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Diskutiere im Thema Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #91
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    coccinelle schreibt:
    Seht ihr euch anders, wenn ihr eure Diagnose akzeptiert habt? Durch "Krankheitsaugen"? .
    nein das genau mache ich nicht mich als krank zu sehen jetzt, nur weil ich mich weniger gut konzentrieren kann ... ds lehne ich ganz entschieden für mich ba, dass ich wegen meinem ADS krank wäre

  2. #92
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Habe die Diagnose ADHS erst seit März.Endlich mal Erklärungen für so vieles.Ich hatte immer mit mir gehardert weil ich bin wie ich bin.Endlich hat das Kind einen Namen.Ich war 6 Wochen in der Schönklinik in Bad Bramstedt.Da gab es viel Theorie, aber ich weiss nicht wie ich das Erlernte umsetzen soll.Medikinet adult habe ich gar nicht vertragen.Habe dann Elontril 150mg bekommen.Nach Erhöhung auf 300mg musste ich wegen starker Nebenwirkungen wieder absetzen.Habe jetzt eine Verhaltenstherapie begonnen.Ich bin weiter auf der Suche.

  3. #93
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Hallo Swidi

    Die Diagnose habe ich vor ca. 3 Jahren erhalten, habe sie jedoch noch nicht akzeptiert! Allenfalls da ich noch keinen Arzt gefunden habe, der mich auf einen vernünftigen Weg zurück führen konnte!

    Meine Gesundheit hat sich seit geräumer Zeit verschlechtert. Zum Glück bin ich aber ein grosser Optimist!


    Gruss

  4. #94
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Hallo miteinander,

    also ich war recht froh, als ich die Diagnose bekommen habe. Es wurden mir sofort die Probleme klar, die ich zeitlebens immer hatte: Probleme mit gleichaltrigen, Unaufmerksamkeit in den Schulen, Vorwürfe der Lehrer, dass ich alles könnte wenn ich denn nur wollte, mal extrem pedantisch in der Ordnung, mal aber auch total chaotisch.

    Insgesamt war mein Leben vorher so, dass ich nicht wusste, was mit mir nicht stimmte, jedoch wusste ich genau, dass etwas nicht stimmte. Ich fühlte mich immer als Sonderling, jedoch eher deswegen, weil ich mir selbst dumm vorkam. Mit der Diagnose, übrigens erst nach meinem abgeschlossenen Studium, wurde diese Frage endlich beantwortet. Ich fand hierin viele Erklärungen für mein teilweise komisches Verhalten, bspw. die regelmäßigen Ausraster ("Tickmann-Verhalten") oder auch dafür, dass es mir nicht gelang, mich auf bestimmte Dinge einfach mal zu konzentrieren (Schule, Uni, Beruf).

    Zwar habe ich seit der Behandlung mit medikinet deutliche Verbesserungen erhalten, zumindest was die Aggressivität und Artikluation angeht, jedoch ist hier noch keine Vollendung erreicht.

    Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Ich habe die Diagnose auf Anhieb akzeptiert, da sie mir endlich eine Erklärung auf alles gab. Und mit dem Ergebnis war ich zudem erleichtert, nicht dumm zu sein. :-)

    Für alle, die es nicht akzeptieren können möchte ich darauf hinweisen, dass man mit unserer "Seuche" einen riesigen Vorteil hat: Man kann sich deutlich schneller und detaillierter in Dinge reindenken, als andere, die die "Seuche" nicht haben. Unsere Gehirne arbeiten einfach anders, sind anders vernetzt. Ich persönlich sehe ADHS als Chance und nicht als Manko - und seitdem ich weiß, welche Auswirkungen die ADHS auf das alltägliche Leben hat, weiß ich damit auch gut umzugehen. Wenn ich mal ausraste, dann nur aus wirklich gutem Grund. Nicht mehr einfach so, was in vielen Lebenslagen Vorteile mit sich bringt. Andererseits wird mir auch viel Wertschätzung entgegengebracht, wenn jemand merkt, wieviel man zugleich erledigen kann und wie schnell man sich auf andere Dinge, teilweise auch parallel, einlassen kann. Nehmt dieses als Chance! Ich finde, es ist schon fast eine Begabung, im Kopf gedanklich in verschiedensten Themen herumspringen zu können und sich dabei auch noch wohl zu fühlen. Hiermit kann man so viel erreichen...also betrinkt euch nicht, sondern organisiert lieber 3 Parties gleichzeitig, auf die sich andere betrinken. Das Gefühl zu haben, dass man sowas kann, und quasi nebenbei, weil das Gehirn dann mal ausgelastet ist, ist geiler, als jeder Rausch.

    In diesem Sinne: Kopf hoch, und Attacke! :-)

  5. #95
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 238

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Da ich mit dem Verdacht auf Borderline zum Arzt bin, konnte ich es nahezu sofort akzeptieren. Die Behandlungschancen erachte ich beim ADHS als wesentlich besser, als beim Borderline. Ich hatte sofort neuen Mut geschöpft.

    Mit diesen Warum-Fragen, die manche nach der Diagnose hatten, schlug ich mich schon so lange herum, dass ich beim Gang zum Psychiater schon nur noch auf Lösungen aus war. Dass ich nicht wie der Durchschnitt bin, war mir schon fast 2 Jahrzehnte lang klar und damit habe ich auch oft gehadert.

    Ich hasse es immer noch zu sein, wie ich bin und verfluche mich oft. Ich wünsche mir nach wie vor, das ein Wunder mich zur entspantesten Person der Welt macht, mit einem Gedächtnis wie ein Computer. Das wäre so schön.
    In meinen Tagträumen bin ich immer mein Idealbild einer Frau (innerlich).
    Doch mit der Diagnose hadere ich nicht. Ich würde sie umarmen und liebkosen, wenn sie physisch greifbar wäre und ihr tausendfach danken, dass sie jetzt da ist und mir Hoffnung schenkt.

    So danke ich zumindest mir, dass ich endlich zum Psychiater bin ^^ Wenigstens etwas, was ich zwar (aus gutem Grund) verspätet tat, aber mal ausnahmsweise richtig gemacht habe.

    Als krank betrachte ich mich auch nicht. Wir haben ein dezent abweichendes Genmaterial erhalten. Angeblich soll es sogar positive Eigenschaften aufweisen. Vielleicht finde ich da noch heraus.

    Da ich mich lange als Borderliner betrachtet habe und bei meinen Recherchen dazu nie vom Zusammenhang zu ADHS las, betrachte ich mich durchaus aus komplett anderen Augen seit der Diagnose. Als undiagnostizierter und untherapierter Borderliner Borderliner betrachtete ich mich als einen Fehler der Gesellschaft (Demütigungen vor aller kinderaugen seitens Kindergärtnerin und anschließendes jahrelanges Mobbing mit der Folge sozialer Inkompetenz). Ich versuchte es immer wieder, konnte dieser Erzieherin aber nie verzeihen.

    Seit dem ich die Diagnise habe, ist dieser Fakt ganz jach hinten gerutscht. Ich sehe endlich nicht mehr die Schuld bei der Frau (die trotzdem doof ist ^^), sondern einzig und allein bei den Hormonen. Und mein Glaube, bald normal Leben zu können, ist enorm

    Vielleicht kann ich eines Tages sogar lange Freundschaften haben und richtig pflegen!
    Geändert von Blaustern (23.11.2014 um 06:15 Uhr)

  6. #96
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Hey ho.

    Also ich hab die Diagnose direkt akzeptiert.
    Hat auch damit zu tun dass ich meine Symptome schon öfters gegooglet habe, weil ich das eine oder andere
    Versuchen wollte selbst abzustellen. Mit mäßigen bis keinen Erfolg.
    Bin aber dabei öfzers auf ADHS gestoßen. Hab auch rückblickend meine vergangenheit durchgeblättert und seeehr viele parallelen entdeckt.

    Nun hab ich gestern die Diagnose bekommen, und trotzdem gibt das ganze ein sehr seltsames Gefühl was ich nicht so recht deuten kann.
    Ist es jetzt Trauer um die verschenkte Zeit?
    Ist es erleichterung ?
    Ist es einfach nur schuldgefühle , was ich meinen Mitmenschen bisher angetan habe?
    Ich weiss es nicht.

    Und nun steh ich hier, und weiss trotzdem mit der information nichts anzufangen, da ich nicht weiss für welchen weg ich mich entscheiden soll.
    So wie es bisher war, kann es nicht bleiben.
    Sonst bin ich meine Lebensgefährtin los, verletze oder kränke noch meine tochter oder sie bekommt einfach Angst vor mir.
    Nein dass will ich nicht!!!

  7. #97
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 134

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    akzeptiert? irgendwie. verstanden? so lala. vielleicht kommt das erst, wenn die Diagnostik meiner Kinder durch ist und wir einen Plan erstellen können, wie es aus dem Sumpf wieder raus geht.

  8. #98
    UglyKid

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    ja, hoi zusammen
    Als erstes hab ich mich mal total belustigt, nach so vielen Jahren. hab ja immer gewitzelt, hätte es die Diagnose in 60-70gern
    gegeben, wärste sofort therapiert worden: Dann kam Wut und Trauer, nun bin erleichtert, weil ich endlich Antworten auf meine
    Fragen finde. Ich sehe das Ganze nicht nur als Störung"Krankheit", vielmehr als Gabe, ausserdem kann ich jetzt an den Defiziten,
    die mich ein Leben lang begleiten, arbeiten. Habe wieder Mut zur Veränderung

    Gruss

  9. #99
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    Was heisst akzeptieren? Nicht mit dem Schicksal zu hadern oder daran glauben?

    Mit dem Schicksal habe ich nie gehadert. Ich meine, die Diagnose macht einen ja nicht zu einem anderen Menschen, als man ohnehin schon ist.
    Darauf zu vertrauen, dass mein Anderssein zum Teil auf das ADHS zurückzuführen ist und ich nicht einfach zu faul, dumm, unfähig, unreif, hässlich usw. bin, ist schon schwieriger. Auch heute noch beschleicht mich manchmal der Gedanke, dass bei meiner Diagnose ein Fehler gemacht wurde, vielleicht eine Verwechslung.... Aber grundsätzlich sehe ich schon einen Zusammenhang zwischen mir und ADHS - und immer mehr, um genau zu sein. Das Forum hier hat mir dabei sehr geholfen und tut es immer noch.

  10. #100
    UglyKid

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Wie lange hat es gedauert bis ihr die Diagnose akzeptiert habt?

    @jetzaber

    Fast meine Worte. Ich sage lieber: Habs angenommen:

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