Seite 19 von 47 Erste ... 1415161718192021222324 ... Letzte
Zeige Ergebnis 181 bis 190 von 464

Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #181
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 218

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Das nur mit Tabletten gesellschaftsnormkonform arbeitet kann nicht ein ADS Störungsverlauf sein weil nicht sein kann was nicht in ein klischeehaftes Menschenbild von ADSlern passt?

    Gesendet von meinem SM-A300FU mit Tapatalk

  2. #182
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 218

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Zur Krankenversicherung
    Ich zahle meine Tabletten selbst bin gesetzlich versichert und zahle den Höchstsatz weil ich durch die ADS nicht privat versichert werden kann.


    Gesendet von meinem SM-A300FU mit Tapatalk

  3. #183


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sapasi schreibt:
    ADS ist Teil meines Lebens. Ohne Medikation könnte ich meinen hochwualifizierten Job nicht machen. Zumindest nicht lange. ��
    Ohne Medikation kein Abi, kein Studium. ...
    Aber jetzt heißt es ich kann gar nicht betroffen sein?
    Zwei Therapien, jahrzehntelanges Scheitern , ein Gehirn fsd nur mit Tabletten


    Gesendet von meinem SM-A300FU mit Tapatalk
    Nein, es geht um unbehandelte Betroffene.

  4. #184
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 218

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ach so....☺

    Gesendet von meinem SM-A300FU mit Tapatalk

  5. #185
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.728

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sapasi schreibt:
    Zur Krankenversicherung
    Ich zahle meine Tabletten selbst bin gesetzlich versichert und zahle den Höchstsatz weil ich durch die ADS nicht privat versichert werden kann.
    Warum zahlst du die Tabletten selbst?

  6. #186
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    hallo

    ich hatte die ADHS Symptome seit ich denken kann. Ich war das Musterbeispiel eines hyperaktiven Kinds.
    Ich habe kein normals Abitur sondern bin durch eine Begabtenprüfung zu meinem Studium gekommen. ein normales Abi hätte ich nie geschafft.

    Das Studium war sehr spannend und ich hatte einen tollen Mitstudenten, der mich strukturiert hat - ich habe ihn kreativ gepuscht.

    ich hatte zeitgleich 2 Kinder, eine 20 Std. Stelle (Woche) und habe in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Länger hätte es mich gelangweilt und das hätte das Aus bedeutet.

    meine Diagnose bekam ich 15 Jahre später.


    Gesendet von meinem GT-I9300 mit Tapatalk
    Geändert von Elwirrwarr ( 3.07.2015 um 16:51 Uhr)

  7. #187
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 111

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    vielleicht kann man die kritik an der these "studium ungleich vorliegen einer adhs symptomatik" dahingehend andersrum beleuchten, in dem man wirklich mal fragt, wie das studium absolviert wurde. auch so als anreiz für die diagnostik.

    ich hatte eine mitstudentin, die (ohne adhs) trotzdem extreme psychische probleme aufwies, der aber trotzdem ein diplom ermöglicht wurde (nicht geschenkt, sondern mit wirklich sehr großzügiger umgestaltung des praxisteils: nämlich zuhause, was in meinem bereich eher sehr untypisch ist und enormen aufwand erforderte) - es ist also möglich und machbar (immer noch meine meinung), dass ein studium durchaus zu schaffen ist.

    nur wenn eine diagnostik a priori "weil hat studiert" ausgeschlossen wird, ist das grenzwertig. (egal welches ergebnis die am ende bringt)

    im umkehrschluss heißt das nämlich nicht nur für alle adhsler mit abschluss sondern für alle exekutivfunktionseingeschränk ten, die es geschafft haben, ihre diagnose (egal welcher art, der mehrfachsymptomatik oder der überschneidung der symptome mit anderen störungen stimme ich zu) ist fragwürdig. was irgendwann absurd wird.

    da sich in anschluss an meinen vorherigen post die frage nach wunschdiagnose ergab: ich stimme zu, wer wirklich gar keine probleme hat hat genau das: keine probleme.
    wer welche hat soll genau gucken, wo sie herkommen, wenn er sie angehen will.
    wenn das aber behindert wird, durch nicht genau gucken weil eben "nur oberflächlich gucken" ("diplom - ja?/nein?) hilft es keinem.

    zur "strukturhilfe durch dritte", die elwirrwarr anspricht: ich erinner mich an den zettelbaum, der genau in ganz kleinen schritten darlegte, wie ich jetzt meine diplomarbeit anfange, weiterbearbeite und beende - da hatte dich jemand sehr große mühe gegeben, der durchaus meine eigenorganisatorischen probleme sehr klar gesehen hat, mich zu beginn der schreibphase einmal "ein zu ordnen"... (gecshrieben hab ich alles in drei tagen, aber die geste zählt - aber nach sowas fragt doch kein mensch, wenn man sagt: "ich bin diplom yx vom ausbildungsgrad". oder irr ich mich da?
    und darum geht es in der aussage: studium ungleich adhs...

    dieses aussage würde auch alle therapieansätze, den kurzen mit adhs, ein strukturiertes leben zu ermöglichen, ad absurdum führen: wenn es eh unmöglich ist, warum zwingt man die kiddos dann zur konzentrationssteigernden ergotherapie als beispiel?

    können sie sich dann im grunde aussuchen: entweder geht es mit viel mühe oder nicht (oh, ich weiß - schwarz weiß denken, aber genau darauf läuft es nach dem teil der geforderten ausschlussdiagnostik hinaus)

  8. #188
    hästkrake

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 808

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    In der Schulzeit: Englisch, Französisch, Latinum, Graecum. LK Mathe/Bio. Ohne je Hausaufgaben gemacht zu haben. Zu Klausuren manchmal eine Stunde zu spät erschienen. D- Arbeiten mit einer halben Seite Text abgegeben. Weil ich kaum Bücher gelesen habe und nicht schreiben konnte. Trotzdem Abi mit 2,1. - Ist das jetzt eine Aussage über mich? Über die Schule? Zufall? Sagt das was über Intelligenz? Über das System? Oder über mein Dopamin-Transporter-Sysstem?

    - Hebraicum. Studium ev. Theologie an zwei Unis. Keine einzige schriftl. Arbeit abgeliefert. Nach 8 Semestern durch Kirchenaustritt quittiert.
    - Studium Landschaftsplanung. Nach viel zu vielen Semestern an drei Unis nur Baccalaureat. Manche Prüfungen dreimal gemacht, weil ich die Unterlagen verloren hatte. Der Prof. hat mir am Ende die Bacc. Arbeit sehr erleichtert, weil ich mit dem zweiten Kind schwanger war.
    - Berufsausbildung Mediation und Konfliktmanagement. Ein Kollege hat die Arbeit, die ich nicht fertig bekommen habe, heimlich unfertig für mich eingereicht - bestanden!
    - Masterstudium Mediation und Konfliktmanagement. Masterarbeit wenige Tage vor Auflösung des Studienganges, also letzte Möglichkeit, eingereicht. Das ist mein Titel.

    Beruf: Hausfrau. Ehrenamtliche Tätigkeit in einer Wohngemeinschaft psychisch kranker Frauen.

    Wenn ich wählen müsste zwischen meinem Titel und meinem ADHS, nähme ich das ADHS. Nicht, weil ich es mir selber ausgesucht hätte. Sondern weil es viel genauer beschreibt, wie ich bin. Weil die Diagnose „ADHS“ viel mehr mit meinem Leben zu tun hat und mir viel mehr ermöglicht als das bisschen Titel, dass ich nach so viel vergeblichen Mühen erhalten habe.

    M.A. ADHS Skywalker

  9. #189
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    So. Ich bin vom Baum runtergeklettert.
    Hochgeschossen bin ich aus dem Grund, der schon einige Male angesprochen wurde: Nach Jahrzehnten, in denen ich geglaubt habe, ich hätte einen schlechten Charakter, hat mich die Diagnose dahingehend entlastet.
    Ich bekam Möglichkeiten, mit meinen Schwächen umzugehen, ich konnte jahrzehntelange selbstzerstörende Muster aufdröseln und ich habe Unterstützung durch MPH.
    Mein Leben hat sich an vielen Ecken zum wesentlich Besseren gewandt und ich habe erst im Laufe der letzten 5 Jahre nach und nach festgestellt, wie sehr ich eigentlich täglich mit den symptomatischen Schwierigkeiten kämpfe.
    Fiel mir früher nicht groß auf. Mir fiel nur auf, dass ich wie im Hamsterrad geackert und geackert habe, ohne auf Dauer vom Fleck zu kommen.
    Nun kommt Herr Rossi und spricht mir diese Diagnose ab. Einfach so. Pauschal. Weil bei mir ein Teilbereich funktioniert.
    In der Tradition derer, die mein Leben lang zu mir sagen: na siehst du, wenn du willst, dann kannst du doch ...
    Ende dieses Absatzes und kein Diskussionsbedarf mehr in diese Richtung - nur zur Erklärung.

    Mich verblüfft hier etwas anderes - und zwar komplett ohne emotionale Wellen, nur verständnislos:
    Ich bin kurzsichtig. Nicht schlimm, nur so um die 2 Dioptrien.
    Ich kann auch ohne Brille, selbst beim Auto fahren.
    Meine Tochter ist auch kurzsichtig.
    Sie ist ohne Brille völlig hilflos, da ihre Dioptrienzahl um die 13 beträgt.
    Nach creatrices Theorie müsste für den Zustand meiner Augen eine neue Krankheit erfunden werden, denn als Kurzsichtigkeit kann er ja wohl im Vergleich nicht gelten.

    Wozu soll so etwas gut sein?

    Zu "Wunschdiagnose bei Erwachsenen": Ist die Zahl der Menschen, die keine Ruhe geben, bis sie einen Stempel auf der Stirn haben, wirklich so hoch?
    Woher weiß man das? Woran macht man das fest?
    Und wer ist man - also wer stellt das fest?

  10. #190
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Miss Taik schreibt:
    Mich verblüfft hier etwas anderes - und zwar komplett ohne emotionale Wellen, nur verständnislos:
    Ich bin kurzsichtig. Nicht schlimm, nur so um die 2 Dioptrien.
    Ich kann auch ohne Brille, selbst beim Auto fahren.
    Meine Tochter ist auch kurzsichtig.
    Sie ist ohne Brille völlig hilflos, da ihre Dioptrienzahl um die 13 beträgt.
    Nach creatrices Theorie müsste für den Zustand meiner Augen eine neue Krankheit erfunden werden, denn als Kurzsichtigkeit kann er ja wohl im Vergleich nicht gelten.

    Wozu soll so etwas gut sein?

    Zu "Wunschdiagnose bei Erwachsenen": Ist die Zahl der Menschen, die keine Ruhe geben, bis sie einen Stempel auf der Stirn haben, wirklich so hoch?
    Woher weiß man das? Woran macht man das fest?
    Und wer ist man - also wer stellt das fest?

    Zu ersterem ist das für mich mit der Kurzsichtigkeit kein passender Vergleich, für mich wäre z.B. der Vergleich Kurzsichtigkeit und Blindheit ein passenderer Vergleich. Auch wenn das Sehen bei dem einen schwer fällt/ nicht 100% ist, es klappt. Bei dem anderen klappt es trotz Brille und Bemühungen etc eben nicht.
    Es ist für mich in dem Sinne gut, das der Blinde in dem Fall eben nicht in die Kategorie der schlecht Sehenden fällt und dadurch z.B. ganz andere Hilfen bekommt. Da Menschen aus dieser Kategorie mit einer Brille eben nichts anfangen können. Wenn aber alles eine Kategorie ist, wird vllt erstmal ewig mit Brillen und Kontaktlinsen etc umprobiert, was von vornherein wirklich unnötig wäre. Genauso sollten schlecht sehende nicht prophylaktisch mit einem Blindenstock ausgestattet werden, wenn ihnen andere Mittel das Sehen ermöglichen.

    Ich weiss z.B. von einer Uniklinik-Spezialambulanz und auch von 2 niedergelassenen Psychiatern mit denen ich drüber gesprochen habe, das die Zahl der "Wunschdiagnose" sehr sehr hoch ist. Die Uniklinik hat sogar die Zahl 60% genannt. Zusätzlich haben mich 2 Allgemeinärzte darauf angesprochen und auch meine Thera die in einer ADHS Anlaufstelle arbeitet. Ich denke Herr Rossi z.B. spricht da auch aus seinem Klinikalltag, bestimmt auch vermischt mit den Erfahrungen von Kollegen.
    Geändert von creatrice ( 6.07.2015 um 12:26 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. ADHS und die Verhandlen können.
    Von Timotheus im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 28.01.2014, 20:43
  2. Wirklich ADHS?
    Von shadowgolf im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 28.12.2012, 10:02
  3. Ziehen Erwachsene mit ADS / ADHS wirklich so oft um
    Von Sandy1972 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 40
    Letzter Beitrag: 31.03.2011, 15:45

Stichworte

Thema: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum