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Diskutiere im Thema Diagnose = nicht ADS? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    Diagnose = nicht ADS?

    Es würde mich sehr interessieren.
    1.
    Es wird immer darauf hingewiesen, dass nicht alles ADS ist was danach aussieht.
    Dass es auch ähnliche Problematiken gibt.
    Wer von euch hat eine andere Diagnose als ADS bekommen?

    (Damit meine ich nicht, dass ein in euren Augen unfähiger Arzt euch kein ADS bescheinigt hat)

    Wer ist selber betroffen oder hat jemanden im engsten Bekanntenkreis der eine andere Diagnose erhalten hat und wenn, dann welche? Also z.B. Schilddrüse..

    2.
    Wer hat vermutet ADS zu haben aber der Arzt meint man ist ganz normal und wenn man etwas genauer hinschaut merkt man, dass es wirklich so ist. Was macht ihr damit? Was ändert ihr trotzdem im Leben?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    Hallo Selenia,

    dies paßt jetzt nicht so ganz.... (Thema verfehlt, grins)

    Die vielzahl an Berichten hier im Forum die auf mich zutreffen wie die berühmte Faust auf's Auge läßt keinen Zweifel zu.

    Ich hab die Diagnose, wußte es schon vorher. Das erklärt praktisch alles.

    LG, Anna

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 41

    Ausrufezeichen AW: Diagnose = nicht ADS?

    Selenia schreibt:
    Es würde mich sehr interessieren.
    1.
    Es wird immer darauf hingewiesen, dass nicht alles ADS ist was danach aussieht.
    Dass es auch ähnliche Problematiken gibt.
    Wer von euch hat eine andere Diagnose als ADS bekommen?

    (Damit meine ich nicht, dass ein in euren Augen unfähiger Arzt euch kein ADS bescheinigt hat)

    Wer ist selber betroffen oder hat jemanden im engsten Bekanntenkreis der eine andere Diagnose erhalten hat und wenn, dann welche? Also z.B. Schilddrüse..

    2.
    Wer hat vermutet ADS zu haben aber der Arzt meint man ist ganz normal und wenn man etwas genauer hinschaut merkt man, dass es wirklich so ist. Was macht ihr damit? Was ändert ihr trotzdem im Leben?
    Hallo Selenia, mit dieser deiner Frage hast Du jetzt aber Einiges in mir in Aufruhr gebracht! (Hätt ich diesen Beitrag doch nicht anklicken sollen?! )
    Wenn ich den - mir noch bevorstehenden Test 28.01.2010- hinter mir habe, kann ich dir dazu mehr sagen.

    Falls dies bei mir eintreffen sollte, dass in meinen Augen alles FÜR ADS spricht, und die DIAGNOSE mir dies aber NICHT bestätigt,
    würde ich Folgendes denken:

    1. Sch****e, ich bin doch doof. Mir fehlt nichts, bin nur zu empfindlich. sollte mich nicht so anstellen, zusammenreißen,......
    2. Oder hätte ich mich besser vorbereiten können? Mehr lesen, mich besser erspüren, ...
    3. Wenn ich doch nur besser, logischer denken, den Nebel zerteilen könnte...
    4. Hätte ich die Unfähigkeit des Arztes VORHER feststellen können??!! WIE!!!!

    Liebe Grüße aus dem "krachenden Drautal"
    P.S.:
    Kannst du dieses Thema ein bisschen mehr publizieren? Das würd mich nämlich sEHR interessieren, ob dies ("doch nicht ADS Diagnose") tatsächlich schon jemanden "passiert", bei jemanden der Fall war.
    +
    Was ist "Trackback"? (zurückverfolgen? verknüpen mit einem verwandten Beitrag?) Wie verwendet man das?

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    Sch****e, ich bin doch doof. Mir fehlt nichts, bin nur zu empfindlich. sollte mich nicht so anstellen, zusammenreißen
    Nicht-ADS wäre doch aber auch nicht so furchtbar, oder? Ich meine, die Kategorie ADS scheint doch recht diffus zu sein, und es gibt viele andere Möglichkeiten, die sicher nichts mit 'Doofheit' zu tun haben.

  5. #5


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.802
    Blog-Einträge: 40

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    ZieharMonika schreibt:
    2. Oder hätte ich mich besser vorbereiten können?
    Hallo

    Je mehr du dich auf einen derartigen Test "vorbereitest", desto höher sind die Chancen, dass das Ergebnis verfälscht wird und die Diagnose dann im dümmsten Fall schlicht nicht stimmt.

    Derartige Tests funktionieren nur, wenn die Antworten spontan gegeben werden und vor allem nicht die Erfahrungen und Aussagen anderer Leutz sich mit deinen vermischen.

    ZieharMonika schreibt:
    Was ist "Trackback"? (zurückverfolgen? verknüpen mit einem verwandten Beitrag?) Wie verwendet man das?
    Erkläre ich dir gerne, wenn du diese Frage im Bereich Fragen zur Technik/Fehlermeldungen ¹ stellst.



    Liebe Grüße,
    Alex

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    Leute, ihr versteht das falsch

    Mich interessieren vor allem die Diagnosen die man bekommen hat:
    Schilddrüse?
    Psychische Erkrankungen?
    oder was?

    Man wird ja immer darauf hingewiesen, dass Test nicht das A und O sind. Aber was hat man denn für ein Problem, welches einem auf ADS gebracht hat?

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 41

    Unglücklich AW: Diagnose = nicht ADS?

    kunnukun schreibt:
    Nicht-ADS wäre doch aber auch nicht so furchtbar, oder? Ich meine, die Kategorie ADS scheint doch recht diffus zu sein, und es gibt viele andere Möglichkeiten, die sicher nichts mit 'Doofheit' zu tun haben.
    Doch, für mich wäre das jetzt "doof".
    Und zwar aus folgendem Grund:

    Ich "bemühe" mich seit über 20 Jahren mit meinem Glauben, mit meiner Familie/Ehemann,Freunden + weiterem Umfeld klar zukommen.
    Ich dachte immer: "So, diese Hürde noch, dann bist du durch und du kommst LEICHTER klar". Das Leben beginnt.
    aufgrund meiner auch körpelichen Beschwerden hab' ich mich ärztlich untersuchen lassen: Blutbild, Magendarm, etc....- Ich bin organisch kerngesund, laut dieser Befunde.
    Und trotzdem kriech ich oft unter dem Asphalt dahin+daher.
    Immer wieder- und in den letzten 2 Jahren in viel kürzeren Abständen- fall ich in die Löcher in die ich nicht fallen will, die ich versuche mit Glaube, mit Gespräch, mit schreiben, sogar mit mehr sportlicher Betätigung zu vermeiden.
    Aber egal wieviel ich glaube, wieviel Erziehungs+Lebenshilfebücher ich lese, Ratschläge zu befolgen versuche: Schon wieder bin ich fertig, denn diese Aktionen führen nicht zum Erfolg...

    Langer Rede, kurzer Sinn:
    Die Diagnose ADS -soweit ich gelesen und mich in Vielem wiedergefunden habe- würde ALLE Komponenten die mein Leben geprägt, beeinflusst und bestimmt haben- wie bei einem Puzzle zu einem passenden Bild zusammenbringen.

    Würden ALLE Teile (mir so wichtig: Familiengeschichte) auch bei einer anderen Diagnose
    z.B.: Probleme mit der Schilddrüse (was noch?) zusammenpassen?

    Ich hab' mich jetzt schon ziemlich fixiert, deshalb fände ich "doch nicht ADS" sehr erschütternd....

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    Vieles, was man jetzt als mögliches ADS-Symptom auffasst, brachte eine psychosomatisch orientierte Psychoanalyse früher in Zusammenhang mit dem, was sie "Neurose" nannte - und das war mit Sicherheit nicht mit Wertung verbunden (sondern sollte breite Schichten betreffen). Im Rahmen des ADS-Konzepts geht man nun mehr von genetischer Veranlagung aus und betont man die Aufmerksamkeitsstörung sowie die hirnphysiologischen Befunde. Nur was die Annahme einer genetischen Ursache betrifft, mögen sich beide Erklärungen ausschließen. Hirnphysiologische Unterschiede, Aufmerkssamkeitsstörungen, Depressionen u. a. hingegen passen sowohl zu älteren psychoanalytischen und psychosomatischen Theorien als auch zum ADS-Konzept. Ich würde mich nun nicht allzu schnell an einer Erklärung festklammern, sondern die Bandbreite der Tests abwarten - eine falsche Diagnose könnte, auch was die Therapie betrifft, wohl folgenschwer sein.

  9. #9
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    Ich wurde übrigens mal von einem Psychiater abgeklärt vor ca. 20 Jahren und als normal mit depressivem Einschlag diagnostiziert.

    Und habe zu der Zeit auch mal ein Heftchen über POS und Zappelkinder gelesen - vor allem über deren Ernährung

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Diagnose = nicht ADS?

    O.k. - der Punkt mit einer möglichen falschen Therapie aufgrund inkorrekter Diagnose leuchtet mir ein. Klingt plausibel und logisch. -
    Danke für die Stellungnahme

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