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Diskutiere im Thema DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #111
    pau


    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Fliegenpilz schreibt:
    ADHSlern fällt es eher schwer in die Zukunft zu sehen und sie entsprechend zu planen. Eine Ursache für Aufschieben bei ADHS ist, dass ADHSler es nicht begreifen, dass die Zukunft bald keine Zukunft mehr ist, sondern Gegenwart. Dass du jetzt schon realisierst, dass es in der verbleibenden Zeit unrealisitisch ist, die Diss fertig zu stellen, spricht für mich eher gegen ADHS. Schließt es aber natürlich nicht aus. Bei mir ist es so, dass ich es wirklich erst wenige Tage oder sogar Stunden vor einer Deadline merke, dass mir die Zeit nicht reicht. Wenn ich es überhaupt merke. Bei mir ist es eher so, dass ich erst hinterher feststelle, dass meine Zeit"planung" mal wieder völliger Mist war. Und früher war es sogar so, dass ich es nicht mal geglaubt habe, wenn mir Freunde oder die Familie gesagt haben, dass meine "Planung" unrealistisch ist. Mir war das einfach nicht klar. Ich dachte immer, dass ich das schon alles irgendwie hinbekomme...
    Das ist halt relativ. Ich merke es meistens auch zu spät, aber dass es dennoch oft geklappt hat, hatte auch viel mit Glück zu tun. Dass ich es jetzt bei der Diss gemerkt habe, ändert nämlich auch nichts am Problem. Seit einem Monat schludere ich ja dennoch herum und komme zu nichts, weil ich mich null konzentrieren kann... Dennoch sehe ich ein, dass ich was das angeht nicht so schlimm dran bin wie andere, deren Erfahrungsberichte ich hier gelesen habe. Ich habe es über die Jahre geschafft, viel zu kompensieren und mich hier und da mal durchzumogeln. Meine Fünf vor zwölf Hausarbeiten entsprachen auch nicht immer den wiss. Standards (Blindzitate etc.)


    Fliegenpilz schreibt:
    Ehrlich gesagt, nein.
    Eine Ferndiagnose kann dir keiner stellen. Nach allem, was du geschrieben hast, fehlen mir eine ganze Reihe von Problemen, die zu ADHS gehören. Wie z.B. Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, die sich in Beziehungen oder am Arbeitsplatz äußern können. Finanzielle Probleme, Probleme mit dem Haushalt, etc. ADHS äußerst sich ja nicht nur in einem Lebensbereich, sondern in allen.
    Mein Bericht war wie gesagt nur ein kleiner Abriss, ich könnte zehn Seiten Lebensgeschichte schreiben. Finanzielle Probleme kenne ich nur zu gut. Meine Eltern mussten mich schon oft aus der Falle ziehen. Ich kaufe oft spontan und aus dem Impuls heraus Sachen, die ich mir eigentlich nicht leisten kann, die dann nach ein paar Tagen in der Ecke liegen und was ich dann tierisch bereue. Die zwischenmenschlichen Probleme insbesondere bei Beziehungen kenne ich nur zu gut. Das ist noch ein ganz anderes Thema. Mit kam es hier darauf an, bezogen auf das Threadthema etwas zu schreiben.

    Wie gesagt: ich bin mir bei der "Diagnose" auch mehr als unsicher, nur je mehr ich mich damit beschäftige, desto genauer passen wirklich alle Symptome. Ich will aber nicht ausschließen, dass ich das alles nur projeziere, DAMIT es passt und ich mir meine Probleme (endlich) erklären kann...

  2. #112
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 283

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    minzi schreibt:
    Dann würde ich sagen, dass Du es hast, Irre
    Wenn Du Dich zusätzlich hier auch noch wiederfindest,
    dann sollte alles klar sein
    Ja tue ich durch aus.

    Das mit dem Aufschieben zum Beispiel kenne ich auch zur genüge.

    Auch dass ich mich nur mit viel Mühe konzentrieren kann, begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, wie man in meinen Zeugnissen lesen kann. (Abgesehen von der Phase in der ich zum ersten Mal mit MPH behandelt wurde, da wurde die Symptomatik spürbar besser, um nicht zu sagen war der Unterschied schon ziemlich krass)

  3. #113
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Hey, Pau: ich würde der Sache an deiner Stelle näher auf den Grund gehen. ADHS ist nicht schwarz oder weiß, ist nicht alles oder nichts. Es gibt verschiedene Schweregrade und Subtypen. Vielleicht hast du ja z.B. ein leicht- oder mittelgradiges ADHS und kannst zusätzlich durch eine recht hohe Intelligenz kompensieren. Dass ADHS und Akadamiker sein, sich nicht ausschließen, siehst du ja hier an den Beiträgen in diesem Thread.

  4. #114
    MoC


    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 365

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Ok ich habe jetzt diesen Thread bis zum bitteren Ende verfolgt. Das erste Mal, dass ich das tue aber eben weil es so interessant hier ist.

    Ich habe laaaange über die Aussagen sowohl von Rossi als auch von Barkley nachgedacht.
    Entweder der Herr Rossi meint seine Aussage so wie sie dort steht und damit gibt es nix mehr zu interpretieren oder es steckt dort ein ganzer Batzen Sarkasmus dahinter, worüber auch nur er uns aufklären kann.

    Wenn das seine Kernaussage sein sollte dann verhält sich diese Aussage doch sehr ambivalent zu den Aussagen der gängigen Literatur.
    Aber es scheint hier noch unglaublicher Klärungsbedarf zu sein, mich mit einbezogen, denn der Begriff der Kompensation bezüglich der ADHS Problematik ist mir und uns ja nicht zum ersten mal über den Weg gelaufen und das unterstreicht hier ja noch mal die hitzige Diskussion.

    Gut ich korriegiere mich. Etwas Interpretationsspielraum gibt es dann doch. Es wird ja keine Aussage darüber gemacht ob es sich hierbei um diagnostizierte UND behandelte ADHS'ler handelt oder nur diagnostizierte.
    Ich persönlich fand Barkley's Aussage da etwas zielführender. Denn seine Aussage impliziert ja, dass ADHS'ler es serwohl bis zum Studium schaffen kann ABER er es nicht schaffen wird WENN die ADHS unbehandelt bleibt.
    Dennoch habe ich Probleme damit den Begriff der KOMPENSATION in beiden Aussagen unter zu bringen oder ich stehe einfach nur auf dem Schlauch
    Da hier schon sehr viel diskutiert und interpretiert worden ist, will ich jetzt nicht mehr als zu viel scharfen Senf hinzugeben, würde wahrscheinlich auch nur in eine Endlosschleife führen BESSER ---> AUFKLÄRUNG SEITENS DES VERFASSERS.




    LG MoC

  5. #115
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Er hat dazu Stellung genommen:

    https://adhsspektrum.wordpress.com/2...stellungnahme/

    nach dem Meinrad Ryffel sich genauso kritisch wie wir geäussert hatte:

    https://adhsspektrum.wordpress.com/2...einrad-ryffel/

    So wirklich zufrieden stellt mich die Erläuterung nicht.

  6. #116
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Trine schreibt:
    So wirklich zufrieden stellt mich die Erläuterung nicht.
    Dito!

    Das Kind muss also wirklich erst in den Brunnen fallen, damit man es mühsam wieder rausfischt. Da ihr Barkley anspracht, der geht übrigens auch davon aus, das die "leichteren" Fälle (die deswegen nicht weniger Leidensdruck und weniger AD(H)S oder eine andere Erkrankung / Störung haben müssen - die in den USA wohl noch als Subtypen diagnostiziert werden - wohl eher Vorstufen vom "üblichen" Mischtyp sind. Dummerweise würde das Kind im Brunnen dann u. U. hier keine Diagnose bekommen, weil es bislang nicht auffällig genug war und zu spät alle Kompensationsstrategien und externe Hilfen zusammengebrochen sind - möglicherweise gleich mit dem Patienten zusammen. - Lernt man also daraus, dass man in Zukunft die eigenen Kinder möglichst früh in den Brunnen fallen lässt, statt sie möglichst vor frühkindlichen Schäden zu bewahren? - Traurige Welt!

    Ich glaube, ich bin raus, wenn es denn die Impulskontrolle zulässt ...

  7. #117
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 226

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Er meint es wirklich so.
    Das stellt mich nicht nur nicht zufrieden, sondern ich finde es enttäuschend.

  8. #118
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 190

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    creatrice schreibt:
    Ich verstehe wirklich langsam nicht was ihr für ein Problem mit mir habt...
    Das kann ich dir sagen. Du sprichst indirekt einem Teil der Leute hier ihre Diagnose ab.
    Und solche Aussagen sind besonders schlimm, wenn man nach Jahren und Jahrzehnten des Leidens endlich eine Diagnose hat.

    Viele der Leute, die in den 40er Lebensjahren diagnostiziert wurden und/oder zusammengebrochen sind hatten sicher als Kinder objektive Auffälligkeiten, nur hat da eben Niemand von ADHS gesprochen. Es hieß, man müsse sich eben mehr Mühe geben. Zumindest bei mir war es so.

    Jede Krankheit tritt nun mal in unterschiedlicher Intensität auf.
    Es gibt z.B. viele Menschen, die einen unentdeckten zu hohen Blutdruck haben. Sie meistern damit auch irgendwie ihr Leben, haben manchmal Einschränkungen, manchmal nicht. Bei Einigen führt dieser unbehandelte zu hohe Blutdruck später zu Schlimmerem. Und es gibt Menschen, die einen so sehr erhöhten Blutdruck haben, dass sie so starke Einschränkungen haben, dass sie ihr Leben nicht meistern könnten, wenn sie nicht behandelt werden. Im Gegensatz zu ADHS gibt es diese Blutdruckbehandlung schon seit Jahrzehnten, so dass auch diese Menschen ihr Leben meistern können.
    Beim Blutdruck ist es einfach, den kann man messen, es gibt Grenzwerte, ab denen ein Blutdruck als erhöht und behandlungsbedürftig gilt. Bei psychischen Dingen ist es eben schwieriger, weil sie nicht messbar sind.

    Das Problem an solchen Aussagen sehe ich darin, dass noch weniger Leute eine fachgerechte Diagnose und Behandlung bekommen würden, wenn sich diese Meinung durchsetzen würde. Und noch weniger Anerkennung ihrer Krankheit in ihrem Umfeld und allgemein. Es würde dann heißen: du bist Akademiker, also kannst du kein ADHS haben.

  9. #119
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.125

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Na ja wenigstens ist jetzt klar dass Herr Rossi wirklich so denkt.
    Was dann, wenn man seine Gedanken weiterverfolgt, zur Konsequenz hat dass ein Großteil der Kinder mit einer Diagnose ebenfalls kein AD(H)S haben können, weil sie zwar unter den Symptomen leiden, sich aber aus welchen Gründen auch immer, in der Lage sind sich ohne Medikamente helfen zu können. Somit haben alle Kritiker mit der Behauptung dass die Diagnose AD(H)S leichtfertig gestellt wird, voll ins Schwarze getroffen. Man kann es drehen und wenden es bleibt enttäuschend
    Geändert von Sunpirate (29.06.2015 um 09:32 Uhr)

  10. #120
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: DSM-5 Können Akademiker wirklich ADHS haben?

    Rosaceae schreibt:
    Fliegerlein, wenn ich richtig gelesen habe, hast du doch noch asperger, oder?
    Mir ist nicht ganz klar, worauf die Frage hinauslaufen wird, aber ich antworte mal (und ich beantworte hier mal nur diese eine Frage, ich komme in dem Thread nicht mehr hinterher und bin in den nächsten Wochen sehr knapp an Zeit und kann immer nur mal kurz reinschauen).

    Wahrscheinlich ja.

    "Wahrscheinlich" deshalb, weil ich mir dafür keine "offizielle" Diagnose habe geben lassen, es macht für mich keinen Sinn, dafür extra eine entsprechende Diagnosestelle aufzusuchen.
    Für mich ändert sich nichts dadurch.
    Für alle Stellen, mit denen ich bislang zu tun hatte (Mein Arzt/Thera, 2 Kliniken) bestand darin kein Zweifel, da sie aber nicht die notwendigen Instrumente für eine ASS-Diagnostik haben, müsste ich das an einer entsprechenden Stelle nachholen, aber wie gesagt, für mich bringt das nichts).

    Das ist übrigens auch ein Punkt, in dem man sich uneinig ist.
    Einige Fachleute, darunter auch Herr Rossi, sagen, dass eine autistische Störung nicht mit ADHS gemeinsam auftreten kann und auch in den Diagnoserichtlinien war das Eine bislang eine Ausschlußkriterium für das Andere.

    Nun könnte ich mich natürlich aufregen und genauso dagegen wettern, weil ich meinen würde, dass man mir damit diese (mögliche) Diagnose absprechen wolle.

    Inzwischen geht man, ebenfalls seit der DSM V davon aus, dass beide Störungen gemeinsam auftreten können.
    Ich persönlich denke das ebenfalls und das unabhängig davon, ob es bei mir der Fall ist, aber es erscheint mir mehr als logisch.
    Es ergibt für mich aus verschiedenen Gründen keinen Sinn, warum beide Störungen nicht gemeinsam auftreten können.

    Die Häufigkeit, in der das allerdings der Fall zu sein scheint, finde ich sehr irritierend, ähnlich wie die Häufigkeit, in der (eine unerkannte/ unbehandelte) ADHS bei Menschen vorhanden ist, die ein Studium erfolgreich absolvieren konnten.
    Das bedeutet nicht, und auch das hat P. Rossi in seiner Stellungnahme betont, dass es nicht möglich ist und nicht vorkommen kann, ...

    Was meinen Fall betrifft, so könnte sich das auch durchaus anders erklären lassen, als eine Kombination aus ASS und ADS.
    Genausogut könnte es eine ADHS mit komorbider Anankastischer PS (diese Diagnose habe ich tatsächlich ebenfalls) plus Traumafolgestörung sein (was sich leicht durch die seelische und körperliche Gewalt in der Kindheit erklären ließe).
    Aber dennoch gibt es einige Punkte, an denen dieses Modell einfach nicht passt, sich aber wohl durch eine Kombi aus ADS und ASS erklären lässt.

    Für mich macht das keinen Unterschied, aber es kann eben auch gut sein, dass kein Asperger vorliegt, sondern ein Gesamtbild aus den anderen Störungen vorhanden ist.
    Ich muss diese Möglichkeit zugestehen und kann das auch und gebe zu, diese Zweifel daran immer in mir zu tragen.

    Mal ein kleines weiteres, bei mir gerade sehr aktuelles Beispiel für ADHS und Exeketuve Funktionen:
    Ich habe gerade eine Veranstaltung einer Ballettschule gefilmt.
    Diese Veranstaltung wurde dreimal aufgeführt und ich habe alle drei gefilmt, jeweils mit zwei Kameras, damit ich die schönsten Auftritte aussuchen und einen schönen Film daraus machen kann.

    Ich muss also die Daten aus drei Aufführungen und zwei Kameras sortieren und auf dem Rechner in Ordnern sauber strukturieren.
    Ich habe 4 Speichermodule dafür verwendet, auf welchen die Daten verteilt sind.

    Das ist an sich keine schwere logistische/ administrative Aufgabe, dennoch bin ich damit gerade gnadenlos überfordert.
    Ich krieg das nicht auf die Reihe, weil ich das nicht organisieren kann, mir keinen geistigen Überblick darüber verschaffen kann.
    Ich springe ständig hin und her, weil ich vergesse, was habe ich schon, was muss ich noch, was ist wo und zudem landen dann doch wieder Daten in falschen Ordnern, weil ich es einfach nicht behalten kann.
    Das ist eine an sich nicht allzu hohe Aufgabe (plan mal einer 'ne Hochzeit), es geht ja nur darum, die Daten für die beiden Tage und die drei Vorstellungen zu sortieren und in die Ordner zu kopieren und natürlich Sicherungen davon zu machen.

    Ich brauche ewig dafür und mache mir mehr Arbeit, als nötig wäre und muss das zudem noch etliche Male zusätzlich sichern, weil einfach die Gefahr besteht, dass ich etwas versehentlich lösche oder nicht kopiert habe und die Speichermodule müssen wieder geleert werden (da waren mir die Bandlaufwerke lieber, die wurden so wie sie waren archiviert).

    Das ist aber typisch für einen Menschen mit ADHS, er kann, egal wie intelligent er ist, eine solche Aufgabe nicht, oder nur mit großen Mühen und erheblich höherem Zeitaufwand und/ oder externe Hilfe erfüllen.
    Ein Studium dagegen ist noch komplexer ...

    (Nachtrag: Zim Vergleich, wenn Kollegen von mir eine solche Vorstellung filmen, sind sie in maximal zwei Wochen damit durch, während ich dafür 2 bis 3 Monate benötige ...
    Geändert von Fliegerlein (29.06.2015 um 11:59 Uhr) Grund: Nachtrag zugefügt

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