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Diskutiere im Thema ADHS und reha erfahrung? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 71

    ADHS und reha erfahrung?

    halloooooooooooooo!!!!
    hat hier irgendjemand erfahrungen mit einer reha und anschließenden wiedereinsieg ins berufsleben?????
    schreibt doch mal?????
    ich selber warte auf die reha in bad bramstedt.kann noch einige monate dauern.
    lg silvana

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 109

    AW: reha erfahrung?

    Hallo Silvana (schöner name...)
    auf was für ein Reha wartest du denn?Eine psychosomatische Reha?
    Da könnte ich dir vielleicht ein bischen berichten.Hat mir auf jeden Fall eine Menge gebracht.Es war zwar ein hartes Stück arbeit in den 6 Wochen und auf keinen Fall mit einer Kur zu vergleichen,aber das beste was mir passieren konnte.
    l.g.sonsee

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 71

    AW: reha erfahrung?

    hallöchen sonsee!!!!!!!!
    ich warte auf eine psychosomatische reha in bad bramstedt.
    ich bin zur zeit krankgeschrieben und möchte auf jeden fall an mir und mit mir arbeiten.
    nehme ja zur zeit noch antidepris und merke ,das es mir nicht wirklich viel besser geht.

    habe immer noch tage und momente, wo ich ohne grund rumheule.will mich einfach wiederhaben und das ohne unruhe und getriebensein.

    was erwartet mich in so einer reha?berichte doch mal!noch verastehe ich mich noch nicht ganz.lese viel und habe dabei auch adhs für mich entdeckt.mal sehen, was die ärzte mit mir anstellen?bin gespannt.

    lg silvana(nur die zugpferde bekommen die peitsche und manchmal zucker)

  4. #4
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: reha erfahrung?

    Ich war nach meinen Burnout letztes Jahr in einer psychosomatischen Kurklinik.
    Die Reha dauerte 7 Wochen, ich hatte noch eine Woche Verlängerung bekommen.

    Mir hat die Kur eigentlich ganz gut getan, ich war danach auch wieder "fit und motiviert", hab auch gleich das Arbeiten angefangen mit Wiedereingliederung.

    Es ging nicht mal 5 Monate lang gut, dann der nächste Absturz, natürlich noch Schlimmer.

    Das Problem ist einfach, in diesen Kliniken bist du wie in einer anderen Welt, du hast viel Zeit für dich und deine Probleme, aber sobald du wieder zuhause bist, ist die Gefahr riesig, wieder ins gleiche Fahrwasser zu kommen.

    Ich will dir auf keinen Fall jetzt Angst machen, die Erfahrungen von der Reha haben mich sehr viel weiter gebracht, auch wenn ich zuwenig umstetzen konnte.

    LG

    Emerenzia

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 15

    AW: reha erfahrung?

    Hallo
    Ich staune etwas über die 6 und 7 Wochen,die ich hier lese.Ich war bisher drei mal auf Reha,das erste Mal waren es 18 Wochen,das zweite mal habe ich anch 6 Wochen abgebrochen und das dritte Mal waren es 16 Wochen.Nach 6 Wochen hat man sich ja gerade mal eingelebt und fängt an,sich wirklich auch innerlich der Therapie zu öffnen.
    Ich kenne das auch von allen anderen Patienten daß eigentlich nur die nach so kurzer Zeit wieder entlassen wurden bei denen man gesehen hat daß ihnen die Therapie nichts bringt weil sie sich nicht öffnen können.Denen ging es dann den meisten danach wieder ziemlich gut aber nach ein paar Wochen waren sie dann wieder da.
    Etliche sind auch nach ein paar Wochen gegangen,weil es ihnen schlechter ging als am Anfang.Bei vielen kamen dann noch die Angehörigen und die (Null Plan von gar nichts) haben denen dann eingeredet,daß es ja nicht bringen würde und sie nur noch kranker macht.Das muß man aber wissen daß das normal ist und ein gutes zeichen,daß die Therapie anschlägt.Dann abzubrechen ist der größte Fehler überhaupt,denn dann sind die ganzen Probleme,Erinnerungen und Gefühle freigelegt und die bekommt man dann allein nicht verarbeitet.
    Der Absturz kommt natürlich dann genau so wie wenn man zu früh entlassen wird und noch nichts von den ganzen Sachen die man heraus gefunden und gelernt hat sich gefestigt haben.Genau so auch wenn man nach der Klinik nicht sofort ohne große Pause eine ambulante Therapie weiter macht und genau so auch wenn dann die Angehörigen,die mit dem neuen,selbstbewussten und auch mal "Nein"-sagenden Menschen nicht zurecht kommen dann natürlich alles dran setzen,den sich wieder so zurecht zu biegen,wie er davor war und ihm wieder alles auzureden,was er sich in der Therapie mühsam erarbeitet hat und wenn die dann damit Erfolg haben.Meistens muß man auch radikale Änderungen in seinem Leben machen um weiter gesund zu bleiben,also zum Beispiel Freundeskreis wechseln,Arbeitstelle wechseln,Wohnort wechseln,von der Familie (vor allem den eltern) erst mal kräftig emotional und wenn nötig auch räumlich distanzieren usw. und wenn man das dann nicht sofort nach der Klinik macht oder schon währed des Aufenthaltes dann macht man das später nicht mehr und sitzt dann nach einer kurzen Zeit wieder im selben Mist.
    6 Wochen hat jedenfalls bei fast keinem meiner Mitpatienten jemals ausgereicht außer die hatten nur ein winzig kleines Problemchen wie zum Beispiel eine depressive Reaktion auf einen Todesfall und ansonsten war alles in deren Leben o.k..
    Geändert von Daywalker (22.03.2009 um 14:43 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 109

    AW: reha erfahrung?

    @daywalker
    Mich würde mal interessieren in welchem Jahr deine Reha war?Schon seit einiger Zeit ist es kaum noch möglich über Monate eine Reha zu bekommen.Und erlich gesagt,wenn man es nach 6-8 Wochen nicht schafft wieder selbstständig ins Leben zurück zugehen,ist es vielleicht nicht die richtige Art der Behandlung.Eine Reha ist ja dafür da ,das man wieder ins Berufsleben zurückfindet und wie schon gesagt nicht mit einer Kur zu vergleichen.

    @silvana
    Keine Angst wenn du bereit bist dir helfen zu lassen und du an dir arbeiten möchtest,dann ist das genau das Richtige.Ich war 6 Wochen im Schwarzwald.Wir haben viel Sport gemacht,es gab Musiktherapie,Kunsttherapie,Gr uppen-und Einzeltherapie, Massagen,Entspannungsübungen u.s.w.Ich denke jede Klinik bietet da vielleicht auch speziell noch andere Dinge an.
    Sicherlich fühlt man sich in der Zeit wie auf einer "Insel",so haben wir es immer genannt und jeder von uns ist mit einem mulmigen Gefühl im Bauch nach Haus gefahren.Doch wenn man am Ball bleibt ,nichts überstürzt und seinen Mitmenschen oder seiner Familie die Möglichkeit gibt mit den eigenen Veränderungen mit zuwachsen,dann schafft man auch seine Vorstellungen durchzusetzen.Bei mir hat es fast 2 Jahre gedauert und ich bezeichne es als ADS-Diät....denn wenn ich auf höre nach vorn zu sehen,dann falle ich zurück in alte Denkmuster !!!!Eben wie bei einer Diät,sobald man in alte Gewohnheiten verfällt...kommen die Pölsterchen zurück.
    Aber wie gesagt,bin ich eine bekennende ADS-lerin die sich als nicht krank bezeichnet ,nur weil ich anders bin.....Mittlerweile bin ich gern anders!!!!
    Upps..hab noch was vergessen...ich habe ein Therapietagebuch geführt,so kann ich jederzeit meine damaligen Gedanken und Gefühle noch mal nachlesen!!!!!!
    Geändert von sonsee (22.03.2009 um 20:41 Uhr) Grund: etwas vergessen

  7. #7
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 15

    AW: reha erfahrung?

    @ sonsee:
    Das erste Mal war schon vor über 15 Jahren,das wurde auch von der Rentenversicherung bezahlt.Mit dem zweiten vor ungefähr 2 Jahren hast du recht,das wurde von der Krankenkasse bezahlt,war also eigentlich keine reichtige Reha.
    Interessanterweise wurde mir von der Rentenversicherung vor ungefähr zwei Jahre ein mindestens 6-monatiger Aufenthalt in einer,man höre und staune,Suchtklinik bewilligt obwohl ich nach einstimmiger Meinung aller behandelnden Fachleute nicht suchtkrank bin oder jemals war.Irgendwie wussten sie wohl mit meinen Symptomen nichts anzufangen und als sie dann wohl gelesen hatten daß ich früher viel gekifft habe,was bekanntlich sehr gut gegen ADS-Symptome hilft schien denen das wohl des Rätsels Lösung.
    Was ich jedoch in dieser klinik hätte sollen ist mir bis heute komplett rätselhaft,umso mehr weil ich damals schon seit jahren nicht mehr gekifft oder sonstwas hatte und auch zu der Zeit und bis jetzt kein bisschen Bedarf mehr danach hatte.
    Meine Ärtin und mein Therapeut vielen damals jedenfalls fast von ihren Stühlen als ich ihnen den Bescheid für diese genehmigten 6 Monate in dieser Einrichtung gezeigt hatte die im übrigen mehr von einem Straferziehungslager hatte als von einer Klinik.
    Jedenfalls hätte mich der Aufenthalt dort zwischen Heroinsüchtigen und Langzeitalkoholikern für alle zeiten noch vollends gebrochen.
    Mir war im grunde auch immer komplett egal wer das alles bezahlt hat und ob das jetzt auf dem Papier Reha,Kur,Krankenhausbehandlung oder sonst wie geheißen hat denn zu den Zeiten als ich jeweils in die Kliniken gekommen bin war ich so am Boden daß ich da weder was hätte ändern können noch selbst noch irgendwas beantragen oder in die Wege leiten.
    Allerdings wurde von der behandlung her in den Kliniken in denen ich war nie ein Unterschied gemacht über welche Schiene jemand da hin gekommen ist was aber wohl auch an den Kliniken selbst liegt die eben tiefenpsychologisch gearbeitet haben und wo bei jedem die gesamte Kinheit und Vergangenheit aufgerollt wurde und nicht nur in paar Wochen schnell alles was hochgekommen ist wieder verhaltenstherapeutisch zubetoniert wurde.
    Angekommen sind da die meisten nur mit 3 oder 6 genehmigten Wochen aber bei jedem bei dem die Therapie richtig angeschlagen hat wurde das ständig alle 3 Wochen weiter verlängert und da das bei praktisch allen auch genehmigt wurde haben da wohl die Argumente gestimmt.Daß jemand die Klinik verlassen mußte obwohl eine Verlängerung beantragt war ist auf jeden Fall so gut wie bei keinem vorgekommen.
    Die Therapiekonzepte sind bei Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie völlig verschieden und bei vielen reicht sicher zumindest bei den ersten Therapieversuchen auch eine Verhaltenstherapie.Bei mir reicht die aber auf jeden Fall nicht weil sich dafür zu viel angesammelt hat,das kann man nicht mehr zubetonieren.

  8. #8
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    AW: reha erfahrung?

    hallo ihr lieben!!!!
    ich danke euch für die offenen worte und die tipps.ich nehme mir auch vor, ein tagebuch zu schreiben, denn ich will ja auch weiter kommen.
    meine schwierigkeiten ,die ich jetzt habe, kann ja auch nur ich bearbeiten und dabei hilft es mir ,wenn ich höre, das es eine weile dauern kann, bis ich alles langsam mit meiner familie und umgebung umsetzen kann.es macht mir schon ein mulmiges gefühl, wenn ich daran denke,wieder ins berufsleben zurück kehren muß.
    ich habe für mich schon gemerkt, das es nicht einfach sein wird,denn ich werde nicht wieder die alte sein, sondern einen neuen weg beschreiten.
    ohne anschließende therapie wird es nicht gehen,das ist mir schon klar.
    danke noch mal
    lg silvana

  9. #9
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    AW: reha erfahrung?

    @silvana
    "Du bist nicht mehr die Alte"..das habe ich nach der Reha auch immer wieder gehört.Und dann habe ich gelächelt und gesagt "Stimmt,ich bin jetzt endlich ICH"
    Einige haben es aktzeptiert,andere kommen heute noch nicht damit zurecht.Manche haben sich auch aus meinem Leben verabschiedet.Ich bin darüber aber nicht traurig,denn alles hat seine Zeit.Dafür muß ich mich aber nicht mehr verstellen.
    Es gab auch ganz viel positive Rückmeldungen von Freunden und Kollegen,die zwar immer mal versucht hatten hinter meine Fassade zu schaun,aber dann doch aus Unsicherheit sich wieder zurück gezogen haben.Jetzt wissen sie warum ich manchmal so schwierig bin.Sie wissen aber auch,das es wieder vorbei geht und jetzt reden wir auch darüber.
    Deine Worte klingen jedenfalls schon mal sehr interessiert und auch positiv.Wenn du so an die Sache heran gehst,dann wird es dir etwas bringen.Außerdem lernst du auch sehr viel von deinen Mitpatienten.Jeder hat seine eigene Geschichte.Und in meinem Fall waren wir eine super Gruppe,die sich gegenseitig unterstützt hat und auch aufgefangen hat ,wenn man mal wieder ganz unten war.Zu einigen halte ich immer noch Kontakt und soweit geht es allen gut.
    Ich wünsche Dir jedenfalls ein gute Zeit und das du dir wieder ein Stück näher kommst und deinen Weg findest.....

  10. #10
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    AW: reha erfahrung?

    @Daywalker
    Ja manchmal fragt man sich, was die die solche Reha-Anträge bearbeiten wirklich verstehen von dem was sie dort lesen.Vielleicht hatte aber auch ein Arzt der ja seinen Bericht auch dazugeben muß,irgendetwas rein geschrieben...wer weis.....
    Diese ganzen Rehamaßnahmen sind in den letzten Jahren auch sehr drastisch gekürzt worden.In der Klinik wo ich war,hat man mir erklärt,das sie die Patienten möglichst in 6 -8 Wochen wieder fit kriegen müssen.Die meißten sind ja schon vorher über Monate lang krank und sollen wieder ins Berufsleben zurück.Gespart wird halt überall!!!
    Es gab aber auch ganz hartnäckige Fälle die etwas mehr Zeit brauchten aber nach 10 Wo.war generell schluss.
    Schade das du noch nicht so den Weg gefunden hast ,der gut für dich ist.Ich denke aber auch man kann auch viel zutherapieren....Ich möchte gar nicht mehr alles wissen, was in meiner Kindheit falsch gelaufen ist(und das war eine Menge,inkl.Missbrauch)Meine Eltern leben nicht mehr und ich kann es eh nicht mehr ändern.Die Zukunft ist wichtig!!!!!Du mußt anfangen zu leben,du hast nur dieses eine!

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