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Diskutiere im Thema Nach welcher Zeit verfällt die Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Nach welcher Zeit verfällt die Diagnose?

    Hi Mondenkind,
    Monden kind schreibt:
    ob und wenn ja, wann die in der Kindheit gestellte Diagnose verfällt?
    es wurde ja schon gesagt: eine Diagnose verfällt nicht.

    Wenn du allerdings die Diagnose in der Kindheit bekommen hast und seither keine regelmäßige Therapie o.Ä. hattest finde ich es auch sinnig, einen "aktuellen Status" erheben zu lassen.

    Wie es ja auch schon erwähnt wurde: die Symptome werden sich mit dem Alter verschieben und bei einer erneuten Diagnostik kannst du anschließend sicher gezielter eine weitere Therapie beziehungsweise medikamentöse Behandlung anpassen.

    Alles in allem lohnt es sich m.E. immer, einmal mehr auf die Dinge zu schauen - im Gegenzug gibt es ja leider immer noch viel zu viele, die vor Jahren oder Jahrzehnten eine Boderline-/Bipolar-/Schizophrenie-Diagnose bekommen haben oder die von einer Suchttherapie zur nächsten wandern, ohne dass es ihnen spürbar besser geht - eben weil diese Diagnosen irgendwann mal fest- aber nie in Frage gestellt wurden!

    Ich finde es sehr gut, dass du so wachsam und achtsam mit dir umgehst!
    LG, habit

  2. #12
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Nach welcher Zeit verfällt die Diagnose?

    Emely schreibt:
    Das kann man so pauschal nicht sagen.
    hmmm ... so 100% pauschal sicher nicht, allerdings kenne ich es auch noch aus meinem ersten Berufsleben, dass sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch die einzelnen Kliniken sich lieber ihr eigenes Bild machen wollen. Vor allem halt, um an einer etwaigen Fehldiagnose eines Vorgängers nicht in Folge falsch anzusetzen.

    Das finde ich auch gut und richtig und wichtig so - eben vor allem vor dem Hintergrund, dass noch viel zu viele mit eine falschen Diagnose sich durchschlagen müssen ...

    LG, habit

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 617

    AW: Nach welcher Zeit verfällt die Diagnose?

    Es hängt davon ab, was du daraus machst, wenn du eine hast und sie gleich vergisst, ist sie in den 30 nächsten Sekunden schon verfallen.
    Es gibt Erkrankungen die sich nach der Pubertät "verflüchtigen", dass ADHS-Kinder mit 13 aufwärts gesetzter werden, plus den Rest (ist mir egal was geteilte Meinungen dazu sagen, habe ein Beispiel zur Hand, dem es so ergangen ist, und das reicht mir auch).
    Die Diagnose besteht nur so lange, wie du unter den entsprechenden Symptomen leidest, anderenfalls hat es nichts mehr zu bedeuten, wie verpeilt usw man ist, wenn man damit trotzdem seine Ziele erreicht und mit seinem Leben "glücklich" ist.
    In dem Fall wenn du hier schreibst und die Schwierigkeiten immer noch hast mag es nicht so sein, das musste ich jetzt nur in die Richtung modulieren.
    Und wenn sie besteht/ bestätigt wird, verfällt sie nur so lange nicht, wie es weitere Schritte bedeutet und nicht in dem Eimer endet Meine Sicht von verfallen .
    Viel Glück und viel Segen usw.
    coccinelle

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 479

    AW: Nach welcher Zeit verfällt die Diagnose?

    ADHS ist keine Diagnose, die irgendwann abläuft, wie schon erwähnt wurde.

    Jeder Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens, macht das Beste aus dem, was sich ihm bietet,
    aber die körperlichen "Mangelzustände" verschwinden nicht einfach, man passt sich nur mehr oder weniger gut daran an.
    Welche Energie das benötigt, wie gut einem das gelingt und wie gut einem das tut, ist so individuell, wie die jeweilige Ausprägung des AD(H)S.

    So sehe (und erlebe) ich das zumindest.

    Monden kind schreibt:
    Aber ist es sinnvoll, sich die Diagnose nochmal bestätigen zu lassen? So weit ich weiß, verändert sich das Krankheitsbild ja auch mit den Jahren.
    Bzw. kann ich nun einfach mit dem alten Schriftstück zu einem Arzt gehen zwecks Behandlung & evtl. ein Medikament bekommen?

    Ich habe vor kurzem ein Studium begonnen und merke nun, dass es eventuell nicht klappt ohne Nachteilsausgleich. Zudem hab ich auch massive Schwierigkeiten im Alltag.
    Wie gehe ich denn nun am besten vor?
    Wenn du einen Arzt hast (Hausarzt / Allgemeinmediziner), der dich gut kennt, kannst du diese Problematik vielleicht auch bei ihm ansprechen.
    Er könnte dir wahrscheinlich entweder einen ADHS-Spezialisten für eine neue Abklärung zu nennen, oder dir erklären, wohin du dich wenden musst,
    wenn er selbst die bereits gestellte Diagnose nicht akzeptiert und selbst die entsprechenden Schritte einleitet.

    Natürlich müsste dafür die schriftliche Diagnose vorliegen, das ist klar.
    Auf eine mündliche, nicht belegte Aussage hin, dürfte wohl kein Arzt etwas unternehmen.

    Ich hoffe, deine Mutter hat die entsprechenden Unterlagen noch,
    oder weiss, wie du sie erhalten kannst.

    Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute !

    Liebe Grüsse
    somniatrix
    Geändert von Somniatrix (28.11.2014 um 11:21 Uhr)

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