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Diskutiere im Thema ADHS, Verbeamtung und Versicherung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 281

    ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Hallo an diesem heißen Sonntag,

    ich habe gerade festgestellt, dass ich wohl ein mittelschweres Problem habe bzw. bekommen könnte. Ich habe mich auf der suche nach Arbeit auf um eine zivile Anstellung (höherer technischer Dienst) bei der Bundeswehr im Bereich Wehrtechnik beworben. Sollte ich genommen werden, wartet eine Verbeamtung auf mich und genau da fängt mein Problem an.
    Als Beamter bin ich ja gezwungen mich privat zu versichern nur wie soll das mit ADHS gehen?
    Ist von euch vielleicht jemand Beamter und kann mir etwas dazu sagen? Wäre echt blöd, wenn ich die Stelle wegen mangelnder Versicherung ausschlagen müsste.

    Irre Grüße

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.054

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Es geht ja "nur" um die Krankenversicherung. Das sollte eigentlich kein Problem sein. ADHS ist doch im Vergleich zu anderen möglichen Vorerkrankungen relativ billig.

    Schwieriger dürfte es mit einer Berufsunfähigkeits-Versicherung sein.

  3. #3
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Wir hatten erst gestern das Thema:

    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...fahrungen.html

    Zum Thema Soldaten mit ADHS hat das Bundesverteidigungsministerium eine Stellungnahme abgebenden, die auf der Internetseite von ADHS-Deutschland zu finden ist:

    ADHS-Deutschland - ADHS und Bundeswehr

    Demnach gibt es 4 Fälle:

    Bundesverteidigungsministerium , bearbeitet durch Steintor schreibt:
    1. Personen, die im Jugendalter ADHS hatten, aber nun als Erwachsene nicht mehr davon betroffen sind: TG III
    2. Patienten, die als Erwachsene weiterhin von ADHS betroffen sind, aber nicht medikamentös behandelt werden und geringe Symptomatik zeigen: TG IV
    3. Erwachsene, die weiterhin von ADHS betroffen sind, aber gut medikamentös eingestellt sind und keine oder geringe Symptomatik zeigen: TG IV
    4. Erwachsene mit ADHS mit deutlicher psychopathologischer Symptomatik: TG VI

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 281

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Ich habe mich für eine ZIVILE Laufbahn beworben. Kein Dienst an der Waffe!! Die würde mich dort auch mit meinem Herzfehler nehmen, für den ich schon einmal ausgemustert wurde.

  5. #5
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Kann man sich mit ADHS nicht privat versichern?

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 281

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Steintor schreibt:
    Kann man sich mit ADHS nicht privat versichern?
    Das war ja genau meine Frage, was ich bis jetzt gelesen habe ist, dass die PKs da enorm Hohen Beiträge fordern würden, so sie einen überhaupt nehmen.

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS, Verbeamtung und Versicherung

    Tiefseele schreibt:
    Es geht ja "nur" um die Krankenversicherung. Das sollte eigentlich kein Problem sein. ADHS ist doch im Vergleich zu anderen möglichen Vorerkrankungen relativ billig.
    Mit einer bestehenden psychischen Erkrankung in eine private Krankenversicherung zu kommen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Psychische Erkrankungen und insbesondere ADHS können Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Bei ADHS haben wir eine erhöhte Unfallgefahr, die Behandlung von Unfällen kostet Geld. Komorbiditäten sowieo psychosomatische Beschwerden können auftreten. ADHSler neigen außerdem dazu, ihre Gesundheit aufgrund der "Zeitblindheit" zu vernachlässigen. So werden z.B. Vorsorgeuntersuchungen nicht regelmäßig wahrgenommen. All das macht ADHS zu einem sehr hohen Kostenfaktor.

    Für Beamte haben einge private Krankenversicherungen aber eine "Öffnungsaktion". Unter bestimmten Umständen können Beamte so mit max. 30 % Risikozuschlag und ohne Leistungsausschluss privat krankenversichert werden. Hier steht mehr dazu.

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