Seite 4 von 6 Erste 123456 Letzte
Zeige Ergebnis 31 bis 40 von 53

Diskutiere im Thema Angst kein ADHS zu haben im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Immerhin will sich meine Therapeutin darüber informieren, wie sie meinen Eigenverdacht abklopfen könnte. Lieb wäre mir, wenn ich eine Überweisung für eine richtige Diagnostik bekäme, aber erst einmal steht dieser psychiatrische Standard-Test auf dem Plan.
    Hallo Jackdaw,

    falls du nach einem Facharzt in deiner Nähe suchst, kann vielleicht das Forum helfen (nicht mit Namen, aber Hinweisen)
    oder eine Selbsthilfegruppe (z. B. ADHS Deutschland e. V., hat auch Telefonberatung).

    LG Gretchen

  2. #32
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Es wird ernst!! Montag ist es soweit. Ich hoffe die erkennen das ADHS...ich hab so wahnsinnige Angst das ich da "zu normal" wirke.

  3. #33
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Gretchen schreibt:
    Hallo Jackdaw,

    falls du nach einem Facharzt in deiner Nähe suchst, kann vielleicht das Forum helfen (nicht mit Namen, aber Hinweisen)
    oder eine Selbsthilfegruppe (z. B. ADHS Deutschland e. V., hat auch Telefonberatung).

    LG Gretchen
    Danke Gretchen!
    Wo ich die Diagnostik machen könnte, wüsste ich immerhin schon einmal und je nachdem würde ich nach einer Diagnose auch die Ressourcen aus dem Forum wahrnehmen, um einen spezialisierten Facharzt zu finden

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Ich hatte gestern eeendlich meinen lang ersehnten Termin beim Psychater.
    Trotz massiven Verschlafens hab ich den Termin eingehalten, yeah.
    So schnell war ich selten in meinen Klamotten und aus der Bude, ich bin 45 Minuten vor dem Termin aufgewacht und hab erstmal nen halben Herzkasperl bekommen, dass es schon so spät war. Normalerweise hätte ich mich davon schon abschrecken lassen und mir gedacht, ach das geht sich eh nicht mehr aus, da kann ich ja gleich zu Hause bleiben. War in Rekordzeit fertig und bin pünktlich auf die Minute in der Ordination gewesen, schon mal ein echter Erfolg für mich :-D

    Bei den Ärzten selbst war es dann irgendwie merkwürdig.
    Zunächst hatte ich ein Anamnese Gespräch mit einer Ärztin (Psychaterin, Neurologin, keine Ahnung, hat mich auf jeden Fall auch ein wenig körperlich untersucht also gehe ich davon aus, dass sie auf jeden Fall Medizinerin war), das war eigentlich ganz locker und ich hatte auch das Gefühl, dass ich ihr grötenteils vermitteln konnte, wo meine Probleme liegen.

    Hinterher musste ich dann noch zu dem Psychater, von dem ich eh dachte, dass ich den Termin bei Ihm habe. Und das war dann richtig seltsam. Der hat mir noch ganze zwei Fragen gestellt (Seltsame dazu, wie ich meine) und dann hat er 5 Minuten in seinen PC gestarrt und überlegt, welche Medis er mir jetzt geben soll, aber nicht mehr mit mir kommuniziert.
    Am Ende ist es dann Ixel und Dominal forte geworden....und ich bin nachdem ich nach Hause kam und genau nachsehen konnte, was das eigentlich ist, total enttäuscht vom heutigen Tag.
    Die haben sich scheinbar total an meinen Depris orientiert und nicht am Rest. Gegen die Ängste wirds hoffentlich schon helfen, aber was ich mit den Schlaftabletten soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich könnte Abends nämlich sehr gut schlafen, wenn ich nicht immer noch stundenlang am PC hängen würde, weil ich 150 Tabs offen habe und noch alles ganz dringend lesen muss ;-)

    Aber Alles in Allem fühle ich mich ziemlich missverstanden und ich weiß jetzt garnicht ob ich die medis nehmen will/ soll. War nach dem Termin erstmal richtig wütend, weil ich so lange darauf gewartet habe und jetzt kommt so was bei raus. Hat irgend jemand von euch Erfahrung mit Ixel? ...Vielleicht muss ich einfach doch noch beim AKH nen Termin für die Diagnose ausmachen, ich habe nämlch keine Lust jetzt Medis zu snacken, die mir garnicht helfen können.

    Grumlige Grüße
    Vanille

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Habe übersehen, dass ich nicht im Österreich Forum bin. Das AKH in Wien hat eine Ambulanz für affektive Störungen, die auch ADHD Testungen durchführen.

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Also jeder ADHS-Diagnostiker der etwas auf sich hält würde wohl behaupten dass eine fundierte ADHS-Diagnose doch eher Stunden als Minuten dauert.


    Schließlich sollte der ganze Lebenslauf - und nicht nur die aktuellen Beschwerden - betrachtet werden, der "rote Faden" muss gefunden und hinsichtlich ADHS eingeschätzt werden. Sichtung sämtlicher Schulzeugnisse kann (!) hilfreich sein. Gerade bei Erwachsenen sind die sogenannten "Komorbiditäten" (Depression / Angst, Zwänge, Esstörungen und mehr) sehr genau dahingehend zu reflektieren, was von was verursacht wird.

    Eine Familienanamese (Frage nach ähnlichen Symptomen bzw. allgemein Erkrankungen und Auffälligkeiten bei Verwandten, insb. Kinder, Eltern und Geschwister) wäre Pflicht. Die dauert, wenn sich Anhaltspunkte ergeben (was bei ADHS i.d.R. der Fall sein wird) auch länger als ein paar Minuten!

    Eine körperliche Untersuchung müsste eigentlich mehr umfassen als die bloßen neurologischen Standardtests - sondern auch Blutwerte und je nach Gründlichkeit noch mehr. Ganz streng genommen müssten sogar Bilder vom Gehirn angefertigt werden (was aber seltener gemacht wird).

    Selbst- und Fremdbeurteilungbögen können dem erfahrenen Diagnostiker eine Grundlage für das Interview geben (sollten aber nie allein ausschlaggebend sein). Manchmal werden auch noch Konzentrationstests durchgeführt, wobei der Sinn davon schon kontrovers diskutiert werden kann.


    Aber alles in allem braucht eine solch umfangreiche Abklärung, ohne die man m.E. weder ADHS feststellen noch ausschließen kann, seine Zeit - deutlich mehr Zeit, als man sich dort mit dir beschäftigt hat! Weswegen man das Ergebnis wohl für wenig aussagekräftig halten darf.


    Ich würde also definitiv nochmal woanders hingehen!

    Dir hilft eine ADHS-Diagnose oder aber auch ein Ausschluss nur, wenn es wirklich fundiert zustande gekommen ist.


    Ixel (Milnacipran) ist ein Deutschland sehr unübliches Antidepressivum, dazu werden dir also eher die Österreicher etwas sagen können.

    Dominal (Prothipendyl) hat man dir zur Beruhigung verschrieben, vermute ich? Auch dieses Medikament trifft man in D eigentlich seltener an..
    Geändert von /dev/random (31.10.2015 um 03:09 Uhr)

  6. #36
    rob


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 88

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    @Vanille
    Kann mit dir fühlen :/.
    Habe mir auch immer einen riesen Kopf vor Terminen gemacht, extra ein Document mit meinen "Beschwerden" angefertigt und sogar einmal ein Video eines ähnlichen falls mitgenommen.
    Das alles der Arzt igrnoriert, stattdessen hat er mir Standart-Medis verschrieben (Antidepiva, Benzos ect.), war aber bei nem Neurologen.
    ADHS war nie ein Thema für ihn, alle anderen Therapieformen außer Medis sind in seinen Augen eh sinnlos und Verschwendung von Gelder.

    Aber Alles in Allem fühle ich mich ziemlich missverstanden
    Denke mal das sind gaaanz schlechte Voraussetzungen.
    Würde dir daher ebenfalls dringend empfehlen weitere Meinungen einzuholen.
    Vor allem aber von jemand der sich mit adhs auskennt. Nach einer entsprechenden Diagnose kannst du dir dann wenigsten sicher sein.
    Den dir bereits verschriebenen Medis wäre ich sehr skeptisch gegenüber, gerade nach der doch sehr oberflächlichen Diagnose/Untersuchung.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    rob schreibt:
    Habe mir auch immer einen riesen Kopf vor Terminen gemacht, extra ein Document mit meinen "Beschwerden" angefertigt und sogar einmal ein Video eines ähnlichen falls mitgenommen.
    Das kann natürlich bei manchen Behandlern so rüberkommen, als hätte man sich etwas aus dem Netz "zusammengesucht" und würde es unbedingt auf eine Diagnose "anlegen". Was beim Behandler möglicherweise so viel Abwehr hervorruft, dass er gerade von dieser vermeintlichen "Selbstdiagnose" ganz massiv Abstand nehmen wird.

    Dabei wird natürlich eklatant verkannt dass es für viele Betroffene sehr hilfreich sein kann strukturiert und vorbereitet in ein solches Gespräch zu gehen, wofür Notizen ganz wichtig sein können!

    Tendenziell würde ich glauben dass ein wirklicher Fachmann / -frau da nicht zu so schnellen Schlüssen springen wird. Eben weil denen bewusst ist, dass ADHS eine Diagnose ist, die sehr "ganzheitlich" und vor allem auch biographisch gestellt oder ausgeschlossen wird. Und die Tatsache, dass jemand schriftlich vorbereitet zum Termin kommt ganz andere Sachen aussagen kann (z.B., dass er gedanklich schlecht organisiert ist und solche Hilfen braucht) als "hat sich was zusammengegoogelt, ist "geil" auf ein bestimmtes Medikament".


    ADHS war nie ein Thema für ihn, alle anderen Therapieformen außer Medis sind in seinen Augen eh sinnlos und Verschwendung von Gelder.
    Na das sind mir die Liebsten.

    Das sind dann die Ärzte die neidisch auf Psychotherapeuten sind, weil die mit fast 90€ pro 50 Minuten vergütet werden. Andererseits aber erwiesenermaßen Kosten im Gesundheitssystem (gegenüber Nicht- und Fehlbehandlung, Stichwort auch Arbeitsausfall etc.) einsparen und vom Gesamt-Verdienst noch absolut auf der unteren Stufe der Leiter gegenüber Fachärzten stehen.

    Bei jeder psychischen Erkrankung sollte doch das Maß so ungefähr 1/3 zu 1/3 zu 1/3 sein - Medikamente, Psychotherapie, soziale Maßnahmen. Vielleicht bei ADHS mit etwas stärkerem Schwerpunkt auf Medikamente, aber die sind auch dort nicht alles! Wer das vehement nicht einsehen will, schafft vermutlich den "Blick über den Tellerrand" seiner eigenen Profession nicht.


    war aber bei nem Neurologen.
    Es gibt tatsächlich "reine" Neurologen, die stark "klassich neurologisch" tätig sind (Nervenmessungen, Schlaganfälle etc.) und eine immense "Abneigung" gegenüber psychiatrischen Themen haben.

    Für mich absolut unverständlich und unprofessionell. Aber leider manchmal Realität..

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    An Degu 28:
    Wie ist denn die Untersuchung/ der Termin bei dir gelaufen?

  9. #39
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 101

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Jetzt hab ich es
    TATSÄCHLICH mal geschafft, den ganzen Thread hier zu lesen. Nachdem ich woanders das Thema aufgemacht habe, ob sich ne Diagnose mit 55 befürworten lässt, und innen drin merkte,dass auch ich wohl schiss habe, nicht mit einer ADS-Diagnose aus der Tür rausgehen, bin ich richtig froh, das hier gelesen zu haben.

    Dank für jeden Beitrag!

    Dazu kommt für mich, das ich eigentlich etwas sauer auf die bin, die ADS/ADHS nicht als"Krankheit" sehen wollen. Klar, eine gewisse Gesellschaftskritik würde ich auch sehen. Nur die Frage ist, was dann letztendlich daraus gemacht wird. Und da befürchte ich eben, dass wir dann warten sollen, bis die Gesellschaft sich ändert (weil Behandlung ist zu teuer)...
    DAS ist auch ein Punkt, der mir Angst macht.

    Was mich dann wieder hoch bringt, ist der Vergleich, den ich gerade denke: Es gibt körperliche Krankheiten, die der UmweltVerschmutzung geschuldet sind.
    Keiner würde hingehen und sagen, wir warten, bis die Umwelt wieder sauber ist . . .
    Sondern man wurde den Menschen auch helfen MÜSSEN. Ich hoffe nur, dass man auch im psychisch neurologischen so denkt . . .
    So long LG

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 405

    AW: Angst kein ADHS zu haben

    Zumal ich die ADHS-Behandlung bei Erwachsenen moralisch und unter allen möglichen Kritik-Aspekten viel unproblematischer sehe:

    a)
    Ein mündiger Mensch entscheidet selbst, sich in Behandlung zu geben, ggf. Medikamente einzunehmen. Nichts geschieht gegen seinen Willen.

    b)
    Aufgrund des anamnetischen Rückblicks auf viel mehr Lebensjahre, die bessere Reflektiertheit der Betroffenen und da Themen wie emotionale Störungen des Kindes- und Jugendalters wegfallen, ist eigentlich eine viel sichere, validere Diagnosestellung möglich.


    Wer dann den Krankheitsaspekt immer noch verkennen möchte, handelt m.E. einfach unmoralisch. Er verweigert einem Hilfesuchenden mögliche Hilfe.

    Weil ich noch das Gute im Menschen sehen will, sage ich mir, dass oft schlicht Uninformiertheit die Ursache dafür ist.


    Und die Angst, bei Eigenverdacht auf ADHS mit einer negativen Diagnose "aus der Tür zu gehen", kann ich nachvollziehen.

    Aber bei einem spezialisierten, erfahrenen Diagnostiker wird man nicht deswegen abgewimmelt werden, weil ein Kreuz in irgendeinem Fragebogen untypisch ist.

    Von einer gründlichen Diagnose- oder eben auch Ausschluss der Diagnose, wenn ebenso gründlich und valide erbracht, kann man doch eigentlich nur profitieren?

Seite 4 von 6 Erste 123456 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Angst / kein Selbstbewusstsein auf der Arbeit
    Von Aably im Forum ADS ADHS Studium Beruf und Ausbildung
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 1.04.2015, 00:45
  2. Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 19.01.2013, 17:19
  3. Ich will kein ADS / ADHS mehr haben!
    Von 0815 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 21.01.2011, 22:31
  4. Angst haben sich zu freuen
    Von Pucki im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 12.12.2009, 19:46

Stichworte

Thema: Angst kein ADHS zu haben im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum