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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #311
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Eine Depression frühzeitig erkennen heißt aber nicht, das man bei einer Traurigkeit oder einem Motivationsverlust sofort handeln muss. Denn was du irgendwie immer ausschließt...... Es kann auch normal oder etwas anderes dahinterstecken.

    Wenn jemand ausschließlich Probleme bei seinen Kindern hat, dann hat er höchstwahrscheinlich kein ADHS. Denn das differenziert nicht. Die Bereiche Konzentration, Ausdauer etc sind genauso bei einem Partner etc beansprucht wie bei Kindern. Und selbst wenn es da weniger ist, so sollten sie bei ADHS aber auch in anderen Beziehungen in ähnlicher Form auftreten.

    Ich habe dich ja auch vor einer Diagnose kennengelernt, da hast du den Bereich Haushalt auch oft als Problem genannt. Du bist ja auch schon länger im Forum als du deine Diagnose hast, an Ahnungslosigkeit oder nicht Erkennen der Probleme kann es nicht gelegen haben. Lies dir vllt mal all deine Posts vor deiner Diagnose durch. Entweder warst du zu durcheinander, oder die Fragen passen bei dir häufig nicht, weil du eben nicht in das Schema passt.

  2. #312
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Hmm? Willst du mich missverstehen oder tust du es wirklich nicht?

    Es geht nicht um einfache Traurigkeit oder so was ... es ging um das frühzeitige Erkennen / Bemerken von Auffälligkeiten, die eben Symptome sein können und zu Problemen führen können. Ich habe nichts ausgeschlossen, aber wir reden hier eigentlich über AD(H)S und darum beziehe ich mich auch darauf. Die Depression war nur ein weiteres Beispiel für möglichst frühzeitige Behandlung.

    Ich habe auch niemals davon geredet, dass jemand ausschliesslich Probleme mit seinen Kindern hat. Es ist nur ein weiterer Bereich - und m. E. ein eigenständiger! Eben das es nicht differenziert, das bemängel ich ja. Und nein, Kinder sind nicht wie ein Partner und die Problematik ist nicht ähnlich wie zu anderen Menschen in der Familie. Ein Partner oder meinetwegen auch eine Partnerin ist erwachsen und für sein Handeln eigenständig voll verantwortlich und im normallfall kann der oder die Partner/in auch eigenständig (für sich) handeln. Unter Kinder zählen jedoch Babies bis Jugendliche. Mir ist jedoch klar, dass es vielleicht schwer ist für dich, den Unterschied nachzuvollziehen.

    Und auch wenn du es mir absprichst. Ja, ich habe jetzt neben dem Haushalt tatsächlich auch noch weitere Problematiken erkannt. Schande über mich ... Gott sei Dank ist die Wahrnehmung ja kein AD(H)S-Problem, weil ich es ja offensichtlich nicht habe, wie du ja feststellst ... Man, bin ich gerade sauer!

  3. #313
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Entschuldige, ich habe mich wirklich im Ton vergriffen, das steht mir nicht zu.
    Geändert von creatrice ( 9.07.2015 um 21:49 Uhr)

  4. #314
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    creatrice schreibt:
    Das die Konsequenzen bei Kindern und anderen hilflosen Personen schlimmer sind, ist mir bewusst, das ändert doch aber nichts an den Problemen an sich, die der Patient selbst hat. Der Unterschied liegt bei den 3. Personen, nicht beim Patientenverhalten. Sprich, wenn das Problem die Impulsivität und Aggression ist, dann hat man die auch bei Partner oder Freunden, bei Kindern ist sie "nur" verheerender im Ergebnis für die Kinder. Es geht aber bei der Diagnostik nicht um Dritte, sondern um den Patienten. Wenn es um die Versorgung der Kinder geht, dann hat man für gewöhnlich als ADHSler auch die selben Probleme bei sich oder anderen zur Familie gehörenden. Mit Familie sind auch die Kinder gemeint. Wenn es einen Extrabereich Kinder gibt, und der dann auch noch in extra Kriterien, weiss ich nicht, ob das dann wirklich noch was mit ADHS zu tun hat, wenn dieser Bereich über ja oder nein entscheidet.
    Und trotzdem noch einmal nein. Erwachsene können z. B. zumeist besser Grenzen aufzeigen und auch dafür einstehen, was Kinder oder gar Babies nicht können - das macht auch durchaus einen Unterschied im eigenen Verhalten aus und das durchaus auch bei Nicht-AD(H)Slern. Ausserdem - sollte das Kind auch "AD(H)S-belastet" sein - gibt es durchaus einen weiteren Unterschied zu anderen Personen in der Familie.

    Dazu kommt, dass man den Begriff Familie generell zu weitläufig fasst. Tatsache ist ja, dass man sich vielleicht mit einem gut versteht, aber mit einem anderen nicht - von daher wäre das dann 50:50, wenn dafür AD(H)S-Gründe vorliegen. Zähle ich also bei einer Ja/Nein-Frage ab, wieviele Personen das im Umfeld Familie betrifft und schaue dann, wie die Quote ist um die Frage zu beantworten oder ist es schon ein Ja, wenn das Problem nur eine Person betrifft? Ab welcher Quote ist es denn eindeutig ein AD(H)S-Grund und nicht nur persönliche Animosität? - So frage ich auf die Frage: Wie kommen Sie mit ihrer Familie klar?, dann zurück: Mit welchen Teil der Familie und was verstehen Sie unter "klar kommen"? oder sage - wenn ich einen schlechten Tag habe - Jo, geht so!


    Ja, einerseits geht es um eine möglichst frühzeitige Erkennung und Behandlung, aber andererseits geht es auch schon im Vorfeld um das Angehen der Auffälligkeiten - eben wenn sie nicht einmalig sind, längerfristig auffallen und doch deutlich sind. Können diese "behandelt" werden (wobei das auch in "Heimarbeit" geschehen kann und nicht immer fachliche Hilfe braucht), so dass es später zu keiner weoter Beeinträchtigung kommt (was natürlich bei AD(H)S leider ausgeschlossen ist, da AD(H)S immer irgendwie beeinträchtigt), dann wäre es aber doch noch viel besser - selbst wenn fachliche Hilfe beansprucht werden muss, als wenn es sich wirklich erst zu einer ausgewachsenen Problematik entwickelt, die u. U. weitere Folgeerscheinungen ( z. B. Ablehnung in der Klasse, Verlust der Freude an der Schule und den Lernen, Ablehnung durch Lehrkörper usw. usf. und dadurch ggf. auch weitere psychische Probleme) im Gepäck hat.

    Mir ist klar, dass das Leben kein Ponnyhof ist, aber wenn man es irgendwo leichter machen kann, dann sollte man es tun, da draussen warten noch genug Ecken und Kanten, an die man sich rund laufen kann. - Und ich meine damit ausdrücklich nicht die Art von Eltern, die den Helikopterflug gebucht haben oder andere seltsame Erscheinungen, sondern die, die einfach nur versuchen ihren Kindern zu helfen, wenn sie Auffälligkeiten der oben beschriebenen Art entdecken.

    ____

    Hmm? Soll ich jetzt auch löschen?

  5. #315
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Mit dem Löschen weiss auch nicht, wie dir beliebt. War irgendwie alles Kurzschluss gerade, habe Feedback bekommen und dann zu schnell gehandelt.



    Ich glaube wir meinen mit Symptomen das selbe, also du meinst auch die Beeinträchtigung. Wenn sich z.B. Jemand keine Schleife binden kann, ist er ja beeinträchtigt, und wenn er den Stift nicht führen kann dann auch. Feinmotorik macht sich ja so bemerkbar. Das heißt ja nicht, das man erst beeinträchtigt ist, wenn man jedem die Hand bricht, wenn man sie ihm gibt... Natürlich sollte da eine Behandlung erfolgen. Ich meinte, und dachte du meinst z.B. sowas wie nicht gerade die schönste Schrift, mit 1 1/2 ab u zu stolpern etc..... Also Dinge die was sein können, die aber auch für diese Person normal in gesundem Maß sein können. Also wo man eben wirklich abwarten muss, wie es sich entwickelt.


    Tatsächlich ADHS ist es, wenn einem das auch passiert, wenn es gar keine Animositäten gibt, wenn man Dinge tut oder nicht tut, obwohl man das nicht will, egal bei welcher Person. Und auch wenn ein Partner ja z.B. Grenzen aufzeigen kann, und Kinder nicht, so kommt es doch beim Thema Vergesslichkeit bei beiden zu Konflikten, nur halt auf einem anderen Niveau. Der Partner oder die Eltern oder Geschwister werden sich vielleicht immer wieder über die selben Dinge beschweren, die vergessen werden, oder sie zumindest anmerken, oder man merkt es ja auch selbst. Egal wie verständnisvoll das Umfeld ist, die Vergesslichkeit oder was auch immer bleibt ja konstant und wird irgendwo bemerkt.

  6. #316
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Naja, beim Schleife binden ist es nur bedingt eine Beinträchtigung. Es gibt ja verschiende Möglichkeiten z. B. Schuhe zu schliessen, dann kommt eben nichts mit Schnürsenkeln ins Haus. Das ist m. E. eben genau der Knackpunkt.

    In dem Moment, wo du es nicht kannst ist es erst einmal eine Auffälligkeit. Kommt es immer wieder vor und paart sich mit anderen Sachen könnte es ein Symptom sein oder wird zu einem Symptom. Es ist aber nur eine Beeinträchtigung für dich selbst, wenn du dich dem immer wieder stellen musst und es selbst auch so wahrnimmst. Weichst du auf Klettverschlüsse aus oder jemand anders bindet dir die Schuhe, bist du in dem Moment nicht mehr oder eben nur bedingt beeinträchtigt, aber die Auffälligkeit und das Symptom bleiben in jedem Fall bestehen.

    Und genau das ist es, was die Diagnostik so schwierig macht.


    Und zum andern Thema noch einmal nein. Wenn bei deinem Parnter vergesslich bist, dann wird er das vielleicht bemägeln, aber übernimmt das dann zum grössten Teil selbst und gleicht das somit für dich auch zum grössten Teil mit aus. (Zumindest ist es oft in langfristigen Partnerschaften so, dass der, der eben etwas besser kann, das auch übernimmt.) Ein Kind kann das nicht - zumindest bis zu einem gewissen Alter und selbst ab einem gewissen Alter sollte ein Kind das niemals tun müssen: Die "Fehler" der Eltern ausbügeln müssen.

  7. #317
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ich gehe dann ja davon aus, das wenn man keine Schleife binden kann und es wirklich an der Motorik liegt, das man dann auch adäquate Dinge nicht tun kann. Wenn es also wirklich nicht nur das Schleife binden ist, dann fällt das ja auch auf, und wird heutzutage eigentlich meist behandelt. Die Diagnostik von motorischen Defiziten ist wirklich nicht schwierig. Ob das dann am ADHS liegt oder an was anderem, das mag dann schwierig sein, aber motorische Defizite sind eindeutig feststellbar und fallen in mehreren Bereichen wirklich auf.

    Gibt es es denn bei den U-Untersuchungen keine Testung auf Motorik?

  8. #318
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Heute gibt's diese testungen meines Wissens und es gibt ergotherapie bspw.
    Damals habe ich mir bis zur 3.klasse keine schleife zubinden können,haben andere für mich gemacht,das ist auch wieder ein bsp.wo man sich mit kompensation u.hilfen aus dem Umfeld trotz Schamgefühl irgendwie durchmogelt. Es war ne auffaelligkeit neben x anderen motorischen u.da habe ich als Kind dann glück wenn ich die hilfen kriege Im Erwachsenenalter sieht das dann ganz anders aus,auch wenns nicht mehr um die schleife geht...

  9. #319
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Das müsste ja UU die zum Schuleintritt sein. Kann ich dir gar nicht sagen, ob da die Motorik (grob und / oder fein) mit dabei ist.
    Die Schuleintrittsuntersuchung, die hier dazu noch amtlicherseits stattfindet, ist allerdings ein Witz.


    Hypie:
    Genau das ist es auch. Bei vielen Sachen kann man sich durchmogeln. Und Feinmotorik wird u. U. erst zu einer wirklichen Beeinträchtigung, wenn dann in der Schule das Schriftbild fast unlesbar ist. Vorher meckern vielleicht die Lehrer oder auch die Mitschüler, wenn es um Gruppenarbeiten geht, aber es kommt dabei auch auf die "Schmerzgrenze" der Lehrer an, ab wann es wirklich zur Beeinträchtigung wird.

    Deswegen ist die Sache mit der Beeinträchtigung auch immer von mehreren Faktoren und Personen abhängig. Und genau das ist wieder ein Grund, warum es die Diagnostik so schwer macht - gerade auch für Erwachsene mit dem Abstand von Jahren oder Jahrzehnten. Beeinträchtigung ist nur bis zu einem gewissen Grad objektiv und eher ein subjektives Gefühl, was beim AD(H)Sler eben auch mit der Wahrnehmung verknüpft ist und die ist eben oft relativ lange "verschoben". So kann es sein, dass die betroffene Person die Einschränkung gar nicht so empfunden hat, weil die Baustelle weitestgehend umschifft wurde und er sich für den Rest durchgemogelt hat, aber Personen drum herum die Beeinträchtigung drum herum durchaus wahr genommen haben (wenn sie nicht die Augen verschlossen haben oder eben der Meinung waren, dass es sich noch auswächst oder nur mehr Übung bedarf).

  10. #320
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    "ich komme immer mehr zu dem Ergebniss - das ich dann wohl keine ADHS haben kann. Das MPH wirkt zwar wie es soll. Ich bin sehr seriös diagnostiziert worden. Bin seit eh und je entsprechend auffällig - aber das sagt ja alles nicht wirklich etwas.

    ich konnte mir ein Schleife binden, ich habe mir mit 6 Jahren einen Pullover gehäkelt und ich habe erfolhreich studiert.

    und da ADHSler ja nur Looser mit offenen Schuhen sein können - bin ich dann eben keiner."
    Ironiemodus aus

    mich zieht das hier so verflucht runter - ADHSler behaupten ja oft von sich besonders sensible zu sein - das erlebe ich nicht so.

    ich bin raus


    p.s.
    (durch die Strickerei fiel mir das Konzentrieren deutlich leichter)



    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
    Geändert von Elwirrwarr (10.07.2015 um 08:23 Uhr)

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