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Diskutiere im Thema Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #141
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ich sehe ganz viel nur leer, also nichts geschrieben bei Flupps Beitrag.

  2. #142
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.932

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Das sind wohl die Stellen, die er nicht mehr geschafft hat ...

  3. #143
    Karisa

    Gast

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo Flupp,
    beim Lesen der ersten Zeilen Deines Beitrags entstand ein Bild in meinem Kopf. ich versuche mal, es mit Worten zu beschreiben, bevor ich weiterlese.

    Das Bild zeigt einen Menschen, zusammengekauert in einer Felsennische. Über ihm ist eine bedrohlich tiefschwarze Wolke, links neben ihm ist ein kleiner Sonnenstrahl, der den Raum unter der Wolke gerade so viel erhellt, dass man noch etwas sehen kann.
    - Ich erkenne: Das kleine Licht, erhellt die große Dunkelheit.

    Die tiefschwarze Wolke (ich schaue ja auch immer das Bedrohliche zuerst an...) nenne ich mal die "Möchtegernmacht".

    Da wo das Licht ist, ist der Weg.

    Edit: Es könnte sein, dass das Bild für Dich absolut unpassend ist. Dann vergiss es einfach. Selbstverständlich lösche ich meine Zeilen dazu wieder, wenn Du das möchtest.

    Edit 2: Das oben beschriebende Bild entstand in meinem Kopf, also hat es etwas mit mir zu tun.
    Ich war in Situationen, auf die das Bild passt. Öffentlich möchte ich darüber nicht schreiben, deshalb belasse ich es dabei.

    Wenn Du möchtest, lies mal in der Bibel im neuen Testament, im 4. Kapitel: Johannes 14,6.

    Nachträglich zum Geburtstag wünsche ich Dir Gotte Segen, alles gute, Glück und dass Deine tiefsten Wünsche in Erfüllung gehen.
    Karisa
    Geändert von Karisa (30.06.2015 um 11:05 Uhr)

  4. #144
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Flupp schreibt:
    Hm. Ich kann nicht klar herauslesen, in welchem Kontext Du das meinst. Da Du deine Fragestellung anscheinend auf beides (Gruppen-Therapie und Forum) beziehst, müsste es sich -nach meiner Logik- um meine Vermittlungsfähigkeit handeln.
    Nö, darum handelt es sich nicht.
    Es geht nicht darum, dass es evl. Probleme mit Deiner Vermittlungsfähigkeit gibt, sondern damit, dass alle anderen etwas anderes erkennen, als Du.
    Besteht nicht auch einfach die Möglichkeit, dass Du Dich schon richtig ausgedrückt hast und die anderen Dich auch richtig verstanden haben, sie aber andere Rückschlüsse ziehen als Du?
    Und wenn so viele Menschen andere Schlüsse ziehen als Du, ist dann die erste oder einzige logische Erklärung dafür, dass die anderen Dich falsch verstehen oder Du Dich falsch vermittelst?

    Klar, es kann sein, dass man sich mit etwas fortlaufend falsch ausdrückt und damit auch fortlaufend falsch verstanden wird.

    Es kann aber auch sein, dass man sich durchaus richtig ausdrückt und richtig formuliert, die Anderen das auch richtig verstehen, nur deren Rückschluss ein anderer ist, als Du erwartest/ vermutest.
    Das wiederum würde mich irgendwann nicht mehr daran denken lassen, dass meine Fähigkeit zur Vermittlung eingeschränkt ist, sondern dass möglicherweise die anderen richtig liegen .


    Flupp schreibt:
    Einschätzen würde ich es so, dass ich das so gut kann wie die meisten anderen auch. Ich würde das gerne präzisieren:
    Ich kann mich in die Menschen hineinzuversetzen, und die Welt aus ihrer Sicht betrachten.
    In Gespräche.

    Wenn es darum geht, mich in einer Gesprächsgruppe gedanklich von mir zu lösen, und MICH aus der Sicht eines anderen wahrzunehmen, dann klappt das -
    - in Bezug auf das Gesprochene....
    - in Bezug auf miene gesamte Person (und dem Gesprochenen)....
    Verstehe ich das richtig?
    Wenn Du Dich in andere hineinversetzt und die Welt aus ihrer Sicht betrachtest, dann geht es darum, DICH aus der Sicht eines anderen zu sehen, und dann klappt das?
    Ist das Deine Vorstellung von Empathie; ... sich in andere hinein zu versetzen und dabei zu versuchen DICH aus deren Sicht zu betrachten?

    Hier ein kleines Beispiel darüber, was kognitive Empathie bedeutet, es stammt aus einem Test, den man mit Kindern macht, bei denen Verdacht auf Asperger besteht:
    Ich habe den schon anderweitig geschrieben und kopiere ihn daher hierher:
    Fliegerlein schreibt:
    Ein schönes Beispiel ist einer der Tests, welche man mit Kindern macht, bei denen der Verdacht auf Asperger Syndrom besteht:

    Da sitzt das Kind mit der testenden Person in einem Raum.
    Die Mutter des Kindes sitzt im Nebenraum und kann nicht sehen und hören, was hier gerade passiert.
    Der Tester nimmt eine Pralinenschachtel, leert diese vor den Augen des Kindes und legt stattdessen Bleistifte in die Schachtel und verschließt sie wieder.
    Der Tester fragt nun das Kind, dass alles aufmerksam beobachtet hat:
    "Wenn ich mit dieser Schachtel nun zu Deiner Mutter gehe und sie frage, was darin ist, ... was glaubst Du, wird sie sagen?"
    Von einem Kind im entsprechenden Alter wird man erwarten, dass es sich darüber im Klaren ist, dass die Mutter von dem Tausch nichts wissen kann und es wird daher antworten, dass die Mutter "Pralinen" sagen würde.
    Ein autistisches Kind dagegen antwortet:
    "Na Bleistifte".
    Aufgrund seiner geringeren kognitiven Empathie kann es sich nicht in die Perspektive der Mutter versetzen und sich aus ihrer Sicht der Dinge vorstellen, dass sie diesen Tausch nicht mitbekommen hat, während ein Mensch mit einer normal ausgeprägten Empathie dies altersentsprechend jedoch kann.

    Das Kind sieht und versteht die Welt nur aus seinen Augen und es kann sich nicht vorstellen, dass die Mutter nichts von den Bleistiften weiß, denn das Kind weiß das ja auch.
    So können viele Menschen mit geringer ausgeprägter Empathie auch nicht die Position Anderer einnehmen und sich vorstellen, dass ein von ihnen geschriebener Text bei dem Gegenüber anders ankommt, als man das selber sieht.
    Wie man sieht, geht es darum, generell alles aus der Sicht eines anderen wahrzunehmen.
    Dein erster Gedanke dagegen ist, sich in eine andere Person hineinzuversetzen und zu schauen, wie sie Dich selbst wahrnehmen würde.
    Ich weiß, dass Dir klar ist, dass das nicht alles ist, aber es ist der erste Gedanken, bzw. der, welcher hängengeblieben und geschrieben worden ist.

    Ich würde sagen, dass es keinem von uns hier darum geht, Dir auszureden, dass Du irgendetwas hättest.
    Es geht vielmehr um eine Spurensuche und darum, Dir dabei zu helfen.
    Aber unsere Möglichkeiten sind natürlich sehr begrenzt.
    Und eine rein schriftlich baiserte Interaktion lässt zu viele Fragen offen, es fehlen hier zu viele Informationskanäle wie Gestik, Mimik, Betonung etc. eben die gesamte nonverbale und Teile der verbalen Kommunikation.



    Ich würde an Deiner Stelle nicht die Suche aufgeben.
    Vielleicht zwischendurch mal eine Pause machen, aber aufgeben würde ich sie nicht.
    Denn DASS Du Probleme hast, ist ja offensichtlich.
    Wichtig ist nur, dass auch die richtigen Ursachen dafür gefunden werden.

    Und trotz Deiner Bedenken würde ich eine Klinik empfehlen, einfach weil das die beste und intensivste Möglichkeit ist, jemandem zu helfen und zur Seite zu stehen.

    Ich denke nicht, dass Du nichts hast, ganz gewiss nicht.
    Aber es sollte schon sauber abgeklärt werden und dazu ist ein klinisches Setting bei Dir vielleicht wirklich der bessere Weg, weil man da schon ein wenig mehr Möglichkeit hat, auf Dich einzugehen.
    Geändert von Fliegerlein (30.06.2015 um 14:57 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  5. #145
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Von mir auch nochmal alles Gute zum Geburtstag lieber Flupp!

    Es tut mir wirklich Leid, ich habe mit meinem Beitrag noch Salz in die Wunde gestreut und dir keine Kraft geben können, sondern sie dir entzogen.
    Deine Offenheit und deine Suche nach einer Erklärung habe ich sehr nachempfinden können, aber das hat mich einfach zu betroffen gemacht hat und ich bin dir zu nahe getreten.
    Dafür möchte ich mich entschuldigen!

    Ich wünsche dir viel Kraft, Glaube an dich selbst und Hoffnung für deine Zukunft, auf das du die Antworten erhälst, die dich weiterbringen und dir Sicherheit geben.

    Pandahh

  6. #146
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Flupp, zu deiner Familie

    Ich würde dir raten nicht mit Laien über ADHS oder andere psychische Sachen zu reden.
    Wenn man selber in dem Thema so drin ist, kriegt man nicht immer mit, wie wenig andere sich mit solchen Sachen beschäftigen.

    Manche kennen nur den "Negativschlagzeilen" aus den Medien, oder denken bei psychischen Erkrankungen immer an irgendwelche Fernsehkrimis wo der Mörder natüüüüüürlich eine der "populären" Krankheiten hat. Und selbst wenn sie besser Informiert sind: Eine ADHS-Diagnose würde für Familienmitglieder bedeuten, dass mit ihnen auch etwas "nicht ganz richtig ist". Das macht Angst.
    Gerade wenn man nix darüber weiß, kann sich das für diejenigen anfühlen als wären sie selbst auch "verrückt", oder als würde man sie als verrückt erklären.

    Du schreibst ja selbst bzgl. deines Vaters, dass ihm anmerkbar ist, dass er sich sorgen darüber macht was die Nachbarn denken usw.

    Das hat auch etwas mit "Existenzangst" zu tun. Für viele ist dieser "Körper-Seele"-Dualsmus unantastbar. Auch Menschen, die nicht sehr religiös sind, haben da eine etwas "naive" Einstellung verinnerlicht. Wenn das eine Wegfällt, fallen mehrere Sachen nach. Das kann eine Kettenreaktion sein wie bei Domino-Day.
    Noch dazu haben die meisten Menschen keine Ahnung was Adrenalin, Dopamin, Serotinin, Noradrenalin usw. ist.
    Vermutlich am ehesten noch Adrenalin, vielleicht noch Koffein, oder wenn man über Glückshormone redet, aber dann hörts schon auf.
    Das ist für die Fachchinesisch. (Medien für den "Durchschnittsgebildeten" vermitteln da fast nix, wie gesagt: am ehesten wird das dann stark vereinfacht als "Stress(hormon)" oder "Glückshormon" oder "Bindungshormon" oder sonstwas. Aber solche Sendungen oder Zeitungsartikel haben dann auch mehr was von nem Kaffeeklatsch: Es ist gemütlich und unterhaltsam, aber viel bleibt nicht hängen)

    Ich glaub so jemanden wirst du nicht überzeugen können, der klammert sich an seine Sicherheiten und verteidigt damit auch seine eigene Wahrnehmung, seinen eigenen "gesunden Menschensverstand". Selbst wenn man sich wünschen würde, dass so jemand von seiner Position abweichen wird und sich deinen Ansichten zumindestens mal öffnet.

    Was ich schreib ist leichter gesagt als getan, aber versuch wirklich nur mit Leuten über solche Themen zu reden, die da mehr Hintergrundwissen haben oder einfach eine wertungsfreie Offenheit haben.
    Ganz egal wie offen sonst in deiner Familie geredet wird, die müssen nicht alles wissen.


    ____

    Sieh das nicht als Kritik sondern als Hilfe und sammel wieder Kraft
    Geändert von tasseKaffee (30.06.2015 um 15:12 Uhr)

  7. #147
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo Flupp,

    dass du dich so ausgelaugt fühlst, kann ich irgendwie nachvollziehen. Du hast in letzter Zeit ja viel Energie darauf verwendet dich bei anderen (im realen Leben und hier im Forum) zu erklären und das kann schon sehr auslaugend sein.

    Um so mehr ich mich in meine Probleme reinsteiger (und sei es nur durch ständiges drüber nachdenken), desto schwächer fühle ich mich...

    Also pass jetzt gut auf dich auf, gönn dir ein wenig Abstand von der ganzen Problem-Ursachen-Suche und wenn du dich wieder fitter fühlst, kannst du deine Suche fortsetzen. Vielleicht hast du durch die jetzige Erfahrung dann die Möglichkeit bei deiner Suche früher eine Pause einzulegen, bevor du zusammen brichst.

    Ich weiß jetzt nicht, ob dir die Aufmerksamkeit gut tut, oder du eher der Typ "ich bin froh, wenn Geburtstage unbemerkt bleiben" bist... wünsche dir darum nur ein leises alles Gute zum Geburtstag, dass du dir dann geschrien vorstellen darfst, wenn du das möchtest

    @fliegerlein: in welchem Alter wird der Test angewendet? Aus jetziger Sicht hätte ich vermutet, dass ich als Kind, entweder

    a) mit Pralinen geantwortet hätte, weil das ja auch auf der Packung steht... ich hätte mich da nich einmal in meine Mutter versetzt, weil für mich es eigentlich logisch ist, dass das, was drauf steht auch drin ist... (vielleicht bin ich da zu naiv...)

    oder b) mit "Keine Ahnung", weil ich nun mal nich weiß, was meine Mutter darin vermutet...

    Ich mag den Test nicht, weil der nur eine Möglichkeit gibt, wie ein autistisches Kind zu antworten hat... vielleicht seh ich das aber auch mal wieder nur zu "wörtlich"...


    Ansonsten: Ich hab in meinem Leben schon oft die Erfahrung gemacht, dass das, was mehrere Menschen von außen sehen, nicht unbedingt das sein muss, was tatsächlich "die Wahrheit" ist... es ist deren Wahrheit, aber nicht die Allgemeine.

    Die Frage is ja auch, wie man die Meinungen von Außen werten kann, wie sehr man sich darauf beziehen kann.

    Ich weiß nich, ich seh das alles immer viel weitreichender, als es vermutlich ist und sorge dadurch für Verwirrung... einfach Stopp schreien, wenn ich zu weit aushol

  8. #148
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    OT:
    Hotaru schreibt:
    @fliegerlein: in welchem Alter wird der Test angewendet?
    Weiß ich nicht, das wurde auch nicht konkret genannt, es wurde lediglich gesagt, dass der Test in einer Altersgruppe gemacht wird, in der ein Kind üblicherweise diese kognitive Empathie bereits besitzt.

    Hotaru schreibt:
    Aus jetziger Sicht hätte ich vermutet, dass ich als Kind, entweder

    a) mit Pralinen geantwortet hätte, weil das ja auch auf der Packung steht...
    Ähm, ... das verstehe ich jetzt nicht...

    Wie beschrieben, schaut das Kind dabei zu, wie der Tester die Stifte in die Schachtel legt.
    Es weiß also, dass da Stifte drin sind, er hat die ja vor den Augen des Kindes da rein getan, es hat dabei zugesehen.

    Hotaru schreibt:
    ich hätte mich da nich einmal in meine Mutter versetzt, weil für mich es eigentlich logisch ist, dass das, was drauf steht auch drin ist... (vielleicht bin ich da zu naiv...)
    Es ist für Dich logisch, dass in der Schachtel Pralinen sind, während Du zugesehen hast, dass da jemand Stifte reingelegt hat?
    Jetzt verwirrst Du mich
    Möglicherweise ist das aber auch einfach nur ein Missverständnis.

    Hotaru schreibt:
    oder b) mit "Keine Ahnung", weil ich nun mal nich weiß, was meine Mutter darin vermutet...
    Das gilt nicht .
    Das Kind soll sich ja in die Lage der Mutter versetzen, sprich:
    Es soll sich vorstellen, an Stelle der Mutter in dem Nachbarraum zu sitzen, dann kommt der Tester zu ihr und fragt sie, was sie in der Schachtel vermutet.
    Logischerweise wird die Mutter sagen, dass sie Pralinen darin vermutet, denn das steht ja drauf und sie hat eben nicht mitbekommen, dass der Tester etwas anderes in die Schachtel getan hat.
    Das Kind aber weiß, dass da Stifte drin sind und schlussfolgert fäschlicherweise, dass auch die Mutter das wissen muss, denn es kann sich nicht vorstellen, dass sie das gar nicht wissen kann, weil sie ja im Nachbarraum sitzt und von alldem nichts gesehen und gehört hat.

    Hotaru schreibt:
    Ich mag den Test nicht, weil der nur eine Möglichkeit gibt, wie ein autistisches Kind zu antworten hat... vielleicht seh ich das aber auch mal wieder nur zu "wörtlich"...
    Letzteres befürchte und vermute ich auch gerade .
    Es gibt nicht nur eine Möglichkeit, wie ein autistisches Kind zu antworten hat ...
    Es geht darum zu erkennen, ob das Kind eine altersentsprechende Schlussfolgerung ziehen kann, die eine gewisse Fähigkeit an kognitiver Empathie erfordert.

    Das klingt irgendwie komisch, dass ein autistisches Kind so zu antworten hat ... es ist einfach so, dass Kinder im autistischen Spektrum zu dieser Form der kognitiven Empathie nicht fähig sind und daher nicht die Antworten geben können, die im Normalfall, also üblicherweise zu erwarten sind.
    Mich irritiert diese Formulierung ein wenig, sorry.
    Das Kind hat nicht so zu antworten.
    Die Frage ist: Wie wird es antworten und welche Schlüsse kann man aus seiner Antwort ziehen?
    Geändert von Fliegerlein (30.06.2015 um 19:01 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  9. #149
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Was ich mich frage ist, ob Autisten später diese kognitive Empathie noch lernen können, auch wenn sie ihnen schwer fällt.

    Also so, dass sie sie auch intuitiv anwenden könnten.
    Oder ob sie das erst dann nachvollziehen können wenn es ihnen jemand konkret erklärt

  10. #150
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Auch wenn das OT läuft:

    tasseKaffee schreibt:
    Was ich mich frage ist, ob Autisten später diese kognitive Empathie noch lernen können, auch wenn sie ihnen schwer fällt.

    Also so, dass sie sie auch intuitiv anwenden könnten.
    Ich kann das nur aus meiner Perspektive berichten und anhand dessen, was ich darüber von Therapeuten und aus der Fachliterur weiß.
    Ich hätte diese Frage damals ebenfalls nicht beantworten können.
    Das weiß ich, weil es ähnliche Erlebnisse dazu gab.

    Ich beantworte gerne diese Frage, möchte aber vorher etwas ausprobieren, wenn das in Ordnung ist.
    Im Zweifelsfall müsste dieser Teil des Threads abgetrennt werden.

    Folgendes Szenario:


    Ein etwa 8- oder 10- jähriger Junge sitzt im Wohnzimemr seiner Großeltern auf dem Fußboden und sieht fern.
    Auf der Couch, ebenfalls im Wohnzmmer, sitzen seine Mutter und seine Großmutter und unterhalten sich, sie sind recht vertieft in ihre Unterhaltung.
    Im Fernsehen ist gerade Reinhard Mey zu sehen, wie er mit einer Gitarre in der Hand in einer schönen Landschaft auf den Schwellen von Eisenbahngleisen entlang geht und ein Lied singt.
    Er singt dieses Lied zunächst in Deutsch, dann in Französisch.
    Als der Junge das hört, sagt er zu seiner Muttrer:
    "Mami guck mal, der singt in zwei Sprachen"

    Die Mutter unterbricht das Gespräch, schaut kurz rüber zum Fernseher und sagt:
    "Der hat dafür eine Sondergenehmigung" und wendet sich wieder dem Gespräch mit der Großmutter des Jungen zu.


    Was ist passiert?
    Geändert von Fliegerlein (30.06.2015 um 23:33 Uhr) Grund: Satz ergänzt

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