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Diskutiere im Thema Pornosucht statt ADS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Was meine Stacheln im Genick so aufstellt ist, dass sich deine Theorie anhört wie die aus dem 19. Jahrhundert, nach der Selbstbefriedigung angeblich zur Gehirnerweichung führen sollte.

    Dass es Porno- und Sexsucht (ob nun mit Partner oder ohne) tatsächlich gibt, steht für mich außer Frage.
    Dass Pornosucht das Leben beeinträchtigt, ebenfalls, denn nur dann gilt es als Sucht.
    Dass Porno- und Masturbationssucht einen Symptomcocktail auslösen sollen, der AD(H)S gleicht, halte ich für eine sehr gewagte These.
    Dass ein Mensch mit AD(H)S sich in ein Paralleluniversum katapultiert, in dem es keine Anforderungen und keine Probleme gibt und in dem man per Orgasmus auch noch zuverlässig belohnt wird (also der umgekehrte Fall) erscheint mir dagegen ziemlich naheliegend.

    Dein Entschluss, den Pornokonsum runterzufahren, ist mit Sicherheit positiv.
    Spannend ist für mich, ob sich deine AD(H)S-Symptome daraufhin in Luft auflösen werden.
    Ich freue mich auf ein Update nach einem halben Jahr oder so.
    Geändert von Miss Taik (15.06.2015 um 19:49 Uhr) Grund: letzten Beitrag schlampig gelesen

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Miss Taik schreibt:
    Dein Entschluss, den Pornokonsum runterzufahren, ist mit Sicherheit positiv.
    Spannend ist für mich, ob sich deine AD(H)S-Symptome daraufhin in Luft auflösen werden.
    Ich freue mich auf ein Update nach einem halben Jahr oder so.
    Wunderbar auf den Punkt gebracht.

  3. #23
    cocolores

    Gast

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Nachdem ich hier heute Morgen für die Abteilung Hohn und Spott zuständig war ( es war dein erster Beitrag hier im Forum und erinnerte mich stark an die Erfahrung in einem anderen früheren Forum, wo in Zeiten von Schulferien die Anmeldungen von Neuusern sprunghaft anstiegen, die Stränge aufmachten wie "Mein Freund masturbiert in der Dusche, kann ich schwanger werden, weil er mein Duschbad benutzt?" … ), gehe ich mit den meisten Antworten, besonders der letzten von Miss Taik, auch ausnahmsweise ernsthaft mit.

    @Theonar, meinst du vielleicht den Barnum-Effekt?

    Der Vergleich mit dem Ex-Alkoholiker, der kein Bier anrühren sollte, hinkt für mich gewaltig, aber das Interesse nach einem baldigen update deines Zustandes nach Entzug habe ich auch.


    In diesem Sinne, immer schön trocken bleiben!


    Entschuldigung
    Geändert von cocolores (15.06.2015 um 20:51 Uhr) Grund: Grammatik heute wieder nur in der Vollversion erhältlich gewesen...

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Pornosucht statt ADS?

    cocolores schreibt:

    @Theonar, meinst du vielleicht den Barnum-Effekt?
    Kann sein. Ich meine das gleiche Phänomen wie diese idiotischen "Kuren" und "Diäten", "Entschlackungen" und "Enthaltungen", z.B. bei Gluten, obwohl die meisten Leute keine Ahnung haben was Gluten sind und dass es absolut überhaupt nichts Negatives ist - ausser man hat wie bei Laktose eine entsprechende Allergie / Intoleranz.

    *edit*
    Sollte noch spezifizieren, dass ich meine, dass diese wissenschaftlich nutzlosen bzw. sich selbst widersprechenden Tätigkeiten objektiv keine Veränderung verursachen / keine Wirkung haben aber die Individuen halt drauf schwören dass plötzlich alles super toll ist und ihr ganzes Leben dann geil läuft und sie alle Krankheiten so heilen konnten. Natürlich ist das nur von kurzer Dauer, aber das muss ja niemand wissen, kommt ja eh bald die nächste Wunderkur um's Eck. ;o
    Geändert von Theonar (15.06.2015 um 20:30 Uhr)

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Lieber Theonar, ich hoffe du erkennst die Ironie darin, in einem ADS-Forum wissenschaftiche Fakten totzuschlagen, indem du sie mit Modewundermitteln über einen Kamm scherst... Aus diesem Grund mussten und müssen (wir) Vertreter von ADS jahrelang kämpfen, um überhaupt von den Krankenkassen anerkannt zu werden, ganz zu schweigen von der Gesellschaft, die zu großen Teilen immer noch skeptisch ist.

    Da du als intelligenter Mann, und das bist du sicherlich, ein Freund von Logik bist, hier meine Logik:

    - Universität Cambridge (und wer bin ich, sie anzuzweifeln) entdeckt, dass Gehirn von Sex- und Pornosüchtigen dem von Drogenabhängigen gleicht
    - Hirn von Drogenabhängigen hat einen gestörten Neurotransmitterhaushalt
    - ADS (und da kann Fliegerlein gern anderer Meinung sein) hängt nach heutigen Erkenntnissen zu großen Teilen mit einer gestörten Neurotransmitteraufnahme (zu schneller Abbau von Dopamin) zusammen
    - mein Pornokonsum startete deutlich vor meiner ADS-Diagnose
    - ich habe nix zu verlieren und nur zu gewinnen, wenn ich auf den Pornokonsum verzichte

    Liebe Miss Taik, ich gebe zu, es klingt etwas wie eine Theorie aus dem 19. Jahrhundert, aber was ist so abwegig daran, dass eine Tätigkeit, die so sehr mit Dopaminausschüttung zu tun hat, wie der Orgasmus bei exzessiven Gebrauch negative Folgen nach sich ziehen kann?

    Übrigens braucht sich niemand Sorgen machen, demnächst einen großen undefinierbaren Knall zu hören, ich lebe zum Glück in einer intakten Beziehung und muss nicht ganz auf "le petite mort" verzichten!

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.799

    AW: Pornosucht statt ADS?

    clark schreibt:
    - ADS (und da kann Fliegerlein gern anderer Meinung sein)
    Oh Missverständnis, ... das ist keineswegs explizit meine Meinung, sondern eine Wiedergabe dessen, was die Fachwelt aktuell publiziert.

    clark schreibt:
    - mein Pornokonsum startete deutlich vor meiner ADS-Diagnose
    Also schon in der frühen Kindheit?

    clark schreibt:
    - Universität Cambridge (und wer bin ich, sie anzuzweifeln) entdeckt, dass Gehirn von Sex- und Pornosüchtigen dem von Drogenabhängigen gleicht
    Das bezweifelt auch niemand, im Gegenteil, es ist nicht nur die uni Cambridge, die dazu Studien vorweisen kann.
    Sucht ist Sucht und das führt zu Veränderungen in den dafür "zuständigen" Hirnarealen.

    Bezweifelt wird hier, dass eine Suchterkrankung ein nahezu identisches Symptombild einer ADHS hervorruft.


    Um nicht falsch verstanden zu werden:

    Letztlich zählt eines immer vor allem anderen:
    "Wer heilt, hat recht".

    Und wenn Dir Deine Maßnahme Linderung bringt oder gar alle Symptome zum Abklingen bringt, dann ist das ok und es ist genauso ok, das hier weiterzugeben.

    Dass nicht jeder Deiner Meinung ist, besonders in einem solchen Fall, nunja, das liegt gewiss in der Natur der Sache und ist verständlich.

    Wenn es Dir hilft und der Austausch darüber auch nur einem weiteren Menschen helfen kann, war es die Diskussion ja wert.

    Die Frage wird allerdings bleiben, inwiefern das wirklich eine Hilfe ist, denn, und das ist es, was hier mehrfach angesprochen wurde, die weitere Frage wird im Raume stehen bleiben, inwiefern diese Linderung von Dauer sein und bleiben wird.

    Man kann ADHS auch mit einer Sehschwäche verwechseln (zumindest konnte man das in den frühen Neunzehnhundertsiebzigern) und tatsächlich brachte das für ein paar Tage den Eindruck, als wäre das die Ursache der Probleme ... aber nur für ein paar Tage.
    Der Probant war einfach nur darauf fixiert, es nun hinzubekommen, durchaus syndromtypisch, aber niemals von Dauer.

    Du selbst hast beschrieben, dass Du auch schon mehrere Wochen (3) ohne Pornokonsum und Masturbation ausgekommen bist und dabei nicht mal ein Verlangen verspürtest, was eher nicht für eine Sucht spricht.
    Weiterhin schriebst Du aber auch, dass Du jetzt mit dem aktuellen Versuch anfangs Entzugserscheinungen hattest...

    Es ist nicht verwunderlich, dass das alles Fragen aufwirft und zu Zweifeln führt.

    Gewiss ist es einen Versuch wert, denn wie Du schreibst, hast Du nichts zu verlieren und auch ich habe Interesse daran, wie es damit weitergeht.
    Die Frage ist in erster Linie, inwiefern die typischen ADHS-Symptome sich dauerhaft und nachhaltig legen und ob auch keine Ausgleichsaktivitäten zur Kompensation herangezogen werden.
    Da gäbe es so einige, exzessiver sport steht bei ADHS'lern z. B. auch hoch im Kurs.

    Es darf also auch kein "Ersatz" dazu kommen, der wieder nur der Kompensation dient.

  7. #27
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Liebe Miss Taik, ich gebe zu, es klingt etwas wie eine Theorie aus dem 19. Jahrhundert, aber was ist so abwegig daran, dass eine Tätigkeit, die so sehr mit Dopaminausschüttung zu tun hat, wie der Orgasmus bei exzessiven Gebrauch negative Folgen nach sich ziehen kann?
    Fliegerlein hat geschrieben: "Wer heilt, hat Recht". Dieser Satz stimmt immer und ist dem übergeordnet, was ich als nächstes schreibe (in einem halben Jahr können wir uns also gern nochmal drüber unterhalten, falls du bis dahin abstinent bleibst):
    Meiner Meinung nach zäumst du das Pferd vom Schwanz her auf (@cocolores, du bist echt albern ... und steckst mich an mit den grundschulwürdigen Assoziationen ... für die auch ich mich entschuldige, ohne sie zu löschen - denn ich habe keine Lust, mir jetzt eine vergleichbare, aber unverfängliche Formulierung auszudenken).

    Meine Vermutung ist nach wie vor, dass du dich da in eine Umkehrung von Ursache und Wirkung verrennst.
    Die Vorstellung, dass mein Hirn sozusagen ausleiern würde, wenn ich mit Kick immer auf den Dopaminschalter drücke, klingt für mich nach den physikalischen Vorstellungen von Michael Ende: faszinierend, auf den ersten Blick logisch nachvollziehbar, aber Blödsinn.

    Aber bevor wir nicht wissen, wie sich deine Abstinenz auf Dauer auswirkt, ist diese Diskussion zwar interessant, aber sinnlos - und drum schreibe ich auch zunächst nichts mehr dazu - und wünsche dir völlig abgesehen von dieser Diskussion, dass die Lebensveränderung dir mehr Lebensqualität verschafft.

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Pornosucht statt ADS?

    clark schreibt:
    - Universität Cambridge (und wer bin ich, sie anzuzweifeln) entdeckt, dass Gehirn von Sex- und Pornosüchtigen dem von Drogenabhängigen gleicht
    - Hirn von Drogenabhängigen hat einen gestörten Neurotransmitterhaushalt
    - ADS (und da kann Fliegerlein gern anderer Meinung sein) hängt nach heutigen Erkenntnissen zu großen Teilen mit einer gestörten Neurotransmitteraufnahme (zu schneller Abbau von Dopamin) zusammen
    - mein Pornokonsum startete deutlich vor meiner ADS-Diagnose
    - ich habe nix zu verlieren und nur zu gewinnen, wenn ich auf den Pornokonsum verzichte
    Tut mir Leid, aber du verrennst dich hier meiner Meinung nach in die Verwechslung zwischen Korrelation (Zusammenhang) und Kausalität (Verursachung).

    Wenn es dir subjektiv gut tut ist das ja ganz schön, aber du ziehst da Dinge mit rein die keinen Sinn ergeben. Das subjektive Wohlbefinden hat nichts mit der Objektivität von AD(H)S zu tun. AD(H)S ist genetisch bedingt und selbst erst dann eine ernstzunehmende und zu behandelnde Krankheit, wenn es (subjektiv) eine negative Auswirkung auf das Leben hat! D.h. die Kompensationsstrategien für die angeborene anders funktionierende Gehirnchemie nicht mehr helfen.

    Ich bleibe dabei, ich will mich nicht lustig über dich und deine Situation machen, aber geh alles ruhig an, lass es wirken, übe dich in Selbstreflekion (das ist eine Fähigkeit die leider viel zu wenige Menschen beherrschen) und in ein paar Monaten schauen wir mal, ob sich deine Meinung geändert hat. Ich denke ich verlasse die Diskussion an diesem Punkt, es fängt an sich im Kreis zu drehen.
    Geändert von Theonar (16.06.2015 um 11:24 Uhr)

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 441

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Die Sache ist, man kann beides haben... gleichzeitig

    Ich seh das so (bin kein Fachmann und stütz mich auch nicht auf irgendwelche Artikel, die ich jemals "gelesen" (und vergessen ) habe... ist also nur meine eigene bescheidene Logik):

    Menschen mit ADS haben ein größeres Bedürfnis nach "Spannendem", nach Adrenalin. Adrenalin hilft strukturierter zu denken, sich zu fokussieren.

    Während des Orgasmuses ist man mehr als fokusiert. Danach spürt man eine Entspannung, die man sonst nur selten wahrnehmen kann (außer, man nimmt Medikamente).
    So gesehen kann man den Höhepunkt schon als eine Art Medikament ansehen.

    Wie von jedem Medikament auch, kann man psychisch abhängig werden (so wie von vielem anderen auch).

    Süchtig zu sein bedeutet auch entzugserscheinungen zu haben, die sich durch Nervosität, folglich auch unkonzentriertheit ausdrücken kann.

    Beispiel von mir: Ich bin Schokosüchtig und ich mein das durchaus ernst. Hab ich nichts im Haus, werd ich zittrig, mir wird schwindelig, ich kann nicht mehr klar denken, bin impulsiver als sonst. Allein das Wissen, irgendeine Kleinigkeit ist für mich greifbar, hilft da (hab keine Diabetes, ist also wirklich ne Kopf-sache...). Mittlerweile is es schon um einiges besser, aber ich hatte wirklich mal so krasse Zeiten...

    Zugegebenermaßen können suchtbedingte Symptome allein auch als ADS-Symptome gewertet werden.

    Man darf aber eine Diagnose nicht nur an den Symptomen festmachen, sondern muss das gesamtbild betrachten, mögliche Ursachen, Zeitraum über welchen die Symptome auftreten,... Kopfschmerzen sind ja auch nicht gleich ein Tumor, wenn sie nur einmalig auftreten oder regelmäßig bei Wetterwechsel,...

    Die Sache mit dem ADS gleich zu verwerfen, finde ich etwas voreilig. Vielmehr gilt es jetzt doch zu beobachten was durch die Abstinenz passiert. Klar werden einige Sucht-Symptome mit der Zeit abschwächen.

    Wenn aber eine ADS (mit oder ohne H) dennoch vorliegt, wird das aber durch eine "Abstinenz" nicht verschwinden.

    Außerdem ist es grundsätzlich zu raten, dass man einer sucht auch auf den Grund geht, was dazu geführt hat, dass sie sich entwickeln konnte, etc. pp.
    Denn, süchte kommen in der Regel nicht von alleine und grundlos...(sofern man nicht irgendwelche drogen zwangs-eingeflößt bekommt, oder eine höchst abhängig-machende susbtanz zu sich nimmt, war nich heroin so was? kann mich aber auch irren, drogen und co sind nicht mein fachgebiet )
    Irgendwo ist immer ein "zu wenig" da, das mit einem "extra dazu" aufgefüllt werden muss, damit man sich "zufrieden" fühlt...

    Im Übrigen können auch Borderliner in so eine Abhängigkeit rutschen. Irgendwo hab ich auch mal gelesen, dass Selbstbefriedigung eine Art "Skill" sein kann, anstelle sich zu schneiden oder so.

    Es ist also durchaus möglich, dass kein ADS vorhanden ist. Aber eine Ursache wird die Sucht selbst schon haben.

  10. #30
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Pornosucht statt ADS?

    Hm, ich stehe dem Thema nicht gerade Abwertend gegenüber und mein Forscherhirn sagt mir: "Alles ist möglich!"

    Ich blende diese ganzen Thesen, Wissenschaftlichen Beweise und Studien aus. Ich gehe da jetzt ohne Verurteile ran, weil ich verstehe was Du (Clark) meinst.

    Meine Vorstellung:
    Ich komme mit meinem Leben momentan nicht so ganz klar. Fühle mich hoffnungslos überfordert. Egal was ich mache, es klappt nicht. Ich habe keinen Plan was mit mir los ist und verzweifel immer mehr. Ich möchte aber endlich Linderung haben und fange an mich zu informieren. Lese dies und das und dann springt mir der Artikel ADHS im Erwachsenenalter ins Auge. Die Symptome sprechen mir aus der Seele, ich habe eine innere Vermutung und will das entdeckte Übel (?) angehen. Es gibt nicht gerade viele Psychiater die sich damit auskennen...es als easy hinnehmen und sich erst recht nicht mit den ADHS'lern im Erwachsenenalter auskennen. Trotzdem fang ich ne Diagnose an und irgendwie passt die Diagnose. Paar Jahre später mach ich noch eine, bin aber irgendwie unzufrieden...das "passt" nicht. Zumal die Medis nicht anspringen.
    Da kann doch echt was nicht im Lot sein... Irgendwie les ich dann was über Pornosucht, informiere mich weiter über Sucht...und schwupps habe ich die Erkenntnis...Pornosucht!

    Und jap Du hast es in einem Artikel selbst erwähnt Clark, "ich hab das selbst gar nicht wahrgenommen". Meine Schizophrene Freundin hat immer Schwierigkeiten damit etwas wahrzunehmen und das ist das trauriglustige an Psychisch Kranken. Viele, die lange damit gelebt haben, wussten nicht das sie krank sind. "Ich fühlte noch aber immer normal". Für meine Freundin ist es auch normal die Tür zu zu knallen ind herum zu schreien.

    Und Diagnosen sind kein Mittel des "wahren Weges". Die sind nur wichtig für Krankenkassen, Behörden und Ämter, damit man vorlegen kann, das man einen an der Waffel hat und nicht ganz gesund ist.

    Wenn Du für Dich herausgefunden hast, das Deine Vermutung eher eine Pornosucht statt ADHS ist, dann find ich es sehr mutig von Dir, dass Du das zugeben kannst. Meinen Respekt! Das Eine schließt aber das Andere nicht aus und auch ich bin neugierig, wie das in ein paar Monaten aussieht.

    Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Übermäßiger Konsum der Masturbation sich negativ auswirken kann. Und das weist mich auch nicht auf eine Einstellung im 19. Jahrhundert hin, denn Übermäsiges Masturbieren ist nicht mit ab und zu an sich rumspielen zu vergleichen. Einmal am Tag bis Mehrmals ist heftig und das nicht weil ich ne Frau bin. Und da kann ich mir schon denken, dass da oben was quer läuft. Hormone können Einiges anrichten und das sag ich jetzt, weil ich ne Frau bin

    Ich habe auch Sommer Depressionen. Die Sonne, das Licht, macht mir echt zu schaffen und ich kann diese allgemeine Freude nicht teilen. Im Sommer sind mir die Menschen zu abgedreht, viele haben meiner Meinung nach zu viele Endorphine im Kopf, da stimmt bei den meisten auch was nicht. Das merke ich am abgedrehten Fahrverhalten, was mir bei manchen im Sommer stärker erscheint als im Winter.

    Aber Spekulationen sind kein "Beweis" nur ist vieles, was nicht bewiesen ist aber nicht gleich unmöglich. Leider brauchen Menschen aber "Belege", sonst geht nichts!

    Ich hoffe, das es zumindest zwei oder drei hier gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, was zweifelhafte ADHS Diagnose und Pornosucht betrifft und die Du mit dem Thread zu möglichen Überlegungen verholfen hast.



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