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Diskutiere im Thema Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #111
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ich hab mir das jetzt durchgelesen bzw. manche Teile auch nur überflogen, weils einfach viel zu viel auf einmal ist.

    Das Hauptproblem, das man hat, wenn man davon überzeugt ist diese oder jeden Erkrankung/Störung zu haben, ist die, dass man plötzlich überall nur noch dieses eine Thema sieht (bekenne mich da auch schuldig... hmpf)

    Ich muss sagen, dass ich den Teil mit der Gefühlswolke jetzt wiederum gar nicht mehr nachvollziehen kann. Wenn ich jetzt so jemandem gegenüber sitze und mir diese Person etwas sehr trauriges erzählt, kann ich in dem Sinne nicht "mitschwingen", ich höre nur die Sachinformation (leider... grml). Wenn ich mir allerdings eine ähnlich-träurige Situation vorstelle, die ich schon erlebt habe, spüre ich sehr wohl den Schmerz in mir. Daher ist da zwar eine Gewisse Einschränkung im Mitfühlen da, aber Gefühle an sich hab ich sehr wohl.

    Was du beschreibst ist eher, ein durchgehendes Gefühl der Gleichgültigkeit, wenn ich das richtig interpretiere?

    Wie sieht das denn z.B. aus, wenn du ein Tier leiden siehst? Spürst du da mit, oder dringt das auch nicht an dich heran?

    Was auch fehlt, ist die Sache mit der Kindheit. In wie weit war deine Mutter "anders"/"komisch"/"narzisstisch"? Wie hat dich das geprägt?

    Psychische Erkrankungen können (nicht müssen) in der Familiengeschichte weitergegeben werden, wenn sie nicht behandelt werden. Nicht nur genetisch, sondern auch durch Verhaltensweisen.
    Borderline z.B.: Ist die Mutter nicht in der Lage einigermaßen ausgeglichen zu reagieren, kann das ein Kind so verunsichern/verwirren, dass es dementsprechend auch Defizite damit hat, Gefühle und Reaktionen anderer abzuschätzen oder intuitiv zu bestimmen.


    Es ist eine Sache, die Symptome zu betrachten, aber noch wichtiger ist das, wie jemand aufgewachsen ist, ob es Zusammenhänge zwischen dem Verhalten des Kindes und den äußeren Umständen gibt.


    Man muss ganz arg aufpassen, mit welchem "Auge" man die Vergangenheit betrachtet. Je nach dem, wo man den Focus legt, bekommt man auch dementsprechende Antworten.
    Sucht man nach nem möglichen Trauma, wird man eins finden (und wenns nur ein klitze-kleines ist).

    Mein Fazit: ich bin verwirrt und würde mich nicht mal annähernd trauen in überhaupt eine Richtung zu tendieren.

  2. #112
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Lieber Flupp,

    ich sehe,dass Du leidest,und das ist ersteinmal zu respektieren.

    Ich weiß nur nicht,inwieweit es sinnvoll ist,uns alle "Symptomvoyeurismus" der anderen Art betreiben zu lassen...und ich hoffe,Du bist mir nicht böse,das ich mir das nicht angeschaut habe.

    Die erste Reaktion gab es ja schon.

    Ich kann gut nachvollziehen,dass Du unser Verständnis suchst,nur bitte,pass besser auf Dich auf.

    Nicht wir alle müssen Dir irgendwie glauben,dass Du Probleme hast,das ist zweitrangig.

    Ich mach jetzt erstmal Schluss,da ich den Faden verlegt zu haben scheine....

    Alles Gute
    Geändert von luftkopf33 (23.06.2015 um 13:55 Uhr) Grund: sorry,unnötiger Halbsatz

  3. #113
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.956

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Auch wenn ich mich jetzt vermutlich in die Nesseln setze, aber z. B. von paranoider PS sehe ich hier eher nichts. Aber auch ich bin ja nur Laie ...

  4. #114
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    ChaosQueeny schreibt:
    Auch wenn ich mich jetzt vermutlich in die Nesseln setze, aber z. B. von paranoider PS sehe ich hier eher nichts. Aber auch ich bin ja nur Laie ...
    Obwohl auch ich nur Laie bin, ich seh das genauso .

  5. #115
    Karisa

    Gast

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Hallo Flupp,

    ich denke, Deine Not muss groß sein, dass Du hier so etwas öffentlich rein stellst - etwas woran Du erkannt werden könntest... Oder ist es Leichtsinn? Ich weiß es nicht.

    Vielleicht liest hier mindestens eine Person, die das von Dir zu lesen bekommen hat, mit...


    Ich kann und will das PDF nicht lesen (innere Verweigerung).

    Karisa
    Geändert von Karisa (23.06.2015 um 21:51 Uhr)

  6. #116
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Liebe Hotaru, lieber luftkopf33, liebe ChaosQueeny, lieber Fliegerlein und liebe Karisa,

    vielen (!) Dank für eure Einschätzungen bzw. Meinungen (ich werde alle Hinweise und Fragen beantworten!).

    Ich habe das Gefühl, dass ich euch mit meinen Problemen belaste und auf die Nerven gehe. Bin gerade hin- und hergerissen (Schuldgefühl mit Traurigkeit, und Zuversicht vielleicht nicht fallengelassen zu werden). Wegen dem Brief habe ich ein schlechtes Gewissen (ich habe vorhin auch den Text meines Beitrags umformuliert und eine Ergänzung hinzugefügt).

    Vielleicht sollte ich euch einfach in Ruhe lassen.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Kleine Anmerkung "in eigener Sache":
    In den letzten Tage kommen mir ein paar meiner Worte "verkehrt" (möglicherweise sogar verletzend) vor. Insbesondere in der Wirkzeit von MPH habe ich ein noch feineres Gefühl für Stimmungen als vor der Zeit mit MPH. Ich nehme an, dass das "Hand-in-Hand" damit geht dass sich bei mir "der Vorhang gelichtet" hat. Ich somit Gefühle -und Schwingungen "im Raum"- im sozialen Leben deutlich (und somit intensiver) spüre. Gestern Abend im Cafe bekam ich das sehr unangenehm zu spüren als sich direkt neben mir zwei Personen unterhielten (ich wurde involviert), und die beiden absolut null auf eine Wellenlänge kamen (waren sehr gegensätzlich).

    Ich würde sehr gerne nochmal erwähnen, dass ich mich von meinem fixen ADHS-Gedanken gelöst hatte (der Brief ist im Frühjahr geschrieben). Ich bin "komplett offen" für alle anderen Eventualitäten (Asperger, ASS, "nur" Persönlichkeitsstörungen, etc.). Notfalls auch ein "Gesund, aber halt ordentlich einen Klapps weg. Mit MPH funktioniert er einfach besser."
    --------------------------------------------------------------------------------

    Auf jeden Fall bin ich jedem von euch so ziemlich unendlich dankbar.

    Ich werde auf jeden Fall auf alles antworten, auch auf die acht vorherigen (vor meinem letzten Beitrag) Punkte eurer Nach-Fragen, Fragen und Eingaben.
    Nur brauche ich dafür ziemlich lange, und heute bin ich leider etwas überfordert (etwas kraftlos, etwas verloren und traurig, kein klarer Kopf, unkonzentriert).

    Viele liebe herzliche Grüße,
    Flupp
    Geändert von Flupp (23.06.2015 um 18:25 Uhr) Grund: Schreibfehler

  7. #117
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    creatrice schreibt:
    Du lässt alle 8-10 Tage mal was fallen oder fässt dir mal ins Auge? Auffällig in der Motirik bist du wenn es ein Arzt bei der neurologischen Untersuchung feststellt. ...

    ..., es fällt der Umggebung auf, das ich oft zu viel Kraft für Dinge verwende,
    Ich betone diese Passage in creatice's Posting mal ausdrücklich, denn das ist ganz wichtig!

    Die Auffälligkeit besteht dann, wenn Andere das bemerken, wenn das Umfeld es bemerkt (inkl. der begutachtenden Ärzte ).

    Man kann leicht in diese bereits erwähnten Kognitionsfilter (=Wahnehmungsfilter) geraten, in denen man plötzlich alles genau wahrnimmt, nur weil man es, aus irgendeinem Grund, gerade im Fokus hat.
    Man will heiraten, plötzlich wird um einen herum überall geheiratet und plötzlich gibt es überall Hochzeitsangebote und überhaupt, die ganzen Schmuckhändler mit Eheringen waren vorher gewiss auch noch nicht da.

    Man, ...öhm ... Frau ist schwanger und plötzlich sieht man überall andere schwangere Frauen und entsprechende Angebote und Geschäfte für Babybedarf und Zeitschriften und Artikel und Fernsehbeiträge.

    Das war alles auch schon vorher da und in gleicher Häufigkeit, aber man hatte es bis dahin ja nie im Fokus.
    Jetzt ist man darauf fokussiert und nimmt das entsprechend deutlicher wahr.

    Diese Tendenz sehe ich auch hier.
    Es erscheint (auch das ist nur eine Wahrnehmung), als wäre der Maßstab über das, was Du wahrnimmst, stark verändert und in fast allem, was irgendwie in eine Symptombeschreibung passen könnte, darin erkennst Du Dich und adaptierst es auf Dich selbst.

    Deshalb ist es so wahsninnig wichtig, Rückmeldung von Außen, vom Umfeld zu bekommen, die nehmen das ganz anders wahr.

    Wenn man z.B. immer wieder Sprüche hört, dass man den Kopf nur hat, damit's nicht in den Hals regnet, oder den Spitznamen "zerstreuter Professor" etc. mitbekommt und allsowas, ... selbst dann nimmt man das für sich selbst nicht wahr, kann das auch nicht glauben, geschweige denn verstehen ...

    Wie der Farbenblinde, der selber seine Beeinträchtigung gar nicht wahrnehmen kann.

    Auch hier kann ich aus meiner eigenen Erfahrung reden, denn ich habe eine Farbsehschwäche.
    Ich weiß das schon recht lange, schon seit der späten Kindheit, oder als Jugendlicher, aber schon lange eben.

    Ok, damit wusste ich, dass ich eine Deuteranomalie habe, na und?
    Ich seh das doch alles! (und tatsächlich kann ich grün als Farbe erkennen, aber ich wusste nie, wie die anderen das sehen, nämlich ganz anders, aber ich kann nun mal nur durch meine Augen schauen...)

    Sehe ich aber nicht, nur habe ich das nicht verstanden, es war mir nicht möglich, das in irgendeiner Weise wahrzunehmen, ... wie denn auch?

    Erst vor einigen Jahren, als ich Fluglotse hätte werden können und dafür die höchste medizinische Tauglichkeitsklasse brauchte, kam es dann, dass ich zu einer Sonderuntersuchung konnte, denn von der Anomalie als solche wusste ich ja, es gab aber Ausnahmemöglichkeiten/ Sondergenehmigungen.

    Der Arzt in Hamburg hat mich aber nicht einfach durchgetestet, sondern er hat meine Frau mit dazugeholt, die mitgekommen ist.
    Er hat sie neben mich gesetzt und dann hat sie mit dem Finger all die Linien und Buchstaben nachgezeichnet, die ich in diesen Farbsehtesttafeln nicht erkannt habe, ... ich habe dort etwas anderes gesehen (der Test ist absichtlich so ausgelegt, dass dies passiert).

    Erst da, habe ich das erste Mal in meinem Leben wahrgenommen, dass meine Art zu sehen nicht die normale ist und wie deutlich sie von dem abweicht, was andere sehen können (und das war ziemlich erschreckend).


    Soll heißen:
    Probleme hat man in vielen Fällen nicht mit dem, was man selbst wahrnimmt, sondern mit dem, was man nicht wahrnimmt.
    Man glaubt's auch nicht, wenn es einem gesagt wird und selbst wenn man es glaubt, dann kann man sich das noch immer nicht vorstellen.


    Ich verstehe auch bis heute nicht, dass viele meiner Symptome, sei es ADHS oder Asperger, überhaupt Symptome sind ...
    Es ist ausschließlich die Rückmeldung, aufgrund derer ich das weiß und zumidnest kognitiv verstehe.

    Klar, das gilt nicht für alle und viele Menschen haben eine gute Selbstwahrnehmung, aber das ist dann doch etwas anderes.
    Vor allem können sie erkennen, was im Vergleich mit dem Umfeld tatsächlich herausragend ist oder eben nicht.

    Der Haken ist, dass Du Dich z.B. in so vielen Persönlichkeitsstörungen wiedererkennst, dass es schlicht unmöglich ist, dass das zutrifft.

    Einige schließen sich gegenseitig aus und man bedenke, dass die Diagnose für eine Persönlichkeitsstörung erst dann gestellt wird, wenn man wirklich heftig neben der sonst üblichen Spur läuft.
    Das muss schon so heftig sein, dass man selber deutlich darunter leidet .... und auch andere, was man häufig übersieht.

    Einige der genannten Persönlichkeitsstörungen sind Ich-Synton.
    Das bedeutet, dass man selber die dazu gehörenden Verhaltensmuster als zu sich gehörig betrachtet, und eben nicht als unnormal.

    Im Gegenteil, die Betroffenen finden die Verhaltensmuster der anderen Menschen als nicht normal und das eigene Verhalten als selbstverständlich vollkommen normal und erwarten das auch genau so von den Anderen.

    Ich kann auch dazu ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung nennen, die anankastische Persönlichkeitsstörung.
    Noch heute, obwohl ich viel darüber weiß und gelernt habe und seit 4 Jahren in Therapie bin, fällt es mir immer wieder noch schwer, das alles zu verstehen und mir vor Augen zu führen, dass ich derjenige bin, dessen Sichtweise die krankhafte ist.
    Ich kann das schlicht nicht verstehen, denke mir immer "das kann doch nicht sein, die müssen das doch genau so sehen und das kann ich doch auch von denen erwarten".
    Kann ich aber nicht.

    Obwohl ich das weiß und ich würde sagen, dass ich mich in einem gewissen Bereich der Persönlichkeitsstörungen (nicht allen, nur einigen) recht gut auskenne, .... zwanghaft gut halt .... und sie evl. auch bei anderen erkennen kann, nur nicht bei mir selber .....
    Selbst einen Zwanghaften kann ich erkennen .... so paradox das auch ist.


    Der Haken hier ist nun:
    Wenn wir Deinen Bericht für den Arzt lesen, haben wir wieder nur die Beschreibungen, die aus Deiner Sicht stammen und die sind nur bedingt verwendbar, eben wegen der Gefahr, dass sie durch einen Wahrnehmungsfilter geschickt wurden.

    Man kann schon druchweg eine gewisse Tendenz erkennen, auch in der Sammlung der aufgeführten Persönlichkeitsstörungen, bei denen Du Dich wiederfindest.
    Aber es können nicht alle so zutreffen.
    Die Kunst ist es, dort die Gemeinsamkeiten herauszufiltern und dann zu schauen, welche Punkte so individuell und ausgeprägt sind, dass sie nur auf eine oder zwei PS'n zutreffen.

    Es muss nicht gleich eine PS sein, es kann ja auch durchaus eine sog. akzentuierte Persönlichkeit sein, denn wie gesagt:
    Eine Persönlichkeitsstörung ist eine weitreichende und schwerwiegende, sehr ernstzunehmende Diagnose, egal welche.
    Das muss schon ziemlich heftig sein, bevor die gestellt wird.
    Geändert von Fliegerlein (23.06.2015 um 19:00 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  8. #118
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 445

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    OT
    Man will heiraten, plötzlich wird um einen herum überall geheiratet und plötzlich gibt es überall Hochzeitsangebote und überhaupt, die ganzen Schmuckhändler mit Eheringen waren vorher gewiss auch noch nicht da.

    Man, ...öhm ... Frau ist schwanger und plötzlich sieht man überall andere schwangere Frauen und entsprechende Angebote und Geschäfte für Babybedarf und Zeitschriften und Artikel und Fernsehbeiträge.

    Das war alles auch schon vorher da und in gleicher Häufigkeit, aber man hatte es bis dahin ja nie im Fokus.
    Jetzt ist man darauf fokussiert und nimmt das entsprechend deutlicher wahr.
    Oh ja.... seit ich den Führerschein vor ca 10 Jahren gemacht hab, kann ich Fahrschul-Autos nicht mehr übersehen

    Klar, das gilt nicht für alle und viele Menschen haben eine gute Selbstwahrnehmung, aber das ist dann doch etwas anderes.
    Vor allem können sie erkennen, was im Vergleich mit dem Umfeld tatsächlich herausragend ist oder eben nicht.
    Guter Punkt. Ich hab erst nach vielen Jahren erkannt, was mich eigentlich so anders macht. Davor hat man mir das zwar gezeigt, dass ich "anders" bin, in dem man mir den Rücken zugewandt hat oder mich veräppelt hat, aber so wirklich bewusst, was anders ist, ist es mir erst jetzt in den letzten Jahren geworden...

    Und auch jetzt denk ich immer: Wie können die das so oder so wahrnehmen? sehen die DIES oder DAS nicht auch?

    Ich kann das schlicht nicht verstehen, denke mir immer "das kann doch nicht sein, die müssen das doch genau so sehen und das kann ich doch auch von denen erwarten".
    Kann ich aber nicht.
    Japp... wobei ich noch nicht so weit bin, es tatsächlich anzunehmen, dass ich es eben nicht erwarten kann... verstehen kann ichs nicht, das es so is, aber hoffentlich irgendwann mal "wertfrei wahrnehmen" hoff ich o.O


    (ich werde alle Hinweise und Fragen beantworten!)
    pass aber bitte auch auf dich auf, dass du dich nicht tiefer in etwas rein hängst, was dir am Ende selbst schaden könnte...

    Wenns hier jemandem zu viel wird, kann er das ja sagen. Wir sind ja nicht in nem gefängnis, ne Jeder hat die Verantwortung (die Pflicht und das Recht... die gnadenlose Kontrolle *harrharr*) für sein eigenes Wohl zu sorgen.

  9. #119
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Schließe mich mal kurz dem OT an...

    Ich habe zwar wahrgenommen,dass etwas anders war,dass ich z.B.kein Ordnungssystem aufrechterhalten konnte,oder andere "Kleinigkeiten"aber,wieso das bei mir nun nicht klappte,war mir ein völliges Rätsel.

    Um mal beim Beispiel zu bleiben:

    Mein Diagnostiker hat mir am Anfang eine "Hausaufgabe" gegeben.
    Ich sollte eine einfache Abfolge aufgelisteter Tätigkeiten,die mich von einem Zimmer ins andere führen würden,streng nach Liste abhaken.

    Das war so etwas,wo ich dachte,oookay?!,mach ich dann mal.

    Ich sollte die Liste dabei am Mann behalten und hatte einen Bekannten als Beobachter rekrutiert.

    Ich also losgelegt, und nach ungefähr zwei Dritteln wurde mir schlagartig(ein besseres Wort dafür gibt's echt nicht!)bewusst,dass ich gerade EIGENTLICH nur DAS machen sollte,nun aber umgeschwenkt war zu etwas ganz anderem...

    Daraufhin sah ich mir das Papier nochmal an und alles,was ich sonst noch so veranstaltet hatte und mir wurde ganz anders...

    Dieses Springen war für mich immer normal gewesen,ich habe das zwar "gewusst", aber welche Konsequenzen das hatte und v.a.wie das nun mit meinem Ordnungsproblem zusammenhing habe ich erst da wirklich begriffen-mit der Liste in der Hand.

    Schon komisch. Und sowas passiert jetzt auch noch öfter.

    So,genug Unsinn verzapft!

  10. #120
    Karisa

    Gast

    AW: Überraschende Diagnose: Kein ADHS / Wirkung MPH jedoch ADHS-typisch enorm!

    Ne ne... Nicht wir sind es, die Du belastest...

    Auf andere musst Du nicht achten, falls Dich das gerade etwas stresst (so liest es sich für mich)

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