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Diskutiere im Thema Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #41
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Entropie schreibt:

    Aber Spaß beiseite- ich fand die Methoden der Diagnostik teils lächerlich und denke immer noch, dass ADHS eine Zusammenfassung verschiedenster Probleme mit ähnlichen Auswirkungen ist. Was die genaue Pathophysiologie etc. angeht, gibt es schließlich auch noch keine abschließende Einigkeit unter Fachleuten, geschweige denn verbindliche Nachweise für einzelne Hypothesen.
    Ich versuche (!) daher, schlicht zu akzeptieren, dass ich ein Problem habe, das durch gewisse Maßnahmen eingedämmt werden kann, die eben die ADHS-Hypothese(n) als Grundlage haben.
    OH JA, das ist in der Tat auch ein großes Problem!
    Es gibt keinen Bluttest oder so,
    man muss in erster Linie aktzeptieren,
    dass die Medizin/Psychologie unser Problem sieht,
    dass wir unser Problem anerkennen
    und das jeder versuchen muss,
    auf seine Weise mit dem Driss zurechzukommen.

    Und dann noch mit
    der anhaltenden Skepsis von Glaubenskriegern
    konfrontiert werden,
    die Teile der Gesellschaft
    und uns selbst
    gegen uns aufhetzen,
    uns aus den Angeln heben wollen "Los" setzen ...
    das kostet auch enorm Kraft und nervt ...

  2. #42
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Manchmal denke ich auch dass Akkzeptanz von die Gesellschaft auch hilfreich ist... Aber man kann sich mindenstens sein Umfeld selber wählen und so leute wählen die einem gut tut und dann auch etwas tun, damit sich etwas in der Gesellschaft ändert...

    Seit ich erlebt hatte, wie es ist mit andere Chaoten zu sein, wie gut es mich tut und was es da ausgelöst hatte, bin ich noch mehr davon überzeugt dass der Umfeld und die Gesellschaft auch eine Rolle spielt dabei... Klar, hat man nicht sein ADS wegen diese Gesellschaft, aber sich wohl fühlen damit hat doch viel damit zu tun, mit welche Menschen man gerade ist. Bei mich ist es so und deswegen lebe ich auch viel Wert darauf mich die richtige Menschen auszusuchen...

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Hmmmm bei mir wars so, dass ich mich in einem seeeehr tiefen Loch befunden habe als ich die Diagnose bekam (dass ich nicht "ganz normal" bin war mir damals schon seit längerem bewusst) und daher froh war und das sofort akzeptiert habe.
    Womit ich eher anfreundungsprobleme hatte waren die Tabletten denn "ich bin ja so stark und brauch die nicht" denkste *pff*

  4. #44
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    bin erstmal vom arzt raus und mußte weinen ..


    dachte mir warum mußt du es haben ..




    aber war erleichtert wußte jetzt warum ich so bin ..

    und warum auch vieles so lief .


    ist halt nicht einfach..

  5. #45
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Pucki schreibt:
    Die Diagnose war für mich erst mal eine Erleichterung, meine komischen Verhaltensweisen erhielten endlich eine Erklärung.
    Ging mir ganz genau so.

    Pucki schreibt:
    Danach wollte ich so schnell wie möglich alles "reparieren" und dachte danach sei ich dann "normal".
    Da meine Diagnose im Rahmen einer Psychotherapie gestellt und über mehrere Monate "vorbereitet" wurde, hatte ich das Glück, diesen Schritt, den man sich wirklich ersparen sollte, gar nicht rst zu versuchen :-)

    Das mir aber trotzdem Grenzen durch die ADHS gesetzt sind, das konnte ich erst nach 2 Jahren und intensiver Beschäftigung mit dem Thema akzeptieren.

    Pucki schreibt:
    Dafür habe ich in der Zeit auch gelernt meine positiven Seiten zu erkennen und zu schätzen.
    Mir ging es eher so, dass ich mit all den Macken und den Facetten meiner Persönlichkeit, die ich nie mochte, Frieden geschlossen habe (was nicht heißt, dass ich mich jetzt für den tollsten Menschen halte; ich mäkel nur nicht mehr ständig an mir herum wegen bestimmter ADHS-typischer Verhaltensweisen).

    QUOTE=Pucki;516969]Heute, 14 Jahre nach der Diagnose würde ich das ADHS nicht abstellen wollen, denn es gehört zu mir.[/QUOTE]
    Wenn das ginge, würde ich nicht aufhören, nach dem Aus-Schalter zu suchen... es nervt mich, dass ich ohne Medikamente so stark kompensieren muss, dass ich bald wieder völlig erschöpft wäre.
    Geändert von habis (27.08.2014 um 22:16 Uhr)

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Mir geht es so wie pucki, die Diagnose war eine Erleichterung, viele Verhaltensmuster und Fehlschläge liessen sich endlich erklären. Ich hatte endlich etwas, was meine Vergangenheit erklärt.
    jetzt bin ich da, wo ich alles so schnell wie möglich reparieren will.

    was in Zukunft noch kommt, oder eben nicht..., das macht mir grosse Angst

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Es War genau 2 Stunden bei mir... eigentlich wusste ich es ja schon aber jetzt ist es so... hurra ich gehöre auch zu euch und ich werde diese Chance des Lebens nützen ...

  8. #48
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    mj71 schreibt:
    Ich hatte etwa wie Steintor rasch meine Diagnose akkzeptiert, wobei verdacht schon 5 Jahren vorher da war.

    Aber dann mich so annzunehmen, ging etwa länger, einige Jahren... Ich bin eigentlich immer noch dabei...
    oh ich kämpfe auch noch öfters damit , und dann kommen wieder die tränen..


    aber es hilft nichts

  9. #49
    Nur eine Phase

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 481

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Mopet schreibt:
    oh ich kämpfe auch noch öfters damit , und dann kommen wieder die tränen..


    aber es hilft nichts


    .... habs schonmal geschrieben, ich kämpfe auch noch sehr oft, leider, aber es wull irgendwie noch nicht so wirklich ....

  10. #50
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Es braucht seine Zeit... Ich hatte mich diese Zeit genommen. Kontakt mit Mitbetroffenen und mit Menschen die mich so nehmen wie ich bin, hat mich am meistens geholfen. Geheult hatte ich immer wieder, danach war besser...

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