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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #321
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Auf jeden Fall sind die meisten leicht verletzbar auch wenn es dafür keinen Grund gibt. Ich konnte meine Schuhe früh selber binden. Die Zeichnen dagegen kann ich heute noch nicht, selbst eine gerade Linie ohne Lineal ist schier unmöglich. Der eine lernt andere Dinge schneller als Andere das erscheint mir auch mit ADS völlig normal.

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  2. #322
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sunpirate schreibt:
    Auf jeden Fall sind die meisten leicht verletzbar auch wenn es dafür keinen Grund gibt. Ich konnte meine Schuhe früh selber binden. Die Zeichnen dagegen kann ich heute noch nicht, selbst eine gerade Linie ohne Lineal ist schier unmöglich. Der eine lernt andere Dinge schneller als Andere das erscheint mir auch mit ADS völlig normal.

    Gesendet von meinem GT-I9001 mit Tapatalk 2

    Wisst ihr, wenn man jahrelang hört, dass man anderes ist als die anderen, das man nicht dazu gehört, dann triggert es, wenn man selbst von denen, zu denen man "gehört" wieder ausgegrenzt wird, nur weil man eine andere Biographie hat wie sie selber.

    Warum wird denn nicht auch die Möglichkeit von anderen Ressourcen akzeptiert oder warum wird nicht in Beracht gezogen, dass man selber vielleicht doch schlechtere Ausgangsbedingungen hatte.

    Da schreibe ich von meinen Ressourcen und bekomme geantwortet, man sei auch unterstützt worden, weil die eigenen Eltern auch geholfen haben. Das mag ja sein, aber das kann so unterschiedlich gewesen sein, dass die eine Unterstützung zielführend und die andere vielleicht kontraproduktiv war.

    Hier wäre es gut, das man nicht nur den anderen als anders darstellt und bittet, dass er sich hinterfragt oder sogar seine Diagnose infrage stellt, sondern auch sich selber hinterfragt. Das wird aber nicht getan, sondern nur von denen, die "anders" sind erwartet.


    Creatrice schreibt oft, dass sie nicht der Prügelknabe sein will und das andere auch ihrer Meinung sind - ok stimmt ist nicht gut.

    Hier haben einige andere Aspekte eingebracht und deutlich gemacht, dass sie sich vom Tenor der Diskussion getriggert fühlen.

  3. #323
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Und was erwartest du jetzt von mir Elwirrwarr?
    Um mal weiter zu denken..... Sollen die Fachpersonen die die selben Beobachtungen gemacht haben nun auch nicht mehr den Dialog suchen, weil es dich oder andere triggert könnte?

    Ich habe mich selbst auch hier oft hinterfragt, bin aber trotz alledem weiterhin nicht einer anderen Meinung. Dabei habe ich vollstes Verständnis für Leid und Probleme anderer, die habe ich nie bezweifelt. Ich empfinde es lediglich als etwas anderes wie bei mir und anderen. Ich habe nicht dich ausgeschlossen, oder mich von anderen, ich habe unterteilt und festgestellt, das es da Unterschiede gibt, die ich sehr signifikant finde, so signifikant das es für mich nicht als das selbe erscheint. Das IST ein Unterschied.


    Ob eine Unterstützung unterschiedlich war und das vielleicht der Grund ist, kann man aber nicht herausfinden, wenn du dich so benimmst wie hier.

    ich akzeptiere auch die Möglichkeit anderer Resourcen, das muss doch aber nicht heißen, das ich es deswegen nicht trotzdem als etwas anderes empfinde. Ich habe nun mal Probleme die du anscheinend nicht hast, und ich hatte auch Probleme die du nicht hattest. Du hattest auch Probleme. Aber eben nicht die selben wie ich. Mehr sage ich nicht.

    Im Übrigen auch wenn du deine Entgleisungen hinter Ironie oder mangelnder Selbstkontrolle steckst, so sind doch Dinge wie Looser etc Worte, die ich nicht mal annähernd gebraucht habe. Ich habe eine Meinung die für manche triggernd sein mag, du verletzt aber des verletzens wegen. Das ist ein Unterschied. Und ja..... auch da unterscheiden wir uns.

    Wenn etwas triggert dann ist es aber nicht an der Person die etwas tut oder anspricht etwas zu unterlassen oder zu verändern, sondern dann sollte die Person, die sich getriggert fühlt entweder aus der Situation raus oder diesen Punkt aufarbeiten, wenn der Trigger kein Vergehen, auch kein moralisches ist. Denn so ein Trigger ist nicht die Wiederholung einer traumatisierenden Tat, sondern eine ähnliche, aber alltägliche Sache.
    Geändert von creatrice (10.07.2015 um 13:05 Uhr)

  4. #324
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Wären meine Eltern toleranter mit mir und meinen Macken umgegangen, hätten meine Fähigkeiten gefördert, statt immer versuchen, Fehler zu beheben, wäre ich vielleicht auch in der Schule was geworden. Ich hätte mich sicher selbstbewusster entwickelt, und vielleicht auch ein Studium.

  5. #325
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Der Punkt ist meiner Meinung nach der. Solange kein Arzt präzise sagen kann AD(H)S das sind diese Symptome mit folgenden Einschränkungen und nichts anderes, solange wird es Unterschiede, auch signifikante geben. Ich denke dass jeder hier mehrere Bereiche, Verhaltensweisen hat die nicht ins aktuelle Bild von AD(H)S passen. Diese sich gegenseitig unter die Nase reiben bringt m. A. n. nichts außer Ärger.

  6. #326
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sunpirate aber das meinen ja einige Ärzte aufgrund ihrer Erfahrung sagen zu können, siehe Rossi.

    Das ist kein unter-die-Nase-reiben, sondern das ist eine These, die aufgrund von eigenen Feststellungen gemacht wird.
    Wer es immer noch als Unter die Nase reiben versteht, der hat wirklich nicht verstanden worum es diesen Ärzten und auch mir oder anderen so Betroffenen, die sich auch immer mehr "anders" innerhalb der ADHSler fühlen, geht. Schade.
    Geändert von creatrice (10.07.2015 um 13:50 Uhr)

  7. #327
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Okay das unter die Nase reiben nehme ich zurück. Ersetze es mit darauf aufmerksam machen. Aber dass Rossi und ein paar andere Ärzte meinen sie könnten exakt definieren was ADS ist reicht mir nicht. Andere Ärzte verstehen etwas leicht differenziertes darunter. Die Theorien kann im Moment noch keiner stichfest beweisen.

  8. #328
    Plaudertasche

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 1.112

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Beim Durchlesen dieser Treads kam mir das Bild des zerstreuten Proffessors in den Sinn. Hoch intelligent, aber unfähig die einfachsten Dinge des Alltages zu erledigen oder sich selber zu organisieren. ADHS heisst nicht gleich Lernschwäche.

  9. #329
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ja,worum geht es denn?

    Sachliche Aussage: Es ist unwahrscheinlich,dass ein unbehandelter ADS'ler ein Studium meistert.

    Richtig verstanden? Sonst bitte inhaltliche Korrektur.

    Geht es hier noch darum? Ich denke,nicht.

    Ich lese,dass die Erfahrungen eben dieser Ausnahmen mit klinisch valider Diagnose manchmal,nicht durchweg,sehr kritisch behandelt werden,bis hin zur Frage,ab wann sich ein Mensch als eingeschränkt bezeichnen "dürfe",und ob des Menschen Einschränkung auch einschränkend genug sei,um anderen Maßstäben zu genügen.

    Vielleicht wäre,um den Bogenschlag zu schaffen,eine andere Fragestellung interessant:

    Wie habt ihr das geschafft? Wer und was hat euch geholfen?

    Wenn es jedoch nur darum geht,anderen deutlich zu machen,dass ihre Erkrankung,nach Meinung Einiger,nicht ausgeprägt genug ist,um ADHS zu heißen,kann das durchaus als "unter die Nase reiben" verstanden werden. Mit der Ausgangsaussage hat das nämlich nicht mehr so viel zu tun.

    Es ist gut,dass es mehrere "Arbeitsthesen" gibt,nur so kann die Wissenschaft mithilfe der Praktiker Schlüsse ziehen und Definitionen klären.

    Ich schick das jetzt mal ab.

  10. #330
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Elwirrwarr schreibt:
    Aber zu sagen, dass eine ADHS es sehr unwahrscheinlich macht ein Studium zu beenden, ist nicht besser. Last uns doch gucken, warum, wenige es schaffen - was sie für andere Bedingungen hatten und ob hier nicht ein Ansatzpunkt ist, der allen ADHSlern helfen kann ihre Ziele zu erreichen.

    So herum wäre es für mich eine konstruktive Diskussion.

    Nicht das Infragestellen der ADHS-.Diagnose bei Akademikern - sondern gucken, was ihnen das ermöglicht hat.

    Es gibt so ein schönes Buch an dem Herr Rossi auch mitgearbeitet hat zum Thema Ressourcen orientiert arbeiten - laßt uns doch darüber disskutieren über welche Ressourcen die "Ausnahmen" verfügen und wie diese für alle nutzbar gemacht werden können.
    Elwirrwarr schreibt:
    Nun ist ein ADHSler ja nicht nur ADHSler - er ist noch viel mehr
    wir ADHSler mit und ohne H haben vieles gemein, was wir mit Nichtbetroffenen nicht teilen. Aber vieles unterscheidet uns auch.
    ...
    Ich fände es spannend zu gucken, wie die Strategien von anderen aussahen - aussehen?
    Wie diese Strategien genutz werden könnnen.
    Ich wage es, das noch einmal hervor zu kramen.

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