Umfrageergebnis anzeigen: Meine letzte Psychotherapie hat mir wirklich geholfen!

Teilnehmer
9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Leider schon vorbei, ich konnte gar nicht genug bekommen.

    0 0%
  • Hat mir geholfen.

    4 44,44%
  • Naja, war ganz ok.

    4 44,44%
  • Mir ging es genauso wie voher.

    1 11,11%
  • Mir ging es bescheidener als vor der Therapie.

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Diskutiere im Thema Psychotherapie sinnvoll? Alternativen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Hallo

    Die Umfrage ist zwar schon geschlossen aber ich würde dazu sagen "mir ging es genauso wie vorher" bzw "bescheidener" bei einem Fall.

    Hatte als Teenie so mit 13 mal eine Therapie wegen einer längeren leichteren depressiven Verstimmung und Ängsten, die Therapeutin war voll nett und es waren auch gute Gespräche, aber viel zu wenig alltags- und mehr vergangenheitsbezogen, obwohl in meiner Vergangenheit damals ja alles okey war und ich mir die Verstimmungen auch nicht so erklären konnte.

    Später wurde ich zu einem Hypnotherapeut geschleppt und das war voll daneben, hat erstens viel gekostet, zweitens war er selber voll komisch und drittens hatte ich immer so das Gefühl von diesem unheimlichen Typen beeinflusst zu werden. Das war als ich mit 15 die Schule abbrechen wollte aber mir selber nicht sicher war.

    Mit 19 hatte ich eine Therapie wegen Panikattacken, wo ich vorher mal eine Nacht und einen Tag im Kh verbracht hatte und mir nahegelegt wurde eine Therapie zu machen.
    Der Therapeut war ganz nett und hat mir auch ein paar Copingstrategien für Panikanfälle gezeigt und die Gespräche waren auch ganz okey, leider änderte es trotzdem nix an der Tatsache dass die PAs wieder zurückkamen und nur mit Essen wirklich sich verbesserten.

    Im Moment möchte ich gerne eine Verhaltenstherapie machen wo es vor allem um berufliche und existenzielle Selbstfindung, Strategien und eine geregeltere Lebensführung gehen sollte.
    Was nutzen irgendwelche Theorien über meine Vergangenheit die bisweilen eh nix vorgefallen ist was mich belastet bzw Dinge die ich selber und mein Umfeld sich nicht erklären können, wenn ich meine Probleme in Bezug auf Gegenwart und Zukunft habe.
    Ich werde da mit meinem Arzt auch noch mal drüber reden ob der da gute Therapeuten kennt.


    lg crazyy

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 167

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Meine bisherigen Therapieversuche waren eher nutzlos aber wurden auch unter anderen Diagnosen versucht. Ich denke bzw ich hoffe mit der neuen Diagnose einen neuen Therapieversuch mit mehr Erfolg zu haben. Irgendeine Form von Coaching werde ich auch noch machen.

    FAKT ist jedenfalls nur aufs MPH zu verlassen ist nix für mich denn so fühle ich mich abhängig aber ich will selbstständig und unabhängig von allen sein.

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Hallo Gustav

    Genauso gehts mir auch, ich schaue auch immer dass ich mit so wenig Chemie wie möglich auskomme und auch nicht total abhängig davon sein will.
    Obwohl ich schon finde dass Mph mir viel erleichtert, aber bei mir sind das auch eher die kleineren Dinge wie zb mehr Motivation zum Aufräumen uä. zu bekommen, die geistige Konzentration und etwas weniger verpeilt im Alltag zu sein.
    Hapern tuts vor allem wenn es darum geht größere Dinge anzugehen, richtig aus meiner Welt rauszufinden und selbstständig zu sein (aber das geh ich ja jetzt in kleinen Schritten an)

    Bin aber heute wieder guter Stimmung und kanns auch schon gar nimmer erwarten bis dort alles anfängt wegen dem Coaching.

    Ich denke dass für die meisten ADHSler Couching und VT wohl auch zusätzlich am hilfreichsten sein kann, eine Aufarabeitungstherapie eher in dem Fall wenn man traumatisiert ist oder einen andere Dinge aus der Vergangenheit stark belasten.

    Wünsche dir viel Glück auch wegen dem Couching.
    Darf ich fragen ob du einen speziellen ADHS-Couch hast/dir suchen möchtest oder einen der generell mit Menschen mit psychischen und anderen Beeinträchtigungen arbeitet?

    lg crazyy

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 167

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    crazyy schreibt:
    ....

    Wünsche dir viel Glück auch wegen dem Couching.
    Darf ich fragen ob du einen speziellen ADHS-Couch hast/dir suchen möchtest oder einen der generell mit Menschen mit psychischen und anderen Beeinträchtigungen arbeitet?
    Eine gute Frage. Also ich denke ein spezieller ADHS Coach sollte es schon sein. Werde mich da nächstes Jahr informieren und dann damit anfangen. Bezahlt wird sowas glaube ich ja von der KK eher nicht, oder? Vielleicht kann man das dann aber als besondere Härte von der Steuer absetzen?

  5. #15
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Hallo Gustav

    Naja sowas wie speziellen ADHS Couch gibts bei uns in Ö noch nicht so, besonders nicht in unserer Region, ich kriege einen der generell mit Menschen mit Beeinträchtigungen, vor allem psychischer Natur, arbeitet.
    Bin ja auch kein so "reiner ADHSler" *gg*

    Wegen der Alternativen zu Psychotherapie und Medis würd mir auch noch einiges einfallen wie zb Autosuggestion,Entspannungstra ining,Alltagspläne machen was zu erledigen ist, Mindmapping (Ideen sammeln), alles Größere langsam und der Reihe nach angehen, gute Freundschaften pflegen, gesunde Ernährung, vl auch Mängel ausgleichen, Sport oder anderes "austoben",....

    Ich hoffe dass das bei dir bezahlt wird aber da müsstest du wohl mit dem Doc und der KK sprechen, vl auch die Befunde ausdrucken lassen und so.

    Viel Glück dabei,

    lg crazyy

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Also ich mache begleitend zu meinen Medis ein Coaching bei einer Ergotherapeutin. Ich finde diese Art und Weise für mich super. Endlich mal konkrete Hilfestellungen ohne das alles ewig hinterfragt und gedeutet wird. "So und so sieht es bei mir aus, was können wir machen?"

    Da ich sowieso eher praktisch veranlagt bin, bringt mir das viel mehr. Zudem werde ich zur Kur fahren. Ich denke, dass reicht erstmal.

    Bin zwar auch beim Psychologen, da er mir auch die Medis verschreibt. Aber: sein Hauptaugenmerk lag doch nach einem gemeinsamen Besuch mit Männe bei ihm, viel eher darauf das wir ja immense Probleme hätten....

    Muss dazu sagen, wir hatten uns auf der Hinfahrt gestritten. Und nach einer halben Stunde ist er der Meinung, dass wir unsere Probleme nicht allein lösen könnten. (die in der Sitzung nie zur Sprache gekommen sind) Hab mich da furchtbar drüber geärgert.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Psychotherapie sinnvoll? Alternativen?

    Auf keinen Fall jemand, der nicht mit ADS auskennt. Ich habe eher schlechte Erfahrungen. Wenn man Termine durcheinander bringt oder vergisst verstehen sie nicht, dass es mit ADS zu tun hat. Es würde (vielleicht) gehen, wenn dein Therapeut ADHS anerkennt.
    Mir hat gute psychologe bei meiner Scheidung geholfen, aber sonst die Probleme mit ADS brauchst du Meine Meinung nach Hilfe von Therapeuten, die mit ADS auskennt.
    OK. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht, also es bedeutet nicht, dass es bei Dir so sein muss. Hat der Therapeut wenigsten interesse an ADS?
    Ich finde, dass analytische Therapie nicht gut ist bei ADS oder Depression. Ich wurde oft missverstanden und nicht ernst genommen. Wenn du stark ausgeprägte ADHS hast, und dadurch viele Probleme hast, solltest du besser Therapeut mit ADHS-kenntnisse suchen. Ich habe Jahren mit Gesprächterapien verloren. Coaching hilft auch nicht, wenn die Müdigkeit und chaos zu stark sind.
    Bei meinen letzten Gesprächstherapie ist Therapeutin hässig geworden weil ich ab und zu mit Termine durcheinander hatte. Jetzt rede ich auch etwas, aber bei Psychologen und Neurologen die von ADS einiges verstehen.

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