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Diskutiere im Thema Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo Flupp,

    nachdem nun doch etwas mehr Informationen hinzugekommen sind, melde ich mich noch mal zu Wort .

    Im Vorfeld sei gesagt, dass nichts davon stimmen muss und es anhand von Texten extrem schwierig ist, sich ein vernünftiges Bild zu machen, ich kann also vollkommen daneben liegen.

    Dennoch sind mir ein paar Dinge aufgefallen und haben sich durch die weiteren Informationen ergeben.

    Den Beschreibungen nach hast Du ja schon einiges an Diagnosemarathon hinter Dir und so ziemlich alle, außer Deine Selbsttests kommen zu dem gleichen, grenzwertigen Ergebnis.
    Die Selbsttests sind, wie wir wissen, nichts weiter als Screenings und wenig aussagefähig, aber diese Diskrepanz zu den sonstigen Diagnoseergbnissen ist schon interessant, wobei ich da auf die Selbstwahrnehmung bezug nehme.

    Aber auch einige andere Punkte zeigen diese Grenzwertigkeit auf:

    So schreibst Du z.B.:
    Flupp schreibt:
    ich konnte keinerlei Verbesserungen bei meinem „dumpfen Gefühls-Nebelerreichen.
    Das Problem bei ADHS-Betroffenen ist nicht selten, dass sie das gar nicht wissen, nicht wahrnehmen.
    Wie ein Farbsehgestörter gar nicht weiß, -nicht wissen kann-, dass er bestimmte Farben nicht oder nicht richtig sieht, nehmen ADHS'ler diesen "Nebel" gar nicht wahr, er ist für sie vollkommen normal, sie kennen ihn ja nicht anders.
    Erst mit der Medikation berichten sie davon, dass sich sozusagen dieser "Nebel lichtet", wie ein Vorhang, der alles dahinter nur schwammig und diffus erschienen ließ und der plötzlich aufgezogen wurde.
    Bis dahin aber, ist es sogar nahezu unmöglich, ihnen das zu erklären, genauso wie es auch einem Farbesehgestörten unmöglich ist, das erklärt zu bekommen, bis er es anhand von Farbtests im Vergleich mit Nomalsichtigen und weiteren Erklärungen im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt wird.

    Insofern könnte man also vermuten, dass dieser dumpfe Gefühlsnebel, in welchem Du Dich befindest, andere Ursachen hat.

    Weiter steht in der Auflistung Deiner selbst wahrgenommen Symptome:
    Flupp schreibt:
    - Probleme mit Selbstwahrnehmung und Befinden
    Da kommt ganz automatisch die gleiche Frage auf, wie mit dem Gefühlsnebel:
    Woher weiß man das als Betroffener, wenn man Probleme mit der Selbstwahrnehmung hat?

    Das ist zunächst mal paradox und allein hier im Forum finden sich ebenfalls immer wieder Fälle, in denen man nahezu lehrbuchmäßig erkennen kann, dass es ADHS'ler sind, deren Selbstwahrnehmung im Bobbes ist, sie selbst das aber nicht erkennen, sondern gegen all die schießen, welche versuchen das anzusprechen.
    Getreu dem Motto: "Ich hab keine Probleme mit mir, wenn Du ein Problem mit mir hast, bist Du das Problem, geh aus meinem Leben" [Barkley]

    Das ist unglaublich schwer, nahezu unmöglich, jemandem mit Beeinträchtigungen in der Selbstwahrnehmung zu erklären, dass er diese Beeinträchtigungen hat, denn nimmt sie selbst ja nicht wahr .....

    Allerdings muss man hier ganz klar Dein Lebensalter betrachten.
    Bei mir begann die Fähigkeit zur Selbstreflektion im Alter von Anfang/ Mitte Dreißig, vorher hätte man mir das erzählen können, ich hätte genauso reagiert, wie in obigem Zitat, es wäre mir schlicht unmöglich gewesen, das zu erkennen oder auch nur zu glauben.

    Aber auch nachdem ich die Fähigkeit dazu soweit hatte, wäre es nicht aus mir heraus gegangen, sondern hat der Rückmeldung von außen bedurft.
    Ohne diese Rückmeldungen wäre ich ebenfalls nie selbst darauf gekommen, aber durch das Lebensalter war ich nun in der Lage, auf diese Rückmeldungen einzugehen und sie nach innen zu reflektieren und als zutreffend anzuerkennen.

    Wie gesagt, das soll nicht heißen, dass ich etwas anzweifel, aber es sind Punkte, die mir die Aussage der Ärzte, über die Grenzwertigkeit einer möglichen ADHS, zumindest verständlicher werden lassen.

    Ein weiterer interessanter Punkt war dieser:
    Flupp schreibt:
    Ich hatte einen sehr (!) langen Brief verfasst, an dem ich quasi einen Monat (!) lang gearbeitet hatte: 20 Seiten, in 60 Stunden Arbeit, verteilt auf 26 Tage. Alles Dinge, die bei mir auf ADHS (oder ADS) hinweise
    Denn gleichzeitig schreibst Du, dass auch Du von mangelndem Zeitgefühl betroffen bist:
    Flupp schreibt:
    - Perfektionismus
    - Kein Zeitgefühl bei Einschätzungen Arbeitsaufwand
    Auch das ist wieder paradox.

    Ich selber bin nicht mal ansatzweise dazu in der Lage, einen solche Aussage zu treffen, das ist mir schlicht nicht möglich.
    Während meiner Selbständigkeit hätte ich eigentlich genau Buch führen müssen, wie lange ich in welchem Projekt gesessen habe, um den Zeitaufwand in die Kalkulation einzubeziehen.
    Aber ich kann es nicht, nicht mal ansatzweise.
    Trotz aller Hilfsmittel, entweder habe ich vergessen zu notieren, wann ich angefangen habe, wann ich aufgehört habe, wann ich und wie lange unterbrochen habe ... irgendwo in der ganzen Kette habe ich den Faden verloren und das wars.

    Zeit ist für mich ein "Fremdkörper", ein "fremdes Wesen".

    Genauso wie ich solche Dinge nicht kann, ist mir eine Planung in die Zukunft einer Tätigkeit/ Aufgabe nahezu unmöglich, ....
    Einfache Dinge, ja, schon eher.
    Aber je komplexer es wird, desto unmöglicher wird es mir, was mit den Beeinträchtigungen in den EF ja komplett konform geht.
    Daran ändert übrigens (bei mir) auch die Medikation nichts.
    Ohne Hilfsmittel und Hilfe von Außen, ist das für mich ein worst case.

    Das ist na klar alles eine Frage der Ausprägung einer ADHS, aber es zeigt eben auch, dass es vielleicht doch grenzwertig ist.
    Aber auch das kann eine Ausnahmesituation sein und reicht nicht zu sagen, dass Du keine ADHS haben kannst, wie gesagt.

    Ich bin ebenfalls perfektionistisch, genaugenommen zwanghaft (eine Komorbidität zur ADHS, ich versuche dieses innere Chaos regelrecht zu bezwingen, andererseits ist das aber auch ein Merkmal von Asperger, von dem ich ebenfalls betroffen bin).
    Aber anders, als bei jemandem, der eine Zwanghafte Persönlichkeitsstörung ohne daruner liegender ADHS hat, versuche ich zwar, so etwas hinzubekommen, aber ich schaffe es nicht.
    Eine zeitliche Protokollierung einer Arbeit, so wie Du sie erstellen konntest, ist ein Traum für mich, den ich nie werde erreichen können.

    Noch kurz zu den Tests:
    Flupp schreibt:
    - Die Test-Ergebnisse können Tagesform-abhängig sein.
    Ddas ließe sich mit einem JAIN beantworten .

    Bei Intelligenz- oder anderen Leistungstests, stimme ich da uneingeschränkt zu.
    Aber ADHS-Screenings sind keine Leistungstests.
    Allerdings gehören zur Testung ja auch Leistungstests und die können dann wieder tagesformabhängig sein und zudem wurde ja auch schon häufig beobachet, dass ADHS'ler durch diese Testsituation so angespornt waren, dass sie sie mit Bravour bestanden haben, was aber nicht daran lag, dass sie keine ADHS hatten, sondern dass sie situationsbedingt hier in einem Zustand der Leistungsfähigkeit waren (was gerne als "Hyperfokus" bezeichnet wird).

    Dennoch kann man die Tests mit Zweifeln betrachten, denn sie verlangen der Testperson ab, dass sie sowohl erinnern, als auch auf sich selbst reflektieren kann .... tolle Voraussetzungen für jemanden, der genau in diesen Bereichen so seine Probleme hat ....
    Allerdings zeigen da diese Screenings eher, dass die Testpersonen sich in die andere Richtung falsch einschätzen und der Test eher negativ ausfällt.
    Das war lange Zeit der Grund dafür, dass man glaubte, mit der Pubertät würde sich eine ADHS auswachsen....
    Die Ursache lag aber "nur" daran, dass mit der Volljährigkeit eines Patienten nicht mehr die Eltern befragte, sondern den Patienten selbst, welcher ja eigentlich die beste Informationsquelle sein müsste.
    Weit gefehlt, denn plötzlich hatten alle Patienten keine AHDS mehr, was aber nur daran lag, dass sie ihre Beeinträchtigungen gar nicht wahrgenommen haben.
    Irgendwie ja lustig ...


    Flupp schreibt:
    3. Der Patient hat einen überdurchschnittlichen IQ von 112.
    Soweit ich das verstanden habe, ging es bei diesem Zahlenwert um den Wortschatz-IQ, der muss nicht analog oder gleichwertig zum IQ sein.
    Der IQ bestimmt sich aus mehreren Bereichen (z.B. Wortschatz, räumliche Intelligenz, mathematische Intelligenz etc.)
    Meine mathematische Intelligenz ist z.B. weit unter allen anderen Bereichen, kein Wunder bei einer Dyskalkulie.
    Ich habe noch heute diese Balkengrafik vor Augen, die mir nach de Auswertung der Testung gezeigt wurde und während alle Balken eigentlich hübsch weit oben waren (ja, ich bin im Bereich der Hochbegabung), hat es der mathematische Balken nicht mal bis zur Mitte geschafft.
    Dennoch bin ich im Gesamt-IQ hochgebagt, denn was zählt, ist ein Gesamtergebnis, das sich aus allen Bereichen zusammensetzt.

    Ein Wortschatz-IQ von 112 schließt also eine Hochbegabung nicht aus.

    Flupp schreibt:
    2. Der Patient saß gerade eine Stunde ganz ruhig vor mir.
    Es geht bei dieser Beobachtung nicht ausschließlich darum, ob Du da ruhig auf dem Stuhl sitzen kannst.
    Das ist nur eine Sache von vielen und spiegelt die motorische Unruhe wider.
    Was ein Arzt aber ebenfalls betrachtet ist, wie sich sein Gegenüber insgesamt zeigt.
    Wo wandern seine Augen hin, sind sie ruhig fokussiert oder ständig woanders.
    Ist er mit seinen Gedanken hier im Raum oder schweift er ständig ab?
    Um nur zwei Punkte zu nennen.
    Ein erfahrener Arzt hat einen Blick für sowas und vor allem hat er Vergleiche zwischen ADHS'lern und Nichtbetroffenen oder Menschen mit anderen Störungen.

    Da fällt mir noch ein:
    Wurde bei Dir auch eine Traumafolgestörung ausgeschlossen?

    Alles in Allem muss ich schon zugeben, dass eine gewisse Grenzwertigkeit erkennbar ist, zumindest auf de Basis dessen, was ich hier gelesen und wahrgenommen habe und ich daher die Ärzte verstehen kann, auch wenn hier und da an deren Aussagen Zweifel aufkommen können (kann ein dickes Buch lesen).

    Auch mit der Medikation bin ich etwas unsicher.
    Was Du beschreibst, würde ich ebenfalls als eher untypisch betrachten (mit der Anmerkung, dass das nicht wirklich meine Baustelle ist).
    Aber meistens lese und höre ich, dass die Wirkung eher schwellenbezogen ist.
    Solange man unterhalb der Wirkschwelle ist, bemerkt man wenig bis nichts, eher Nebenwirkungen, aber noch nicht so wirklich die Wirkung.
    Erreicht man die Schwelle, ist die Wirkung schon deutlicher.
    Wobei es da sowohl möglich ist, dass man selber das wahrnimmt, in anderen Fällen kann es aber genauso sein, dass man selber eher wenig wahrnimmt, dafür das Umfeld das aber deutlich besser erkennt.
    Zur Dosierung kann ich wenig sagen.
    Generell heißt es, dass erwachsene ADHS'ler eher mit geringen Dosen eine gute bis optimale Wirkung erzielen, aber das bedeutet nicht, dass es nicht auch Ausnahmen gibt.
    Bei höheren Mengen muss man allerdings auch in Betracht ziehen, dass es sich dann um die gleiche Wirkung handeln kann, die auch ein neurotypischer Mensch nach der Einnahme von Stimulazien hat.

    Fazit:
    Mal wieder viel Text mit der abschließend kurzen Erkenntnis, dass sich letztlich weder die Argumente der Ärzte, noch deine entkräften oder bestärken lassen ....
    Vom Eindruck her ist das wirklich grenzwertig, aber ADHS ist eben auch eine Spektrumsstörung.
    Letztlich sollte bei der Diagnose meiner Meinung nach aber auch das Leiden des Betroffenen, seine Beeinträchtigungen im Leben betrachtet und berücksichtigt werden.

    Viele Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Fliegerlein ( 6.06.2015 um 15:48 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Flupp schreibt:
    3. Im ZI Mannheim ausführlicher Test auf Asperger-Syndrom (2013). Zudem legte ich alle Ausdrucke meiner zuvor angelegten Dateien (insgesamt über 60 Seiten) vor. Das Testergebnis war, das Asperger nicht vorliegt. Jedoch sah auch die Psychologin bei mir die Hinweise auf ADHS, und empfahl mir, mich an die zuständige Abteilung für ADHS zu wenden.

    4. In der zuständigen Abteilung für ADHS die ausführliche ADHS-Testung (2013). Das Ergebnis war, dass adultes ADHS nicht als Vollbild vorliegen würde. Im Ergebnis gibt es nur die Festlegung "Ja" oder "Nein". Also leider kein "Der Patient erfüllt die Kriterien für ADHS zu 85 Prozent.".
    Es gab auch Anzeichen für eine soziale Phobie, und so zog man eine Therapie in Erwägung.
    Da muss ich an einen Abschnitt aus dem Buch "Die vielen Farben des Autismus" denken. Und zwar: Sind 2+2=0 oder sind 2+2=4?
    Erklärung: Es gibt Menschen, bei denen sich ADHS und Asperger vermischen und zwar so, dass beide Störungsbilder für sich genommen unvollständig sind.
    Anschaulich:
    Angenommen es benötigt 3 Kriterien um ADHS bzw. Asperger zu diagnostizieren.
    Die Person mit der Mischform erfüllt jedoch bspw. nur jeweils 2 (disjunkte) Kritieren von ADHS bzw. Asperger.
    Das führt dazu, dass die Person zwar insgesamt 4 Kriterien erfüllt und somit möglicherweise sogar eine stärkere Problematik aufweist, als "reine" ADHSler/Asperger, aber trotzdem keine Diagnose bekommt, also 2+2=0 (Ausschluss beider Diagnosen), statt 2+2=4.
    Was du so schreibst, liest sich für mich tatsächlich so, als wärst du so ein Paradebeispiel für jemanden, der bei der Diagnostik aufgrund dieser Mischung durchs Raster fällt.

    Fliegerlein schreibt:
    Dennoch bin ich im Gesamt-IQ hochgebagt
    Danke.
    (Lustigerweise las ich zuerst "hochbetagt"...)

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    ReRegenbogen schreibt:
    Da muss ich an einen Abschnitt aus dem Buch "Die vielen Farben des Autismus" denken. Und zwar: Sind 2+2=0 oder sind 2+2=4?
    Erklärung: Es gibt Menschen, bei denen sich ADHS und Asperger vermischen und zwar so, dass beide Störungsbilder für sich genommen unvollständig sind.
    Anschaulich:
    Angenommen es benötigt 3 Kriterien um ADHS bzw. Asperger zu diagnostizieren.
    Die Person mit der Mischform erfüllt jedoch bspw. nur jeweils 2 (disjunkte) Kritieren von ADHS bzw. Asperger.
    Das führt dazu, dass die Person zwar insgesamt 4 Kriterien erfüllt und somit möglicherweise sogar eine stärkere Problematik aufweist, als "reine" ADHSler/Asperger, aber trotzdem keine Diagnose bekommt, also 2+2=0 (Ausschluss beider Diagnosen), statt 2+2=4.
    Was du so schreibst, liest sich für mich tatsächlich so, als wärst du so ein Paradebeispiel für jemanden, der bei der Diagnostik aufgrund dieser Mischung durchs Raster fällt.
    Offengestanden war das so ein bisschen auch mein Gedanke.
    Allerdings bin ich auch beides und bei mir ist es eher so, dass sich beide Störungen verstärken.
    Aber es stimmt, einiges verläuft wirklich absolut paradox zum jeweils eigentlichen Störungsbild.



    ReRegenbogen schreibt:
    Danke.
    (Lustigerweise las ich zuerst "hochbetagt"...)
    Das auch
    Geändert von Fliegerlein ( 6.06.2015 um 15:50 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur/ Ergänzung zugefügt

  4. #24
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ich kann mich da Regenbogen anschließen.
    Ich bin da auch so ein 2+2=0-Beispiel (war auch mal im ZI Mannheim mit negativer Asperger Diagnose, hab aber eindeutig viele Anzeichen davon).

    Diagnosen sind eh so ne Sache... Wenn man sich streng an die Kriterien hält, kann es sein, dass etwas unerkannt bleibt. Ist man zu lax mit den Kriterien, wird einem schnell was unterstellt, ohne, dass man es tatsächlich hat.

    Meine Thera meinte dazu: Der eine Arzt stellt ne Diagnose, die ein anderer als unsinnig darstellt und der dritte stellt vielleicht die selbe wie der erste. Oder ne ganz andere...

    Es ist schwer... im Grunde kann man sich nur darauf beziehen, welche Probleme da sind und versuchen da eine Verbesserung rein zu bekommen, egal wie es heißt.

    Was das mit der Selbstwahrnehmung angeht... so wirklich wahrnehmen, wie ich auf andere wirke, tu ich bis jetzt noch nicht. Um so älter ich werde, desto mehr nehm ich die Unterschiede wahr, oder eben durch Rückmeldung von außen. Das ist dann aber eher "erlernt", als dass ich es wirklich "fühle"...

    Alles Gute noch

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    ****-****-****!!

    Ich versuche seit über einer Stunde meine Antworten auf die Antwort von Fliegferlein abzuschicken. Jedesmal Fehlermeldungen dass Text angeblich zu kurz. Das ist er definitv nicht.

    An all meinen Antworten an Fliegerlein habe ich heute vier Stunden lang gearbeitet, davon eine Sicherheitskopie erstellt. Jedesmal gibts Probleme beim Abschicken.
    Mit rumkopieren meiner Antworten klappts auch nicht.

    Das einzige was funktionierte: Neue Antwort anlegen (diese bearbeite ich gerade).


    Insgesamt ging mittlerweile fast mein halber Tag für drauf. Bin müde, nervlich eigentlich am Ende. Sehr geladen (auf 180!!!)!

    ****, verdammte... (argh!)!

    Heute Nacht mache ich erneute Versuche, auf Fliegerlein zu antworten. Mannomann.

    Sorry, aber gerade stehe ich davor: Mein halber Tag mit ausführlicher Antwort verbracht. Antwort kann jedoch nicht abgesendet werden. Forumsmitglieder sehen keine Antworten von mir und denken wahrscheinlich dass ich das Interesse verloren habe. Dabei versuche ich seit über einer Stunde verzweifelt, miene Antworten abzuschicken! Selbst stückchenweise klappts nich (auch nicht nach Wechsel auf anderen Browser)t!!

    Und ich weiß noch nicht einmal obs wenigstes heute Nacht funktionieren wird!

    Muss an die frische Luft, einkaufen. Heute noch nichts gegessen. Nach Einkäufen erst mal ins Cafe auf drei, vier Kaffee und Zigaretten.

    Ich brauch jetzt erst Mal einige Zeit um mich wieder zu beruhigen.

    Bitte entschuldigt meinen Wutausbruch! So eine Situation wie diese hier kann mich zur Verzweiflung bringen (so viel Arbeit reingesteckt, und dann scheitert es an der Technik).


    Viele liebe Grüße, an jeden einzelnen von euch,

    euer Flupp
    Geändert von Flupp ( 6.06.2015 um 18:35 Uhr)

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Flupp schreibt:
    Heute Nacht mache ich erneute Versuche, auf Fliegerlein zu antworten. Mannomann.

    Sorry, aber gerade stehe ich davor: Mein halber Tag mit ausführlicher Antwort verbracht. Antwort kann jedoch nicht abgesendet werden. Forumsmitglieder sehen keine Antworten von mir und denken wahrscheinlich dass ich das Interesse verloren habe. Dabei versuche ich seit über einer Stunde verzweifelt, miene Antworten abzuschicken! Selbst stückchenweise klappts nich (auch nicht nach Wechsel auf anderen Browser)t!!
    Schau mal, ob Du das Posting wiederherstellen kannst.
    Die Forensoftware macht zwischendurch Sicherheitskopien von Postingentwürfen, unten rechts wird zwischendurch das Wort "zwischengespeichert" eingeblendet.
    Wenn der Browser abstürzt oder ein Posting aus anderen Gründen verloren geht, kann man ein verlorenes Posting wiederherstellen.

    Unten links im Antwortfenster sollte dann ein Button zu sehen sein:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Text_wiederherstellen.jpg
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Größe:	24,8 KB
ID:	19602

    Schau mal, ob Du den finden und Deine Antwort damit wiederherstellen kannst.

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Fliegerlein schreibt:
    Schau mal, ob Du das Posting wiederherstellen kannst.
    Die Forensoftware macht zwischendurch Sicherheitskopien von Postingentwürfen, unten rechts wird zwischendurch das Wort "zwischengespeichert" eingeblendet.
    Wenn der Browser abstürzt oder ein Posting aus anderen Gründen verloren geht, kann man ein verlorenes Posting wiederherstellen.

    Unten links im Antwortfenster sollte dann ein Button zu sehen sein:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Schau mal, ob Du den finden und Deine Antwort damit wiederherstellen kannst.
    Hey, vielen Dank für deine Hilfe!
    Bin gerade im Cafe angekommen, deshalb der nächste Versuch erst in ca. vier Stunden.

    Ich habe ein Backup meiner Textabschnitte, und unterwegs ist mir eingefallen warum das schiefgelaufen ist: Mein reinkopierten Textblöcke werden (höchstwahrscheinlich) nur als ein Zeichen gewertet. Jedoch besteht die Mindestgröße einer Antwort aus zehn Zeichen.

    Spätestens mit deinem Tipp ist das Ding dann gerettet. :-)

    Bis denne...

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Nach stundenlangem Herumprobieren hat es nun -wenn auch auf Umwegen (Improvisation)- endlich mal (einigermaßen) geklappt, auf Fliegerleins Post zu antworten:
    - Hierzu musste ich seinen Text in einen Text-Editor kopieren, von dort aus erneut kopieren, und hier einfügen.
    - Danach habe ich meinen Text in blau eingefärbt.

    Auf die sonst übliche Weise (also "Mit Zitat antworten") hatte es -wegen der ständigen Fehlermeldungen beim Abspeichern (bei Klick auf "Speichern")- nicht
    funktioniert. Leider wurden hierbei die zitierten Bereiche nicht mitkopiert.


    Fliegerlein schreibt:
    Hallo Flupp,

    nachdem nun doch etwas mehr Informationen hinzugekommen sind, melde ich mich noch mal zu Wort

    Im Vorfeld sei gesagt, dass nichts davon stimmen muss und es anhand von Texten extrem schwierig ist, sich ein vernünftiges Bild zu machen, ich kann also vollkommen daneben liegen.

    Dennoch sind mir ein paar Dinge aufgefallen und haben sich durch die weiteren Informationen ergeben.

    Den Beschreibungen nach hast Du ja schon einiges an Diagnosemarathon hinter Dir und so ziemlich alle, außer Deine Selbsttests kommen zu dem gleichen, grenzwertigen Ergebnis.
    Die Selbsttests sind, wie wir wissen, nichts weiter als Screenings und wenig aussagefähig, aber diese Diskrepanz zu den sonstigen Diagnoseergbnissen ist schon interessant, wobei ich da auf die Selbstwahrnehmung bezug nehme.

    Beiden Psychiatern lag ja das Ergebnis vom ZI Mannheim vor, die eine Medikation mit MPH für nicht indiziert hielten.
    Diese Information hatten beide Psychiater ja als Grundlage vorliegen.

    Beim ersten Psychiater saß ich extem nervös und hibbelig vor ihm weil er den Brief (den ich bereits drei Wochen vorher zuschickte - wegen eines Scanner-Problems jedoch noch nicht dem Psychiater im PC vorlag) noch gar nicht gelesesen (oder rübergelesen) hatte! Ich wusste dass mir nun lediglich ein paar Minuten (!) bleiben würden um nun meine ganzen Probleme (also das was ich vorher auf 20 DIN-A4-Seiten mühsam zusammengetragen hatte) rüberzubringen! Ich wusste dass mir das nicht möglich war. Ich geriet in Panik, nervös, extrem hibbelig und fahrig. Das alles in einem Ausmaße wie es bei mir normalerweise NICHT der Fall ist.

    Jedoch war nun dies der Eindruck den ich beim Psychiater gemacht hatte. Wenn vor mir so jemand stehen würde der sich so verhalten würde wie ich in den paar Minuten beim Psychiater, würde auch ich ihm irgendwas beruhigendes, bzw. stimmungs-stabilierendes- verschreiben wollen.

    Hinzu kam unmittelbar zuvor der Einfluss des ZI Mannheim, mit dem Hinweis dass sie eine Medikation mit MPH für nicht indiziert halten.


    ---------------------------------------------------------------

    Auch die Meinung des zweiten Psychiaters dürfte (davon kann man fast schon ausgehen) nicht unbeeinflusst vom ZI Mannheim sein: Denn auch ihm lag der Bericht vom ZI Mannheim vor. Und verständlicherweise hat AUCH HIER die Kollegen-Meinung einen starken Einfluss - nämlich in die Gegenrichtung (weg von ADHS).

    Wenn der Psychiater mich zum ersten Mal überhaupt sieht, ich ganz ruhig vor ihm sitze (weil ich seit Monaten "Lamotrigin" nehme welches mich um einiges ruhiger und ausgeglichener macht, sowie mich darum bemühe ihm ganz ruhig in die Augen zu schauen), hier nur ein paar Sätze ausgetauscht werden können (weil er den Brief lesen musste), und danach den Bericht vom ZI Mannheim liest (kein ADHS, also: MPH nicht indiziert), wie -ich möchte da nicht anmaßend sein (!)- sollte es für den Mann da noch möglich sein sich eine unbeeinflusste Meinung zu bilden?

    Alleine schon „ich selbst“ (als ich als eine Persönlichkeit) gebe da bereits kein authentisches Bild mehr ab, weil mich das Lamotrigin seit Monaten viel ausgeglichener und ruhiger stellt als ich "normalerweise" bin (und DIESE Wirkung hatte sich -als eine Grundlage für die Lösung meiner Probleme- als absolut untauglich erwiesen).



    Aber auch einige andere Punkte zeigen diese Grenzwertigkeit auf:

    So schreibst Du z.B.:

    Das Problem bei ADHS-Betroffenen ist nicht selten, dass sie das gar nicht wissen, nicht wahrnehmen.
    Wie ein Farbsehgestörter gar nicht weiß, -nicht wissen kann-, dass er bestimmte Farben nicht oder nicht richtig sieht, nehmen ADHS'ler diesen "Nebel" gar nicht wahr, er ist für sie vollkommen normal, sie kennen ihn ja nicht anders.

    So ergeht es auch mir. Den "Nebel" nehme ich nicht war - das ist lediglich mein Versuch diesem Problem "einen Namen zu geben"... damit alle anderen sich eine bessere Vorstellung davon machen können. Dabei hatte ich mich, dafür, nicht gut genug ausgedrückt (in Bezug auf mich fällt mir das schwer, weil so vieles nicht klar erkennbar).

    Meine Ausdrücke "Gefühls-Wolke (um mich herum)" und "Gefühls-Chaos" waren auch NICHT gut gewählt:
    Es ist NICHT so, dass ich -plötzlich auftauchend und der Situation unangemessene- zu viele verschiedene Gefühle hätte, die klar wären, und ich nun einordnen müsste.

    Es ist SO, dass ich eigentlich nie etwas klar und eindeutig fühlen kann. Das ist so ein flacher und uneindeutiger diffuser Gefühlsbrei - wobei keine eindeutigen Gefühle vorhanden sind. Die fühlt sich in den verschiedensten Situation (positive, negative, ...) eigentlich ziemlich gleich an. Diese spüre ich in mir (also nicht "um mich herum").

    Für mich ist dieser Zustand auch "völlig normal" ---> in dem Sinne dass ich es gar nicht anders kenne (weils ja schon immer so war) <---.

    Hieraus resultier(t)en dann unzählbare Probleme in allen Lebensbereichen. Wegen den hierdurch immer wieder resultierenden Problemen wurde mir irgendwann bewusst dass dieser Zustand nicht normal sein kann. Ich da also irgendwie ein Problem haben muss.



    Erst mit der Medikation berichten sie davon, dass sich sozusagen dieser "Nebel lichtet", wie ein Vorhang, der alles dahinter nur schwammig und diffus erschienen ließ und der plötzlich aufgezogen wurde.

    Genau so (!) ist es auch bei mir.


    Bis dahin aber, ist es sogar nahezu unmöglich, ihnen das zu erklären, genauso wie es auch einem Farbesehgestörten unmöglich ist, das erklärt zu bekommen, bis er es anhand von Farbtests im Vergleich mit Nomalsichtigen und weiteren Erklärungen im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen geführt wird.

    Insofern könnte man also vermuten, dass dieser dumpfe Gefühlsnebel, in welchem Du Dich befindest, andere Ursachen hat.

    Weiter steht in der Auflistung Deiner selbst wahrgenommen Symptome:

    Da kommt ganz automatisch die gleiche Frage auf, wie mit dem Gefühlsnebel:
    Woher weiß man das als Betroffener, wenn man Probleme mit der Selbstwahrnehmung hat?

    Weil Außenstehende mir das bereits einige Mal mitgeteilt hatten. Z.B. mein Bruder (wenn wir uns bereits etwas unterhalten haben). Beispiel: Er sieht, wie so oft, ein Problem bei mir. Eventuell befragt er mich auch dazu wie ich die Situation einschätzen würde, und was ich glaube, wie ich in dieser Situation auf Außenstehenden wirke (wahrgenommen werde). Danach teilt er mir zumeist mit "das es hier aber eine DEUTLICHE (!) Diskrepanz gibt".

    Sogar auf einer Arbeitsstelle ist mir mal ein Probleme zugetragen worden dass ich ein "anscheinend ein Problem mit meiner Selbstwahrnehmung habe".



    Das ist zunächst mal paradox und allein hier im Forum finden sich ebenfalls immer wieder Fälle, in denen man nahezu lehrbuchmäßig erkennen kann, dass es ADHS'ler sind, deren Selbstwahrnehmung im Bobbes ist, sie selbst das aber nicht erkennen, sondern gegen all die schießen, welche versuchen das anzusprechen.
    Getreu dem Motto: "Ich hab keine Probleme mit mir, wenn Du ein Problem mit mir hast, bist Du das Problem, geh aus meinem Leben" [Barkley]

    Auch ich war sehr, sehr lange auf Konfrontationskurs. War fast immer davon überzeugt dass ich mit meiner Meinung richtig liegen würde. Und die Anzahl solcher Konflikte in meinem Leben war/ist quasi unzählbar!!!

    Die Anzahl aller Konflikte und Konflikt-Situationen -in 43 Jahren kam da „so einiges (!!!!!!!)“ zusammen- könnte sich im Bereich von 10.000 (!!!) bewegen!

    In den letzten Jahren wurde ich da etwas „weicher“, und gerade in jüngerer Zeit bin ich sehr geduldig wenn es darum geht, meinen Mitmenschen (Mutter, Bruder, Feunde, Bekannte) meine Gedankengänge (z.B. zu Grundsätzlichem oder zu Situationen) und Verhaltensweisen zu vermitteln.



    Das ist unglaublich schwer, nahezu unmöglich, jemandem mit Beeinträchtigungen in der Selbstwahrnehmung zu erklären, dass er diese Beeinträchtigungen hat, denn nimmt sie selbst ja nicht wahr .....

    Allerdings muss man hier ganz klar Dein Lebensalter betrachten.
    Bei mir begann die Fähigkeit zur Selbstreflektion im Alter von Anfang/ Mitte Dreißig, vorher hätte man mir das erzählen können, ich hätte genauso reagiert, wie in obigem Zitat, es wäre mir schlicht unmöglich gewesen, das zu erkennen oder auch nur zu glauben.

    Aber auch nachdem ich die Fähigkeit dazu soweit hatte, wäre es nicht aus mir heraus gegangen, sondern hat der Rückmeldung von außen bedurft.
    Ohne diese Rückmeldungen wäre ich ebenfalls nie selbst darauf gekommen, aber durch das Lebensalter war ich nun in der Lage, auf diese Rückmeldungen einzugehen und sie nach innen zu reflektieren und als zutreffend anzuerkennen.

    Dito.

    Ich bin 43 Jahre alt, und mittlerweile zu mehr Einsicht fähig als noch in meinen 30er-Jahren (und gerade in den letzten ca. fünf Jahren hat diese "Fähigkeit" bei mir noch wesentlich zugenommen).

    Hinzu kommt: Wenn man davon überzeugt ist ADHS (oder ADS) zu haben, kann es dann für einen selbst annehmbarer werden sich einzugestehen, dass all die Konflikte mit der Umwelt in einem selbst begründet sein könnten. Das kann denjenige dann dafür "offen(er) machen" sich selbstkritischer zu betrachten, und seine Selbstwahrnehmung zu "überdenken" (halt auch nur in dem Maße wie es einem selbst möglich ist).


    Wie gesagt, das soll nicht heißen, dass ich etwas anzweifel, aber es sind Punkte, die mir die Aussage der Ärzte, über die Grenzwertigkeit einer möglichen ADHS, zumindest verständlicher werden lassen.

    Ein weiterer interessanter Punkt war dieser:

    Denn gleichzeitig schreibst Du, dass auch Du von mangelndem Zeitgefühl betroffen bist:

    Auch das ist wieder paradox.

    Ich selber bin nicht mal ansatzweise dazu in der Lage, einen solche Aussage zu treffen, das ist mir schlicht nicht möglich.
    Während meiner Selbständigkeit hätte ich eigentlich genau Buch führen müssen, wie lange ich in welchem Projekt gesessen habe, um den Zeitaufwand in die Kalkulation einzubeziehen.
    Aber ich kann es nicht, nicht mal ansatzweise.
    Trotz aller Hilfsmittel, entweder habe ich vergessen zu notieren, wann ich angefangen habe, wann ich aufgehört habe, wann ich und wie lange unterbrochen habe ... irgendwo in der ganzen Kette habe ich den Faden verloren und das wars.

    Ich benötigte ebenfalls ein Hilfsmittel: An jedem einzelnen dieser 26 Schreib-Tage (die innerhalb von ca. 35 Tagen stattfanden) notierte ich die -jeweils aktuelle- Summe an Arbeitsstunden. Das sah dann so aus: Ich schaute auf die Uhr, schrieb an dem Brief (oftmals nur zwei Stunden lang), schaute wieder auf die Uhr, und die Differenz addierte ich zum vorherigen stand. Das gleiche tat ich bei der Anzahl der Schreibtage: Jedes Mal einen Tag dazugezählt.


    Zeit ist für mich ein "Fremdkörper", ein "fremdes Wesen".

    Das ist bei mir nicht in dem Maße wie bei dir ausgeprägt.

    Bei Arbeitgebern gab es -mit jedem neuen Projekt das ich anfing- etliche Probleme weil ich den Arbeitsaufwand dafür eigentlich nie richtig einscätzen konnte: Oft benötigte ich doppelt so lang (manchmal drei mal so lang!) wie ich ursprünglich annahm!



    Genauso wie ich solche Dinge nicht kann, ist mir eine Planung in die Zukunft einer Tätigkeit/ Aufgabe nahezu unmöglich, ....

    Was die Planung meiner Zukunft betrifft habe ich, zumindest bisher, noch nie (!) etwas Konkretes zustande gebracht.


    Einfache Dinge, ja, schon eher.
    Aber je komplexer es wird, desto unmöglicher wird es mir, was mit den Beeinträchtigungen in den EF ja komplett konform geht.

    Wenn ich mir eine größere Aufgabe vornehmen "will" (eigentlich nur deshalb weil ich es dringend tun müsste), von der ich zudem auch noch weiß dass sie sehr komplex sein wird, dann lasse ich es meist gleich ganz bleiben (anstatt mal die ersten Schritte anzugehen).


    Daran ändert übrigens (bei mir) auch die Medikation nichts.
    Ohne Hilfsmittel und Hilfe von Außen, ist das für mich ein worst case.

    Das ist na klar alles eine Frage der Ausprägung einer ADHS, aber es zeigt eben auch, dass es vielleicht doch grenzwertig ist.
    Aber auch das kann eine Ausnahmesituation sein und reicht nicht zu sagen, dass Du keine ADHS haben kannst, wie gesagt.

    Ich bin ebenfalls perfektionistisch, genau genommen zwanghaft (eine Komorbidität zur ADHS, ich versuche dieses innere Chaos regelrecht zu bezwingen, andererseits ist das aber auch ein Merkmal von Asperger, von dem ich ebenfalls betroffen bin).

    Mein Perfektionismus brachte mich bei Arbeitgebern (jedoch auch privat) immer wieder in Schwierigkeiten. Es hat bei mir viele Jahre gedauert -während dessen es zu ein paar Arbeitgeberwechsel kam- bis ich dieses "90 Prozent ist für den Kunden vollkommen zufriedenstellend" umsetzen konnte.

    Obwohl ich wusste, dass "mir das auch dieses Mal wahrscheinlich zu einem großen Problem werden wird!", hatte ich -mit jedem neuen Projekt aufs Neue- den (kaum zu bändigenden) Drang, schon wieder alles 100 prozentig perfekt machen zu müssen.


    --------------------------

    Uff! Für diese Teil-Antwort auf dein Post habe ich jetzt, insgesamt (zwischendurch kleine Unterbrechungen die ich hier nicht miteinbeziehe) ca. vier Stunden benötigt. Daran könnt ihr ja auch sehen, wie "flott" mir meine Texte "von der Hand gehen": Auch beim Schreiben geht bei mir arg viel Zeit drauf. Des weiteren habe ich hier extreme Probleme mit dem Absenden der Nachricht (Fehlermeldung). Bereits zum zweiten Mal!. Ich wechsle mal den Browser...

    Ich muss jetzt -für heute- abbrechen, weil es auf den Abend zugeht, und ich heute (bisher) eigentlich nur mit der Beantwortung dieser Antwort beschäftigt bin. Ich will damit (lediglich! :-) ) erklären, dass ich auf eure nachfolgenden Antworten erst morgen (eventuell noch am späten Abend) antworten kann. :-)


    Viele liebe Grüße an euch alle!!!
    Flupp



    Aber anders, als bei jemandem, der eine Zwanghafte Persönlichkeitsstörung ohne daruner liegender ADHS hat, versuche ich zwar, so etwas hinzubekommen, aber ich schaffe es nicht.
    Eine zeitliche Protokollierung einer Arbeit, so wie Du sie erstellen konntest, ist ein Traum für mich, den ich nie werde erreichen können.

    Noch kurz zu den Tests:

    Ddas ließe sich mit einem JAIN beantworten .

    Bei Intelligenz- oder anderen Leistungstests, stimme ich da uneingeschränkt zu.
    Aber ADHS-Screenings sind keine Leistungstests.
    Allerdings gehören zur Testung ja auch Leistungstests und die können dann wieder tagesformabhängig sein und zudem wurde ja auch schon häufig beobachet, dass ADHS'ler durch diese Testsituation so angespornt waren, dass sie sie mit Bravour bestanden haben, was aber nicht daran lag, dass sie keine ADHS hatten, sondern dass sie situationsbedingt hier in einem Zustand der Leistungsfähigkeit waren (was gerne als "Hyperfokus" bezeichnet wird).

    Dennoch kann man die Tests mit Zweifeln betrachten, denn sie verlangen der Testperson ab, dass sie sowohl erinnern, als auch auf sich selbst reflektieren kann .... tolle Voraussetzungen für jemanden, der genau in diesen Bereichen so seine Probleme hat ....
    Allerdings zeigen da diese Screenings eher, dass die Testpersonen sich in die andere Richtung falsch einschätzen und der Test eher negativ ausfällt.
    Das war lange Zeit der Grund dafür, dass man glaubte, mit der Pubertät würde sich eine ADHS auswachsen....
    Die Ursache lag aber "nur" daran, dass mit der Volljährigkeit eines Patienten nicht mehr die Eltern befragte, sondern den Patienten selbst, welcher ja eigentlich die beste Informationsquelle sein müsste.
    Weit gefehlt, denn plötzlich hatten alle Patienten keine AHDS mehr, was aber nur daran lag, dass sie ihre Beeinträchtigungen gar nicht wahrgenommen haben.
    Irgendwie ja lustig ...

    Soweit ich das verstanden habe, ging es bei diesem Zahlenwert um den Wortschatz-IQ, der muss nicht analog oder gleichwertig zum IQ sein.
    Der IQ bestimmt sich aus mehreren Bereichen (z.B. Wortschatz, räumliche Intelligenz, mathematische Intelligenz etc.)
    Meine mathematische Intelligenz ist z.B. weit unter allen anderen Bereichen, kein Wunder bei einer Dyskalkulie.
    Ich habe noch heute diese Balkengrafik vor Augen, die mir nach de Auswertung der Testung gezeigt wurde und während alle Balken eigentlich hübsch weit oben waren (ja, ich bin im Bereich der Hochbegabung), hat es der mathematische Balken nicht mal bis zur Mitte geschafft.
    Dennoch bin ich im Gesamt-IQ hochgebagt, denn was zählt, ist ein Gesamtergebnis, das sich aus allen Bereichen zusammensetzt.

    Ein Wortschatz-IQ von 112 schließt also eine Hochbegabung nicht aus.

    Es geht bei dieser Beobachtung nicht ausschließlich darum, ob Du da ruhig auf dem Stuhl sitzen kannst.
    Das ist nur eine Sache von vielen und spiegelt die motorische Unruhe wider.
    Was ein Arzt aber ebenfalls betrachtet ist, wie sich sein Gegenüber insgesamt zeigt.
    Wo wandern seine Augen hin, sind sie ruhig fokussiert oder ständig woanders.
    Ist er mit seinen Gedanken hier im Raum oder schweift er ständig ab?
    Um nur zwei Punkte zu nennen.
    Ein erfahrener Arzt hat einen Blick für sowas und vor allem hat er Vergleiche zwischen ADHS'lern und Nichtbetroffenen oder Menschen mit anderen Störungen.

    Da fällt mir noch ein:
    Wurde bei Dir auch eine Traumafolgestörung ausgeschlossen?

    Alles in Allem muss ich schon zugeben, dass eine gewisse Grenzwertigkeit erkennbar ist, zumindest auf de Basis dessen, was ich hier gelesen und wahrgenommen habe und ich daher die Ärzte verstehen kann, auch wenn hier und da an deren Aussagen Zweifel aufkommen können (kann ein dickes Buch lesen).

    Auch mit der Medikation bin ich etwas unsicher.
    Was Du beschreibst, würde ich ebenfalls als eher untypisch betrachten (mit der Anmerkung, dass das nicht wirklich meine Baustelle ist).
    Aber meistens lese und höre ich, dass die Wirkung eher schwellenbezogen ist.
    Solange man unterhalb der Wirkschwelle ist, bemerkt man wenig bis nichts, eher Nebenwirkungen, aber noch nicht so wirklich die Wirkung.
    Erreicht man die Schwelle, ist die Wirkung schon deutlicher.
    Wobei es da sowohl möglich ist, dass man selber das wahrnimmt, in anderen Fällen kann es aber genauso sein, dass man selber eher wenig wahrnimmt, dafür das Umfeld das aber deutlich besser erkennt.
    Zur Dosierung kann ich wenig sagen.
    Generell heißt es, dass erwachsene ADHS'ler eher mit geringen Dosen eine gute bis optimale Wirkung erzielen, aber das bedeutet nicht, dass es nicht auch Ausnahmen gibt.
    Bei höheren Mengen muss man allerdings auch in Betracht ziehen, dass es sich dann um die gleiche Wirkung handeln kann, die auch ein neurotypischer Mensch nach der Einnahme von Stimulazien hat.


    Fazit:
    Mal wieder viel Text mit der abschließend kurzen Erkenntnis, dass sich letztlich weder die Argumente der Ärzte, noch deine entkräften oder bestärken lassen ....
    Vom Eindruck her ist das wirklich grenzwertig, aber ADHS ist eben auch eine Spektrumsstörung.
    Letztlich sollte bei der Diagnose meiner Meinung nach aber auch das Leiden des Betroffenen, seine Beeinträchtigungen im Leben betrachtet und berücksichtigt werden.

    Viele Grüße
    Fliegerlein
    Geändert von Flupp ( 7.06.2015 um 13:48 Uhr)

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo Flupp,

    alles worum es mir ging war, diese Frage vonD ir zu beantworten:
    Flupp schreibt:
    Mich würde sehr stark interessieren wie eure Meinungen zu "all dem da oben" sind?
    Es ist lediglich eine Meinung, eine Möglichkeit, mehr nicht, aber auch nicht weniger .

    Du fragtest danach, wie unsere Meinungen sind und ich schilderte Dir meine, Du brauchst daher nichts zu erklären oder zu rechtfertigen, das ist schon alles ok und in Ordnung, also keine Sorge, alles gut.
    Mein Posting dient nur als Gedankenanstoß, denn danach hattest Du ja gefragt.
    Ob es letztlich stimmt oder Du es als zutreffend oder nicht betrachtest, ist dabei ganz Dir überlassen.





    Flupp schreibt:
    (also das was ich vorher auf 20DIN-A4-Seiten mühsam zusammengetragen hatte)

    Allein das finde ich aber nach wie vor schwer beeindruckend ....

    Flupp schreibt:
    ich benötigte ebenfalls ein Hilfsmittel: An jedem einzelnen dieser 26 Schreib-Tage (die innerhalb von ca. 35 Tagen stattfanden) notierte ich die -jeweils aktuelle- Summe an Arbeitsstunden. Das sah dann so aus: Ich schaute auf die Uhr, schrieb an dem Brief (oftmals nur zwei Stunden lang), schaute wieder auf die Uhr, und die Differenz addierte ich zum vorherigen stand. Das gleiche tat ich bei der Anzahl der Schreibtage: Jedes Mal einen Tag dazugezählt.
    Ja, aber Du hast es hinbekommen.
    Ich kann das nicht mal auf einen oder zwei/ drei Tage.
    Du kannst sauber Protokoll führen über einen solchen Zeitraum.
    Das ist eine tolle Sache, aber untypisch.
    (Hilfsmittel wird dabei wohl jeder brauchen, selbst meine Frau und die ist hochorganisiert und hat ein Elefantengedächtnis.)

    Wie gesagt, es geht mir nicht darum, irgendwas in Frage zu stellen, aber Du hast nach unserer Meinung gefragt.
    Ob und wenn, was Du daraus für Schlüsse, das ist ganz Dir überlassen und so oder so vollkommen ok.

    Schlussendlich wird Dir hier keiner eine klare Antwort geben können, aber seine Eindrücke schildern, auch wenn sie vielleicht nicht so ausfallen, wie Du es Dir vielleicht wünschst.
    Ich gehe davon aus, dass es Dir nicht darum geht, nur Antworten zu erhalten, die Deine Zweifel an den Ärzten bestätigen und Deine ADHS-Vermutung ebenfalls, sondern darum, dass man Dir ehrliche und offene Antworten gibt.
    Die müssen nicht stimmen, nur zum Nachdenken anregen und Dir bei Deinen weiteren Gedanken helfen, die Dinge zu sortieren, zu bestätigen, zu widerlegen, zu verwerfen, etc.

    Letztlich kannst nur Du vergleichen und anschließend (Dir selbst) sagen, ob etwas zutreffen kann oder eher nicht.

    Das ist ein schweres Gebiet, keine Frage ....
    Wenn es Dir möglich ist, schau, ob Du noch eine weitere Diagnostik durchführen kannst.

    Aber eine Frage habe ich schon:
    Ist es für Dich so wichtig, ADHS zu haben?
    Viele wären eher froh zu erfahren, dass sie es nicht haben.
    Gut, man muss dann weiter schauen und suchen, woher die Probleme stammen, und das kann mürbe machen.
    Ich habe mir so oft gewünscht, dass die Ärzte wegen meiner Kopfschmerzen endlich mal was finden würden, ein Bandscheibenvorfall oder bei der MRT ein Tumor, irgendwas, egal was, nur damit sie endlich was gefunden haben und ich weiß, warum ich diese Schmerzen habe, denn die Ungewissheit kann es noch viel schlimmer machen.
    Aber dann sollte es auch das richtige sein.
    Heute weiß ich übrigens, dass auch mein lebenslanges Kopfschmerzproblem seine Ursache in der ADHS hat und ich kann besser damit umgehen.

    Aber es ist auch wichtig, nicht an einer bestimmten Diagnose festzuhalten, nur damit man endlich eine hat, wenn sie am Ende auch nicht zutrifft.
    Denn dann wird man irgendwann wieder zweifeln ...

    Apropos Zweifel .... ein bekannter Arzt und ADHS-Fachmann hat mir mal gesagt, dass Zweifel an der Diagnose ADHS fast schon ein Diagnosekriterium sind ...
    Eher glaubt man es nicht, ADHS zu haben als umgekehrt.

    Aber wie gesagt, wirst am Ende nur Du wissen, was zutrifft und was nicht.
    Wir können das gar nicht wissen.
    Wir können nur Deine Info's interpretieren und Dir unsere Meinung mitteilen, was ja Deine Bitte an uns war.

    Die Argumentation dafür oder dagegen, wirst Du mit Dir selbst führen müssen, ... es hilft Dir nicht, wenn Du uns überzeugst .
    Geändert von Fliegerlein ( 7.06.2015 um 00:12 Uhr)

  10. #30
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.753

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Flupp schreibt:
    3. Im ZI Mannheim ausführlicher Test auf Asperger-Syndrom (2013). Zudem legte ich alle Ausdrucke meiner zuvor angelegten Dateien (insgesamt über 60 Seiten) vor. Das Testergebnis war, das Asperger nicht vorliegt. Jedoch sah auch die Psychologin bei mir die Hinweise auf ADHS, und empfahl mir, mich an die zuständige Abteilung für ADHS zu wenden.

    4. In der zuständigen Abteilung für ADHS die ausführliche ADHS-Testung (2013). Das Ergebnis war, dass adultes ADHS nicht als Vollbild vorliegen würde. Im Ergebnis gibt es nur die Festlegung "Ja" oder "Nein". Also leider kein "Der Patient erfüllt die Kriterien für ADHS zu 85 Prozent.".
    Es gab auch Anzeichen für eine soziale Phobie, und so zog man eine Therapie in Erwägung.
    Warst du bei Frau Dr. W.?

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