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Diskutiere im Thema Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 10

    Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Ich habe mal eine Frage an euch?

    Ist es theoretisch und auch praktisch möglich, dass man in seiner Kind eher ein Ads - Typ war, welches jetzt im Erwachsenenalter sich gewandelt hat in ein Adhs?
    Ich kann weder hier noch im Internet dazu schon etwas finden.

    Danke für eure Antworten

    Liebe grüße

  2. #2
    Celestis

    Gast

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    m.E. nicht.

    Falsche Diagnostik würde ich sagen.

    Endweder ist ADSler oder ADHSler.

    Das man erst ADS hat und sich das zur

    ADHS entwickelt, ist mir jedenfalls neu.

  3. #3
    Una


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 278

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Es gibt ja auch einen Mischtyp - verträumte Rennschnecke oder so ...

  4. #4
    ...ist dusselig

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 391

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Meines erachtens sind die meisten mischtypen..rein ads oder adHs denk ich ist in der "minderheit".
    Ich war früher auch adHHHHHs'ler und bin heute eher in mich gekehrt(meine unruhe ist sehr stark nach innen/kopf gegangen),aber trotzdem mit noch genug H das es dann und wann chaotisch ausbricht

  5. #5
    Zappelphillipp!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 459

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Hallo Vatelio
    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Meistens hört man das H irgendwann bei manchen im Erwachsenenalter verschwindet. Aber es gibt hier auf dem Forum so weit ich mich ganz stark erinnern kann ein Mitglied das in seiner Signatur wirklich stehen hat ADS als Kind, ADHS als Erwachsener (hoffentlich liest er das hier.....)
    Ich habe im Gefühl, das mein H sich im Erwachsenenalter auch eher verstärkt hat, obwohl ich nicht weis, ob das einem nur so vorkommt, weil man sich als Kind noch nicht so selbst wahr nimmt wie man es als Erwachsener tut. Ich war definititv kein ruhiges Kind, sondern immer draussen am Spielen und eben nicht rumsitzten und Puzzel machen. Aber ich konnte meine motorische Unruhe in der Schule (vielleicht auch aufgrund ausgeprägter Schulangst zurückhalten); war eher so der verkrampfte Typ in der Schule "nur" mit komischen, verschränkten Sitzposen und das Bein ging halt unauffällig ab und an, so weit ich mich erinern kann. Jetzt Sei doch nicht so nervös! den Spruch hörte ich schon öfters. Aber so Zappelphillppmäßig wie man sich das früher UNTER ADHS immer vorgestelllt hat war ich als Kind auch nicht und wenn es um Schule geht sag ich immer" ADS". Es war aber auch die gängig dagewesene Motorische Unruhe und das nicht sitzen können, was nach langer Beobachtung und Therapie mir. den Verdacht ADHS einbrachte mit 27. Aber heute is es auch so (schlimmer, kommt es mir vor), das ich wirklich Probleme habe sitzen zu bleiben, ich zwing micH auch nicht (mehr) dazu, weil meine Stimmung sehr darunter leidet.

    Auch unsere Lebensumstände ändern sich ja im Laufe des Lebens ständig, das wird auch nestimmt einen Einfluss auf die AD(H)S Symptomatik haben. Stress wird Unruhe verstärken. (Ich denke ich bin wohl auch eher ein Mischtyp)

    PS: Hab auch schon gelesen, das sich ADHS (Hyperaktivität) bei Mädchen eben anders äußern soll, da hab ic hdas mit den verschränkten Sitzposen gelesen und da is mir das aufgefallen, das das bei mir wirklich auch so war! Anspannung....
    Geändert von Canary (17.01.2015 um 22:49 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 175

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Ich war als Kind auch eher der Unruhestifter und nie wirklich zu bremsen.
    Heute mit 36 bin ich ( von ganz seltenen Ausrastern mal abgesehen ) die Ruhe selbst.
    Ich würde sagen sowas gibt es.

    Gruß
    Lucky

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Ich war als Kind auch eher der Unruhestifter und nie wirklich zu bremsen.
    Heute mit 36 bin ich ( von ganz seltenen Ausrastern mal abgesehen ) die Ruhe selbst.
    Also genau umgekehrt als das was Du wissen willst aber wenn das eine geht sollte das andere ja auch gehen.
    Ich würde sagen sowas gibt es.

    Gruß
    Lucky

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Ich glaube es kann sich nicht wechseln. Sicherlich kann man im Gegensatz zu früher als ADHSler im Erwachsenenalter wesentlich ruhiger wirken, da sich die motorische Unruhe ja sowieso etwas legt und auch durch verschiedenste Umstände teils nach innen kehrt, aber im Grunde haben die ADSler und die ADHSler ja fast unterschiedliche Symptomschwerpunkte. Ausgenommen natürlich die Mischtypen. ADHSler haben sehr hohe Scores in Impulsivität und Hyperaktivität, dafür eher geringere in Aufmerksamkeitsdefiziten. Bei ADSlern ist das genau umgedreht. Woher soll sich denn auch z.B. eine Hyperaktivität, die an ganz bestimmte Hirnbereiche gekoppelt ist, entwickeln, wenn es keine Verletzung des Frontalhirnes gab, die später ursächlich dafür ist......

  8. #8
    like a Hobo...

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    hm...ich finde das schwer zu sagen.

    Denn als Kind, besonders eben noch unsere Generationen, waren wir tagsüber ganz anders unterwegs. Wir haben auf den Pausenhöfen getobt und sind nachmittags auch permanent auf Achse gewesen. Wir haben unsere Unruhe ja im Spiel und in den Aktivitäten ausleben können. Da ist diese vielleicht gar nicht so aufgefallen?
    Ab der Ausbildung ändert sich das alles. Man hat im Betrieb eine ganz andere Ruhe an den Tag zu legen. Viele Berufe fordern den ganzen Tag das sitzen am Schreibtisch, und so weiter.
    Da spürt man die innere Unruhe sicherlich wesentlich stärker, als es früher noch war, und fühlt sich wesentlich hibbeliger?

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Also ich als reiner Hypo war auch als Kind auffällig. Nicht wegen der Hyperaktivität, sondern weil ich ( Wortlaut meiner Mutter) phlegmatisch und ( Wortlaut Ärztin) apathisch war und eben wegen der extremen Unordnung, Koordinationsmängel und Unaufmerksamkeit. Von daher ist da schon ein Unterschied zu Hypo und kompensierter Hyper. Und vorher reiner Hypo und dann Hyper finde ich persönlich echt einen zu krassen Unterschied.
    Davon mal abgesehen tut jedem Kind Bewegung gut, pathologisch wird es ja, wenn trotz ausreichender Bewegung und Auslastung eine Ruhe und Konzentration nicht möglich ist. Aber das ist meine persönliche Meinung....

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Gibt es das? ERST ads, jetzt adhs

    Vatelio schreibt:
    Ist es theoretisch und auch praktisch möglich, dass man in seiner Kind eher ein Ads - Typ war, welches jetzt im Erwachsenenalter sich gewandelt hat in ein Adhs?
    Ich kann weder hier noch im Internet dazu schon etwas finden.
    Also generell ist die Frage, ob sich der Subtyp wandeln kann relativ einfach zu beantworten :
    Ja, das geht. ....



    Die Erklärung dazu ist auch recht einfach und folgt gleich.

    Allerdings hat die Sache in Deinem Fall einen Haken, denn dieser Weg lässt sich nicht so einfach erklären, zumindest habe ich dazu noch nichts gelesen oder gehört.

    Aber zur Erklärung generell:
    Heute weiß man, dass ADHS u.A. eine Entwicklungsverzögerung diverser Bereiche darstellt, vornehmlich der exekutiven Funktionen und einiger anderer.
    Gleichzeitig gibt es aber auch Bereiche im Gehinr, die sich zu schnell oder überentwickelt haben, und das betrifft den Bereich der Motorik.

    Nehmen wir also jetzt ein Kind, das deutlich hyperaktiv ist, dann könnte man anhand von FMRT's wahrscheinlich erkennen, dass der Bereich der Motorik gegenüber anderen Gleichaltrigen deutlich überaktiv ist, während die Bereiche der exekutiven Funktionen, zu denen auch die Impulskontrolle und Selbstregulation gehört, deutlich weniger ausgeprägt und aktiv sind.

    In diesem Fall haben wir also ein doppeltes Problem:
    Da ist der überaktive motorische Bereich, der den Betroffenen zu ständigen Aktionen zwingt und dank der mangelnden Impuskontrolle und Selbstregulation, kann er das nicht mal ansatzweise beherrschen.
    Hier haben wir also einen deutlich hyperaktiven ADS-Betroffenen.

    Im Laufe der Zeit schreitet aber die Entwicklung voran und so kommen auch die entwicklungsverzögerten Bereiche nach.
    Währenddessen ist es gleichzeitig nicht so, dass der motorische Bereich weiterhin unproportional weiterwächst, sondern seine Entwicklung verlangsamt sich, so dass es irgendwann zu einer Annäherung kommt.

    Zum Einen erlangt der Betroffene nun mehr und mehr aufgrund der langsamer, aber dennoch fortschreitenden Entwicklung der Impulskontrolle und Selbstregulation die Fähigkeit, das ständige Verlangen nach Bewegung zu unterdrücken und somit wirkt er nach außen hin, als wäre er ruhiger geworden.
    Das stimmt allerdings so nicht, denn die Impulse sind noch immer ständig da, aber er kann sie nun mehr und mehr kontrollieren, was aber auch wieder Unmengen an Kraft und Energie kostet.

    Gleichzeitig gleicht sich das motorische System im Wachstum an, so dass im weiteren Lauf der Zeit auch hier die impulse weniger und erträglicher werden können, so dass auch tatsächlich weniger zu bekämpfen ist.

    Was aber bleibt, ist oftmals eine innere Unruhe und Getriebenheit.
    Die ganze Symptomatik wächst sich nur selten komplett aus, sondern sie verlagert sich und geht nach innen.
    Bei einem rein hypoaktiven Betroffenen vermutet man, dass diese "nach innen Verlagerung" schon sehr früh stattgefunden hat.
    Das kann durch Zwang und Angst passieren, z.B. wenn dem Betroffenen Schläge und andere Bestrafungen drohen.
    Wenn man jedesmal eine geknallt kriegt, weil man unruhig ist, dann wird irgendwann das Angstzentrum die Regierung übernehmen, denn wie heißt es so schön, Angst kann lähmend sein ... nur ist das der falscheste Weg überhaupt, denn das ist der sicherste Weg in die schlimmsten Komorbiditäten ... besonders weil bei ADS-Betroffene ohnehin auch das Angstzentrum betroffen ist, die Amygdala...

    Es kann aber auch an einer von vornherein anderen Gesamtkonstellation liegen.

    So z.B. eine zwar verzögerte Entwicklung in den exekutiven Funktionen, aber einem nicht so übermäßig ausgebildeten motorischen System.
    Die Unterteilung in die drei Subtypen wurde und wird immer wieder diskutiert und man hält es auch für möglich, dass die drei Typen eigentlich selten wirklich isoliert vorhanden sind, sondern man eher von unterschiedlichen Ausprägungen der Störung und/oder Entwicklungsstufen der ADHS ausgehen kann.
    Barkley hat, ich weiß nur nicht mehr wann und wo, mal geschrieben oder vorgetragen, dass man es wohl eher mit unterschiedlichen Entwicklungsstufen von ein- und derselben Störung zu tun hat, zuzüglich unterschiedlicher Ausprägungen der Symptomatik, ist halt eine Spektrumsstörung.

    Das genannte Beispiel ist allerdings typisch für die sehr häufigen Fälle, in denen sich ein hauptsächlich hyperaktiver Subtyp zu einem Mischtyp oder einem (vordergründigen) hypoaktiven Subtyp verändert.
    Das ein ursprünglich hypoaktiver Subtyp mit zunehmendem Alter hyperaktiv wird, dazu habe ich leider nichts in Erinnerung, auf was ich da an Literatur verweisen könnte.

    Das ist ein interessanter Fall, aber vielleicht ist auch die Beobachtung nicht so ganz korrekt.
    Kommt vielleicht auch darauf an, wer im Rahmen der Anamnese befragt und was und wie untersucht wurde.

    Dann wäre es einfach nur eine falsche oder zumindest fehlerhafte Diagnostik/ Anamnese.

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