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Diskutiere im Thema ADHS ohne Diagnose?! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 281

    ADHS ohne Diagnose?!

    Hallo zusammen!

    Letzten Dienstag war ich zur "ADHS-Abklärung", weil ich schon länger vermutet habe, ADHS zu haben. Am Ende kam bei raus: Ja, das ADHS war schon in der Kindheit vorhanden (Grundschulzeugnisse, eigene Schilderung) und auch jetzt noch. Allerdings seien meine Probleme derzeit nicht groß genug, um mir die Diagnose zu geben. Die Psychologin meinte, ich würde vieles gut kompensieren. Sie hat mich an die Prokrastinations-Ambulanz verwiesen und meinte, wenn es mir wieder schlechter gehen würde, dürfte ich gerne wieder kommen. Jetzt bin ich verwirrt.

    Na ja, dass es mir zur Zeit gut geht, kann ich nicht leugnen: Neuer Freund, wieder zurück im Wohnheim, und ein paar neue Perspektiven... Allerdings sehe ich schon wieder, wie sich alles zusammenbrodelt: Ich war in diesem Semester fast nie in den Vorlesungen, weil mir das zu viel wurde, meine Hausarbeiten stapeln sich und ich weiß noch nicht mal, was alles zur Bearbeitung dazugehört. Auf der Arbeit bekomme ich Stress, weil ich manchmal zu verträumt bin... Ich hab im Großen und Ganzen keinen Überblick und sehe "das Chaos" wieder mal aus allen Ecken kommen.

    Vielleicht habe ich der Psychologin auch zu wenig erzählt (bin immer ein bisschen zurückhaltend...) Ich bin auch absichtlich unvorbereitet hingegangen, damit ich nicht zu viele Begriffe etc im Kopf habe und überall nur ADHS sehe. Ich dachte immer, man hat ADHS oder eben nicht und jetzt stehe ich auf einer Zwischenstufe oder wie?

    Wie seht ihr das? Ich werde auf jeden Fall zur Prokrastinations-Ambulanz gehen. Aber die Unsicherheit ist jetzt immer noch geblieben...

    Liebe Grüße.
    Anitüta.

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: ADHS ohne Diagnose?!

    Wenn du in der Kindheit ADHS hattest, wirst du als Erwachsene auch noch ADHS haben. Es kann sein, dass es sich hinter den Komoribiditäten versteckt, doch existent ist es nach wie vor. Eine Zweitmeinung ist da sinnvoll, aber von einem ADHS-Spezialisten. In deiner Stadt gibt es die ADHS-Ambulanz an der Uni.

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  3. #3
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 281

    AW: ADHS ohne Diagnose?!

    Ich war bei einem ADHS-Spezialisten... Na ja, und die meinte, wenn ich mehr leide, würde sie die Diagnose geben. Ist das nur so ein "Gesundheitssystem-Ding"? Oder warum eigentlich Ja und dann doch nein??? Das verstehe ich nicht...

  4. #4
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: ADHS ohne Diagnose?!

    ...Ich kann die Argunmentation deiner Therapeutin nicht richtig nachvollziehen, warum bist du da hingegangen? Etwa aus Spass? Der Leidensdruck ist nicht groß genug? Ich finde das hört sich nicht grade an als ob du da richtig ernst genommen wurdest. Was soll passieren, sollst du wiederkommen wenn sich erst eine Depression als Komorbidität entwickelt hat?
    Ich weis nicht ob das so nach Kompetenz schreit.....

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: ADHS ohne Diagnose?!

    Ich finde ihre Aussage macht keinen Sinn.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: ADHS ohne Diagnose?!

    So ein Unsinn. Wenn sie sagen würde, Sie haben zwar ADHS, aber solange es Ihnen so gut geht brauchen Sie keine Behandlung, dann könnte man das akzeptieren.

    Allerdings könnte man auch sagen, du willst vorbeugen, dass es dir wieder schlechter geht.

    Aber die Diagnose nicht geben? Häh? ADHS ist nichts was kommt und geht, sondern etwas was man wie du sagts in gewissen Phasen besser kompensieren kann.

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