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Diskutiere im Thema Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Das Problem an der Selbstwahrnehmung ist, man weiß nicht so recht wie weit man selber ihr trauen kann und soll sie Dritten glaubwürdig darstellen.Ich habe genau aus diesm Grund Zweifel beim für meine Diagnose zuständigen Arzt gespürt. Der Glücksfall wollte dass er sich dann so unsicher war und seinen Vorgesetzten informierte.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Interessanter Frage und interessante Antworten. Ich habe noch keine Diagnose, lediglich einen Verdacht der bald im neuen Jahr durch psychologische Tests überprüft wird. Ich hoffe es dauert nicht zu lange, ich bin sehr ungeduldig. Gerade bin ich in einer Phase in der ich alles hinterfrage und mich frage, warum mir "alles" so schwer fällt und warum ich vor so vielen "Kleinigkeiten" Angst habe und versuche, ihnen aus dem Weg zu gehen.

    Ich will mich nicht krank reden, ich passe auch immer auf und versuche vernünftig und rational über alles nachzudenken. Aber die offizielle Diagnose ADHS würde mir helfen. Ich denke, dass ich diese Diagnose nicht als Rückschlag oder besser, als "Schlag ins Gesicht" a la "du bist offiziell krank" annehmen würde. Ich denke oder erwarte von mir, dass eine offizielle Diagnose mir erstmal die Sorgen nehmen wird, in dem ich langsam aber sicher immer mehr Antworten zu meinem Verhalten erhalten werde.

    Eine Diagnose: "Sie sind gesund" würde mich wahrscheinlich eher in ein tiefes Loch fallen, weil ich zur Zeit der Überzeugung bin, dass irgendetwas nicht mit mir stimmen muss. Wenn kein ADHS, dann muss es irgendwo anders eine Baustelle geben, für die ich wohl leider offizielle Hilfe brauche.

    Naja mal sehen: ich brauche einfach Antworten und die werde ich bald haben

  3. #23
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Unabhängig von der offiziellen Diagnose kannst du dir auch jetzt schon ein Bild machen.Ob das was mit dir nicht stimmt AD(H)S sein kann.
    Wenn ja erkennst du dich hier oft wieder.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 112

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Ich wollte jetzt nicht den Eindruck erwecken das meine Diagnose nur auf Selbstbeurteilungen beruht, dem ist nämlich nicht so. Es wurden ebenso eindeutige Fragebögen von meinen Eltern und von meinem Mann ausgefüllt und auch die Zeugnisse wurden gefordert und gelesen (allein diese sind wohl absolut Typische ADHS). Zudem fließen ja auch Gespräche die im Vorfeld geführt wurden in eine solche "Beurteilung" mit ein und zum Ausschluss van anderen Dingen wurde auch ein EEG gemacht.
    Aber ich finde das es auch garnicht so wichtig ist wie der "Schweregrad" von irgendjemandem bewertet wird. Es ist doch nun einmal Fakt das ein Erwachsener der sich auf Spurensuche begibt um heraus zu finden warum und was an ihm "anders" ist und heraus zu finden was es ist das dazu führt das man sich oft selbst Steine in den Weg legt und das das Leben oft nicht ganz so einfach und gradlinig verläuft wie bei anderen, das ein solcher Erwachsener Antworten sucht und gewillt ist an seinen "Problemen" zu arbeiten. Wenn man selber Probleme oder Schwierigkeiten hat, mit was auch immer, dann spielt es doch keine Rolle wie da der Schweregrad beurteilt wird, sondern nur das man vieles lernt zu verstehen, die Chance hat sich selbst besser zu verstehen und dadurch auch die Chance etwas verändern zu können.

    Ich bin gerade an einem Punkt an dem ich merke das die erhofften Veränderungen einem mit der Diagnose eben nicht einfach so in den Schoss fallen und das es harte Arbeit ist wenn man an sich selbst etwas verändern möchte, aber ich denke das es sich auf jeden Fall lohnt.

  5. #25
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.126

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Ich denke nicht dass du den von dir angesprochenen Eindruck hinterlässt. Was mich betrifft war meine Absicht die Frage von dir zu beantworten. Ohne jeden Hintergedanken.

  6. #26
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Wie ging es euch nach der Diagnose von Ad(h)s?

    Hallo Sirwadsen,

    bei mir war es so:
    Auf das Thema gekommen bin ich gar nicht selber. MEine Frau hat anhand von einem ausführlichen Artikel (durch Zufall gelesen) sehr starke Paralleln zu mir entdeckt.
    Daraufhin habeich mich mit dem Thema ADHS auseinader gesetzt und vielel Paralellen gefunden und mich Testen lassen (Diplom-Psychologen).

    Obwohl die Symptome wie der Deckel auf den Topf passen und ADHS eine Erklärung fü so vieles in meinem Leben ist, tat ich mich am Anfang etwas schwer damit, die Diagnose zu akzeptieren.
    Ich weis nicht warum. Ich wollte es nicht wirklich glauben, trotz allem. Vielleicht weil es zu "einfach" ist, eine Art Antwort (keine Lösung) auf so vieles zu bekommen, was ich über 3 Jahrzehnte nicht verstanden habe.

    Mittlerweile habe ich die Diagnose akzeptiert und fühl emich auf eine gewisse Art gut. Nicht weil jetzt Lösungen vom Himmel fallen (schön wärs) sondern, weil das Kind einen Namen hat.
    Ich bin nich allein (danke auch an das Forum), ich kann anfangen mich zu akzeptieren und vorallem habe ich das Gefühl jetzt auch endlich effektiv an mir arbeiten zu können.
    Keine Wesenveränderung, aber soweit, dass ich mir hierund da weniger selber im Weg stehe.
    Es ensteht in mir eine Art Hoffnung. Die mir selber paradox erscheint, aber man nimmt, was man bekommt

    Soweit in aller Kürze, wie es mir erging :

    Viele Grüße
    Teapot

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