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Diskutiere im Thema Medikamente und/oder Neurofeedback? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Hallo zusammen,

    ich habe mich bisher noch nicht wirklich mit Neurofeedback auseinandergesetzt.

    Was für Probleme kann Neurofeedback beheben?

    Auch kognitive Probleme wie Automatisierung und Merkfähigkeit?

    Hat jemand von Euch mit Hypoaktivität und deren Probleme vor allem im kognitiven Bereich liegen (Unfähigkeit zu lernen bzw. zu automatisieren, Gedächtnisprobleme hinsichtlich nur schwer Fakten ins Langzeitgedächtnis zu bekommen und Inhalte wieder bei Bedarf abrufen zu können), damit Erfahrung gemacht und was hat sich wenn verbessert?

    Waren danach Medikamente überflüssig oder immer noch notwendig?

    Danke für Eure Antworten

    Viele Grüße
    Maulbeere

  2. #2
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Hallo, das interessiert mich auch schon länger. Danke für Die Frage. Mal sehen ob jemand Erfahrungen und oder Infos. dazu hat

  3. #3
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Morgen!

    ich hatte am Fr. meinen ersten termin fürs neurofeedback, dass vorgespräch. heute nachmittag habe ich die erste sitzung. der ablauf sieht wohl folgendermaßen aus.
    ich bekomme einen film zu sehen, den ich entweder selbst mitbrigen oder mir aus einer bibliothek aussuchen kann. es werden mir 6 elektroden am kopf befestig, womit meine hirnströme gemessen werden. auf dem monitor wird der film mal rangezoomt und auch wieder rausgezoomt. durch konzentration muß ich dagegen arbeiten und versuchen das bild in der größe stabil zu halten.
    erste erfolge sollen sich wohl nach ca. 15 sitzungen bemerkbar machen.

    alles weitere dazu später....

    mein psychologe sagte, dass bei erfolg wohl auch die medikation gesenkt werden kann. bei einer weniger stark ausgeprägten ADS, scheint wohl neurofeedback zu wirken, dass medikamente gar nicht nötig sind.

    VG

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Hallo Einzelkind,

    kannst Du auch was zu den oben aufgelisteten Symptomen sagen, ob es dagegen hilft bzw. gegen welche Symptome es hilft?

    Viele Grüße
    Maulbeere

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    zu den o.g. symptomen kann ich leider nicht sagen, ich habe mehr mit konzentrationsproblemen zu kämpfen. ich will jetzt auch nichts falsches weitergeben, weil ich mir nicht alles gemerkt habe, was er mir erzählt hat.

    ich kann dir aber gerne einen link schicken (oder darf ich sowas auch öffentlich posten?), von dem ergotherapeuten zu dem ich gehe.
    vielleicht hilft dir das ja bei deinen fragen weiter.

  6. #6
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.434

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Ich habe eine Feedbacktherapie gemacht... Meine Konzentration war besser und deswegen, alles was damit zu tun hat... Ich konnte mich einiges besser merken, besser zuhören und machte weniger Fehler am Arbeit.

    Medis habe ich kaum abgesetzt, aber ist bei meine Dosierung ehe schwierig. Aber ich freue mich dass ich viel weniger abdrifte, dass ich mein Hirn einschalten kann, wenn ich ihm brauche...

    Vorschritten hatte ich rasch gemerkt... Ich ging schon nach der erste Sitzung einkaufen und hatte schon was gemerkt.

    Auf die Impulsivität merke ich wenig Wirkung... Ich sage vielleicht weniger Quatsch, weil ich konzentriert bin, aber bin immer noch impulsiv...

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 206

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    @Einzelkind: Kannst mir gerne mal den Link geben

    Ich frage mich, wenn das Problem wirklich die Erhöhte Anzahl von Dopamin- und/oder Noradrenalintransporter ist, wie Neurofeedback darauf Einfluss nehmen kann.

    Was ich mir vorstellen kann, ist, dass es hilft neue neuronale Verknüpfungen zu bilden und damit Autobahnen anzulegen - also bestimmte konkrete Verhaltensweisen zu etablieren. Also bestimmte Handlungsabläufe zu automatisieren.

    Aber ob es grundlegende Gedächtnisprobleme lösen kann, die von den Neurotransmittertransportern abhängen?

    Ich habe gelesen, dass es den Hirnstoffwechsel beeinflussen soll, aber wie soll das gehen? Kann es die Anzahl der Transporter modifizieren?
    Bin da ein wenig skeptisch...

  8. #8
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    neurofeedback bringt dem gehirn neue verhaltensweisen bei. ähnlich wie beim Pawlowschen-Hund. es wird das belohnungszentrum im hirn angesprochen und somit unbewußt konditioniert.

    die 30 min sitzung waren gestern schon anstrengend. was es nun tatsächlich bringt wird sich im laufe der nächsten monate zeigen.

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.434

    AW: Medikamente und/oder Neurofeedback?

    Ja, es geht wirklich so, Neurofeedbacks geht rein um lernen und üben... Es ist sehr effizient, weil du sofort merkt woran du bist, obwohl es anders auch gehen würde, aber ohne der ummittelbar Feedback, eben etwa länger. Es ist bekannt dass mit lernen der Mensch schon viel erreichen kann... Was passiert in Hirn bei lernen sind vor allem die neue Verknüfung und Bahnen, also der Vernetztung... Aber es passiert ehe ständig im Leben...

    Müde danach war ich auch, es ist anstregend... Lernen ist anstregend...

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