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Diskutiere im Thema Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Hallo Gemeinde,
    ich habe vor einigen Wochen meine Diagnose bekommen und ich finde es bis heute echt krass wie schnell das ging. Alles fing damit an, dass ich auf diversen Bewertungsportalen nach den besten Psychiatern in meiner Stadt gesucht habe. Ich habe einen Arzt gefunden bei dem ich schon am nächsten Werktag einen Termin bekommen habe. Diesen Termin hab ich aber abgesagt, da ich von einem guten Freund einen Tipp bekommen habe.

    Der Freund, der mir den Tipp gegeben hat, leidet seit seiner Jugend an einer Psychose und war bei wirklich extrem vielen Psychiatern in Behandlung. Er hat mir den Namen des Arztes verraten, den er am besten fand. Und tatsächlich hatte dieser Arzt auf Bewertungsportalen immer nur Bestnoten. Und war teilweise auch bei den 10 besten Psychiatern meiner Stadt aufgelistet. Und meine Stadt ist nicht die kleinste.

    Ich machte also einen Termin bei diesem Arzt. 4 Monate sollte ich auf den Termin warten aber hey, hauptsache ein guter Arzt dachte ich mir.

    Dann war es soweit ...Der Arzt machte einen sehr sympatischen Eindruck. Ich erzählte ihm also, dass ich den Verdacht habe ADS zu haben. Darraufhin stellte er ganz kurz ein paar Fragen und drückte mir einen Fragebogen in die Hand, den ich im Wartezimmer ausfüllen sollte. Nach 10 Minuten war ich fertig. Der Arzt schaute sich meine Antworten mit mir zusammen an und klärte mich über ADS und Ritalin auf. Dann gab er mir einen weiteren Fragebogen den ich von meinen Eltern ausfüllen lassen sollte und beim nächsten mal mitbringen sollte.

    Was mich aber krass fand ist, dass er mir dann zusätzlich (zum Einstellen der richtigen Dosis) ein Rezept für Methylpheni TAD 20 mg gegeben hat. Ist das nicht voll ungewöhnlich, dass das so schnell geht? Er hat genaugenommen zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich gesagt dass ich ADS habe. Ein eindeutiger Satz wie "Sie haben ADS" blieb aus. Aber ich bekomme seit dem von Ihm Medikinet, obwohl ich danach vergessen habe den anderen Fragebogen mitzubringen.

    Der Arzt soll tatsächlich einer der besten aus meiner Stadt sein. Er machte auch einen sehr glaubwürdigen Eindruck. Aber ich habe noch nie davon gehört, dass soetwas so derbe schnell geht.

    Was meint ihr? Spinne ich, und habe einfach keine Ahnung von ADS-Diagnosen oder ist soetwas tatsächlich ungewöhnlich?
    Geändert von Hobeil (29.12.2014 um 04:53 Uhr)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Hi!

    Also, im Grunde kann man meine Meinung zu der Sache in zwei Punkten zusammenfassen:
    1. Das, was dein Arzt macht, ist so eigentlich nicht okay.
    2. Meistens läuft es genau so, wie du beschreibst.

    In der Sprache unseres Forums ausgedrückt ist dein gegenwärtiger Status "ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS".
    Und, dass mit einer Verdachtsdiagnose MPH verschrieben wird, ist immer gängiger.
    Es ist halt so, dass die meisten Ärztinnen und Ärzte für ein psychiatrisches Erstgespräch 30 Minuten haben, für Folgegespräche 15 Minuten.
    Wenn man in dieser Zeit eine ADHS-Diagnostik durchführen wollte, müsste man mindestens 7 Gespräche in Anspruch nehmen.
    (Und selbst dann wäre es nur eine grobe Diagnostik)

    Dennoch sollte es so eigentlich nicht laufen!
    Im Grunde ist es so, dass man mein Psychiaterinnen und Psychiatern einen gewissen Teil der Arbeit selbst machen muss:
    Meine Erfahrung ist, dass man meistens mit einer eigenen Verdachtsdiagnose ins Gespräch geht und die Diagnose dann auch bekommt.
    Das ist auch nur Teilweise den Psychs zulasten zu legen, in der geringen Zeit kann man wirklich nicht viel mehr machen.

    Mit "Patienten müssen die ganze Arbeit machen" heißt das aber auch für dich:
    Wo ist die nächste ADHS-Diagnosestelle in deiner Nähe?
    Da solltest du dich anmelden und eine Diagnostik durchführen lassen.

    Sich lediglich auf eine Verdachtsdiagnose zu berufen, ist zwar "chillig", hat aber für dich folgende konkrete Nachteile:
    1. Du weißt nicht, ob du wirklich ADHS hast.
    ADHS ist eine ziemlich schwere Erkrankung (sofern du nicht am unteren Rande des Spektrums bist), über die sehr viel berichtet wird - die Anzahl der falschen Selbstdiagnosen ist hoch.
    Und mit einer falschen ADHS-Behandlung kannst du dir ziemlich schaden, Stimulanzien sind dann doch keine Zuckerbonbons (wobei man an dem Geschmack trotzdem mal feilen müsste...).

    2. Wenn du irgendeine Behandlung außer Methylphenidat haben möchtest, wird es schwierig.
    Zum einen wirst du viel Spaß mit Kostenzusagen der Krankenkasse haben, zum anderen kann es gut sein, dass dein Arzt nicht bereit sein wird, einer Person mit Verdachtsdiagnose teure Medis (Strattera) oder Amphetamine zu verschreiben.
    So Sachen wie Neurofeedbacktherapie wird auch spaßig mit der Genehmigung.

    Außerdem ist die ADHS-Behandlung ja nicht nur Medis:
    Im Grunde hast du eine Behinderung, und je nach dem, wie stark du eingeschränkt bist, musst du Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen.
    Das ist meist nur das "briefing" der Leute im Umfeld, dass du gewisse Einschränkungen hast, kann aber auch Nachteilsausgleiche oder Betreuungsmaßnahmen beinhalten (in schweren Fällen).
    Selbst Nahestehende aufzuklären wird schwierig, wenn du gar nicht wirklich diagnostiziert bist. ("Das ist ja alles schön und gut, aber was, wenn du das gar nicht wirklich hast?")

    Dass dein Arzt ein guter Arzt ist, daran möchte ich nicht zweifeln.
    Es spricht ja auch irgendwie für ihn, dass er dich nicht ohne Therapie gehen lässt.
    Vielen Ärzten ist es unangenehm, sowas zu machen wie "Ich verschreibe ihnen jetzt erstmal garnix, kommen Sie beim nächsten Mal wieder."
    Oft erlebst du (wobei das eher bei Hausärzten so ist), dass du "irgendwas" verschrieben bekommst, damit du nach so einem Gespräch wenigstens was in der Hand hast.

    Und damit, dass du Fragebogen ausgefüllt hast, sind die Minimalbedingungen für die Verschreibung von MPH erfüllt.
    Wobei die Kostenübernahme eigentlich nur für Medikinet Adult und Ritalin Adult gilt, aber wenn dein Arzt dir Methylpheni TAD trotzdem verschreibt, na gut.
    Eine konkrete Sache habe ich aber dennoch auszusetzen:
    Er verschreibt dir "zum Testen" Methylpheni TAD 20mg?!?!?!!?!
    Dafuq?

    Wie willst du damit die Einstiegsdosis von 5mg erreichen? Vierteln?
    Klingt ja gut, ist aber meistens ziemlich schwierig, zumal Methylphenidat relativ bröckelig ist.
    Und manche Leute möchten auch eher mit 2.5mg anfangen, der Vorsicht halber.
    20mg ist ja die Maximaldosis und 10mg wäre zum Einstieg auch schon rabiat hoch.

    Was hat dein Arzt zur Einstiegsdosis gesagt?
    Wir haben hier die Regel, dass wir keine Dosisempfehlungen machen dürfen und ich möchte mich auch stark davon distanzieren, hier irgendwelche Milligramm-Angaben zu machen, aber ich glaube, die Forenleitung hat Verständnis dafür, wenn ich dir rate - sollte er dir nichts gesagt haben, oder gesagt haben, 10mg oder 20mg zum Anfang - da nochmal nachzufragen und dir im Zweifelsfall eine kleinere Dosis verschreiben zu lassen.
    (Nicht-retardiertes MPH ist in den Dosierungen 5mg, 10mg, 20mg vorhanden.)

    Noch eine Sache, solltest du dich beim "austesten" (dieses mit der Dosis herumspielen ist ja leider relativ gängig, weil die Docs einem keine Titrationspläne mitgeben...) an Sachen hier im Forum orienteiren, vergiss bitte nie nie nie nie niemals, dass hier viele retardiertes Methylphenidat (Medikinet Adult oder Ritalin Adult) nehmen.
    Zum Beispiel entsprechen Medikinet Adult 10mg zwei Einzelgaben MPH von je 5mg.
    Also bitte bitte bitte denke dir nicht, "wenn die hier mit 10mg Medikinet Adult einsteigen, kann ich ja auch 10mg Methylpheni TAD nehmen".
    Das wird hässlich, an Stimulanzien muss man sich gewöhnen und es gibt auch Leute, die lediglich geringe Dosen brauchen.

    Wenn du gleich mit zu hohen Dosierungen anfängst, kann es sein, dass du das Medikament für unwirksam hältst, obwohl es dir in einer niedrigeren Dosis helfen würde.
    Gerade bei MPH ist es ja so, dass es einen gewissen Punkt gibt, an dem es am meisten hilft, und wenn man diesen verlässt - sowohl nach unten, als auch nach oben (!) - wird das Medikament weniger wirksam.


    Liebe Grüße
    Schneekind.

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Hallo Hobeil,

    ich habe jetzt nicht alles bis ins letzte Detail gelesen, aber Schneekind hat dir schon geantwortet, gut!

    Ich habe zwei erwachsene Kinder mit ADHS-Diagnose in der Kindheit und selbst vor 15 Jahren die
    Diagnose bekommen. Vernünftig finde ich es, mit unretardiert anzufangen, 20 mg sind m. E. viel zu
    hoch, das hat mein Sohn damals mit 18 J. nicht gebraucht. Dr. Johanna Krause (s. Bücherthread
    "ADHS bei Erwachsenen") empfiehlt mit 5 mg anzufangen und sehr langsam aufzudosieren.

    Wenn du möchtest, lade dir das kleine e-book "Die kleine ADHS-Sprechstunde" von Dr. Gerrit Scherf
    runter, und guck dir mal die "50 Tipps bei Erwachsenen-ADHS" aus dem Buch "Zwanghaft zerstreut"
    von Hallowell/Ratey an, findest du beides im Bücherthread. Alles Gute - Gretchen

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Also meine Erfahrungen sehen, da ganz anders aus - vielleicht hatte ich auch Glück bei der Ärztewahl

    Mein Tipp such dir einen neuen Arzt, der dich besser auf das Medikament einstellt.

    Bei mir ging es mit 10mg Medikinet Adult los .... 3 Wochen später mit 20mg .... 3 Wochen später mit 30mg

    Und genau so würde ich es wieder machen bzw. verschrieben bekommen. Ich empfehle dir dass du dich langsam an das Medikament rantastest, denn wie ich finde hat es eine extrem potente Wirkung, die du langsam kennenlernen solltest, damit du auch damit zurecht kommst (klingt jetzt übertrieben - sind meine Erfahrungen).

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    @ Hobeil

    Ich bin schockiert!

    Bevor ich die Diagnose (als Erwachsener) bekommen habe, hatte ich schon 3 Sitzung, und bis dahin war von Medikamenten keine Rede.

    Und als ich mich später, doch noch entschieden habe mit Ritalin zu versuchen, musste ich zuerst einen Gesundheits- / Bluttests bei meinem Hausarzt machen lassen.
    (Das ging so ca. 6 Wochen)
    Und bevor mir Ritalin überhaupt verschrieben wurde, musste ich zusammen mit dem Psychiater 4 Sachen aufschreiben, bei welchen ich dann mit der Einnahme von Ritalin eine Verbesserung erwartete.
    Ich startete damals mit 3 x 2.5mg pro Tag. Ich musste dann jeden Tag Tagebuch führen, wie viel ich eingenohmen habe, und wie sich das auf die 4 Sachen auswirkte ( die ich verbessert haben wollte)
    Und ich hatte dann auch alle 2-3 Wochen auch einen Termin bei ihm, wo ich ihm aus dem Tagebuch rapportierte.
    Bei jeder dieser Sitzungen bestimmten wir dann auch, wie ich die Dosis ändern sollte. Und erst nach ca. 9 Monaten hatte ich endlich die richtige Dosierung

    Bisher dachte ich, dass nur die Ärzte in den USA so freizügig ADHS Medikamente verschreiben. Und dass dies im deutschsprachigen Raum nicht der Fall ist.

    Vielleicht ist das nur so in der Schweiz vorgeschrieben, dass man mit den "Aufputschmitteln" vorsichtig/zurückhaltend umgehen muss.
    Denn auch im Austausch mit einer Selbsthilfegruppe, habe ich von keinem Fall gehört, wo der Arzt schon beim ersten Termin irgendwelche Medikamente verschrieben hätte.

    Gruss Geralt

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Super Hinweis mit den 50 Tipps, Gretchen. Danke!

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    @ Hobeil:

    Inzwischen gibt es ja einigermaßen validierte (Paper Pencil)-Tests, welche eine (vorläufige) Diagnosestellung auch nach vorherigem Kurzgespräch zulassen. Daran kann ich jetzt nix "Schlimmes" entdecken!

    Man kann ja auch einmal darüber nachdenken, ob -zig Vorgespräche, Vortests, tausend Vor-Termine usw. nicht auch dem Fundraising gewisser "Institute" oder von Ärzten dienen.

    Eine schnelle Diagnose (und Diagnosen sollten immer vorläufige sein, weil Menschen sich verändern und auch, weil ein Mensch nur eine Diagnose HAT und keinesfalls die Diagnose IST) - eine schnelle Diagnose an sich ist also m. M. nach schon ok.

    Viel, viel wichtiger ist eine adäquate Weiterbehandlung und -begleitung, die den Patienten nützt.

    Liebe Grüße,

    Luzie

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Vielen Dank für eure Antworten. Also ich glaube dass es einfach auf den Arzt ankommt. Einige Ärzte vsehen das ganz locker und verschreiben das Zeug nach 30 Minuten, andere erst nach einem halben Jahr. Mein Arzt scheint zu wissen, was er tut.

    Ergänzend will ich noch sagen, dass mir mein Arzt nach der zweiten Sitzung gesagt hat, dass ich Zuhause selbst meinen Blutdruck kontrolieren soll. Er fragte ob ich ein Blutdruckmessgerät habe, was ich bejahte. Außerdem meinte er dass ich regelmäßig EKGs machen soll. Er hat mich aber nicht zu einem Hausarzt verschrieben. Ich sollte mich sozusagen selbst darum kümmern.

    In der dritten Sitzung fragte er meine Blutdruckwerte bei Medikineteinnahme ab, die in der Regel 135/70 waren. Er sagte, dass ich bescheid sagen soll, wenn der Blutdruck über 140 ansteigt.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.731

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Ob das "meistens so läuft", kann ich nicht einschätzen. Ich denke es ist einfach die Reaktion dieses Arztes auf die Tatsache, dass eine ausführliche ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter von den Krankenkassen nicht bezahlt wird. Eine andere mögliche Reaktion ist es, dafür eben extra Geld zu nehmen.

    Und das finde ich durchaus legitim und keine Geschäftemacherei. Es gibt durchaus unsinnigere Sachen für die man ein paar Hundert EUR ausgibt.

    Trotzdem finde ich das Vorgehen dieses Arztes legitim und nicht leichtfertig. Er bleibt ja mit dir in Kontakt und beobachtet deine Reaktion auf das Medikament. Eine Diagnose muss sich im Verlauf auch bestätigen oder relativieren.

    Das andere Extrem ist das was manche Klinikambulanzen machen- vier oder mehr Termine über mehrere Monate hinweg, und dann ist man immer noch zu vorsichtig für eine definitive Aussage weil vielleicht die Kindheitssymptomatik nicht eindeutig ermittelt werden kann oder man in einem Computertest vor Ort gut abschneidet.

    Hobeil, ich habe in deiner Beitragshistorie nachgelesen, dass du schon mal 2012 eine Diagnostik machen wolltest? War da nichts draus geworden oder was ist passiert?

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299

    AW: Diagnose und Ritalinverschreibung nach 25 Minuten?

    Meine Diagnostik ging auch nur ein paar (ca. 2,5) Stunden. Die
    Ärztin hatte Erfahrung.
    Mein seitdem begleitender Arzt hat vieles bestätigt im Laufe der Zeit.

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