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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #121
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.115

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ja, es ist sehr enttäuschend, die Antwort.

    Ich weiß warum ich zu einem Psychiater gehe, der selber ADHS hat.
    Er selbst hält sich aus den ganzen Diskussionen heraus.
    Sagt: kommt Zeit, kommt Verstand.
    Ich will nicht wissen, wie oft er auf die Fresse gefallen ist bei
    seinen Kollegen.


    Ich ziehe meine Konsequenzen da raus, den ich habe keine Lust,
    dass iwann meine Kinder so einem Arzt begegnen.

    Außerdem hat der Text auch ein bisschen auf die Persönlichkeit
    von Rossi blicken lassen. Aber das ist ein anderes Thema was
    ich meine.
    Geändert von Rosaceae (29.06.2015 um 12:32 Uhr)

  2. #122
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Am Ende schadet Herr Rossi sich vielleicht selber mit seiner Meinung. Denn nun muss er sich die Frage gefallen lassen bei wie vielen seiner AD(H)S Patienten die Diagnose tatsächlich gerechtfertigt ist und warum er die anderen dennoch als solche behandelt, Da könnte so einiges an Vertrauen verloren gehen.

  3. #123


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig pro und ein wenig contra Rossi
    stehe
    Ich denke halt auch, dass es nicht sein kann, dass man während der Schullaufbahn
    nichts gemerkt hat und schwupp, auf einmal in der Uni klappt es nicht mehr
    und man hat ADHS.
    Vielleicht liegt es ja auch daran, dass nicht jedes Hirn sich für ein Studium
    eignet.
    Andererseits sehe ich es so, dass inzwischen die äußeren Hilfen sich oft verbessert
    haben und die Gesellschaft mehr weiß über die Dinge, die man tun kann, um auch
    ADHS´lern Chancen zu ermöglichen. Auch die Eltern wissen besser Bescheid und
    können adäquatere Unterstützung bieten. (Heißt jetzt nicht, dass es immer gut läuft.
    Wissen bedeutet ja nicht unbedingt Erkenntnis und darauf zugeschnittenes Handeln.)
    Dann kommen noch Nachhilfelehrer, Lerntherapeuten hinzu,
    die den Weg durchs Gymnasium oder Gesamtschule bis zum Abitur
    begleiten. Und ich meine jetzt nicht, mit der Diagnose ADHS, sondern nur, weil das Kind
    irgendwie Lernschwierigkeiten und/oder Schwierigkeiten mit denn Sozialkontakten hat.
    Ich fände es mal interessant zu wissen, wieviel von den Ü40-50jährigen hier Abitur und
    Studium im ersten Anlauf haben. Wäre doch mal eine Umfrage wert.

  4. #124
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    minzi schreibt:
    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig pro und ein wenig contra Rossi
    stehe
    Ich denke halt auch, dass es nicht sein kann, dass man während der Schullaufbahn
    nichts gemerkt hat und schwupp, auf einmal in der Uni klappt es nicht mehr
    und man hat ADHS.
    Vielleicht liegt es ja auch daran, dass nicht jedes Hirn sich für ein Studium
    eignet.
    .
    Da sind wir uns absolut einig.
    Man kann sich aber als Schüler gerade mal so, mit Nachhilfe und anderen Hilfsmitteln durchgewurschtelt haben bis zum Abi. Dann war man zwar ein schlechter Schüler, aber die wahren Schwierigkeiten sind unentdeckt geblieben. Von plötzlichem ADS ist dann trotzdem keine Rede.

  5. #125
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Außerdem stört mich daran, wenn die Einschränkungen für eine gerechtfertigte Diagnose so schwerwiegend sein müssen, Weshalb die Diskussion um die Existenz und Anerkennung von ADS? Da kann es dann doch nur noch um die Ursachenfindung gehen.

  6. #126


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    minzi schreibt:
    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig pro und ein wenig contra Rossi
    stehe

    Andererseits sehe ich es so, dass inzwischen die äußeren Hilfen sich oft verbessert
    haben und die Gesellschaft mehr weiß über die Dinge, die man tun kann, um auch
    ADHS´lern Chancen zu ermöglichen. Auch die Eltern wissen besser Bescheid und
    können adäquatere Unterstützung bieten. (Heißt jetzt nicht, dass es immer gut läuft.
    Wissen bedeutet ja nicht unbedingt Erkenntnis und darauf zugeschnittenes Handeln.)
    Dann kommen noch Nachhilfelehrer, Lerntherapeuten hinzu,
    die den Weg durchs Gymnasium oder Gesamtschule bis zum Abitur
    begleiten. Und ich meine jetzt nicht, mit der Diagnose ADHS, sondern nur, weil das Kind
    irgendwie Lernschwierigkeiten und/oder Schwierigkeiten mit denn Sozialkontakten hat.
    .
    Sunpirate schreibt:
    Da sind wir uns absolut einig.
    Man kann sich aber als Schüler gerade mal so, mit Nachhilfe und anderen Hilfsmitteln durchgewurschtelt haben bis zum Abi. Dann war man zwar ein schlechter Schüler, aber die wahren Schwierigkeiten sind unentdeckt geblieben. Von plötzlichem ADS ist dann trotzdem keine Rede.
    Wie Du siehst schrub ich auch das. Du ADHS´ler Du

  7. #127
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sunpirate schreibt:
    Außerdem stört mich daran, wenn die Einschränkungen für eine gerechtfertigte Diagnose so schwerwiegend sein müssen, Weshalb die Diskussion um die Existenz und Anerkennung von ADS? Da kann es dann doch nur noch um die Ursachenfindung gehen.
    Weil das Problem bei ADHS auch ein anderes ist:
    Die Symptome der ADHS sind ja landläufig niemandem unbekannt, werden aber anders zugeordnet.
    In der Erfahrung der Menschen und auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus, ordnet man die einzelnen, vor allem die vordergründig sichtbaren, Symptome gerne Faulheit, Dummheit, Unwillen, schlechte Erziehung etc. zu, aber nicht einer angeborenen Störung.

    Insofern ist Deine Annahme ja schlüssig, dass es um Ursachenfindung gehen kann, in gewissem Sinne jedenfalls.
    Ordnet man die Probleme eines Menschen Faulheit, mangender kognitiver Fähigkeit, schlechter Erziehung etc. als Ursache zu oder ordnet man sie einer ADHS zu?


    Das Dumme ist, das Jeder irgendwie die Symptome einer ADHS kennt, jeder vergisst mal was, jeder ist mal verpeilt, ... wir haben das ja abertausende Male aufs Brot geschmiert bekommen.
    Wenn diese Symptome aber so schwerwiegend werden, dass sie zu deutlichen, sehr deutlichen und das Leben start negativ beeinflussenden Beeinträchtigungen führen, dann sieht das anders aus.
    Die Diskussion um die Akzeptanz dreht sich ja weitgehend darum, dass das ja alles einfach nur "faule, dumme, schlecht erzogene Gören" sind, um das mal ganz drastisch zu formulieren ...


    Ich kann gut verstehen, wenn viele sich durch diesen Thread und die Aussagen getriggert fühlen, weil sie genau diese Vorwürfe nur allzu gut kennen und ihnen oft genug, -zu oft-, ausgesetzt waren.

    Ich denke, es geht bei der eingangs erwähnten Aussage nicht darum, dass jemand zu dieser Gruppe gehören sollte, sondern das ein abgeschlossenes Studium nicht so selbstverständlich in einem ADHS-Lebenslauf passt und man in Erwägung ziehen sollte, ob nicht andere Störungen oder Erkrankungen in Frage kommen können, die eine vorliegende Problematik besser oder genauso schlüssig erklären können.

    Genauso wie man das umgekehrt auch machen muss.

    Wir wissen alle, dass es eine ganze Reihe von anderen Störungen gibt, die einer ADHS sehr ähnlich sein können.

    Als ich in der Kindheit auffiel, das fing in der letzten Klasse der Grundschule an, dort war es mir nicht mehr möglich, mit Intelligenz irgendwas zu kaschieren und endete in der 5. Klasse der Realschule mit einem Zusammenbruch und einem ersten Klinikaufenthalt, dachte man nicht an ADHS, das war Anfang der Siebziger schlicht unbekannt.
    Stattdessen schien es auf der Hand zu liegen, dass das an der Trennung der Eltern und der erwähnten väterlichen Gewalt etc. liegen müsse.
    Durchaus nachvollziehbar, selbst heute noch und ich komme nicht umhin, das auch noch immer wieder in Betracht zu ziehen und damit die ADHS in Zweifel zu ziehen.

    Aber andererseits gibt es auch andere Anzeichen, viele davon sind erst in den letzten Jahren durch die Forschung überhaupt erst zu Tage getreten und ADHS zugeordnet worden, die zu dieser Erklärung nicht passen, wohl aber zu einer ADHS, die Exekutiven Funktionen z.B. .
    Aber weiß ich's?

    Ich wünsch mir immer wieder, dass man einfach nur einen Stecker anschließen und nachmessen kann.

  8. #128
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    @Fliegerlein wie du vielleicht schon.an.anderer.Stelle gelesen hast habe ich ebenfalls eine Kindheit voller.Gewalt erlebt. ich leide auch heute noch darunter,trotzdem.glaube ich dass ich zu den ADS Betroffenen gehöre .
    @minzi Danke gleichfalls :p

    Gesendet von meinem GT-I9001 mit Tapatalk 2

  9. #129
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Sunpirate schreibt:
    @Fliegerlein wie du vielleicht schon.an.anderer.Stelle gelesen hast habe ich ebenfalls eine Kindheit voller.Gewalt erlebt. ich leide auch heute noch darunter,trotzdem.glaube ich dass ich zu den ADS Betroffenen gehöre .
    Ja, das geht auch mir so, beides, sowohl die Erlebnisse, als auch die Nachwirkungen bis in die heutigen Tage.

    Ich glaube ebenfalls, dass die ADS-Diagnose bei mir zutrifft, zumal ich schon Symptome zu einer Zeit hatte, die vor die anderen Erlebnisse fiel.
    Die Fakten sprechen einfach irgendwie dafür (inkl. des Lebenslaufes meines Vaters und seinen Grundschulzeugnissen, die ich habe).

    Aber ich muss gleichsam zugeben, dass ich die Zweifel nie wirklich loswerde und ich muss immerhin die Möglichkeit zugestehen, dass es etwas anderes sein kann/ könnte.

    Die Kunst und gleichzeitig die Schwierigkeit daran ist, dass es bedeutet versuchen zu müssen, sich nicht nur sachlich damit auseinanderzusetzen, sondern auch die Tür für eine möglicherweise erneute Suche zu öffnen und das ist mit Sicherheit eine extrem schwere Nummer, besonders wenn man nach einer scheinbar endlosen das Gefühl hat, endlich mal die richtige Antwort gefunden zu haben.
    Wir kennen diese Odyssee der Suche ...
    Geändert von Fliegerlein (29.06.2015 um 20:13 Uhr) Grund: Satz ergänzt

  10. #130
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.982

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Au weia,nun wollte ich mich komplett ausklinken,und dann...

    Sachlich gefragt(hoffentlich):

    Wer muss denn jetzt zweifeln?

    Ab wie vielen "Überschneidungen" mit anderen Störungen(rein symptomatisch) muss man die Tür des Zweifels offen halten?

    Ab wie vielen klinisch sicher diagnostizierten anderen Störungen und,bei welchen muss man zweifeln?

    Wie ausgeprägt müssen die Symptome jener Störungen sein,um Zweifel zu rechtfertigen?

    Wie stark ausgeprägt müssen die Symptome,welche dann noch der ADHS zugeordnet werden können sein,um den Zweifel zu beseitigen?

    Ab welcher Ausprägung soll denn dann die ADHS als "Wurzel des Übels" anerkannt werden,sodass erst gar kein Zweifel nötig wird?

    Irgendwie wäre das schon eine Grundsatzdisskussion,meine ich,die keine Einzelpersonen in einem einzelnen Forum in der Form zu führen qualifiziert sind,da die Wissenschaft ja auch noch forscht...meiner Meinung nach.

    Ich hoffe,dies wird als der sachliche Einwurf verstanden,der es sein soll.

    LG und bin schon wieder weg

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