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Diskutiere im Thema Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #131
    Karisa

    Gast

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Deine Reaktion lieber Fliegerlein verdient höchste Anerkennung



    Meine Reaktion, sehr verspätet, weil ich zu langsam bin. Diesmal mag ich nicht löschen.

    Gut wenn man ehrliche Menschen in seinem Umfeld hat.

    Ich traue anderen Menschen auch zu, dass sie etwas erkennen, nur das was sie genau erkennen, ist nicht zwangsläufig zutreffend. Sie sehen mit ihren Augen und das werten sie nach ihren Vorstellungen, mit ihrem Wissen und ggf. in ihrer begrenzten Zeit aus. Nachfragen halten manche Menschen dabei nicht für nötig, die sind sich sofort sehr sicher und agieren entsprechend...

    Wenn sie merken, dass sie mal falsch gelegen haben, können viele Menschen leider nicht ehrlich sein und es zugeben (auch Ärzte und Therapeuten sind Menschen).

    In einem Umfeld mit unehrlichen Menschen aufzuwachsen, kann das ständige Infragestellen der eigenen Person (des eigenen Verstandes) zur Folge haben und auch tiefstes Misstrauen ggü. anderen Menschen.
    Auch bei Aspis - bspw. wenn Sozialkontakt erzwungen wird, der dann in solchen Familien umso mehr verwirrend ist, aber doch irgendwie verstanden werden will und muss, aber nicht darf und folglich auch nicht kann.

  2. #132
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ich muss noch mal einen, in meinen Augen sehr wichtigen, Punkt nachschieben:

    Wenn wir hier nach Symptomen anhand der Störungsbeschreibungen in der ICD und DSM schauen, dann muss man das immer mit Vorsicht genießen!!

    Diese Symptombeschreibungen sind natürlich zutreffend, aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es sich dabei um Fachtexte/ Lehrbuchinhalte handelt!
    In der Praxis stellt sich das oftmals anders dar!
    Das ist ganz ganz wichtig!!

    Dort werden uns isolierte Symptombeschreibungen gegeben, die sich aber nicht so leicht auf das tägliche Leben übertragen lassen können, weil so etwas auch immer kontextbezogen ist.

    Auch die Wikipedia Artikel, obwohl teilweise oder sogar größtenteils sehr gut, sind in dieser Hinsicht genau so zu betrachten.
    Fallbeispiele sind da deutlich besser oder Leitlinien, die man für Fachpersonal findet.

    Ich bin mit einigen solcher Leitlinien vertraut, weiß aber nicht, ob es eine gute Idee ist, das hier zu verlinken, denn ich möchte auch niemanden auf falsche Fährten locken oder (noch mehr) verunsichern oder auch mögliche kommende Therapien/ Behandlungen gefährden.

    So sehr und gerne ich hier helfen möchte, so unsicher bin ich mir, wie weit ich gehen kann und auch darf, ohne damit Schaden anzurichten, sondern wirklich Hilfe zu leisten.
    Das abzuwägen, fällt mir hier echt sehr schwer.
    Dies hier ist ein sehr interessanter Thread und Fall, aber ich muss auch berücksichtigen, dass dies keine sachliche, theoretische Fachanalyse einer Uni ist, sondern dass sich hier nun mal Menschen mit echten Problemen austauschen.
    Geändert von Fliegerlein (25.06.2015 um 18:11 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  3. #133
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 433

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Auch wenn es hier schonmal vorkam... möchte ich dennoch nochmal betonen, dass Flupp nicht so kleinkrämerisch nach allen möglichen Indizen suchen soll.
    Selbst wenn man das tut, sollte man jedes "Indiz" immernoch kritisch betrachten.
    Man kommt nunmal nicht aus seinem eigenen Körper heraus. (Und kann sich nicht wirklich von Aussen betrachten)

    Das passiert auch Psychologiestudenten, dass sie sich selber in den Beschreibungen von allen möglichen Persönlichkeitsstörungen usw. wiederfinden.
    Wenn man dann nach und nach wirklich mehrere/alle Symptombilder durchgelesen hat, dann stellt sich das alles anders dimensional dar.
    Denn die Symptombilder sind letztenendes nur Extremvarianten von "normalmenschlichem" Verhalten.

    Ich kann es verstehen, wenn man auf der Suche nach seinem Problem ist, dass man dann sehr aufgeregt und akribisch da durchwühlt.
    Mach ich zum Teil ja auch. Aber man selbst alleine wird sich niemals diagnostizieren können, vor allem nicht wenn man als Laie da durchwühlt.
    Denn zumindestens Teilweise ist gerade Wikipedia da immernoch zu oberflächlich, selbst wenn die Artikel sehr ausführlich sind.
    Also die Artikel verleiten dazu, weil sie so lang und ausführlich sind, dass man sich hinterher für "bestens informiert" hält.
    Aber das ist man nicht.

    Zudem sind das alles nur Worte, und Worte können nicht ohne "Interpretation" verarbeitet werden.
    Und woher heiß man nun, ob man die Worte "richtig" verstanden hat?
    Indem man nach mehr Quellen sucht ODER besser noch: Wenn man Menschen kennenlernt die eine mehr oder minder feste Diagnose haben.
    Denn erst wenn ich sehe, wie intensiv sich die Symptome wirklich auf das Leben eines Menschen auswirken, dann sehe ich, ob das bei mir auch der Fall ist oder ob ich ganz deutlich Überinterpretiert habe.

    Beispiel von mir: Ich war mal mit jemandem zusammen, der zwar keine feste Borderline Diagnose hatte, bei dem aber wirklich diverse Anzeichen darauf hin wiesen.
    Wenn ich mir seine Lebensgeschichte so angucke, seine Verhaltensweisen usw.
    Klar, gerade in einer Beziehung will man sich einander annähern... auch wenn ich nicht lange mit ihm zusammen war.
    Und da überlegt man auch, ob das zutreffen kann. Von mir kann ich sagen, dass das ganz sicher nicht zutrifft.
    Selbst wenn man das eine oder andere mal impulsiv und unüberlegt ist, ist "emotionale Instabilität" etwas ganz anderes.
    (Über Borderline hab ich mir dann auch ein Buch gekauft und diverse Artikel gelesen, gerade weil das ja eine Persönlichkeitsstörung ist die deutlich schwerer zu verstehen ist als meientwegen "einfacher" Narzissmus. Und das, was da im Hintergrund passiert ist etwas völlig anderes als bei den meisten anderen Menschen)

    Also kurz zusammengefasst: Guck dir nicht nur die Symptome an, guck wird an was diese Symptome hervorruft.
    Mag sein dass andere mir jetzt widersprechen würden. Aber ich glaube, dass die "Reizfilterschwäche" bei Asperger im Hirn eine andere Ursache hat als bei AD(H)S.
    "vermeindlich Gleiches" Symptom --> andere Ursache
    (Worte sind meistens zu stark "vereinfachend/verallgemeinernd". Es beschreibt nur, was Sache ist. Aber es kann nicht genau übermitteln was das Indiviuum fühlt bzw. ob ein anderes Individdum es haargenau gleich fühlt)
    Das ist genau so wie wenn du nur das Symptom "Kopfschmerzen" hast. Man braucht deutlich mehr Information um wirklich sagen zu können, was die Ursache ist, Und selbst wenn ich viele Faktoren habe und es stark eingrenzen kann, woran es nun liegt, kann ich nicht wirklich sicher sein ob es nicht doch ein Tumor oder sowas ist. Weil mehrere "Ursachen" gleichzeitig auftreten können.
    (Was natürlich nicht heißten soll, dass man bei den kleinsten Anzeichen immer das schlimmste Befürchten soll ^^ ... und selbst wenn man das doch irgendwie tut, muss man versuchen "nüchtern" zu bleiben und sich nicht selbst "hochschaukeln". Wär ja nicht so als könnte ich das nicht auch manchmal gut )

    ___
    Also nochmal zusammengefasst: Ich kann deine starke Suche verstehen, aber versuche das etwas "nüchterner" bzw. "distanzierter" anzugehen, auch wenn es schwierig ist.

    Es kann auch sein, dass ich deine Texte überinterpretier. Ich sag ja: Worte sind meistens Interpretation.
    Der "erste Eindruck" den, man von so langen sehr genauen Texten haben kann, ist nunmal dass sie irgendwie sehr aufgeregt und akribisch wirken.
    Ich find mich in manchen Sachen und verhaltensweise auch selbst wieder, bin ja selber so oder ähnlich ins Forum gestolpert. Aber gerade deswegen schreib ich auch, dass man sich manchmal gerade durch das übermäßige Beschäftigen mit den Dingen sich auch mehr "hineinsteigern" kann als es notwendig ist.

    (Ich weiß nicht ob dir Watzlawick ein Begriff ist. "Denk jetzt mal nicht an einen Eisbär" usw.)

    Ich glaub in manchen Bereichen nennt man das "Mind-Set": je nachdem wie deine Wahrnehmung "voreingestellt" ist, siehst du die Dinge anders. Auch jemand mit fester ADHS-Diagnose solle nicht das Mind-Set:
    "ich hab ja ADHS, ich kann das nicht"
    haben, sondern eher:
    "Ich hab ADHS, ich habe es schwieriger, aber wenn ich mir selbst immer sage 'ich kann das nicht, ich werde scheitern' dann schaff ich es noch weniger"

    Ist vielleicht auch so ein Optimismus-Pessimismus-Ding.


    (Oh, und das schreib ich, die von vielen den Pessimismus-Stempel aufgedrückt krieg ... naja... es ist nunmal schwierig den Optimismus in einer Sache aufrecht zu halten, wenn man quasi permanent in dieser Sache nur Misserfolge hat. Und es ist klar, dass die Emotionen nicht total/absolut der "Logik" folgen, die besser wäre. Man ist ja kein Roboter)

    ______________________________ _________
    Edit: Der Beitrag von Fliegerlein und meiner überschneiden sich, ich glaub er drückt es nochmal klarer aus als ich. Haben wir halt gleichzeitig geschrieben
    Geändert von tasseKaffee (25.06.2015 um 17:08 Uhr)

  4. #134
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Mir geht die ganze Zeit ein Vergleich nicht aus dem Kopf, so ähnlich habe ich es bei einer Bettnachbarin im Krankenhaus erlebt.....

    Beziehen wir das ganze mal auf ein körperliches Ding. Nehmen wir mal an du hast dir einen dicken fetten fiesen Holzsplitter eingetreten. Nun suchst du im Internet nach möglichen Diagnosen für deinen fiesen Fußschmerz.
    Da gibt es die offenen Trümmerfraktur, die passt eigentlich wirklich gut..... Ja es tut höllisch weh, ja irgendwie hat da mal was splitteriges rausgeguckt, ja es hat geblutet, ja du kannst kaum auftreten etc etc.....
    Es trifft alles irgendwie schon zu, aber eben nicht in dem Ausmaß. Das ist das was einige dir immer wieder zu erklären versuchen.
    Aber du bist dir sooooo sicher.

    Kein Arzt will dich operieren, einige werden gar ungeduldig und ungehalten, weil du nicht davon abzubringen bist. Vielleicht findest du sogar irgendwann einen Arzt der dich doch operiert, du hast ihn zwar nicht hundertprozentig überzeugt, aber er sieht ja das du kaum laufen kannst.
    Und siehe da..... Er hat an deinen Mittelfussknochen rumhantiert, und..... ja du hattest wirklich eine Fraktur, muss so sein, denn nach der OP tut dir ja auch der Mittelfussknochen weh. Genau so wie es bei der Diagnose ist. Genau die Stelle. Auch jetzt sagen dir alle, es sei ja ganz natürlich, denn es wurde ja auch genau da rumhantiert.
    Und derweil du weiter Schmerzen hast, weil der eigentliche Splitter anfängt zu eitern, das Gewebe ringsum wird zerstört und es droht eine Blutvergiftung, derweil merkst du nur den Schmerz und überlegst, ob du nicht doch noch eine 2.OP am Mittelfussknochen machen könntest, es tut ja noch weh, vielleicht ist es ja auch noch ein Hammerzeh, der tut auch beim Laufen weh, oder doch Rheuma? Da sollen ja auch die Entzündungswerte hoch sein..... Den Splitter kann aber leider kein Arzt entdecken, weil du für diese Sache gar nicht offen bist, weil du sie immer wieder auf die falsche Fährte schickst, oder andere Ansätze durch ellenlange Monologe deiner Symptome versuchst zu widerlegen. Nur modifizierst du deine eigentlichen Symptome auf eventuell passende Diagnosen, somit ist das Bild völlig verzerrt, und am meisten für dich selbst, denn die genaue Lokalisation des Schmerzes und die Entzündung kannst du so selbst gar nicht wahrnehmen.
    Geändert von creatrice (25.06.2015 um 18:33 Uhr)

  5. #135
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Also, nachdem ich mir hier so gut wie alles durch gelesen habe (ja, auch den Psychiater-Brief), möchte ich auch gerne was schreiben. Es wird vermutlich überhaupt nicht sinnvoll oder helfend sein, vermutlich sogar unnötig, weil ich keine Ahnung von Persönlichkeitsstörungen etc. pp. habe.
    naja, was solls, ich war wieder ein "wenig" obsessiv mit dem Thread hier Hauptsächlich, weil ich zum Teil irgendwo eine Identifikation gespürt habe, wie tasseKaffee das auch schon beschrieben hat. Und ich bitte um Verzeihung, wenn mein Beitrag irgendwie verletztend ist, ich hab es nicht netter verpackt bekommen, dafür hat es mich zu sehr selbst eingenommen.....(das klingt schon richtig doof -.- freut man sich ja gleich, weiter zu lesen D: bitte hasst mich nicht ._.)

    Ich bin selber auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die ich nicht einmal richtig zu formulieren weiß. Und da klammert man sich natürlich an jeden Gras- oder lass es einen Strohhalm sein, um überhaupt etwas in der Hand zu haben. Das habe ich auch bei dir, Flupp, sehr stark gespürt. Ich kann persönlich diesen Leidensdruck nachempfinden, oder zumindest teilweise, denn niemand hat denselben Leidendruck. Dieses ewige Gesuche nach Erklärungen für einen Leidensdruck, der kaum greifbar ist, aber unglaublich präsent und niederschmetternd. Deine Verzweiflung geht mir unter die Haut, weil ich es sehr gut kenne.

    Aber es hat mir vieles zu Denken gegeben und einige Dinge sind mir immer wieder aufgefallen, die mich irgendwo auch gereizt haben, weil ich mich schlecht abgrenzen konnte und das bereits nur als passiver Leser. Einen "Laien" wie mich, erschlägt diese ganze Symptomvielfalt - das ist ja ganz klar - und ich kann und will da auch nichts rein interpretieren, dazu fühle ich mich 1. nicht berechtigt und in der Position und 2. auch nicht in der Lage. Ich würde lediglich: "Symptom-Chamäleon" dazu sagen...
    Was ADS bei mir angeht, ich habe die Diagnose bekommen und ich verstehe nicht, wieso du sie nicht bekommen hast (wenn ich das so richtig im Kopf hatte?), wenn du mit so einer gewaltigen Flut an Beispielen und Erklärungen auch in die Diagnostik gegangen bist. Meine Mutter hat meine Werte auch ein wenig "gedrückt", aber das war nicht genug Ausschlag gebend, um keine Diagnose zu stellen. Was wir hier im Forum denken und sagen, dass wurde auch mehrfach betont, ist erstmal zweitrangig. Wir können dir Rückmeldungen geben, aber keine Diagnose und schon gar keine gesicherte, ärztlich anerkannte. Egal welche es nun ist, ob ADHS/ASS/PS/etc.pp., das wird dir hier niemand als 100% sicher verkaufen (keine Ferndiagnosen). Aber es wurden Richtungen gegeben und was hier im Thread hauptsächlich jetzt noch passiert, ist, dass sich im Kreis gedreht wird und vor Schwindel fällt man in den Detail-Sumpf. Es wird ja hauptsächlich über deine Wahrnehmung debattiert und das nicht ohne Grund.

    Denn das du dich in so vielen Persönlichkeitsstörungen wieder erkennst und das als richtig wahrnimmst, glaube ich dir. Ich gucke mir solche Wikipedia-Artikel gar nicht mehr richtig an, weil sonst würde ich mich vermutlich selbst in eine Zwangsjacke einpacken und in einer Kiste einsperren. Man muss da wirklich ganz stark differenzieren und jedes Wort, jede Formulierung auf die Goldwaage legen.
    Auf den ersten Blick hat man gleich alles und man denkt: "HA! Kenn ich." (Und dann laufen alle möglichen Beispielsituationen etc. auf der inneren Kinoleinwand).
    Der eigene Fokus und die Wahrnehmung verlagern sich genau dahin, wie Fliegerlein das schon sehr anschaulich mit dem Flugzeug im Dschungel dargestellt hat. (Deine Beiträge, Fliegerlein, fand ich sehr bewundernswert, du hast meine Gedanken immer sehr gut auf den Punkt gebracht und die Sachlichkeit gewahrt!)
    Und wenn man sich dann einen zweiten, dritten, vierten,+ Blick erlaubt, dann fängt man an zu differenzieren. Ich hab einmal vor Jahren meine Therapeutin gefragt, ob ich Borderline hätte, weil ich dachte, dass ist es, irgendwie finde ich mich dadrin wieder (war auch Wikipedia ). Die Betonung liegt auf "irgendwie", obwohl es sich mehr nach: "Eigentlich kann es NUR das sein. Das ist DIE Erklärung." angefühlt hat. Meine Therapeutin hat das natürlich nicht bestätigt und mir genauer erklärt, wieso sie das nicht glaubt. Das konnte ich nachvollziehen und habe das Thema abgehakt. Natürlich nicht die allgemeine Suche nach einer Erklärung. Ich hab diesen Strohhalm aber vorerst losgelassen.
    Ich lege sehr viel (vermutlich ZU viel) Wert auf die Meinungen anderer Menschen. Ich habe sehr viel negative Rückmeldung bekommen in meinem Leben und bin mehr nach dem Prinzip "Wenn es die Mehrheit sagt, muss ein wahrer Kern enthalten sein" gegangen. Ich habe mich für gewöhnlich immer als falsch und im Unrecht gesehen, was an erster Stelle ein Überlebensding ist, um sich vor weiteren Kritiken, Beleidigungen und negativen Erfahrungen zu schützen und mich dementsprechen verbogen und angepasst, was nochmal Leidensdruck erzeugt hat.
    Demnach stelle ich aus Gewohnheit in aller erster Linie meine Werte/Normen/Ansichten/Erfahrungen (also mich) in Frage, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, um das dann besser zu prüfen und ob ich mich in der Hinsicht weiterhin vertreten kann/möchte oder mein Bild erweitere/verändere. Ich bin bei sowas weich wie Wachs, allerdings habe ich mit der Zeit wenigstens ein bisschen gelernt, Dinge besser dadurch zu prüfen und zu bewerten und das aus allen möglichen Blickwinkeln heraus, aber meinen Kern dabei zu wahren.
    --> Und inzwischen weiß ich natürlich, dass das was die Mehrheit sagt, nicht stimmen muss, aber es KANN. Und das sollte man nicht vergessen! (Alles kann, nichts muss , ne?)

    Jetzt zu ein paar unangenehmen Sachen: ich persönlich und da möchte ich meine subjektive Empfindung betonen, hatte irgendwie das Gefühl, dass ich für "nicht ganz flott im Hirn" gehalten wurde. Ich möchte das jetzt gar nicht mal bestreiten, aber ich fand es doch irgendwie anstrengend immer wieder dasselbe zu lesen. Du hast dich mehr als einmal korrigiert, z.b. deine Definition von Gefühlsnebel/-wolke, aber das dann an jeder Stelle, wo du es wieder aufgegriffen hast. Und dann auch sehr pedantisch und immer sehr ausführlich und mit so vielen !!!!. Ich weiß nicht ob es aus einem Zwang heraus kommt oder ob du einfach Angst hast, missverstanden zu werden, ich möchte dir nichts unterstellen. Falls dies deine Angst sein sollte, da möchte ich dir versuchen zu versichern, dass die Menschen, die dir bereits sehr viele und ausführliche Rückmeldungen gegeben haben, sich viel Mühe dabei geben und Zeit investieren, um dir wirklich gute Ratschläge/Impulse zu vermitteln und nicht auf den Kopf gefallen sind. (Ich schon, buchstäblich, aber das ist ja eine andere Geschichte ).

    Aus einem anderen Grund, warum ich hier keine Einschätzung oder eine bessere Rückmeldung geben kann, ist, das ich zum Einen wirklich den Faden verloren habe, was genau du dir hier erhoffst. Ich fühle mich bisweilen auch wirklich manipuliert. Und deshalb traue ich mich auch nichts weiter dazu zu sagen, weil alles was ich bis jetzt gelesen habe, wirklich ausschließlich deine Sicht ist. Die subjektive Sicht- und Mittelungsweise stellt an sich für mich kein Problem dar, aber ich habe mich bei dem Ausmaße deiner Beiträge und der Beharrlichkeit und irgendwo auch Uneinsichtigkeit, sehr unwohl gefühlt.
    Nicht, weil ich das was ich lese als schlecht bewerte, das hat damit nichts zu tun. Es war mehr das Gefühl in eine Richtung gedrängt zu werden und das es eine "Zensur" gibt. Wie ironisch, bei der Frequenz und Stärke deiner Beiträge.
    Du gibts dir wirklich die größte Mühe auf alles von jedem, der dir Rückmeldung gegeben hat, einzugehen und das mit einer Art und Weise, die mich an "Honig ums Maul pinseln" erinnert hat. Es mag überschwängliche Dankbarkeit und Euphorie für die Lebendigkeit dieses Threads sein, aber du gibts mir dafür ein so paradoxes Bild von dir, weshalb ich das nicht mehr nur als solches empfunden habe. Denn was mich stutzig gemacht hat, ist die Konsistenz deiner Beiträge. Auf der einen Seite hatte ich das Gefühl, dass deinen Berichten von anderen Menschen irgendwie ein negativer Grundtonus mit schwang. Ich habe wirklich sehr oft gelesen, dass du deinem Empfinden nach im Recht bist und das in vieler Hinsicht und ohne Zweifel. Dann schreibst du aber wieder, du bist dir über die Jahre vieler deiner Verhaltensweisen bewusst geworden, wo ich das Gefühl habe, du hast deinen Blickwinkel verlassen können.
    Und dann scheinst du aber auf die Rückmeldungen und Schilderungen persönlicher Erfahrungen anderer hier mit Rechtfertigung zu reagieren. So zumindest hatte ich das Gefühl oder das du in Erklärungsnot kamst, weil du das Gefühl hattest, dich nicht richtig ausgedrückt zu haben und missverstanden worden zu sein. In diesem Sinne kann ich deine permanente Korrektur und Pedanterie nachvollziehen. Allerdings und das schien sich dann auch in den Antworten hier widerzuspiegeln, wurden die Dinge als von dir "passend gedreht und ausgelegt" empfunden. Weshalb dieses ganze "Verzerrte Wahrnehmung"-Gefühl aufkam. Das kann auch aus einem Gefühl des Missverständnisses auf allen Seiten herrühren. (Kann, muss aber nicht...)

    Ich weiß nicht, in wie weit und ob du dir bewusst bis, wie du mich und vielleicht auch andere hier beeinflusst, was das Bild von dir an geht. Ich sehe diese Bild und finde es reichlich paradox, verzerrt und zensiert (hinsichtlich eindeutiger Schwerpunkte/Fokussierungen). Dir wurden bereits viele gute Rückmeldungen gegeben bezüglich einer ASS/PS etc. .
    Das hast du, wie ich finde, ja auch erkannt und wahrgenommen, du betonst ja selbst, dich von dem ADHS-Bild gelöst zu haben und "offen" für neues zu sein. Und dann wieder auch nicht, weil du vieles was gesagt wurde, nicht annimmst. Vielleicht hast du auch einfach nur ein Glaubwürdigkeitsproblem? Mir fällt auf, du verwendest viele "fremde Formulierungen". Du hast ja nicht nur hier im Forum viel gelesen sondern vermutlich im ganzen WWW etc. und dann möglicherweise auch einfach für andere paradoxe, für dich aber logisch erscheinende (weil anders interpretierte) Formulierungen wild durcheinander gewürfelt und bist durch die Resonanzen anderer hier in Erklärungsnot gekommen?

    ( Apropos Offenheit, jetzt muss ich gerade daran denken, dass ich von meinem Arzt sowas auch zu hören bekam, als ich einen ASS-Verdacht bei mir ansprach (der kam nicht von mir!).......er merke, ich sei auf der Suche und sehr offen, was an sich ja nicht schlecht sei...naja. da ist er mal in das Fettnäpfchen (wohl eher eine Fritteuse ) getreten...voll rein. Fand ich uncool.)

    Allerdings hat mich das mich in der Hinsicht eben nochmal hinterfragen lassen. Und es ist wirklich wichtig, dass abklären zu lassen von Leuten die Ahnung haben und sich auskennen. Und das sollte die erste Anlaufstelle sein. Im Forum können wir dich dabei unterstützen, aber wir ersetzen eine ärztliche Diagnose nicht (wie das auch immer so nett bei Online-Tests daneben steht).
    Ich habe das Gefühl, du erhoffst dir hier eine eindeutige Antwort.
    Eine in der du dich wieder findest, was mögliche Diagnosen/Erklärungen an geht. Ein Ende deiner Suche... Oder auch nicht, wie gesagt, ich habe irgendwo den Faden verloren oder nie gehabt. Ich kann nur so viel sagen, niemand wird dir hier eine 100% Erklärung geben können. Das wäre sehr schön, sowas brauche ich eigentlich auch, eine totale Absicherung/Bestätigung und Gewissheit nicht verrückt zu sein, sondern "das da was ist". Ein Grund für den Leidensdruck. Und glaub mir, den meisten geht es hier so, damit bist du nicht allein!
    Aber hier sind auch Menschen, die eine Ahnung haben und ihre Verdachte sehr vorsichtig äußern, eben weil niemand sich in der Lage sieht, dir eine absolute Gewissheit geben zu können. Sie können eine Richtung geben und das haben sie und die waren nicht wahllos in alle Himmelsrichtungen verstreut.
    Vielleicht kannst du diese Bedenken nachvollziehen, denn durch deine Erklärungsnot habe ich das Gefühl, verschwimmt deine Selbstpräsentation immer weiter. Es ist zu viel und zu stark eigenbewertet. Manchmal muss man, um aus seiner eigenen Wahrnehmung/Perspektive rauszukommen, die Hilfe anderer in Anspruch nehmen oder wenn sie bereits angeboten wird, ergreifen, damit man auf die Meta-Ebene wechseln kann und das Gesamtbild erkennt. Denn ich glaube, du hast das Gefühl das Gesamtbild zu sehen und dann wieder auch nicht und himmel, es könnte ja alles sein. So geht es mir auch. Aber an so einem Punkt braucht man andere - fertig! Ich traue den Leuten hier zu, die Lage nicht misszuverstehen und ich kann dir nur raten, dass man manchmal sein Vertrauen in andere legen muss.


    So...Ende im Gelände. Habe die ganze Nacht vertrödelt und Buchstaben und vergessene Wörter und Formulierungen eingefügt x.x das nächste mal mit Mph-Wirkung... Ich hoffe, ich habe hier niemandem gewaltig vor den Kopf gestoßen oder ihm beim auf den Schlips treten erwürgt....das war nicht meine Absicht...die hab ich um ehrlich zu sein, gerade selbst nicht mehr im Kopf. Bitte verzeiht, wenn das hier voll der Asi-Beitrag geworden ist.

    Pandahh
    Geändert von Pandahh (27.06.2015 um 12:26 Uhr) Grund: Fehler, Fehler und noch mehr Fehler...behaltet den Rest :D

  6. #136
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Pandahh,der ist Dir super gelungen!

  7. #137
    Nyx


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ich hatte mich hier auch schon einige male geäußert. Hier jetzt noch mal ein Kommentar von mir:

    Pandahh schreibt:
    Allerdings hat mich das mich in der Hinsicht eben nochmal hinterfragen lassen. Und es ist wirklich wichtig, dass abklären zu lassen von Leuten die Ahnung haben und sich auskennen. Und das sollte die erste Anlaufstelle sein. Im Forum können wir dich dabei unterstützen, aber wir ersetzen eine ärztliche Diagnose nicht (wie das auch immer so nett bei Online-Tests daneben steht).
    Ich habe das Gefühl, du erhoffst dir hier eine eindeutige Antwort.
    Diese professionelle ärztliche, neuorpsychologische Abklärung hat ja bereits statt gefunden, mit wie ich finde eindeutigen Ergebnissen.

    Das erste Ergebnis ist, dass sich zwar zahlreiche Symptome einer Autismusspektrumstörung (ASS) vorliegen, letztendlich die Diagnosekriterien zum stellen der Diagnose Asperger-Syndrom / Hochfunktionaler Autismus nicht vorliegen. Aktuell gibt es eine ungeheure Dynamik was die ASS angeht. Im DSM-V wird es die Diagnose Asperger-Syndrom z.B. gar nicht mehr geben und man spricht pauschal von einer ASS und nennt dann den Schweregrad dazu. Beim ICD-10 wird es ähnlich laufen. Das wird in der Zukunft wohl dazu führen, dass mehr Menschen eine Diagnose Autismusspektrumstörung bekommen können als in der Vergangenheit. Ob das sinnvoll ist, möchte ich nicht bewerten. Wenn du also in 5 Jahren noch mal eine Diagnostik durchlaufen würdest, so kann es gut sein, dass du da eine Diagnose bekommen würdest aber was würde das ändern?

    Der Leidensdruck den man persönlich empfindet, der ist doch nicht abhängig von einer Diagnose. Die Beschwerden und Probleme die du hast, die verändern sich durch die Diagnose ja nicht und werden dadurch nicht legitimer. Alle subjektiv empfundenen Probleme erzeugen einen Leidensdruck und sind damit legitim. Wenn du jetzt starke Kopfschmerzen hast, die Schmerzen werden ja durch eine ärztliche Diagnose nicht legitimer.

    Allgemein gab es in den letzten Jahrzehnten so viel Wandel, was die psychiatrischen Erkrankungen angeht und den wird es auch in der Zukunft geben. Was die ADHS-Diagnose angeht, so bist du nach irgendwelchen Punktwerten knapp daran vorbei geschrammt. Das ist aber noch immer keine Aussage darüber, ob du nun ADHS hast oder nicht. Wenn eine andere Person die Diagnostik macht, die basierend auf ihrem persönlichen Hintergrund und ihrer medizinisch-psychologischen Ausbildung eine andere Sichtweise hat, wie bestimmte Symptome zu werten sind, so könntest du da dann eine Diagnose bekommen. Letztlich ist es immer auch ein wenig Willkür und Zufall, ob man nun eine bestimmte psychiatrische Diagnose bekommt.

    Die Psychiatrie ist im Vergleich zu anderen Disziplinen der Medizin eine schwammige Wissenschaft. Diese Tests suggerieren eine Objektivität, die es so überhaupt gar nicht gibt. Das ist nicht zu vergleichen mit der Onkologie, wo Tumore eindeutig klassifiziert werden können sowie deren Genom sequenziert wird. Da sind eindeutige Aussagen möglich. In der Psychiatrie halt nicht. Und damit müsstest du dich Flupp, halt einfach auch mal abfinden. Uns ist es doch egal, ob du nun ADHS / ASS hast. Wichtig ist doch nur, was du darüber denkst, welches Modell das für dich gültige ist und das du, wenn du bestimmte Einschränkungen und Probleme hast, dafür eine entsprechende Unterstützung bekommst.

    Z.B. Methylphenidat, um dich besser zu organisieren, deine Gefühle besser wahr zu nehmen und so deine Bedürfnisse besser zu erkennen und achten zu können. Momentan hast du dich in Details verannt und verloren. Du solltest einen Schritt oder besser gleich zwei zurück treten und diese Diskussion einmal auf dich wirken lassen und dann für dich entscheiden, was für dich wichtig ist.

    Jeder Leidensdruck der empfunden wird, ist legitim. Die Werkzeuge der Psychiatrie sind so grob und verwaschen, das sie letztendlich nicht dafür geeignet sind, komplexe psychosoziale Beschwerden der Menschen in ihrer Gesamtheit zu erfassen und abzubilden.

    Die Diagnostik hat bei dir ja viele Bereiche identifiziert, wo du Probleme hast und wo Symptome verschiedener Störungen bestehen. Jetzt war es halt nur so, dass nach der persönlichen Auslegung des Diagnostiker nach aktueller Lehrmeinung keine Diagnose dahinter steht. Das heißt doch aber nicht, dass du dir deine Probleme jetzt nur einredest oder einbildest. Im Gegenteil: du kannst sogar sehr viel mehr Leidensdruck und Probleme haben als jemand, der ganz offiziell eine Diagnose trägt.

    Das eine hängt doch gar nicht mit dem anderen zusammen. Das musst du für dich erkennen.

    Und dir wird es besser gehen, wenn du deine eigenen Bedürfnisse versuchst wahr zu nehmen, diese respektierst und versuchst, diese im Alltag zu achten. Jeden Stein dreifach und vierfach umdrehen wird dich nicht weiter bringen. Du entfernst dich dabei immer mehr vom hier und jetzt, lebst nur noch in der Vergangenheit und deinen Symptomen, hast keine Gegenwart mehr und so auch keine Zukunft.

    Du hast alle Erklärungen bekommen, die du bekommen kannst. Mehr wird es hier nicht für dich geben. Nimm Methylphenidat, wenn es dir hilft, ansonsten lass es weg. So einfach ist das. Das gilt genau so für alle die eine ADHS-Diagnose haben.

  8. #138
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo,
    ich möchte euch kurz (<-- auch weil ich gerade unterwegs bin) mitteilen, dass ich mich über eure sehr hilfreiche Resonanz freue, zudem sehr dankbar bin.
    Die letzten Beiträge bestärken mich noch mehr darin, endlich diesen Weg einzuschlagen (endlich endgültig von dieser ausgeuferten Suche abzulassen).

    Jedoch möchte ich noch Fliegerleins -sowie auch alle weiteren noch bestehenden- Fragen beantworten.
    Ich bekomme das erst morgen (sehr) spät abends, oder im Laufe des Montags, gebacken. Hat nichts mit Ignoranz zu tun, liegt lediglich daran, dass ich mich in den letzten Tagen etwas erschöpft hatte (tagelang die Anzeichen ignoriert). Dann kam halt schlagartig der Punkt, wo quasi gar nix mehr ging (das ist der alleinige Grund).

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch meinen -quasi (finde kein zutreffenderes Wort dafür)- unendlichen Dank an euch zum Ausdruck bringen.

    Liebe Grüße,
    Flupp
    Geändert von Flupp (27.06.2015 um 23:19 Uhr)

  9. #139
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo,

    ich gebe auf.

    Das unter der durchgezogenen Linie ist dass, was ich in den letzten drei oder vier Tagen zusammenbekommen habe. Jedoch habe ich damit nur einen Bruchteil (ca. 10-15 Prozent) meines eigentlich eingeplanten Antworten-Umfangs abgeliefert. Zudem sind die hier vorhandenen Antworten lediglich Fragmente. Die Arbeiten daran breche ich nun ab.

    Am Donnerstag war schlagartig alle Kraft weg, weil Körper tagelang überlastet. Geburtstags-Arrangement abgesagt und umgehend kraftlos im Bett versunken. Nebenbei über ein, zwei Tage hinweg die Beiträge auf mich einwirken lassen. Aktuell noch immer Konzentrationsprobleme und körperlich noch zu erschöpft. Unter diesen Vorraussetzungen habe ich meine Prioritäten verändert, weshalb das Thema hier für mich endgültig erledigt ist: Die Gesundheit geht jetzt vor, und ich regeneriere die nächsten ein oder zwei oder drei Wochen.

    Ich lasse es jetzt einfach so wie es ist: Authentischer gehts also nicht mehr. Ich war immer für absolute Offenheit. Wenns der Wahrheit dient: Offenen Auges und aufrecht bis zur Schmerzgrenze. So halte ich es auch im Privaten.
    Ich will hier auch gar nichts mehr verbessern. Mit fehlt die Kraft, und ich kann mich kaum konzentrieren. Ich habe mich vorhin entschieden dass das jetzt vorbei ist.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zuvor möchte ich gerne noch folgendes mit euch teilen:

    Reaktionen von Verwandten und Freunden


    Meine mir nahesten Leutchen haben ja immer die tollsten Tipps für mich (Lebensberatung und so). Bisher bekam ich (u.a.) folgende Tipps, bzw. Anweisungen...

    - Freund: "Mensch, mach dich doch endlich mal locker."

    - Bester Freund (bzgl. Ritalin):
    "Ich halt da nix von. Das ist alles bloß Konzentrationssache. Wenn Du dich richtig konzentrierst, dann kannst Du damit ALLE Probleme lösen. ALLE!! Das ist bloß psychisch."

    - Halbbruder (angetrunken):
    "Du musst einfach bloß Spaß haben!! Machs doch einfach mal so wie ich: Ich lass mir jeden zweiten Tag von einer Anderen (u.s.w.)"

    - Bruder (beharrlich, seit ungefähr fünf Jahren):
    "Sei ! doch ! endlich (!!!) mal ! mit ! dir ! selbst ! und ! deiner ! Umwelt im Reinen! Machs doch endlich ! mal ! so ! wie ! ich: Ich gehe den 'Pfad des friedvollen Kriegers': Mit mir -und mit möglichst vielen Mitmenschen aus meiner Umwelt- in Friede und in Harmonie. Ich versuche, mit jedem so gut wie möglich auszukommen. Ich hab mit niemanden Probleme. Mit nie-man-den-! Außer mit unserer Mutter."

    - Mutter:
    "HAALLOOH!!!! Komm endlich runter! Du hast kein ADHS!"

    Falls es bei uns so etwas wie einen Familien-Hund gäbe, hätte der mir schon ins Bein gebissen.

    Als ich heute morgen mit meinen Vater gequakt hatte (das erste Mal seit einem viertel Jahr):
    Fast zwei Stunden lang erzählte er von seinen Untermietern, in der letzten halben Stunde meldete ich meinen Anspruch an nun auch mal etwas erzählen zu dürfen.

    Ich hatte ihm von meinen Erfolgen mit Ritalin erzählt. Wie gut es mir jetzt geht, wie froh ich bin, und die Unterschiede zu vorher und nachher. Die Hintergründe, bzw. das stark vereinfachte Stoffwechselstörungs-Modell mit Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, -VATER: UNGLÄUBIGER BLICK- und, äh, Dopamin. Auch, dass diese Stoffe zu schnell im synaptischen Spalt -UFF!!- versinken. "Das ist auch der Grund, warum die ADHS-Kinder immer so am rumzappeln sind: Weil das, in Wirklichkeit, nur unbewusste Kompensations-Handlungen sind - um damit diesen Dopaminmangel auszugleichen. -TILT!- Das ist auch der Grund, warum ich wochenlang mit 237 Stundenkilometern auf dem Motorrad die Autobahn entlang gerast bin, ohne mich bremsen zu können."

    (5 Sekunden Pause, VATER GUCKT NOCH IMMER VERWIRRT)

    "Also, wie gesagt: Mit dem Ritalin gehts mir viel besser. Ich habe jetzt auch zum ersten Mal überhaupt eine normale Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung, -WIE!? WAS!?- einen klaren Blick auf die Dinge, viel mehr Gefühl zu den Menschen. Habe in den letzten zwei Monaten viel Positives Feedback von den Leuten hier (im Cafe) erhalten (freu!). Und das alles erst dadurch, dass ich das Ritalin einnehme. Vorher war mir das überhaupt nicht möglich. Ich konnte machen, was ich wollte... selbst die Gruppen-Therapie half nichts. Erst durch das Ritalin werde ich in die Lage versetzt -endlich (!) mal- wie ein normaler Mensch zu funktionieren (freu!)."

    - Vater (VERSCHÄMTER BLICK ZUM NACHBARTISCH [WAS SOLL DER MANN DA BLOSS VON MIR DENKEN!?! ... WENN SICH DAS RUMSPRICHT!!!]): "Aaaaaaaaaaaaaach. Tss-tss-tss. Du steigerst dich da vieeeeeeeeeel zu viel rein! Vergiss doch mal all das. Vergiss doch mal all diesen Scheiß. Mach doch einfach mal das, was dir Spaß macht."

    Ich insistiere kurz, dass ich -vor dem Medikament- noch nicht einmal dazu in der Lage war herauszufinden, WAS mir Spaß macht. -VATER: IRRITIERT-
    Und auch, dass ich vor meinen Problemen auch nicht immer nur weglaufen kann.
    Dass ich erst durch das Medikament in die Lage versetzt werde, so normal wie "Du -also wie ein Gesunder- zu funktionieren" ... und ich erst hierdurch die Möglichkeit habe, zu erkennen was mir gefällt, und ich -deshalb- auch erst dadurch in die Lage versetzt werde, so etwas wie Freude oder Genuss zu empfinden.

    - Vater:
    "Ach Flupp... -"STÖHN!" (<--- hoffnungsloser Sound)- ... Machs - doch - einfach - mal - so - wie - ichs - dir - gerade - gesagt - habe: Mach dich... einfach mal... locker. Entspannst dich ein bisschen, nimmst dir Zeit... hockst dich auf dein Motorrad... und fährst ein bisschen draußen rum. Dann fährst Du mal zu einer Eisdiele... hockst dich in die Eisdiele, und isst mal ein Eis... dann klappt das schon. Machste mal so, wie ich das als tue, mit meinem Motorrad... und dann gehts dir gut. (grins)"


    (Flupp ist hier leicht sprachlos [allerdings ist Flupp auch einiges gewöhnt])
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Flupp




    Beim Drüberlesen (nach Ausschlafen) ist mir ein Fehler aufgefallen, weshalb ich am 25.06. um 17:15 Uhr eine Korrektur vornehmen musste.
    Im letzten Drittel, rote Überschrift: "KORREKTUR am 25.06., 17:15 Uhr zu:"
    https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...tml#post629891




    -------------------------------- (durchgezogene Linie) -------------------------------------------------------------------------------------------




    Karisa schreibt:
    Hallo Flupp,
    wenn Du vorgestern noch 43 Jahre alt warst (Altersangabe hast Du zwischenzeitlich entfernt) und nun 44 bist, dann hattest Du kürzlich Geburtstag. Stimmt das? Oder habe ich mich verguckt?
    Karisa

    Hallo,














    ------------------------------------------------------------------------ Durchgezogene Linie






    Hallo liebe Karisa,
    jooh, stimmt: Die Zahl hats eins hochgewuppt.




    Hotaru schreibt:
    Mein Gedanke bzgl. Jobfindung ist es, nach etwas zu suchen, in dem du deine vermeintlichen schwächen z.b. auch als stärken ausleben kannst. Es gibt z.b. Berufe, in denen ist Perfektion und Präzision pflicht! Stell dir (nur als Beispiel) mal nen Arzt vor, der bei ner Herz-OP "nur 90%" gibt und "halt mal schnibbelt" in der Hoffnung, die richtige Stelle zu finden o.O

    Hotaru schreibt:
    Schönen Tag und versuch deinen Kopf mal durchpusten zu lassen, damit da für einen Moment ein bisschen Ruhe reinkommt

    TOP- Smiley +
    Vielen lieben Dank, Hotaru. -------------------------------------------Drück-Smiley oder Blümchen SMILEY----------------------------------------------------
    Ja, das konnte ich die Tage gut gebrauchen. War etwas ausgelaugt. Für meinen letzten Beitrag hatte ich (insgesamt) rund zehn Stunden benötigt.






























    Fliegerlein schreibt:
    Ein bisschen faszinierend finde ich das .
    Sorry wenn ih das so direkt schreibe aber: Das passt alles nicht zusammen.


    Aufgrund einiger Deiner Beschreibungen, müsste hier erwartungsgemäß ein anderes Resultat erfolgen.



    Mittlerweile, also auch nach den aktuellsten Beiträgen, bin ich vollends davon überzeugt, dass ich auf die Nutzung der Diagnose-Kriterien zur eigenen Einschätzung nicht mehr viel geben kann: Ihr habt mir klargemacht, dass man sich sich leicht in diesen Krieterien wiederfinden kann,


    dann die Selbstwirksamkeitserwartung (<-------- ?)


    und dass dies den Fachärzten zu überlassen ist.






    Die Suche nach PS ist für mich beendet.






    Ob man mir das nun glaubt oder nicht -denn ich verstehe die Zweifel an meiner Fähigkeit zur Selbsteinschätzung- ich war vielleicht bei 80 - 85 Prozent, eurem Rat zu folgen, und von all der Sucherei komplett abzulassen. Sicherlich hätte ich mich dazu noch ein bisschen "bearbeiten" müssen.








    Aber als dann noch die letzten Beiträge hinzukamen, und ich dann meinen kleinen Zusammenbruch hatte, wurde mir schnell klar dass ... es so eigentlich nicht mehr weitergehen kann.




    Ich hätte an einigen Stellen präziser antworten müssen. Es kam ja mehr als einmal der Verdacht auf, dass ich mir die Dinge so zurechtdrehe wie ich sie brauche. Hier wäre z.B. Angaben über (die ungefähre) prozentuale Verteilung wesentlich eindeutiger gewesen.
    Also z.B.


    Auf der Bewusstseins-Ebene war ich immer absolut offen (habe von auch von peinlichen Dingen berichtet, weil auch das wichtige Informationen sein könnten). Was mein Unterbewusstsein angestellt hat... (logo).
















    Fliegerlein schreibt:
    Zumindest bist Du davon überzeugt, dass es ein weiteres zutreffenden Kriterium ist.
    Wobei wir wieder bei dem Umfeld sind ...



































    Fliegerlein schreibt:
    EDIT:
    Zur Sicherheit noch mal vorweg:
    Ich möchte mit diesem Posting nicht "sticheln", zweifeln oder provozieren, ich suche damit ernsthaft nach Antworten.
    Das ist mir sehr wichtig.
    Ich schreibe nicht zwischen den Zeilen!








    Ein bisschen faszinierend finde ich das .
    Sorry wenn ih das so direkt schreibe aber: Das passt alles nicht zusammen.


    Aufgrund einiger Deiner Beschreibungen, müsste hier erwartungsgemäß ein anderes Resultat erfolgen.






    Zumindest bist Du davon überzeugt, dass es ein weiteres zutreffenden Kriterium ist.
    Wobei wir wieder bei dem Umfeld sind ...




    Und das gibt Dir nicht zu denken?
    Alle um Dich herum sagen nahezu das Gleiche, selbst hier im Forum bekommst Du nahezu die gleichen Rückmeldungen und das macht Dich nicht stutzig?
    Liegen die wirklich alle falsch?




    Wie würdest Du sagen, wirst Du hier wahrgenommen?




    Ausbildung direkt nach der Schule, also so mit 16 / 17 Jahren?
    In einem Betrieb in der freien Wirtschaft oder einer reinen Ausbildungswerkstatt, wie man sie z.B. bei einigen Behörden findet?


    Dein beruflicher Weg anschließend ist zweifellos schon ein für ADHS-Betroffene recht typischer.




    Gelegentlich ist doch aber vollkommen normal.
    Frag doch mal hier rum, wie stark die ADHS-und Asperger- Betroffenen von diesen Phasen beeinträchtigt werden.






    Hmm ... .




    "Wäre" ....
    Ich bin offen und direkt und kommuniziere mit hochgeklappten Visier:
    Dieser gesamte Satz bedeutet nichts anderes als:
    "Danke, aber das kannste vergessen, aber schön, dass wir drüber geredet haben, denn das "falls" oder "wenn" wird nie zutreffen".
    Mit einem solchen Satz verpackt man seine Ablehnung so, dass sie möglichst als solche nicht wahrgenommen wird.
    Das ist insofern interessant, als es zu einigen der Persönlichkeitsmerkmale passt, die Du für Dich selbst ausgeschlossen hast .


    Das soll kein Angriff oder dergleichen sein, auch das sind Dinge, die jeder Mensch, auch jene ohne jede psychische Störung durchaus macht.
    Aber ich muss zugeben, mir fallen gewisse Muster auf und ich sehe das lediglich als einen reinen Analyseversuch.






    Man unterscheidet zwischen affektiver und kognitiver Empathie
    Was Du beschreibst, ist die affektive Empathie, also die Fähigkeit, spontan das Gefühlsleben anderer Individuen mitzuerleben, eben "mitzufühlen".
    Die kognitive Empathie dagegen beschreibt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und die Welt aus ihrer Sicht, aus ihrer Perspektive zu betrachten und sich somit in die Lage zu versetzen, sich z.B. vorstellen zu können, wie ein anderer Mensch denkt oder was er sagen oder wie reagieren würde etc.


    Wie würdest Du Dich in dieser Hinsicht einschätzen?






    Viele dieser Eigenschaften treffen auf bestimmte Persönlichkeitsstörung oder Spektrumsstörungen zu, könntest Du das zuordnen?




    In welches Persönlichkeitsbild könnte das passen?




    Da kann ich Dir ruhigen Gewissens und aus voller Überzeugung sagen, dass Du damit die Mitmenschen gewaltigst unterschätzt"
    Und zwar ganz gewaltig.
    Du traust anderen Menschen offenbar nicht sonderlich viel zu, was auch hier zu erkennen ist, muss alles genauestens erklären und das notwendige Hintergrundwissen mitgeben, zu welchem Persönlichkeitsmodell passt das?


    (Ich frage nicht, um Dich zu ärgern oder "hochzunehmen", mir geht es dabei um etwas ganz Bestimmtes und das halte ich auch für recht wichtig)






    Das zeigt ja schon mal eine Menge.




    Jo, ... und das ist ziemlich unlogisch ...
    Macht Dich das nicht stutzig, dass so viele Persönlichkeitsstörungen auf Dich zutreffen?
    Kann das überhaupt sein?
    Schau mal auf die Prävalenzen bei den PS ...




    Ich weiß grad nicht, ob ich den Satz so stehen lassen oder markieren/ kommentieren möchte ...
    Ok, ... ich möchte :
    Eigentlich!
    "Eigentlich" heißt: Nein, aber Ja (oder umgekehrt, je nachdem wie der Satz formuliert ist).
    Du möchtest also "eigentlich" nimanden beeinflussen, "uneigentlich" aber doch?




    Würdest Du wirklich sagen, dass Du diese Dinge tatsächlich kühl und sachlich und analytisch angehst?










    Der Gedanke ist zutreffend, trifft aber auch auf z.B. Zwanghafte oder Histrionische zu.
    Bei Aspergern würde ich auch inhaltlich eher anderes erwarten ... einerseits ja, andererseits passt da einiges nicht so wirklich auf Asperger.
    Bei Aspergertexten steht bei solchen Themen der Inhalt, nicht die Person im Vordergrund.
    Das ist allerdings natürlich nicht zwingend so, ganz klar.





















































































    Fliegerlein schreibt:
    Und das gibt Dir nicht zu denken?
    Alle um Dich herum sagen nahezu das Gleiche, selbst hier im Forum bekommst Du nahezu die gleichen Rückmeldungen und das macht Dich nicht stutzig?
    Liegen die wirklich alle falsch?

    Hm. Ich kann nicht klar herauslesen, in welchem Kontext Du das meinst. Da Du deine Fragestellung anscheinend auf beides (Gruppen-Therapie und Forum) beziehst, müsste es sich -nach meiner Logik- um meine Vermittlungsfähigkeit handeln.
    Obwohl es hier bereits zu einigen Verwirrungen kam, weil ich meinen Gefühlsnebel/Vorhang vorher nicht adäquat benennen konnte, glaube ich nicht dass es sich bei deiner Frage um meine Fähigkeit, Dinge namentlich zu benennen, dreht.


    In der Gruppen-Therapie war sonst niemand von meinen Gefühls-Problemen betroffen. In verschiedenen Ansätzen (an verschiedenen Tagen) hatte ich versucht, zu vermitteln wie sich das für mich anfühlt und auswirkt. Ich weiß zwar, dass ich mich manchmal nicht treffend formulieren kann... jedoch meine ich, dass man es ausreichend erfassen konnte, da ich es auf ungefähr drei verschiedene Arten erklärt hatte.


    Hier (Forum):












    Fliegerlein schreibt:
    Wie würdest Du sagen, wirst Du hier wahrgenommen?

    - Ich gehe davon aus dass jeder hier im Forum, berechtigterweise, bei mir eine Verweigerungshaltung wahrgenommen hat.
    - Ich weiß dass im Verlaufe dieses Themas Personen bei mir eine Verweigerungshaltung gesehen haben, denn ich wurde gefragt warum ich an ADHS festhalten würde. Bei berechtigtem Anlass hatte ich dann darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich bereits in einem der vorherigen Beiträgen davon gelöst hatte.
    - Falls man mir das nicht glaubt, wird die Person (bzw. diese Personen) bei mir noch immer eine Verweigerungshaltung sehen.
    - Psychologisch bedingte Gründe können nicht ausgeschlossen werden.


    Glücklicherweise sehe ich (so kommt es mir zumindest vor), dass die Mehrzahl (so kommt es mir zumindest vor) der Foren-Teilnehmer verstanden hat dass ich mich nicht selbst belügen will, und auf der Suche nach der Wahrheit bin.


    Fliegerlein schreibt:
    Ausbildung direkt nach der Schule, also so mit 16 / 17 Jahren?
    In einem Betrieb in der freien Wirtschaft oder einer reinen Ausbildungswerkstatt, wie man sie z.B. bei einigen Behörden findet?


    Dein beruflicher Weg anschließend ist zweifellos schon ein für ADHS-Betroffene recht typischer.

    War eine reine Ausbildungswerkstatt. Direkt nach der Schule. Allerdings war ich damals bereits 18 Jahre alt, weil ich zwei Mal sitzengeblieben bin:
    Das erste Mal, weil ich -während der dritten Klasse- für ca. sechs Wochen in einer Kur war, und mir -im Gegensatz zu meinem Bruder (andere Schule)- nicht gelungen war, den Schulstoff ausreichend nachzuholen.
    Das zweite Mal, weil ich die 6. Klasse nicht geschafft hatte. Ich kann mich vage daran erinnern, dass ich mich dort nicht so recht wohl fühlen konnte, weil man mich eher gemieden hatte. In der darauffolgenden Klasse befand ich mich unter Mitmenschen anderen Typs (offener, freundlicher), in der Klasse fand ich vier Freunde*, und hatte die fünf besten Jahre meines Lebens.


    *und dass, obwohl ich in der Klasse oftmals schon mit den Antworten herausplatzte obwohl der Lehrer seine Fragen noch nicht einmal zur Hälfte ausgesprochen hatte. --------------------------------------- ;-) ---------------------------------------




    Fliegerlein schreibt:
    "Wäre" ....
    Ich bin offen und direkt und kommuniziere mit hochgeklappten Visier:
    Dieser gesamte Satz bedeutet nichts anderes als:
    "Danke, aber das kannste vergessen, aber schön, dass wir drüber geredet haben, denn das "falls" oder "wenn" wird nie zutreffen".
    Mit einem solchen Satz verpackt man seine Ablehnung so, dass sie möglichst als solche nicht wahrgenommen wird.
    Das ist insofern interessant, als es zu einigen der Persönlichkeitsmerkmale passt, die Du für Dich selbst ausgeschlossen hast .


    Das soll kein Angriff oder dergleichen sein, auch das sind Dinge, die jeder Mensch, auch jene ohne jede psychische Störung durchaus macht.
    Aber ich muss zugeben, mir fallen gewisse Muster auf und ich sehe das lediglich als einen reinen Analyseversuch.

    Erwischt. Jedoch ist deine Annahme in diesem Fall nur teilweise zutreffend.


    Kurz vorweg: Deine Erwähnung einer möglicherweisen Feststellung von Erwerbsminderung, und die daraus (möglicherweise) enstehenden positiven Folgen habe ich -quasi umgehend- angenommen.


    Weil ich es treffender nicht ausdrücken könnte, schreibe ich meine Gedanken zu deinem Vorschlag mit dieser Maßnahme , wie sie mir im O-Ton (ich glaube dass ist hier wichtig!) durch den Kopf gingen:
    "




    "


















    Fliegerlein schreibt:
    Man unterscheidet zwischen affektiver und kognitiver Empathie
    Was Du beschreibst, ist die affektive Empathie, also die Fähigkeit, spontan das Gefühlsleben anderer Individuen mitzuerleben, eben "mitzufühlen".
    Die kognitive Empathie dagegen beschreibt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und die Welt aus ihrer Sicht, aus ihrer Perspektive zu betrachten und sich somit in die Lage zu versetzen, sich z.B. vorstellen zu können, wie ein anderer Mensch denkt oder was er sagen oder wie reagieren würde etc.


    Wie würdest Du Dich in dieser Hinsicht einschätzen?

    Einschätzen würde ich es so, dass ich das so gut kann wie die meisten anderen auch. Ich würde das gerne präzisieren:
    Ich kann mich in die Menschen hineinzuversetzen, und die Welt aus ihrer Sicht betrachten.
    In Gespräche.


    Wenn es darum geht, mich in einer Gesprächsgruppe gedanklich von mir zu lösen, und MICH aus der Sicht eines anderen wahrzunehmen, dann klappt das -
    - in Bezug auf das Gesprochene....
    - in Bezug auf miene gesamte Person (und dem Gesprochenen)....


    Wenn es darum geht, mich gedanklich von mir zu lösen, und MICH SELBST selbst, quasi, von außen zu sehen, dann ist mir das bis vor ein paar Wochen oder Monaten noch nicht gut gelungen.






    Ins aktuelle Leben ????


    Stimmungen in Gesprächspausen (auch bei Gruppen vom Nachbartisch) nahm ich meist sehr gut war. Bzw.: Das fühlte sich für mich dann oft recht unangenehm an.
















    Fliegerlein schreibt:
    Viele dieser Eigenschaften treffen auf bestimmte Persönlichkeitsstörung oder Spektrumsstörungen zu, könntest Du das zuordnen?




    In welches Persönlichkeitsbild könnte das passen?



















    Fliegerlein schreibt:
    Jo, ... und das ist ziemlich unlogisch ...
    Macht Dich das nicht stutzig, dass so viele Persönlichkeitsstörungen auf Dich zutreffen?
    Kann das überhaupt sein?



















    Fliegerlein schreibt:
    Ich weiß grad nicht, ob ich den Satz so stehen lassen oder markieren/ kommentieren möchte ...
    Ok, ... ich möchte :
    Eigentlich!
    "Eigentlich" heißt: Nein, aber Ja (oder umgekehrt, je nachdem wie der Satz formuliert ist).
    Du möchtest also "eigentlich" nimanden beeinflussen, "uneigentlich" aber doch?





















    Fliegerlein schreibt:
    Würdest Du wirklich sagen, dass Du diese Dinge tatsächlich kühl und sachlich und analytisch angehst?



    ? Im Rahmen meiner Möglichkeiten, den (mir) möglichsten Grad an Sachlichkeit und analytischer Befähigung ????????


















    Fliegerlein schreibt:
    Ich muss noch mal einen, in meinen Augen sehr wichtigen, Punkt nachschieben:


    Wenn wir hier nach Symptomen anhand der Störungsbeschreibungen in der ICD und DSM schauen, dann muss man das immer mit Vorsicht genießen!!


    Diese Symptombeschreibungen sind natürlich zutreffend, aber wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es sich dabei um Fachtexte/ Lehrbuchinhalte handelt!
    In der Praxis stellt sich das oftmals anders dar!
    Das ist ganz ganz wichtig!!


    Dort werden uns isolierte Symptombeschreibungen gegeben, die sich aber nicht so leicht auf das tägliche Leben übertragen lassen können, weil so etwas auch immer kontextbezogen ist.


    Auch die Wikipedia Artikel, obwohl teilweise oder sogar größtenteils sehr gut, sind in dieser Hinsicht genau so zu betrachten.
    Fallbeispiele sind da deutlich besser oder Leitlinien, die man für Fachpersonal findet.

















    tasseKaffee schreibt:
    Auch wenn es hier schonmal vorkam... möchte ich dennoch nochmal betonen, dass Flupp nicht so kleinkrämerisch nach allen möglichen Indizen suchen soll.
    Selbst wenn man das tut, sollte man jedes "Indiz" immernoch kritisch betrachten.
    Man kommt nunmal nicht aus seinem eigenen Körper heraus. (Und kann sich nicht wirklich von Aussen betrachten)


    Das passiert auch Psychologiestudenten, dass sie sich selber in den Beschreibungen von allen möglichen Persönlichkeitsstörungen usw. wiederfinden.
    Wenn man dann nach und nach wirklich mehrere/alle Symptombilder durchgelesen hat, dann stellt sich das alles anders dimensional dar.
    Denn die Symptombilder sind letztenendes nur Extremvarianten von "normalmenschlichem" Verhalten.


    Ich kann es verstehen, wenn man auf der Suche nach seinem Problem ist, dass man dann sehr aufgeregt und akribisch da durchwühlt.
    Mach ich zum Teil ja auch. Aber man selbst alleine wird sich niemals diagnostizieren können, vor allem nicht wenn man als Laie da durchwühlt.
    Denn zumindestens Teilweise ist gerade Wikipedia da immernoch zu oberflächlich, selbst wenn die Artikel sehr ausführlich sind.
    Also die Artikel verleiten dazu, weil sie so lang und ausführlich sind, dass man sich hinterher für "bestens informiert" hält.
    Aber das ist man nicht.


    Zudem sind das alles nur Worte, und Worte können nicht ohne "Interpretation" verarbeitet werden.
    Und woher heiß man nun, ob man die Worte "richtig" verstanden hat?
    Indem man nach mehr Quellen sucht ODER besser noch: Wenn man Menschen kennenlernt die eine mehr oder minder feste Diagnose haben.
    Denn erst wenn ich sehe, wie intensiv sich die Symptome wirklich auf das Leben eines Menschen auswirken, dann sehe ich, ob das bei mir auch der Fall ist oder ob ich ganz deutlich Überinterpretiert habe.


    Beispiel von mir: Ich war mal mit jemandem zusammen, der zwar keine feste Borderline Diagnose hatte, bei dem aber wirklich diverse Anzeichen darauf hin wiesen.
    Wenn ich mir seine Lebensgeschichte so angucke, seine Verhaltensweisen usw.
    Klar, gerade in einer Beziehung will man sich einander annähern... auch wenn ich nicht lange mit ihm zusammen war.
    Und da überlegt man auch, ob das zutreffen kann. Von mir kann ich sagen, dass das ganz sicher nicht zutrifft.
    Selbst wenn man das eine oder andere mal impulsiv und unüberlegt ist, ist "emotionale Instabilität" etwas ganz anderes.
    (Über Borderline hab ich mir dann auch ein Buch gekauft und diverse Artikel gelesen, gerade weil das ja eine Persönlichkeitsstörung ist die deutlich schwerer zu verstehen ist als meientwegen "einfacher" Narzissmus. Und das, was da im Hintergrund passiert ist etwas völlig anderes als bei den meisten anderen Menschen)


    Also kurz zusammengefasst: Guck dir nicht nur die Symptome an, guck wird an was diese Symptome hervorruft.
    Mag sein dass andere mir jetzt widersprechen würden. Aber ich glaube, dass die "Reizfilterschwäche" bei Asperger im Hirn eine andere Ursache hat als bei AD(H)S.
    "vermeindlich Gleiches" Symptom --> andere Ursache
    (Worte sind meistens zu stark "vereinfachend/verallgemeinernd". Es beschreibt nur, was Sache ist. Aber es kann nicht genau übermitteln was das Indiviuum fühlt bzw. ob ein anderes Individdum es haargenau gleich fühlt)
    Das ist genau so wie wenn du nur das Symptom "Kopfschmerzen" hast. Man braucht deutlich mehr Information um wirklich sagen zu können, was die Ursache ist, Und selbst wenn ich viele Faktoren habe und es stark eingrenzen kann, woran es nun liegt, kann ich nicht wirklich sicher sein ob es nicht doch ein Tumor oder sowas ist. Weil mehrere "Ursachen" gleichzeitig auftreten können.
    (Was natürlich nicht heißten soll, dass man bei den kleinsten Anzeichen immer das schlimmste Befürchten soll ^^ ... und selbst wenn man das doch irgendwie tut, muss man versuchen "nüchtern" zu bleiben und sich nicht selbst "hochschaukeln". Wär ja nicht so als könnte ich das nicht auch manchmal gut )


    ___
    Also nochmal zusammengefasst: Ich kann deine starke Suche verstehen, aber versuche das etwas "nüchterner" bzw. "distanzierter" anzugehen, auch wenn es schwierig ist.


    Es kann auch sein, dass ich deine Texte überinterpretier. Ich sag ja: Worte sind meistens Interpretation.
    Der "erste Eindruck" den, man von so langen sehr genauen Texten haben kann, ist nunmal dass sie irgendwie sehr aufgeregt und akribisch wirken.
    Ich find mich in manchen Sachen und verhaltensweise auch selbst wieder, bin ja selber so oder ähnlich ins Forum gestolpert. Aber gerade deswegen schreib ich auch, dass man sich manchmal gerade durch das übermäßige Beschäftigen mit den Dingen sich auch mehr "hineinsteigern" kann als es notwendig ist.


    (Ich weiß nicht ob dir Watzlawick ein Begriff ist. "Denk jetzt mal nicht an einen Eisbär" usw.)


    Ich glaub in manchen Bereichen nennt man das "Mind-Set": je nachdem wie deine Wahrnehmung "voreingestellt" ist, siehst du die Dinge anders. Auch jemand mit fester ADHS-Diagnose solle nicht das Mind-Set:
    "ich hab ja ADHS, ich kann das nicht"
    haben, sondern eher:
    "Ich hab ADHS, ich habe es schwieriger, aber wenn ich mir selbst immer sage 'ich kann das nicht, ich werde scheitern' dann schaff ich es noch weniger"


    Ist vielleicht auch so ein Optimismus-Pessimismus-Ding.




    (Oh, und das schreib ich, die von vielen den Pessimismus-Stempel aufgedrückt krieg ... naja... es ist nunmal schwierig den Optimismus in einer Sache aufrecht zu halten, wenn man quasi permanent in dieser Sache nur Misserfolge hat. Und es ist klar, dass die Emotionen nicht total/absolut der "Logik" folgen, die besser wäre. Man ist ja kein Roboter)


    ______________________________ _________
    Edit: Der Beitrag von Fliegerlein und meiner überschneiden sich, ich glaub er drückt es nochmal klarer aus als ich. Haben wir halt gleichzeitig geschrieben





















    creatrice schreibt:
    Mir geht die ganze Zeit ein Vergleich nicht aus dem Kopf, so ähnlich habe ich es bei einer Bettnachbarin im Krankenhaus erlebt.....


    Beziehen wir das ganze mal auf ein körperliches Ding. Nehmen wir mal an du hast dir einen dicken fetten fiesen Holzsplitter eingetreten. Nun suchst du im Internet nach möglichen Diagnosen für deinen fiesen Fußschmerz.
    Da gibt es die offenen Trümmerfraktur, die passt eigentlich wirklich gut..... Ja es tut höllisch weh, ja irgendwie hat da mal was splitteriges rausgeguckt, ja es hat geblutet, ja du kannst kaum auftreten etc etc.....
    Es trifft alles irgendwie schon zu, aber eben nicht in dem Ausmaß. Das ist das was einige dir immer wieder zu erklären versuchen.
    Aber du bist dir sooooo sicher.


    Kein Arzt will dich operieren, einige werden gar ungeduldig und ungehalten, weil du nicht davon abzubringen bist. Vielleicht findest du sogar irgendwann einen Arzt der dich doch operiert, du hast ihn zwar nicht hundertprozentig überzeugt, aber er sieht ja das du kaum laufen kannst.
    Und siehe da..... Er hat an deinen Mittelfussknochen rumhantiert, und..... ja du hattest wirklich eine Fraktur, muss so sein, denn nach der OP tut dir ja auch der Mittelfussknochen weh. Genau so wie es bei der Diagnose ist. Genau die Stelle. Auch jetzt sagen dir alle, es sei ja ganz natürlich, denn es wurde ja auch genau da rumhantiert.
    Und derweil du weiter Schmerzen hast, weil der eigentliche Splitter anfängt zu eitern, das Gewebe ringsum wird zerstört und es droht eine Blutvergiftung, derweil merkst du nur den Schmerz und überlegst, ob du nicht doch noch eine 2.OP am Mittelfussknochen machen könntest, es tut ja noch weh, vielleicht ist es ja auch noch ein Hammerzeh, der tut auch beim Laufen weh, oder doch Rheuma? Da sollen ja auch die Entzündungswerte hoch sein..... Den Splitter kann aber leider kein Arzt entdecken, weil du für diese Sache gar nicht offen bist, weil du sie immer wieder auf die falsche Fährte schickst, oder andere Ansätze durch ellenlange Monologe deiner Symptome versuchst zu widerlegen. Nur modifizierst du deine eigentlichen Symptome auf eventuell passende Diagnosen, somit ist das Bild völlig verzerrt, und am meisten für dich selbst, denn die genaue Lokalisation des Schmerzes und die Entzündung kannst du so selbst gar nicht wahrnehmen.



























    ---------------------------------------------------------------------------------------




    Pausen in Gesprächen. Falls anderen das manchmal unangenehm sein sollte: Das ist etwas dass ich sehr stark spüre. Das ist sehr unangenehm. Durch MPH hat sich das noch intensiviert.


    Auf der ersten Arbeitsstelle im Büro nicht beherschen, und -obwoh lzu Hause Internet-Verbindung vorhanden, erotische Bilder runtergeladen.


    Absolute Offenheit, auch wenn peinliche Beispiele. Weil umfangreicheres Bild von mir.
    Geändert von Flupp (30.06.2015 um 22:53 Uhr) Grund: Zitat korrigiert

  10. #140
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.969

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Dann wünsche ich dir erst einmal alles Gute zu deinem Geburtstag. Ganz besonders, dass du wieder so weit auf die Beine kommst und es dir diesbezüglich zumindest wieder etwas besser geht.

    Auch wenn bei deiner Erschöpfung sicherlich das Psychische mit rein spielt, wage ich zu fragen (sorry, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das hier schon einmal Thema war und um alles noch einmal nachzulesen ist es einfach noch zu früh ), ob du körperliche Sachen u.a. durch einen Bluttest schon einmal ausgeschlossen hattest. Ich meine nur um sicher zu gehen ...

    Ich wünsche dir, was auch immer es ist, dass du fündig wirst oder lernen kannst, auch so damit besser umzugehen, wenn sich keine eindeutige Diagnose abzeichnet und das du zumindest Hilfe für die Einzelbausteine findest und bekommst.

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