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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #401
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Aber wenn es dir ohne Behandlung gut geht, dann bist du doch nicht krank. Dann hat man vllt eine Disposition in sich, die zu ADHS führen könnte, aber man hat es gerade nicht.


    Ich finde das Beispiel der Depressionen ganz gut..... Es gibt die, die einmalig oder in sehr sehr großen Zeitabständen, oder situationsbedingt sind, und einer Behandlung in einer gewissen Zeit bedürfen, und dann hat man keine mehr. Und es gibt die rezidivierenden. Die bedürfen einer sehr langen medikamentösen Behandlung (Phasenprophylaxe)(neben Therapie), meist lebenslang, solange es bestimmte ZeitAbstände zwischen den Phasen gibt, schreibt man als Arzt während einer Zeit ohne Beeinträchtigungen "gegenwärtig remittiert". Wird die Rezidivfreie Zeit länger als in den Kriterien und das ohne Medikamente, gilt man als "geheilt". Das heißt ja nicht, das man nicht nach 10 Jahren oder kürzer wieder Depression haben kann. Aber es unterscheidet eben zwischen denen, die (meist situationsbedingt) diese Erkrankung haben, und Menschen, die weiterhin in regelmäßigen Abständen, meist mit Medikation, Rezidive haben.

  2. #402
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Was wäre die praktische Konsequenz aus dieser Vorgehensweise (ADHS gilt nur als Diagnose während der Phasen der starken sichtbaren/spürbaren Beeinträchtigung)?

  3. #403
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    ich habe eine COPD.
    mit der COPD ist es wie mit der ADHS/ADS. Wenn ich mich an alle Regeln halte geht es mir mit meiner COPD gut. Ich habe sie dann aber trotzdem - sie ist dann nicht geheilt. Sie kommt nur nicht zum tragen.

    Chronisch nennt man das.
    Es gibt viele chronische Krankheiten mit denen man, wenn die Bedingungen gut sind, gut leben kann.

    i

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  4. #404
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Elwirrwarr schreibt:
    ich habe eine COPD.
    mit der COPD ist es wie mit der ADHS/ADS. Wenn ich mich an alle Regeln halte geht es mir mit meiner COPD gut.
    Das finde ich einen sehr schönen und außerordentlich bezeichnenden Satz.

    Wenn auch aus einem Grund, an den wahrscheinlich in dem Moment des Lesens erstmal keiner denkt ...

    "Wenn ich mich an alle Regeln halte geht es mir mit meiner COPD gut"

    Es geht uns mit unserer ADHS ja (u.a.) nicht gut, weil wir genau das nicht können .

  5. #405
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Fliegerlein schreibt:
    Das finde ich einen sehr schönen und außerordentlich bezeichnenden Satz.

    Wenn auch aus einem Grund, an den wahrscheinlich in dem Moment des Lesens erstmal keiner denkt ...

    "Wenn ich mich an alle Regeln halte geht es mir mit meiner COPD gut"

    Es geht uns mit unserer ADHS ja (u.a.) nicht gut, weil wir genau das nicht können .

    Ja, stimmt - grob betrachtet - zu den "Regeln" gehört für mich aber mehr.

    Bei einer COPD ist z. B. ein Umzug notwendig, wenn die Wohngegen sehr Abgas belastet ist. Oder ein Arbeitsplatzwechsel, wenn die körperlichen Anforderungen nicht passen. Es können bestimmte Urlaube und Hobby`s nicht mehr gemacht werden. Das Alles trifft auch auf eine ADHS/ADS zu. Wenn die äußeren Faktoren "gut" für mich sind, dann kann ich gut mit meiner ADHS leben - dies kann per Zufall der Fall sein, oder ich gestallte sie aktiv so.

    Es geht nicht darum, das ich es schaffe z. B. die Regel "ich überweise pünktlich meine Rechung" strikt einzuhalten. Es geht darum zu erkennen, dass ich genau das nicht kann und deshalb z. B. jemanden bitte es für mich zu tun.

    Ich habe den Begriff "Regeln" nicht so eng gemeint, wie du ihn aufgefasst hast.

  6. #406
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Fliegerlein schreibt:
    Man muss immer berücksichtigen, dass eine Diagnose keine "Brandmarkung" oder ähnliches ist, sondern es geht darum, dass man den Betroffenen zubilligt, dass sie Probleme haben, für die weder sie etwas können, noch das Umfeld.
    Aber man kann niemanden "präventiv" diagnostizieren, bzw. nicht so ohne weiteres.
    War das jetzt für mich?

    Dann geht es nicht um Präventiv, sondern einfach darum, dass bestimmte Beeinträchtigungen ggf. nur aktuell nicht vorliegen - so wie z. B. bei Summerset. Würde - nur mal angenommen - Summerset jetzt aber durch irgendwas z. B. in eine andere Abteilung versetzt, weil die eigene schliesst, dann wäre die Beeinträchtigung unter Umständen sofort akut. - D.h., andere Beeinträchtigungen bestehen ja, aber der Beruf fällt halt nur momentan raus.

    Gerade weil es ja z. B. bei der Diagnostik ja auch immer um mindestens 2 Felder geht, in denen Beeinträchtigungen bestehen sollen. So wäre u. U. der Beruf einer, wenn jetzt nicht die momentanen Vorraussetzungen bestehen (bleiben) und das es auf ewig so bleibt, darauf kann man sich eben - gerade in der heutigen Zeit - nicht (mehr) verlassen.

    Und auch in der Behandlung wäre es wichtig trotzdem weiter vielleicht an beruflichen Sachen zu feilen, für den Fall, dass es mal anders kommt. (Zumindest, wenn die Akut-Baustellen vielleicht abgearbeitet sind.)

  7. #407
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Zahnwurzelbehandlung hilft gegen ADHS?

    Na super.

    Könnten nicht einfach Massagen gegen ADHS helfen?

    Oder Brausebonbons?

  8. #408
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    DIe Behandlung wird ja nicht just in dem AUgenblick abgebrochen, wenn etwas klappt. Und es gibt auch eine Behandlung wenn man nicht die DIagnose ADHS hat.

    Eigentlich sagt ja ADHS das es nicht akut ist..... es ist ja chronisch, und das situationsüberggreifend, auch innerhalb eines Feldes. Wäre es situationsbedingt, würde es ja die Kriterien einer Anpassungsstörung erfüllen. Ich glaube das ist es, was eben bei einigen, auch Fachleuten, der STein des Anstosses ist. Die Definition ist einfach noch zu schwammig und in alle Richtungen interpretierbar. Egal wie, eine RIchtung sollte vllt genau festgesetzt werden.

  9. #409
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Brausepulver ich bin für Brausepulver

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  10. #410
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Elwirrwarr schreibt:
    Ich habe den Begriff "Regeln" nicht so eng gemeint, wie du ihn aufgefasst hast.
    Wie habe ich ihn denn aufgefasst?

    Ich beantworte selbst (ich weiß ja, wie ich das gemeint habe) :

    Der Begriff "Regeln" wird gerne missverstanden, bzw. mit einer gewissen Ausschließlichkeit im Sinne von "Vorschriften" gemeint/ interpretiert.

    Das ist aber nicht der Fall.

    Gemeint ist damit auch das, was "regelhaft" passiert, also im allgmein üblichen.

    Wenn Kinder sich in einer Klasse auf den Schlustoff konzentrieren können, dann sit das etwas, das man regelhaft, also allgemein üblich erwarten kann, natürlich altersgemäß.
    Erstklässler können das noch nicht so gut, Neutklässer deutlich besser und keiner würde erwarten, dass man einem Erstklässler den Stoff eines Neuntklässlers vorsetzen kann, aus verschiedenen Gründen, in erster Linie aber deshalb, weil man das in dessen Alter einfach nicht erwarten kann.

    "Regel" bedeutet also nicht (nur) "Vorschrift", sondern auch Regelhaftigkeit, Allgemeingültigkeit.

    Wenn Menschen sich unterhalten, kann man üblicherweise, also in der Regel davon ausgehen, dass sie sich auf den Gesprächspartner konzentrieren und seinen Ausführungen folgen können.
    Bei ADHS-Betroffenen aber ist das nicht der Fall.
    Sie sind die Ausnahmen der Regel, denn sie können es nicht.

    Es gibt aber auch die Regel im Sinne der Vorschrift und auch das ist eine Problemzone bei ADHS und genauso zutreffend.

    Welche Version meintest Du denn, habe ich gemeint oder wie habe ich es aufgefasst?
    (Das nur der Neugier halber, Deine Erklärung war sehr gut und ich habe sie na klar verstanden )


    Nachtrag:

    ChaosQueeny schreibt:
    War das jetzt für mich?
    Nein, war es nicht .
    Geändert von Fliegerlein (14.07.2015 um 14:14 Uhr) Grund: Nachtrag zugefügt

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