Seite 1 von 2 12 Letzte
Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 11

Diskutiere im Thema Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Martisse

    Gast

    Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Hallo und guten Abend liebe Leute.

    Der folgende Beitrag dient nicht dazu eine Frage zu stellen, sondern mich ( mal wieder ....) euch mitzuteilen bzw. diejenigen die meinen letzten Diagnosethread verfolgt haben auf den neuesten Stand zu bringen, sowie etwas rauszulassen was raus soll.

    Aber immer der Reihe nach und nochmals zur Erinnerung. Ich habe die Diagnostik hinter mir, und man kam auf die Diagnose AD(H)S. Das war vor einn paar Wochen. Ich wurde bzw. werde teilweise noch auf die Medikamente eingestellt, was denke ich mal wirkt, wobei ich mir da ganz unsicher bin. Naja einiges hat sich verbessert, und ich kann mir mehr merken, und anfangs wurde ich auch ganz müde, aber darum geht es nicht, und sollte was bezüglich medis was kommen schreibe ich es woanders rein, da es hier eh der falsche Bereich ist.
    Warum es geht ist mein Aufenthalt in der Tagesklinik, zu der mich meine BEWO angemeldet hat, damit ich etwas besser angebunden bin, was Therapien etc. betrifft. Nun bin ich heute zum zweiten Mal da gewesen, und es kam zur Visite die jeweils Dienstags stattfindet.

    Und da kam es wie es kommen musste....
    Einer dem ich folgendes erzählt habe meinte zu mir, man tue das mit Absicht um zu sehen wie weit die gehen können, aber was da geschah war mehr als nur unter der Gürtellinie aus meiner Sicht.
    Nun folgende Situation.... Da war ich mit dem leitenden Oberarzt, einer Schwester und sechs / sieben Ärztinnen in einem Raum und man fing an zu reden. Vorher erklärte dieser was meine Situation sei etc. Nun kam es dann zum Thema Ausbildung und ich wurde angesprochen. Ich erklärte ihm einen Tag vorher, was ich mir vorstellen könne zu machen, und dass ich es mir vorstellen könnte, wenn es wieder geht ein Studium anzustreben. Ich sagte zu ihm, dass ich mir eine Ausbildung nicht vorstellen könne. Ich nannte auch einen Grund, oder zumindest versuchte ich es. Jedenfalls war es so, dass ich das nicht machen könne, da es meistens so ist dass ich mit Menschen zusammen arbeiten müsse, die mit Sicherheit nicht mit mir auskommen würden und wenig Toleranz haben.
    Na gut Erklärungsversuche. Ja es gibt auch Berufe mit Menschen die nicht so voreingenommen von der Art sind, und ja es gibt nicht nur schlechtes, aber der Punkt ist, dass dieser dann auf meiner Aussage hin meinte ich ecke jedesmal an: "Ja natürlich ecken sie an. Das Problem liegt auch bei ihnen." Und lies den Satz so stehen.

    Das dieser mich nicht genauer darüber auklärte war eine Sache, aber das Problem war hauptsächlich, dass dieser meine, ich nenne es jetzt mal Verpeiltheit schamlos ausnutzte, und wenn mir ein Wort nicht einfiel, mich unterbrach und das andauernd. Ich kam also vielleicht zweimal zu Wort und das nicht einmal 10 sekunden lang. Stattdessen führte mich dieser nur vor, so dass dieser mich eingeschüchtert hatte. Dies passierte vorallem an einer Stelle, als wir uns über Rehabilitationskurse oder so ähnlich unterhielten.
    Er hat nicht einmal meine Meinung angehört, und mir mit subtilen Mitteln vermittelt, dass es ihm egal sei welche Meinung ich habe. Ich wurde etwas sauer und man merkte es mir an, aber mit einem leichten grinsen, texte mich dieser nur zu, ohne dass er mich auch nur irgendwo nach meiner Meinung gefragt hätte. Ich kam mir vor als wäre ich wieder, in meiner Mobbingzeit, wenn auch nur zum Teil aber auch teilweise, sah ich mich wieder als kleines Kind das.... nee ich lasse es lieber weil es sonst triggern würde. Aber mit dieser Art erinnerte mich dieser wieder an dunkle Zeiten, und das muss einer schon schaffen....

    Es würde den Rahmen sprengen, weswegen ich das jetzt so stehen lasse.

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Was ich nie geglaubt habe, das beste Ergebnis habe ich in solchen Situationen immer gemacht, wenn ich mich bei der Person oder einer anderen zuständigen beschwert/ mitgeteilt habe. Und zwar genau so, wie du es hier tust. Wie du dich gefühlt hast. Das du dich eingeschüchtert gefühlt hast. Das ist übrigens eine andere Aussage als wenn du sagst er hat dich eingeschüchtert, denn selbst wenn er es tun wollte, so gibst du ihm mit der ersten Aussage die Möglichkeit zurückzurudern.
    Wenn dir die Therapie in der TK wichtig ist, dann würde ich das versuchen, es kann ja nur besser werden.

  3. #3
    Martisse

    Gast

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    @Creatice

    Das ist aber schon das Problem. Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt. Dieser hatte mich einfach nur Mundtot gemacht, und wie gesagt nicht einmal richtig aussprechen lassen. Anders gesagt fühle ich mich nicht eingeschüchtert, nein er hat es tatsächlich getan, wenn auch mit anderen Worten bzw. Methoden. Das Problem ist weiterhin, dass dieser Oberarzt da mich getriggert hat, und ich lüge nicht wenn ich sage, dass Menschen die so ähnlich wie er waren, mich erst zu der Lage gebracht haben, in der ich heute bin. Ich verfiel später zu Hause in sehr alte Muster, aus den Tagen als ich gemobbt wurde. Ich stotterte fast und wenn ich in der Lage gewesen wäre auch in Tränen ausgebrochen...
    Ich will mich ändern, aber ich denke schon dass das nicht erreicht werden kann, wenn ich gebrochen werde. Anders gesagt hat das fast den Effekt, den mein Vater auf mich hatte wenn er mich geschlagen hat, und das muss schon einer schaffen.
    Jedenfalls habe ich das nie von einem Arzt erwartet.

  4. #4
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Ach je Martisse... das tut mir leid
    Was er damit bezweckt hat... also ob er absichtlich provokant und einschüchternd war... wird man so einfach, nicht herausfinden

    Gleich beschweren?
    2. Chance geben?

    Schwierige Entscheidung ...
    Aber jetzt würde ich das erstmal "sacken lassen" ....


    Immerhin hast Du endlich die Diagnose und die Möglichkeit zur adäquaten Therapie... Dafür freue ich mich für Dich.

  5. #5
    Martisse

    Gast

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    happypill schreibt:
    Ach je Martisse... das tut mir leid
    Was er damit bezweckt hat... also ob er absichtlich provokant und einschüchternd war... wird man so einfach, nicht herausfinden

    Gleich beschweren?
    2. Chance geben?

    Schwierige Entscheidung ...
    Aber jetzt würde ich das erstmal "sacken lassen" ....


    Immerhin hast Du endlich die Diagnose und die Möglichkeit zur adäquaten Therapie... Dafür freue ich mich für Dich.

    Ach ja stimmt, ich habe es nicht so sehr erwähnt das letzte Mal im Treff. Beschweren, wird bestimmt keinen Sinn haben, da der ja der Oberarzt ist. 2 Chance schon aber..... Mit den Patienten war es auch nicht gerade das wahre, es wurde auch etwas der Schwester über mich mitgeteilt bzw. Beschwerden kamen mich betreffend, aber das ist so belanglos dass ich das nicht erwähnen werde da der Inhalt der Beschwerde einfach nur lächerlich ist und nicht erwähnenswert ist..... Jedenfalls werde ich jetzt vorsichtiger sein und bin auf Alarm geschaltet, da Dinge und Geschehnisse von Einst sich nicht wiederholen sollen. Ich schaue mir das bis nächsten Dienstag an, vorrausgesetzt es kommt nicht noch zu einem anderen Konflikt. Schwer wird es mir dann nicht sein wenn sich das fortsetzen sollte, das garantiere ich.
    Danke schonmal von mir an alle .

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Ich kann und will wirklich nicht darüber entscheiden ob er das nun wirklich so beabsichtigt hat, ob er ein A***** ist, oder ein Trampel oder oder.
    Solltest du es doch noch mal wagen, kann ich dir nur Versuchen Mut zu geben, dies genau so zu sagen, denn selbst wenn er es so meinte, ich hatte auch so einen OA, aber den sieht man ein paar Minuten 1x die Woche, und meiner musste sich bei mir entschuldigen, nachdem ich mich beschwert habe. Der war zwar trotzdem blöd, hat mich aber in Ruhe gelassen, und es gibt ja Ärzte und Theras mit denen man mehr zu tun hat.
    Ich habe es aber auch schon erlebt, das man Dinge, gerade wenn man sehr einschneidende Erlebnisse gemacht hat, manchmal etwas zu genau sieht, so genau, wie es der Absender gar nicht gemeint hat. Denn die Psyche und der Körper sind eben auf Überleben gestellt, und wenn eine bedrohliche Situation war, dann ist man besonders wach, wenn die Psyche meint das es diesmal ähnlich sein könnte. Nicht das es so bei dir ist, aber es ist vllt auch eine Möglichkeit die in einer Verkettung von allem drin ist.
    Ob du das sicher ausschließen kannst, und ob du doch noch eine Chance siehst, auch wenn er sich als A***** entpuppt, musst du für dich selbst klären, leider. Aber zumindest würde ich die Klärung mithilfe einer Thera oder eines Arztes dort machen. Denn sowas braucht auch Unterstûtzung.

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Hi Martisse,

    bin mittlerweile auch seit März 2014 dabei, mich ständig mit Ärzten und ihren Meinungen auseinander zu setzen und mich über sie zu beschweren.
    Ist zwar bei mir "nur" ein funktionelles Problem, mit eingeschränkter Sprunggelenksfunktion und kaputten Nerven, aber du wirst auch immer gleich hingestellt als ob du des Problem bist und einen an der Klatsche hast und selber gar nichts verbessern willst.

    Die Visite konnte zudem auf Patientenwunsch bei Mehrbettzimmern oder bei persönlichen Problemen immer ins Arztzimmer verlegt werden. Die Oberarztvisite mit den haufen Docs wie von dir beschrieben erlebte ich leider fast genauso. Hab mir einfach vorher ne Liste gemacht und wenn der Oberarzt da war mit dem die Liste abgearbeitet und den rest von den "kleineren" Docs einfach ignoriert wie sie mich sonst und einfach immer dazwischen gebabbelt.

    Habe leider feststellen müssen das es meistens aber kaum Abhilfe tut, oder groß was ändert sich beim Vorgesetzten Professor des Docs zu beschweren.
    Den meisten "Erfolg" hatte ich immer, wenn ich die Situation möglichst genau dokumentiert habe und mich direkt an meinen Kostenträger gewendet habe.

    Mein Zuständiger Rehabilitationsmanager von der Berufsgenossenschaft kam dann meistens persönlich vorbei und hat den "rauch" reingelassen und alles war gut und wurde genehmigt.

    Ist schon eigenartig wohin sich unsere medizinische Versorgung entwickelt, wenn kaufmännische Bearbeiter Ärzten bald mehr zu sagen haben als ihre Profs ^^.

    Würde dir raten dich mal an deine zuständigen Kostenträger zu wenden und ihm die Situation zu erklären.
    Wird vermutlich die schnellst mögliche hilfe sein die du erwarten kannst. Die Bürokratiemühlen mahlen leider immer noch viel zu langsam....

    LG Bengatzu
    Geändert von Bengatzu ( 8.07.2015 um 12:24 Uhr)

  8. #8
    Celestis

    Gast

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Hallo Martisse.

    Als ich bei meiner Stationären Therapie im Ameos Klinikum war, war es genauso.

    Die Ärzte machen einen erst nieder, um einen dann wieder aufzubauen.

    Natürlich "nur" unter Medikamente *hust* ADs....die auch noch dick machten und

    bei mir zu weiteren Depressionen führten....... Nach 2-3 Tagen habe ich mich

    dort nicht mehr fertig machen zu lassen. Habe die schnauzte aufgerissen......

    Hatte auch schlechte Erfahrungen sammeln müssen. In der Therapie sagte man

    zu mir, ich sei nicht Gruppen fähig geschweige denn fähig ein irgend einer Gruppe

    mitzuwirken oder sich gegenseitig zu helfen. LOL dachte ich nur. Ich an deiner

    stelle, würde eine schriftliche Beschwerde an der Ärztekammer schicken.

    Da erreicht man auch sehr viel. Der Kostenträger sollte auch informiert werden.

    LG
    Celestis

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Hallo Matisse,

    Deine Schilderungen erinnern mich stark an meine Klinikzeit! In der wöchentlichen Oberarztvisite ging es mir manchmal auch so, ich habe es damals nicht so ernst genommen. Lag wohl auch daran, dass ich mit vielen Prinzipien dieser Klinik, meinetwegen auch der Abteilung, schon ganz einverstanden war.

    Allerdings hatte ich mit dem Oberarzt genau dieses Problem, irgendwie konnte ich fast nie ausreden. Die Fragen kamen im Stakkato, bevor ich antworten konnte war schon die nächste Frage dran. Fand auch ich unmöglich - aber ich fand damals noch viel mehr unmöglich!

    Mein Glück war, dass mich der Mann nicht getriggert hat. Damit konnte ich es einfach an mir abrauschen lassen. Habe mich dann für die Oberarztvisite präpariert! Klingt total lächerlich, aber ich bin mit meinem Notizbuch da rein marschiert und hab damals drauf beharrt, dass ich meine Punkte abarbeiten konnte. Na ja, beharren ist wohl nicht so ganz der richtige Ausdruck. Als ich damit anfing wartete der Oberarzt auch brav ab, bis ich das Büchlein zugeschlagen habe! Es geht allerdings nicht immer!

    Es gab dann gelegentlich auch skurrile Situationen z.B. als ich anmerkte, dass ich schon so und so lange da bin und die Physiotherapie immer noch nicht klappt! Schaut mich der Typ streng an und fragt, was ich für einen Kompromiss in der leidigen Frage vorschlagen würde. Das fand ich allerdings schon sehr bemerkenswert, er hat mir damit ja auch eingestanden, dass er machtlos gegen die Krankenhaustrukturen ist. Zugleich hat er mir ziemlich deutlich gezeigt, dass er mir einen klaren Verstand zutraut.

    Mein Vorschlag damals lautete: Freie Abende, damit ich täglich ins Schwimmbad außerhalb des Krankenhauses gehen kann! Ein Wink und die Sache war erledigt, es gab keine Diskussionen mehr, wenn ich wieder Ausgang, über das vorgesehene Maß, haben wollte.

    Ansonsten habe ich den Oberarzt allenfalls mal auf dem Flur zu Gesicht bekommen, hat auch ausgereicht!

    Bezüglich der Fachfragen war ich mit ihm eigentlich immer schnell einig geworden - es ging bei mir auch um schwierige Frage, welche Medikamente zum Schlafen eine echte Hilfe darstellen! Unter vier mg bin ich leider nicht gekommen!

    Dass die in der Gruppe über Dich reden ist die normalste Sache der Welt und wird ja eigentlich auch von uns als Patienten erwartet. Die sollen sich ja austauschen über ihre Beobachtungen. Was aber gar nicht geht: Sowas darf niemals in die Patientengruppe getragen werden - da gehört es einfach nicht hin! Und was sich auch nicht gehört, das sind Patienten, die was mitkriegen und es dann weitertragen oder sogar dem betreffenden Patienten sagen!

    Solch ein Verhalten steht auf der Rang-Liste der Mobbing-Handlungen an erster Stelle! Da gibt es kein Vertun! Kannste überall nachlesen. Leider kannst Du sowas nie einem Tratscher sagen - notfalls behauptet der noch, dass er es nur gut gemeint hat!

    Übrigens: Meine Position in der Klinik war auch nicht nur zum Besten bestellt! Im wesentlichen war es mein Humor, der mir darüber hinweg geholfen hat! Die Pflegekräfte zeigten mir mehrmals unverhohlen, dass sie meine Antworten gelegentlich nicht nett fanden bzw. sie suchten sachliche Gründe dafür, warum sie sich eben schlecht fühlten. Logisch, ich hab dann schonmal auf den einen oder anderen Fehler hingewiesen oder auch mal geantwortet, dass sie sich gerade im Kontext vertan haben!

    Aber es ist schon ziemlich albern, wenn ich (mit viel Ironie in der Stimme) ein wenig schmolle und auf die Folgen meines Gemütszustandes hinweise, wenn ich für eine bestimmte Therapiegruppe nicht eingetragen bin. Während sich ein Pfleger im Hintergrund über diesen Witz fast schlapp lachte, reagierte die angesprochene Schwester gleich mit dem Gegenschlag. Schließlich sei ich an dem einen Abend ja auch nicht in ihrer Gruppe zur progressiven Muskelentspannung gewesen! Ich hab schallend gelacht über soviel antiprofessionelles Verhalten und über ihre Unfähigkeit zum Humor!

    Zugleich fanden es alle toll, wie oft ich helfend eingesprungen bin. Zu meiner Zeit fiel die Frühgymnastik regelmäßig aus - da ich das Turnen aber dringend brauchte, hab ich einfach angefangen und nach und nach kamen die anderen Patienten dazu und haben einfach mitgemacht!

    Ich hatte das alles längst vergessen, da bedankte sich der Arzt bei der Visite bei mir! Musst erstmal nachdenken, was er wohl gemeint haben könnte.

    Meine Rehabilitation kam beim Abschlussgespräch, als der Arzt mir mitteilte, dass keine Kritik von mir unberechtigt gewesen wäre! Ich hätte schlichtweg mit meiner gesamten Kritik richtig gelegen! Das Gespräch damals hat mich für viele Ärgernisse "entschuldet".

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik.

    Aber ist es nicht auch ein Symptom von AD(H)S, dass man überall aneckt? Weil man in der Eigen- und Fremdwahrnehmung eingeschränkt ist? Natürlich ist das ein Problem - und zwar ein Problem, dass mit Sicherheit jeder von uns hat. Und man muss lernen, mit diesem Problem umzugehen. Dafür benötigt man professionelle Hilfe. Ob bewusst oder unbewusst, vieles, was in der Visite passiert, kann in Einzelgesprächen besprochen/aufgearbeitet/bearbeitet/relativiert werden. Das ist auch ein Teil der Therapie, in die Lage versetzt zu werden, aufgrund von Vorkommnissen, Dinge zu besprechen. Ich kann mich erinnern, dass ich selbst gegen Ende meines stationären Aufenthalts mit Dingen, die Ärzte an mich herangetragen haben, deutlich souveräner umgegangen bin als zu Beginn.

Seite 1 von 2 12 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Klingen meine Probleme nach ADS?
    Von allen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 2.01.2013, 04:04
  2. Wie soll es weitergehen, nach der Diagnostik?
    Von Lori.Meyers im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 6.05.2011, 21:52
  3. Probleme beim/nach den Lernen
    Von Peiper im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 39
    Letzter Beitrag: 11.03.2010, 19:46
  4. Wie jetzt weiter nach der Diagnostik
    Von Hathor im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 27.10.2009, 10:57

Stichworte

Thema: Nach der Diagnostik / Dianose AD(H)S ; Probleme in der Tagesklinik. im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum