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  1. #1
    wali_karimya

    Gast

    Werdegang-Entwicklung-Status quo

    Ich war im Mai beim klinischen Psychologen (Ö), der schrieb im Befund... adhs...
    seither wurde ich von meinem psychiater auf Depressionen behandelt (sehr hilfreich), da ich an schlimmen depressiven Schüben und erhöhte Ängstlichkeit litt. Aber adhs hab ich definitiv auch (eine mischkulanz aus allem)

    Meine Frage an Schreib- und Erzählwütige:

    Was ist nach eurer adhs diagnose passiert? Verbesserung, Verschlechterung, inwiefern.
    Wie lange lebt ihr schon "bewusst" mit adhs?
    Vergisst man irgendwann, dass das eine Krankheit ist?





    öhhhh... ich seh grad... vl gehört dieser Thread zu den Umfragen? ...sorry...
    Geändert von wali_karimya (21.10.2014 um 22:12 Uhr)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Werdegang-Entwicklung-Status quo

    moin,

    nach der Diagnose war für mich eigentlich alles beim alten. Hierbei handelt es sich für mich mal wieder
    um eine der Formalitäten die auf den Haufen "wichtiges" 2014 kommen und gut.
    Vergessen werde ich das sicher nicht aber oft nicht dran denken und nicht drauf bezogen handeln.
    Also würde ich sagen ist auch hier erstmal alles wie immer nur etwas angenehmer für die Umwelt zu ertragen.
    Vermutlich bin ich bei dem Thema eher entspannt weil mir einiges vorher klar war.
    Ich habe schon sehr Oft bei langen Spaziergängen zur Entscheidungsfindung gemerkt das da was faul ist.
    Da mir ständig der Faden entglitten ist, habe ich nach einigen Selbsttest festgestellt, das ich wohl erhebliche
    Mängel im Bereich der kognitive Intelligenz habe.
    Im Klartext hielt ich mich für Dumm.
    Die Diagnose ADHS macht da vieles einfacher zu ertragen finde ich persönlich.

    Du schreibst das man dir helfen konnte deine Depressionen "im Rahmen" zu halten und du wirst auch bei den
    anderen Sachen Hilfe erhalten.
    Es kann also offensichtlich nur besser werden.
    Das ist ein guter Anfang um ein Ausgeglichenes Leben zu führen und in meinen Augen ist das eine hohe
    Anstrengung wert.

    Wieso hast du denn scheinbar das verlangen die Krankheit zu vergessen ?
    Ist dein ADHS eher zurückhaltend sodaß du bis zur Diagnose gedacht hast du bist "normal" ?
    Ich finde es immer angenehmer mit dem Wissen zu leben als im dunklen zu bleiben.
    Ich hätte mich mit Sicherheit noch einige Jahre rumgequält um dann wahrscheinlich daran zu zerbrechen.
    Oder mir noch bis zum endgültigen Unfall mit Kfz und Krad den Kopf frei gefahren um danach mal eine Stunde
    nachdenken zu können ...

    habt einen schönen Tag
    Pascale

    p.s.
    Ich habe einen konkreten Eigenverdacht seit ein paar Monaten und die Diagnose seit Freitag letzter Woche.
    daher bin ich wohl nur bedingt ein brauchbares Beispiel um den Umgang mit der Diagnose und das Danach
    zu bewerten.

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