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Diskutiere im Thema Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität??? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Was ist das hier?
    Ein ADHS vs Borderline Battle? :o

  2. #22
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Nisha schreibt:
    Was ist das hier?
    Ein ADHS vs Borderline Battle? :o
    auf keinen Fall.
    Ich wollte nur eben mein Skepsis zum Ausdruck bringen.
    Was ich gelernt habe ist: vor jeder Diagnose sich fragen, ob ich es auch verkraften kann oder Unwissen leicher wiegt

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.926

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Man sollte generell nichts fragen, auf das man eigentlich keine Antwort möchte.

    Und nein, m. E. wiegt Unwissenheit nie leichter, denn Wissen ist gerade auch im Krankheitsfall in der heutigen Zeit eine Form von "Macht". Es ist schon wichtig, zu wissen, was mit einem los ist, weil man nur dann gezielt etwas unternehmen kann. Gerade das Unwissen ist es ja, was ggf. den Glauben an eine Fehldiagnose verfestigt, weil man denkt, dass die Ärzte schon recht haben werden, aber leider gilt doch immer wieder mal: Denn sie wisse eben manchmal nicht, was sie tun!

    Daher ist es für einen Undiagnostizierten erst einmal wichtig zu sehen, wo ggf. Defizite oder Unterschiede bestehen. Das ist nicht immer einfach, weil man ja oft das "Normale" nicht selbst kennt. Für manche Menschen reicht das schon aus, weil sie diese Dinge aufgrund äusserlicher Strukturen und ggf. antrainierter Verhaltensweisen ausgleichen können. Wenn man dann aber weitergeht, ist man bei der Ursachenforschung und in der Diagnostik. Das ist in den Fällen notwendig, wo Leidensdruck besteht. Daran schliessen sich dann im Idealfall entsprechende Therapien an - je nach Krankheitsfall, Begleiterscheinungen, Lebenserfahrungen und Besonderheiten sollten die möglichst an den Einzelfall angepasst werden. - Leider wird der Idealfall selten erreicht, weil das - auch Dank Krankenkassen und Ausbildungen - in ein bestimmtes Schema passen muss. Einerseits verständlich, andererseits aber auch problematisch und gute Ärzte und Therapeuten sind sich darüber klar.

    Zurück zum Patienten: Das Ganze setzt aber nach und nach den Aufbau von eigenem Wissen voraus und eigenes Wissen kann man nicht nur durch Selbstbeobachtung, Fremdbeobachtung oder ein paar Googleversuchen erwerben. Dazu gehört halt auch der Austausch mit anderen Menschen auf verschiedenen Ebenen. Leider wird es auch immer wieder vorkommen, das dabei auch Try&Error-Versuche darunter sind, wobei die auf Ärzte-, Diagnostik- und Therapie-Ebene natürlich sehr schwer wiegen können. Diesen Personen bringt man ja normalerweise gerade Anfangs ein gewisses Vertrauen entgegen - nicht zuletzt aufgrund einer Ausbildung, die sie durchlaufen und einer Erfahrung, die sie im Berufsleben erworben haben sollten. Das aber nun ins Gegenteil abdriften zu lassen, halte ich für ebenso verkehrt, wie das absolute Vertrauen, denn zuletzt gilt: Wir sind alles nur Menschen und Menschen machen leider auch manchmal Fehler!

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.726

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Lieselotte83 schreibt:
    Ich werde aber euren Ratschlag beherzigen und mich noch mal bei einem anderen Therapeuten anmelden und vor allem auch mal ein paar Tests machen.
    Liebe Lieselotte,

    Vorsicht, dir wurde empfohlen zu einem ADHS-Spezialisten, also einen Arzt, zu gehen, nicht zu "einem anderen Therapeuten".

    Und es geht auch nicht um "ein paar Tests". Gute ADHS-Diagnose erfordert Erfahrung, und nicht eine bestimmte Punktzahl in einem Kriterienkatalog.

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Richtig! Waere ich damals nicht bei einem adhs-kundigen arzt gelandet waere ich wohl auch auf borderline behandelt worden (wobei die skills sehr nuetzlich sind auch fuer adhs),haette aber nie die Verbesserung durch mph erfahren...

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Felis schreibt:
    Ich bin skeptisch, mir kam es komisch vor, dass die Ärztin kurz nach der Diagnose sofort den Rezeptenblock rausrücken wollte.
    Doch, aber nur als Soforthilfe. Weil die Medikamente extrem schnell wirken. Wenn es sauber gemacht wird schicken die Ärzte dich gleichzeitig zu einem passenden Therapeuten. Das hilft auch aber halt langsamer.

    Ich kann mir schlecht vorstellen, dass all meine Problemen nur an falsche Hirnchemie basieren: Bulimie, Essucht, Magersucht, Minderwertigskeitskomplexe, extreme Launen, frühere sinnlose Ladendiebstähle (zum Glück nicht vorbestrafft)
    Wieder: Zum Teil doch. Essstörungen sicher, Impulsivität und kriminelles Verhalten auch ziemlich sicher, nur die Minderwertigskeitskomplexe - die laufen unter Komorbidität (falls es wirklich ADHS ist).

    Und natürlich lernte mich meine persönliche Erfahrung, vorsichtig zu sein: ich habe so viel Hoffnung in die Diagnose gesetzt, es endete bei mir in einem persönlichen Desaster, deren Folgen ich noch nicht überblicken kann.Deswegen mahne ich auch zu Vorsich.
    Komplett in Ordnung. Wenn die Behandlung - warum auch immer - nicht funktioniert musst du sie ändern.

    Ich sag immer: Im Grunde ist es schnurzpiepegal was auch dem Abrechnungsbogen steht, Hauptsache die Behandlung wirkt. Oben das ADHS, Borderlin oder einfach nur ein bisschen Bluna plus blöde Lebensphase ist ist sowas von egal. Wenn dir die Behandlung gut tut, wenn es Probleme löst - super. Wenn nicht, wenn die Probleme womöglich größer werden - Stopp.

    Es kommt auf DICH an, nicht auf eine akademische Debatte ob das nun ADHS genannt werden kann oder sonst wie.


    Also, du machst das schon richtig find ich.



  7. #27
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Wildfang schreibt:


    Wieder: Zum Teil doch. Essstörungen sicher, Impulsivität und kriminelles Verhalten auch ziemlich sicher, nur die Minderwertigskeitskomplexe - die laufen unter Komorbidität (falls es wirklich ADHS ist).
    Sorry, aber als Skeptikerin kann ich dir nur wiedersprechen:
    Esstörung: nein, zu Hause- Essenskult, draussen - Schönheitsideale und Sport, man wurde ständig gewogen. Kein Kuchen auf einem Kinergeburststag zu essen, was für ein Qual.
    Freundin kotzt, sagt: "Ist einfach, dann kannst du alles essen", ich mache nach. war ja erst 13
    Und was hat meine spätere Magersucht, also totale Kontrolle, mit ADHS zutung?

    Kriminelles Verhalten? Kommt drauf an. Ich tat es, um mich zu spüren, um diese besondere Nervenkitzel zu spüren, weil ich mich sonst wie so ein Maus zum Aufziehen fühlte

    Siet es nicht mehr nach Borderline aus?

    Unkonzentration, Vertreumtheit, schnelle Wut - das ja, sieht nach ADHS aus.
    Aber wenn ich Borderline-Fragebogen ausfühlle, dann erfühlle ich die fast volle Punktzahl, außer von Suizidversuchen ist alles da.

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Felis schreibt:
    Kriminelles Verhalten? Kommt drauf an. Ich tat es, um mich zu spüren, um diese besondere Nervenkitzel zu spüren, weil ich mich sonst wie so ein Maus zum Aufziehen fühlte

    Siet es nicht mehr nach Borderline aus?
    Nö, ...
    Das ist sehr typisch für ADHS, genauso wie andere um sich zu spüren eben die Art von Hobbys haben, die den Adrenalinspiegel hochjagen.

    Beid er Beschreibung würde ich eher an ADHS als an Borderline denken.

    Wobei Deine Bedenken natürlich nicht unberechtigt sind, klare Lage.
    Das Beschi...ene ist ja bei der ganzen Sache, dass sich viele Störungen zum Teil sehr ähneln und zud man zum anderen auch Flöhe und Läuse haben kann.

    Jetzt gilt es also auseinanderzufieseln, ob nun das eine oder das andere oder gar beides oder mehreres vorhanden ist.

    Dabei ist es allerdings eher ungünstig nach den Symptomen zu schauen, die gleich sind und zu versuchen die zuzuordnen, sondern günstiger, nach jenen zu schauen, die man bei anderen Störungen eher nicht findet.

    Das lässt allerdings immer noch die Möglichkeit offen, dass die anderen Störungen komorbid vorhanden sind.

    Bestimmte Symptome passen nicht auf andere Störungen.
    ADHS-Betroffene sind z.B. zeitblind, ohne das jetzt unnöig zu vertiefen, nur als Beispiel.
    Bestimmte damit verbundene Probleme findet man nicht bei anderen Störungen.
    Ähnlich verhält es sich mit anderen der sog. exekutiven Funktionen.

    Wobei das natürlich bei weitem nicht so einfach ist, wie es sich vielleicht liest, denn "Zeitblindheit" ist eigentlich ein unsauberer Begriff, denn ähnlich wie bei der Farbenblindheit, gibt es auch Farbenschwäche und ein ADHS-Betroffener ist nicht komplett zeitblind, sondern auch hier gibt es, wie bei Spektrumsstörungen leider üblich und norma, eine breite Skala der Ausprägung.

    Aber das sind Anhaltspunkte, anhand derer man schon hier und da erkennen kann, womit man es eher zu hat.

    Der Haken ist nur, dass ja selbst Fachleute da oftmals nicht durchsteigen, wenngleich auch nicht selten nur, weil ihnen die tiefgehende Kenntnis oder die Zeit fehlt ... oder beides ...


    Aber wenn ich Martin Winkler (web4health) mal zitieren darf:
    "Diese Zweifel an der Diagnose sind ja fast schon eine Diagnosekriterium"
    Da ist was dran.

    Nachtrag:
    Was das im Eingangsposting erwähnte Abstreiten angeht und die Vermutung, dass das zu Borderline gehören könnte:
    Das findet man auch bei ADHS und ist auch kein Wunder, da eine der exekutiven Funktionen ja nun mal auch die Selbstwahrnehmung ist und den Betroffenen fällt es daher schwer, viele der Beinträchtigungen überhaupt tatsächlich als solche zu erkennen oder wahrzunehmen.
    Um hier Barkley zu zitieren, auf die Frage wie ein ADHS-Betroffener gerne reagiert:
    "I have no problem, if you have a problem with me, you are the problem"



    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    (ich hoffe, das Posting war jetzt halbwegs im Rahmen, ich hab den Thread nicht komplett gelesen, sorry falsch nicht)
    Geändert von Fliegerlein (22.02.2015 um 12:58 Uhr) Grund: Nachtag hinzugefügt

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    @Fleigerlein

    Weisst du, was ich denke: Ich habe relativ leichtes Form von ADHS und ein ziemlich fettes Brocken Borderline dazu. Ich erkenne einfach mich mehr in Borderline als bei ADHS, es stimmt einfach viel mehr, viel mehr Überschneidungen

    Und natürlich zwingt die Gesellschaft uns dazu, sich als krank zu sehen. In anderen Gesellschaftsformen und in anderen Zeiten war es eben anders.
    Noch vor 40 Jahren war es auch kein Drama, wenn das Kind nur Hauptschule abgeschlossen hat: er bekam seine Lehrstelle und relativ unproblematisch einen Job. Meine Tante hatte auch ziemlich viele Anzeichen von ADHS (spgar mehr als ich), nun ja, sie hatte zwar trotz ihre Intelligenz nur einen Hauptschulabschluss, aber sie hat bis zu Rente in ihrer Fabrik gearbeitet, hatte Mann und Kind und alles, was dazu gehört.
    In unsere Zeiten wäre sie HARTZ IV-Empfängerin und hätte dementsprechend einen grossen Leidensdruck.
    Geändert von Felis (22.02.2015 um 13:21 Uhr) Grund: Ergänzung

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Falsche Diagnose? ADHS oder emotionale Instabilität???

    Felis schreibt:
    Weisst du, was ich denke: Ich habe relativ leichtes Form von ADHS und ein ziemlich fettes Brocken Borderline dazu. Ich erkenne einfach mich mehr in Borderline als bei ADHS, es stimmt einfach viel mehr, viel mehr Überschneidungen
    Das ist gut möglich, keine Frage.
    Wichtig ist in solchen Betrachtungen aber immer, dass man auch hinterfragt, wie man von anderen wahrgenommen wird, denn wie gesagt:
    Wenn die eigene Wahrnehmung nicht korrekt oder verzert ist, was ja nun mal bei diesen Störungen der Fall ist, dann macht es Sinn, wenn man die eigene Wahrnehmung mit der von anderen, die einem vertraut sind, abgleicht.


    Felis schreibt:
    Und natürlich zwingt die Gesellschaft uns dazu, sich als krank zu sehen. In anderen Gesellschaftsformen und in anderen Zeiten war es eben anders.
    Jain, ...
    Das ist mir zu pauschalisiert und zu verklärt und so einfach ist das auch nicht.
    Wir können nicht der Gesellschaft oder der Gesellschaftsform so einfach die Schuld geben.
    Die hat sich so entwickelt und wir müssen zugeben, dass der größte Teil der Menschen damit zurecht kommt, nämlich die ca. 95%, die keine ADHS haben .
    Das ist na klar auch pauschalisiert .

    Aber dennoch:
    Wenn ich allein auf meinen Vater schaue, dann hätte ich mir gewünscht, dass man 1943 nicht nur in sein Zeugnis geschrieben hätte, dass er zu unruhig ist, sondern ihm auch die Mögluichkeit gegeben hätte, schon damals behandelt werden zu können, denn dann wären seiner Famile, also seiner Frau und seinen beiden Kinden, einiges erspart geblieben.
    Denn ADHS bedeutet nicht nur im Beruf klarzukommen, sondern bedeutet Beeinträchtigungen in mehreren wichtigen Lebensbereichen.
    Und da hat es einiges gegeben, was sehr sehr typisch für ADHS ist und leicht mit Narzissmus oder Borderline hätte verwechselt werden können ... Gewalt gegen die Frau und die Kinder, Fremdgehen, Wutausbrüche und und und... aber alles in allem passte viel zu deutlich auf ADHS, wirklich alles.

    Dennoch hast Du auch recht.
    Denn uns gehen mehr und mehr die Nischen aus.
    Dass mein Vater im Beruf besser klar kam, lag einfach daran, dass er auch zu Hause in Ruhe am Küchentisch an seinen Schaltplänen arbeiten konnte und durfte und seine Vorgesetzten das unterstützt haben, dass seine Verpeiltheit von seinen Kollegen aufgefangen wurde, die sich gegenseitig unterstützt haben, statt unter einer permanenten Existenzangst um ihren Arbeitsplatz fürchten und daher in einem ständigen Konkurrenzkampf stehen ...
    Er war viel auf Montage und hatte viele unterschiedliche und damit abwechlungsreiche Arbeitsbereiche, was ihn bei der Stange hielt, während heute die Spezialisierung alles nur monotoner macht, was eben keine artgerechte Haltung für ADS-Betroffene ist.

    Aber wie gesagt: Die Gesellschaft hat sich dahin entwickelt, weil sie es konnte.
    Der Mensch ist ein Wunderwerk an Anpassungsfähigkeit, sonst würden wir ja heute noch mit der Keule auf die Jagd gehen (was vielleicht auch gar nicht mal falsch wäre).
    Aber dehalb können wir der Gesellschaft nicht vorwerfen, dass sie so ist wie sie ist, denn die kann genau so wenig etwas dafür wie wir.

    Es ist halt wie mit dem Eisbären in der Wüste, ... er kann nichts dafür, ein Eisbär zu sein und die Wüste kann nichts dafür, dass sie eine Wüste ist.
    Das ist halt einfach dumm gelaufen.

    Aber allen Unbillen zum Trotz können wir auch sagen, dass wir gerade heute in einer Zeit leben, in der wir der Gesellschaft nicht einfach egal sind, sondern sie begeinnt zu sagen:

    "Hey, Du bist ein Eisbär und ich eine Wüste... ist jetzt halt so, versuchen wir das Beste draus zu machen."

    Aber ja ... das steckt noch in den Anfängen und da gibt's noch einiges zu tun ...

    Aber unterm Strich wäre es mir persönlich zu einfach, der Gesellschaft die Schuld zu geben ... die hat sie genau so wenig wie wir ...

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