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Diskutiere im Thema ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    cocolores

    Gast

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    4.Kl.konzert schreibt:
    Vermutlich dienen einige Fragen dazu um abzuklären ob der Ausfüller scheinbar selbstverständliche Fragen richtig beantwortet, um die Auswertbarkeit des Fragebogens insgesamt beurteilen zu können. Und die Verfolgungswahn-Fragen sind für Leute die wirklich davon betroffen sind leider sehr plausibel, um die falsch beantworten zu können muss man sich den Wahn ja schon bewusst gemacht haben.

    Allein das spricht in meinen Augen jedenfalls nicht gegen die Qualität des Untersuchers.
    Das ehe ich ehrlich gesagt auch etwa so.

    Als ich vor Jahren mal einen klassischen Burn Out abgeliefert hatte, wurde ich von der damaligen Hausärztin auch zur ordentlichen Abklärung für 8 oder 6 Einzelstunden zu einem Psychiater geschickt, der die Diagnostik und die Medikation übernahm, weil sie sagte, sie kennt sich nicht gut genug aus. Ich fand das damals wirklich gut; ich hätte auch an jemanden geraten können, der mich einfach so krankschreibt nach dem Motto, dann pennen Sie sich doch mal 14 Tage schön aus, das wird schon wieder.

    Der Psychiater jedenfalls hat mich ähnliche Fragebögen ausfüllen lassen. In den Gesprächen hat er zusätzlich auch mit mir über einzelne Fragen gesprochen. Ich war damals nämlich auch ziemlich pikiert darüber, wieso ich bspw. ankreuzen soll, ob ich als Kind gern Tiere abgemurkst habe oder ob mir eigentlich die Weltherrschaft zusteht, weil ich einzig kompetent bin. Auch bei der ADHS-Diagnose wurde auf vorhandene Komorbiditäten geprüft und ich finde das völlig in Ordnung so.

    Ich hab im Gegenteil das Problem, dass ich von beiden Psychiatern keine weiteren Diagnosen gestellt bekam außer starker Neigung zu Krankheitsängsten und beiläufiges Nicken bei einer Phobie. Ich habe jede Menge Leidensdruck in auch anderen punktuellen Themenbereichen, aber die sind so verteilt oder angeblich nicht schlimm genug, so dass ich dumm dastehe mit der Einstellung, ich fühl mich kränker als zwei Fachleute unabhängig voneinander meinen, weil es nicht in eine vorgegossene Form passt. Insofern wäre ich sogar dafür, dass Fragebögen und Auswertungsroutinen sogar noch umfassender werden.

  2. #12
    pau


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    cocolores schreibt:
    Der Psychiater jedenfalls hat mich ähnliche Fragebögen ausfüllen lassen. In den Gesprächen hat er zusätzlich auch mit mir über einzelne Fragen gesprochen. Ich war damals nämlich auch ziemlich pikiert darüber, wieso ich bspw. ankreuzen soll, ob ich als Kind gern Tiere abgemurkst habe oder ob mir eigentlich die Weltherrschaft zusteht, weil ich einzig kompetent bin. Auch bei der ADHS-Diagnose wurde auf vorhandene Komorbiditäten geprüft und ich finde das völlig in Ordnung so.
    Das scheint dann ein ähnlicher Fragebogen gewesen zu sein. Jetzt wo ich deinen Post lese, erinnere ich mich nämlich daran, dass auch diese Sachen da gefragt wurden.
    In einem anderen Fragebogen (also nicht in dem, wo diese arg übertriebenen Fragen gestellt werden) gab es teils ähnliche Fragen, die ich sogar leicht beschähmt mit "Ja" bzw. "stimmt manchmal" ankreuzen musste (ich glaube das war in einem Bogen, wo man vier Antwortmöglichkeiten hatte). Da ging es z.B. darum, dass ich schon hin und wieder denke, dass der Mensch, mit dem ich mich gerade (fachlich) unterhalte, eigentlich keine Ahnung hat, obwohl ich in der "Hackordnung" unter ihm stehe. Aber das halte ich nach wie vor für normal, dass auch andere mal solche Gedanken haben

  3. #13
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 46

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    Hi,

    auch bei mir waren einige seltsame Fragen dabei. Ich denke es geht darum, abzuklären, ob andere Themen auch gefunden werden, die mit AD(H)S gemeinsam auftreten können. Und generell gibt es bei solchen ausführlichen Fragebögen immer ein paar Kontrollfragen, mit denen abgetestet wird, ob der/die Ausfüllende ernstahft bei der Sache ist; gerne wird eine Frage zweimal gestellt nur anders formuliert...

    Also nicht verunsichern lassen

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen



    Neben diesen Fragebogen durfte ich auch Tintenklekse betrachten und beschreiben was ich sehe.



    Ausser dass mir der überwiegende Anteil der Bilder zu dunkel war .... haha... dachte ich mir


    Was zum zitronenfalterpupsenden Einhorn soll DAS?

  5. #15
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    jumpingcat schreibt:
    Neben diesen Fragebogen durfte ich auch Tintenklekse betrachten und beschreiben was ich sehe.
    Das ist gut. Die Rorschachtests habe ich vor 15 Jahren mal mitgemacht. Damals ging es um eine andere Fragestellung. Im Zuge der Differentialdiagnostik (incl. ADHS) ist das sehr lobenswert, weil umfangreich und somit hinreichend genau.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    Steintor schreibt:
    Das ist gut. Die Rorschachtests habe ich vor 15 Jahren mal mitgemacht. Damals ging es um eine andere Fragestellung. Im Zuge der Differentialdiagnostik (incl. ADHS) ist das sehr lobenswert, weil umfangreich und somit hinreichend genau.
    Rohrschachtests können zwar umfangreich sein, das heißt aber nicht, dass sie hinreichend genau psychische Störungen diagnostizieren können. Im Gegenteil viele psychische Störungen können von Rohrschachtests nicht valide erfasst werden. Für die Differentialdiagnose ist ein Rohrschachtest meiner Meinung nach nutzlos. Für die Differentialdiagnostik gibt es wesentlich besser geeignete Verfahren.

  7. #17
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    Fliegenpilz schreibt:
    Rohrschachtests können zwar umfangreich sein, das heißt aber nicht, dass sie hinreichend genau psychische Störungen diagnostizieren können. Im Gegenteil viele psychische Störungen können von Rohrschachtests nicht valide erfasst werden. Für die Differentialdiagnose ist ein Rohrschachtest meiner Meinung nach nutzlos. Für die Differentialdiagnostik gibt es wesentlich besser geeignete Verfahren.
    Schon klar. Der Rohrschachtest gibt lediglich einen Hinweis auf Erkrankungen, die natürlich detaillierter diagnostiziert werden sollten. Ich frage mich, warum ein Rohrschachtest im Zuge der ADHS- bzw. Differential-Diagnostik überhaupt durchgeführt worden ist. Der Arzt muss, meines Erachtens, der Meinung sein, dass neben ADHS und Komorbiditäten mehr vorliegen muss. Anders kann ich mir den Rohrschachtest nicht erklären.

    Sofern der Arzt überhaupt die Existenz von ADHS bejaht.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen



    Mirr waren die Klekse zu düster.
    Hab sogar gefragt ob da auch noch bunte Klekse kommen.
    xD

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    Der Rohrschachtest wird meist von der Freudschen Fraktion praktiziert, ich denke mal es ist ein Psychiater der Analyse-Schule.
    Er soll eher Hinweise auf die Struktur einer Persönlichkeit geben.

    Andere nehmen dafür halt die Fragebögen für Persönlichkeitsstörungen, womit ich persönlich weitaus mehr anfangen kann.

  10. #20
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: ADHS-Diagnose - abstruse Fragen im Fragebogen

    Ich bin Befürworter des Rorschachtests. Mag vielleicht daran liegen, dass ich die klassische Analyse besser finde als Fragebogen. Frageboven kann man beeinflussen, Analyen nicht. Die "Kleckse" sage also fur mich mehr aus als Choice-Tests.

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