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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #201


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Und gerade dieses Ganz oder Gar Nicht stört mich.
    Und darauf bestehst Du nun mal. Das macht es so schwer,
    mit Deiner Argumentation umzugehen. Nach Deiner Interpretation
    wäre man mit einer ADHS nicht lebensfähig. Und nur weil Du
    Einzelfallhilfe benötigt hast, heißt das noch lange nicht, dass es
    für jeden zutreffend ist, obwohl trotzdem ADHS vorhanden ist.

  2. #202
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Das riesige Spektrum der Merkmale und dass deshalb nicht jeder Betroffene alle Symptome haben kann. Dazu die möglichen unterschiedlichen Komorbitäten verhindern meiner Meinung nach dieses Ganz oder gar nicht. Es dürfte doch klar sein dass das bei dem einen Betroffenen fehlende Merkmal z, B, Dyskalkulie schon insgesamt andere auch neurologische Auswirkungen haben kann als bei jemand mit.

  3. #203
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Das sage ich doch aber gar nicht. Ich sage das es signifikante, klinisch relevante Ausmaße in meinem Verständnis haben sollte, und das seit der Kindheit. Ob da nun Einzelfallhilfe oder sonstewas nötig war oder ist, das hängt dann von dem Ausmaß und den Komorbiditäten ab.
    Klinisch relevant ist für mich aber nicht, etwas mit sehr hohen Ansprüchen in genau den Symptombereichen zu schaffen, das wäre wenn dann wirklich eine sehr günstige Ausnahme, und ohne je irgendwo klinisch relevant trotzdem aufzufallen, ist es für mich einfach wunderlich.
    Zwischen Studium und evt. Erfolg im Job und Einzelfallhilfe gibt es schon noch etliche Stufen. Ich habe auch nie von Einzelfallhilfe gesprochen. Wieso das nun wieder draus gemacht wird verstehe ich nicht.

    Selbst Rossi oder Barkley sagen, das dies Ausnahmen sind. Haben die auch nicht das Recht ihre Meinung zu äußern? Nur weil sie anders ist, dürfen sie dann nicht bei der bleiben?

    Wieso soll ich auch nicht auf meine Argumentation bestehen? Das ist nun mal meine Meinung.

    Ich respektiere doch die andere auch ohne darauf zu bestehen das die sich ändern muss.

  4. #204
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ich weiss nicht, ich habe bisher nicht einen Menschen getroffen, der "gar nicht lernen konnte".

    Und hier im Forum staune ich z. B. immer wieder, wie viele Mitchaoten durchaus umfangreiches Wissen in den unterschiedlichsten Gebieten haben. - Losgelöst vom Wort "Schule" o. ä. scheint lernen also durchaus möglich zu sein und das offenbar für sehr, sehr viele Chaoten - alle kann ich nicht sagen, denn alle Mitchaoten kenne ich hier nicht. Aber "gar nicht lernen können" impliziert (zumindest bei mir) eine völlige Unfähigkeit, sich überhaupt Wissen in irgendeiner Form anzueignen und das habe ich bisher - auch hier - noch nicht erlebt.

    Ich vermute aber, das habe ich nur falsch verstanden ...

  5. #205
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sunpirate schreibt:
    Das riesige Spektrum der Merkmale und dass deshalb nicht jeder Betroffene alle Symptome haben kann. Dazu die möglichen unterschiedlichen Komorbitäten verhindern meiner Meinung nach dieses Ganz oder gar nicht. Es dürfte doch klar sein dass das bei dem einen Betroffenen fehlende Merkmal z, B, Dyskalkulie schon insgesamt andere auch neurologische Auswirkungen haben kann als bei jemand mit.
    DAs meine ich auch nicht, ich meine damit das das jeweilige Symptom für den jeweiligen Typ voll ausgeprägt ist. Also für den unaufmerksamen nicht ein bisschen Unaufmerksamkeit, sondern so, das es relevant ist, das der nicht hyperaktiv oder impulsiv sein muss ist klar.

    Das Wort Spektrum fasse ich eben genauso auf, ein Potpourri von vielen extrem unterschiedlichen Erscheinungen, nicht von vielen unterschiedlichen Schweregraden.
    Genau sowas wie mit der Dyskalkulie meine ich z.B., es gibt die Fälle, die auch andere Bereiche signifikant betroffen haben, die auf bestimmte Areale im Hirn hinweisen, diese haben meist auch in den drei Kardinalssymptomen mehr Probleme, andere haben diese "Zusätze" nicht, nie gehabt, und haben auch in den drei Kardinalssymptomen weniger Probleme oder besser oder länger kompensieren können. Ich empfinde es halt als anders irgendwie.
    Geändert von creatrice ( 6.07.2015 um 19:26 Uhr)

  6. #206
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich vermute aber, das habe ich nur falsch verstanden ...

    Ja, wohl weil ich mich nicht richtig ausdrücke, denn auch hier wieder überspitzt. Ich meinte nicht gar nicht lernen können, sondern gar nicht so viel und stetig lernen und Klausuren schreiben, wie im Studium nötig. Im gesamten, nicht an einem Tag. Die Kontinuität die auch von einem intelligentem schummelnden Studenten als Mindestmaß gefordert ist.


    Jetzt bin ich auch schon raus. Ich hatte ja nur das Bedürfnis diese Überspitzungen zu relativieren/korrigieren und so verstanden zu werden, wie ich es meinte, und nicht wie es teils interpretiert wurde.
    Geändert von creatrice ( 6.07.2015 um 19:30 Uhr)

  7. #207
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 160

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Je nach Studiengang wird mehr oder weniger Kontinuität gefordert.

    Dasselbe gilt übrigens für die Hochschule als Arbeitslpatz. Für AD(H)Sler scheint mir dieser zumindest in einigen Fächern nahezu ideal, weil man hier innerhalb einer gegebenen Struktur seine Aufschieberitis, seine Hyperfokussierungen, seine Zerstreutheiten ausleben kann ohne dass es groß auffallen würde.

    Ich glaube, dass das Problem bei Rossi weniger in seinem Verständnis von AD(H)S liegt, sondern in seinem Missverständnis darüber, was ein Studium bedeutet. So wie er es pauschaliert und simplifiziert beschreibt, trifft es einfach nicht die Studien-Realität, sondern allenfalls eine bestimmte Sorte von Studiengängen und -fächern.

    Die Mehrheit derer, die hier mitdiskutieren, dürfte noch einen der alten Studiengänge studiert haben, in denen vielfach noch viel weniger Kontinuität gefordert war, so wie z.B. in meinem Studiengang.

  8. #208
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Da hab ich dich in einem Punkt schon richtig verstanden. Ich rede nämlich ebenfalls nicht von verschiedenen Schweregraden der Symptome, sondern dem Zusammenspiel dieser und dass je nach Zusammensetzung auch verschiedene Beeinträchtigungen entstehen, die dann den Schweregrad der AD(H)S ausmachen. So denke ich zum Beispiel ein Kind mit einer unbehandelten ADS aber ohne Lernschwächen weniger Probleme mit der Versetzung hat.

  9. #209
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Kann verstehen warum sich die Gemüter darüber so erhitzen. Ich zumindest bin immer geneigt zu sagen "Niemals hat diese Person Depressionen/ADHS....!" wenn von dem abgeschlossenen Studium, dem Erfolg im Job oder auch dem Führerschein gesprochen wird. Das ist bei mir zumindest auch Selbstzweifel und Neid. Wenn andere es trotz der (vermeintlich) gleichen Symptome schaffen, warum ich dann nicht?

    Andererseits weiß man (vor allem im Internet) nie ob alles stimmt was andere erzählen bzw. schreiben. Und ganz unabhängig davon hat man nie alle Informationen.
    Ganz gehörig stören mich Pauschalisierungen, vor allem wenn sie unter dem Deckmantel der Wissenschaft ausgesprochen werden.
    Aber ich hoffe einfach mal das sich sowohl Herr Rossi, als auch alle anderen einig sind das es immer Ausnahmen gibt.

    Worüber wird also diskutiert?

    Das Aufhängen an etwas so variablem wie dem Hochschul-Abschluss kann doch nicht wirklich die Grundlage der Diskussion sein, oder?
    Angenommen jemand nimmt sich für jede Klausur 2 Jahre Vorbereitungszeit und schreibt nach 40 Semestern eine Bachelor-Arbeit über die Farbauswahl bei Bordsteinkanten (ja, solche Themen gibt es).
    Dann hat man irgendwann einen Abschluss von der Uni.

    Und da Menschen mit den Symptomen die man unter ADHS zusammenfasst scheinbar auch in der Lage sind einen Text zu lesen und niederzuschreiben, in zumindest einer Sprache, ist das definitiv im Bereich der Möglichkeiten.
    Vielleicht kommt daher auch die Unstimmigkeit zustande: unterschiedliche Erfahrungen mit dem Anspruch an Universitäten?

    Für mich wäre ein Beispiel zu der Analogie mit Kurzsichtigkeit und Blindheit daher eher so etwas wie ein Malwettbewerb für die schönste Kuh.
    Je nachdem wie heftig kurzsichtig man ist hat man vielleicht noch nie gesehen wo genau der Kopf der Kuh ist. Aber man weiß zumindest die Farben.
    Der (von Geburt an) Blinde schafft es vielleicht nicht innerhalb von einem Jahr ein Bild zu malen das irgendetwas mit einer Kuh zu tun hat.
    Aber wenn er beliebig lange Zeit hat, bei den anderen evtl. die Gespräche mitbekommt und ihm jemand den Stift richtig herum in die Hand drückt - wer weiß?
    Ich bin mir ziemlich sicher das man da irgendwann eine Kuh erkennen kann.

  10. #210
    pau


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Was ist eigentlich, wenn der Betroffene Schule und Studium mitunter durch Betrügereien (Abschreiben, Spicken, Ghostwriten) geschafft hat? Ist ja auch noch mal ein interessanter Fakt. Da kenne ich aus meinem Freundeskreis einen Fall. Der hat sein Studium neben der Arbeit nur gemacht, weil sein Arbeitgeber ihm mehr Gehalt in Aussicht gestellt und das Studium finanziert hat. Der Typ hat jetzt nix mit AD(H)S zu tun, nicht falsch verstehen, aber unter Umständen könnte ein Betroffener ja auch so an sein Ziel kommen... ;-) mal so als Denkanstoß

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