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Diskutiere im Thema Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Elwirrwarr schreibt:
    Ich denke diese Wut und diese "Jammern" über verlorenen Zeit ersetzt die Auseinandersetzung mit der eigenen Verantwortung.
    Nein tut sie nicht. Natürlich hat man selber Verantwortung. Natürlich muss man an sich arbeiten. Wer hier hat nicht schon 1000de male bereits vor der Diagnose 'Selbstherapierungsmaßnahmen' ausprobiert, versucht Veränderungen zu bewirken, an seinem Verhalten zu arbeiten etc. ... bei manchen Dingen mit mehr Erfolg, bei anderen Dingen mit weniger Erfolg oder gar keinem. Trotzdem darf man sich fragen: Welche Verantwortung tragen die Eltern? Eltern machen Fehler. Insbesondere, wenn man bereits im Kindesalter weitere, offensichtliche Störungen entwickelt hat, auf die Niemand mit Hilfe reagiert hat. Ist Wut da nicht irgendwie berechtigt? Ich meine, klar, wirlich was bringen tut es nicht, wenn man anfängt mit Vorwürfen um sich zu
    werfen... aber sich eine Weile Zeit auch für Wut zu nehmen... was ist daran falsch?

  2. #22
    reloaded

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 2.492

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Ich wusste es irgendwie schon vorher und hab lange schallend über die Diagnose gelacht.

    und trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, total verwirrt zu sein, dieser Spagat zwischen, das bin doch ich, das war ich immer, ich mag mich so und kommt das vielleicht doch von adhs?

    das strapaziert mich etwas. Eine Eigenschaft von mir, die ich als solche akzeptiert habe JETZT als Störung in verdacht zu haben..

    versteht das einer?
    also als würde ich nachträglich "gestört"...

  3. #23
    Nur eine Phase

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 481

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Swidi schreibt:
    ... bei mir war das Akzeptieren der Diagnose ADHS ein recht langer Prozess mit vielen Zweifeln. Ob ich damit schon am Ende bin oder ob das ein lebenslanger Prozess ist, weiß ich noch nicht. Momentan habe ich es realisiert und akzeptiert. Das hat allerdings nach der offiziellen Diagnose über 1,5 Jahre gedauert...

    Wie habt ihr das erlebt?

    Ich habe die Diagnose als Erwachsener seit gut 7-8 Jahre ....

    Ich kämpfe noch heute und komme auch nicht klar damit !!

    Mehr möchte ich derzeit nicht dazu sagen !!

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Ich habe früher nicht an ADHS geglaubt, das war für mich eine "Modekrankheit", überreitzte Kinder usw.....
    Mir gings irgendwie ganz ähnlich. Ich hab mir vor meiner Diagnose nie groß Gedanken über ADHS gemacht. Als mein Hausarzt dann die Verdachtsdiagnose gestellt hat, hab ich ihm erstmal den Vogel gezeigt. Wie sollte ich denn "plötzlich" zu einer "Kinderkrankheit" kommen.

    Es hat ca. 6 Monate, viel Psychoedukation und Selbstreflektion benötigt, um meine letzten Zweifel bezüglich der Diagnose endgültig zu beseitigen.

    Was hat mir geholfen? Fachliteratur, der Austausch in diesem Forum, insgesamt 3 Testungen bei 3 unabhängigen Stellen, die Biographiearbeit, der Ausschluss aller übrigen Optionen und letztendlich die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber.

    Was hat mich behindert? Die Medien, die Unwissenheit der Erwachsenenpsychiatrie, der Unwillen verschiedener Instutionen.

    Mittlerweile habe ich die Krankheit als Teil meiner Person und als Teil meines Lebens voll akzeptiert. Mit ihren Auswirkungen abgefunden habe ich mich aber noch nicht. Ich kämpfe hart für jede Verbesserung.

    Ich habe auch damit aufgehört, mein bisheriges Leben zu beklagen. Wer weiß, wie es verlaufen wäre, wenn ich früher diagnostiziert und behandelt worden wäre? So wie ich mich kenne hätte ich mich dann eben darüber beschwert und gewehrt. Keine Ahnung.

    Ich will mich voll und ganz auf die künftigen Entwicklungen konzentrieren. Und wenn ich schon nen Grund brauch um mich über irgendwas aufzuregen, dann wenigstens über die noch immer mangelhafte Behandlung ADHS-betroffener Erwachsener.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Verdacht hatte ich schon lange, daher hatze ich das Ergebnis gleich akzeptiert.

  6. #26
    Nur eine Phase

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 481

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Nietzsche schreibt:
    Mir gings irgendwie ganz ähnlich. Ich hab mir vor meiner Diagnose nie groß Gedanken über ADHS gemacht. Als mein Hausarzt dann die Verdachtsdiagnose gestellt hat, hab ich ihm erstmal den Vogel gezeigt. Wie sollte ich denn "plötzlich" zu einer "Kinderkrankheit" kommen.

    Es hat ca. 6 Monate, viel Psychoedukation und Selbstreflektion benötigt, um meine letzten Zweifel bezüglich der Diagnose endgültig zu beseitigen.

    Was hat mir geholfen? Fachliteratur, der Austausch in diesem Forum, insgesamt 3 Testungen bei 3 unabhängigen Stellen, die Biographiearbeit, der Ausschluss aller übrigen Optionen und letztendlich die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber.

    Was hat mich behindert? Die Medien, die Unwissenheit der Erwachsenenpsychiatrie, der Unwillen verschiedener Instutionen.

    Mittlerweile habe ich die Krankheit als Teil meiner Person und als Teil meines Lebens voll akzeptiert. Mit ihren Auswirkungen abgefunden habe ich mich aber noch nicht. Ich kämpfe hart für jede Verbesserung.

    Ich habe auch damit aufgehört, mein bisheriges Leben zu beklagen. Wer weiß, wie es verlaufen wäre, wenn ich früher diagnostiziert und behandelt worden wäre? So wie ich mich kenne hätte ich mich dann eben darüber beschwert und gewehrt. Keine Ahnung.

    Ich will mich voll und ganz auf die künftigen Entwicklungen konzentrieren. Und wenn ich schon nen Grund brauch um mich über irgendwas aufzuregen, dann wenigstens über die noch immer mangelhafte Behandlung ADHS-betroffener Erwachsener.

    Bei mir ist es ähnlich .... bis heute muß ich gestehen, wehre ich mich dagegen und kann irgendwie nicht akzeptieren ....
    Nach so vielen Jahren ....
    Ich kämpfe und kämpfe ....
    Ich kämpfe gegen Windmühlen und denk, ....
    Warum ist es alles so sinnlos !?
    Ich stelle mir Fragen, mache mir Vorwürfe und .... achja ....

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 299
    Ich glaub's irgendwie immer noch nicht so ganz...obwohl es so klar zu sein scheint.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Es lief schon lange alles darauf hinaus, deshalb hatte ich die Diagnose schon akzeptiert bevor sie offiziell war.

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Bis heute nicht, also 1,5 Jahre. Wenn die Medis helfen oder ich so eine Therapie oder Reha bekomme, bitte. Ansonsten bin ich immer noch auf der Suche nach der "echten" Ursache, oder einer 2..

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Nietzsche schreibt:
    Mir gings irgendwie ganz ähnlich. Ich hab mir vor meiner Diagnose nie groß Gedanken über ADHS gemacht. Als mein Hausarzt dann die Verdachtsdiagnose gestellt hat, hab ich ihm erstmal den Vogel gezeigt. Wie sollte ich denn "plötzlich" zu einer "Kinderkrankheit" kommen.

    Es hat ca. 6 Monate, viel Psychoedukation und Selbstreflektion benötigt, um meine letzten Zweifel bezüglich der Diagnose endgültig zu beseitigen.

    Was hat mir geholfen? Fachliteratur, der Austausch in diesem Forum, insgesamt 3 Testungen bei 3 unabhängigen Stellen, die Biographiearbeit, der Ausschluss aller übrigen Optionen und letztendlich die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber.

    Was hat mich behindert? Die Medien, die Unwissenheit der Erwachsenenpsychiatrie, der Unwillen verschiedener Instutionen.

    Mittlerweile habe ich die Krankheit als Teil meiner Person und als Teil meines Lebens voll akzeptiert. Mit ihren Auswirkungen abgefunden habe ich mich aber noch nicht. Ich kämpfe hart für jede Verbesserung.

    Ich habe auch damit aufgehört, mein bisheriges Leben zu beklagen. Wer weiß, wie es verlaufen wäre, wenn ich früher diagnostiziert und behandelt worden wäre? So wie ich mich kenne hätte ich mich dann eben darüber beschwert und gewehrt. Keine Ahnung.

    Ich will mich voll und ganz auf die künftigen Entwicklungen konzentrieren. Und wenn ich schon nen Grund brauch um mich über irgendwas aufzuregen, dann wenigstens über die noch immer mangelhafte Behandlung ADHS-betroffener Erwachsener.
    Ich denke , es ist schwer diese Krankheit/ Beeinträchtigung überhaupt zu akzeptieren.....
    Das Bild dieser Krankheit "polarisiert" sehr. Auf der einen Seite die "Ablehnung und Leugnung" und aus der anderen Seite die tendenz zur "Modekrankheit", so wird das doch oft in den Medien dargestellt.
    Nach dem Begreifen der Auswirkungen konnte ich als Betroffener die Diagnose schnell akzeptieren, da sie ja auch einiges "verständlicher" machte. Das Grundproblem ist wie bei allen psych. Erkrankungen, wo beginnt der Krankheitswert und wie ist die generelle Akzeptanz....

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