die du mit diversen Gründen abgelehnt hast? Hast du Willen gezeigt ( und nicht nur gesagt) selbst aktiv etwas zu verändern? Denn das ist Therapie.

    Wenn der Patient nicht mitarbeiten kann oder will ist Therapie wirklich sinnlos.

  7. #7
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Probleme in der Therapie

    Lieber Watchdog,

    es ist wichtig all Deine Bedenken und Reaktionen auf die Therapie offen anzusprechen. Wenn die Therapeutin Dich auf eine offensivere und emotionale Weise wachrütteln wollte, dann kann der Schritt ein durchaus bewusst gesetzter und Bestandteil ihrer therapeutischen Interventionen gewesen sein. Schau mal genauer drauf, was Dich daran hindert ihre Vorschläge / Anregungen aufzugreifen?

    Ich kenn das von mir selbst sehr gut: Oftmals ist bei mir die Opferrolle und die Depression ein (zwar nicht angenehmer aber doch) Teil meiner Komfortzone. Diese Komfortzone mal für die Umsetzung einer Anregung der Therapeutin zu verlassen, ist ein bewusst gesetzter Schritt, der ausschließlich in Deiner eigenen Verantwortung liegt. Das zu begreifen und dann auch noch umzusetzen hat bei mir lange gedauert... Oder aber die Angebote waren für Dich nicht passend. In jedem Fall würde ich genau das zum Thema der Therapie in der nächsten Zeit machen...

    Wegen ADS-Diagnose würde ich jetzt mal die Diagnose abwarten und dann mit Deiner Therapeutin besprechen, ob sie Dich diesbezüglich unterstützen kann / will. Und dann kannst Du Deine Entscheidung treffen...

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