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Diskutiere im Thema MRT für Diagnostik notwendig? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.806
    Blog-Einträge: 40

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Naja,

    creatrice schreibt:
    Ein Glaukom (erhöhter Augeninnendruck) ist ein Ausschlusskriterium für MPH. Der Arzt ist zwar etwas übervorsichtig, aber lieber so als andersherum.
    das sehe ich nicht so.

    Eher sehe ich es so, dass dieser Punkt sehr oft vernachlässigt wird.

    Tatsächlich ist es vor einer MPH-Verordnung wahrscheinlich mindestens so wichtig wie das obligatorische EKG.

    Wir reden hier von einer voraussichtlichen Langzeitmedikation respektive einer Dauermedikation und Augenschäden entstehen nicht nur akut bei viel zu hohem Druck, sondern auch bei einer geringer ausgeprägten Erhöhung, die aber über einen langen Zeitraum besteht.

    Ab 40 Jahren gehört die Messung des Augeninnendrucks inzwischen zu den Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Kassen und das hat seine Gründe.

    Über ein MRT kann man aufgrund der Kosten wahrscheinlich eher streiten.

    Sinnvoll ist es in jedem Fall und mit keiner Gesundheitsbelastung (z. B. durch Röntgenstrahlung) verbunden.

    In psychiatrischen Kliniken gehört das MRT bei allen Patienten zum Standard bei der Ausschlussdiagnostik und auch das hat seine Gründe.

    Das bei einer Kostenübernahme durch die Kasse abzulehnen wäre also für mich nicht nachvollziehbar.

    Wir reden hier in beiden Fällen (Messung des Augeninnendrucks und dem MRT) von Untersuchungen, die mit keinem nennenswerten Risiko behaftet sind.



    LG,
    Alex

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Die Messung des Augeninnendruckes gehört in jedem Fall zu einer Behandlung mit MPH.

    Schließlich gehört MPH zu denIndirekten Sympathomimetika , die Wirkung auf die Pupillen kann zu einer deutlichen Erhöhung des Augeninnendruckes führen. Bei entsprechender Konstitution können fatale Folgen auftreten!


    Seit ich MPH nehme gehe ich regelmäßig zum Augenarzt. Mein Vater hatte ein Glaukom, allerdings keinen erhöhten Augeninndendruck, damit habe ich eine familiäre Vorbelastung. Bei Einnahme von Medikamenten wie MPH würde ich diese eventuellen Nebenwirkungen nicht einfach außer acht lassen.

    Ein erhöhter Augeninnendruck führt auf die Dauer allerdings zu einem Glaucom.

    Ich bin der Meinung, der Arzt handelt nicht überzogen - sondern richtig und auch nach den geltenden Regeln.

    Ich kam zwar mit dem Eigenverdacht zu meinem Shrink, sodass er mich nicht mehr durch die übrigen Facharztpraxen jagte, aber ich hatte auch schon alle vorherigen Befunde dabei. Damit war klar, dass es keinen organischen Befund gab und somit war es auch gerechtfertigt, die ADS-Diagnostik zu machen.

    Ich bin übrigens Privatpatientin, aber bei sorgfältigen Voruntersuchungen bin ich noch nie auf den Gedanken gekommen, dass hier nur Geld gemacht werden soll. Auch wenn ich in den meisten Fällen das Gegenteil erlebt habe.

  3. #13
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Mein Augeninnendruck wurde nie im Rahmen der MPH-Einstellung gemessen und ich musste mich zwei Mal einstellen lassen..

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Ob das nun mit dem Augeninnendruck nötig ist oder nicht, kann ja jeder für sich entscheiden, aber geltende Regel ist es nicht, denn die Empfehlungen für die Verordnung von MPH und die weitere Überwachung sieht diesen Posten nicht vor. Da sind klar EKG und Blutparameter sowie Blutdruck und Termine in bestimmten Abständen vorgesehen, mehr nicht. Alles andere ist Sache des Arztes und des Patienten.

    Da es ab 40 zur Routine gehört und in diesem Fall nicht zur Empfehlung gehört, weiss ich gar nicht, wie das ohne "Begründung" ( Kassen sehen Begründungen nur in Pflichten, nicht in Beipackzetteln) als Kassenleistung bei U 40 durchgeht. Ich denke mal allein der gesonderte Papierkram für Ärzte lässt dies nicht zur Standarduntersuchung bei Kassenpatienten werden.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Steintor schreibt:
    Mein Augeninnendruck wurde nie im Rahmen der MPH-Einstellung gemessen und ich musste mich zwei Mal einstellen lassen..
    Steintor, das ist leider so. Grundsätzlich gilt es aber, dass nach Komplikationsmöglichkeiten gefragt wird.

    Die Ärzte machen das sehr oft nicht - ist bedauerlich, aber wohl eher eine Frage unserer Zeit. Auch der Urologe muss Dich nach dem Augeninnendruck fragen, wenn er Dir indirekte Symphatikomimetika verschreibt! Tut er aber meist nicht!

    Es bleibt den Patienten überlassen, sich darum zu kümmern und dem Arzt eventuell den Hinweis zu geben.

    Leider wird der Ausschlussdiagnostik heutzutage nur wenig Beachtung geschenkt, auch wenn sie grundsätzlich zu jeder guten ärztlichen Behandlung gehört.

    Hatte sowas im vergangenen Jahr, als ich, mal wieder in eine totale Erschöpfung geraten bin. Meine Hausärztin diagnostizierte mal kurz ne Depression schickte mich zum Shrink und der wollte erstmal ne ganze Reihe anderer Befunde sehen bevor er sich auf ein antriebssteigerndes Medikament einließ.

    Bin ihm noch heute dankbar dafür, er hat übrigens auch das eigentliche Übel der Erschöpfung erkannt und mir den richtigen Hinweis gegeben!

    Ich bekomme MPH, trotz meiner familiären Belastung bezüglich der Augen. Für mich ergibt sich daraus einfach auch die Notwendigkeit zur Kontrolle, was mir auch der Shrink bestätigt hat.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Mallorca96 schreibt:
    Jetzt konfrontierte mich der Arzt auch damit, daß ich ein MRT von meinem Kopf bzw Gehirn besorgen soll und drückte mir die Überweisung in die Hand.
    Was steht denn auf der Überweisung drauf? Kannst mir auch gerne ein PN schicken, wenn dir das hier zu öffentlich ist.

    So gründlich wie dein Arzt die Diagnostik nimmt, hat er sich da etwas dabei gedacht.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Ich muss wohl echt Glück mit meinem Arzt und der Diagnostik gehabt haben ...

    Auch bei mir wurde neben EKG's und den anderen genannten Untersuchungen auch der Augeninnendruck angesprochen.
    Die Messung wurde nur deshalb nicht gemacht, weil das ohnehin schon im Rahmen einer kurz vorher gemachten Routineuntersuchung stattfand.

    Aber Waldsteinie hat schon recht .... oftmals wird da vieles einfach nicht abgefragt oder untersucht, sei es aus Zeitgründen oder weil die Ärzte Angst um ihre Budgets haben oder was auch immer ...

    Das ist schon echt schade ... aber leider die Realität.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Ich habe damals bei der Einstellung auf Strattera u.später MPH auf Nachfrage auch keine Überweisung zur Messung des Augeninnendrucks erhalten und musste die Untersuchung selbst zahlen:-(

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 54

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Wow, echt krass, wie viele Antworten hier zusammen gekommen sind. Super vielen Dank dafür.

    jetzt muß ich diese Überweisungen mal wieder hervorkramen und schauen was drauf steht. Ist wie gesagt einige Wochen her.

    Ich bin übrigens Kassenpatient und mit 44 Jahren ganz klar Ü40.

    was mich bisher noch abgehalten hat was diese Untersuchungen angeht sind dann wieder diese langen Wartezeiten für einen Termin. Ich möchte meine Diagnose halt noch gerne vor meinem Renteneintritt bekommen.

    Dazu kommt noch, daß ich in dieser Praxis gar nicht für die Behandlung bleiben möchte. Ich benötige die Diagnose, damit ich mich zur Psychotherapie anmelden kann. Und der Therapeut fordert diese Diagnose verständlicherweise ein, führt diese aber leider nicht selber durch.

    Ob ich Medis nehmen werde bzw möchte weiß ich noch gar nicht....

    Mal sehen ..... Ich melde mich, wenn ich die Überweisungen gefunden habe.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 32

    AW: MRT für Diagnostik notwendig?

    Möglich, dass dein Arzt den Verdacht auf Asperger hegt. Bei Asperger funktioniert das Gehirn nachweislich anders und lässt sich im MRT bis nachweisen. Allerdings stecken die Forschungen und Erfahrungen diesbezüglich noch in den Kinderschuhen und bedarf eines sehr guten Neurologen dies zu erkennen. Schau mal da: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-711302.html

    Bei mir wurde kein MRT gemacht trotz Aspergerdiagnose. Ich habe das Glück einen ebenfalls betroffenen Psychologen zu haben.

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