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Diskutiere im Thema Diagnose - und dann? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    Diagnose - und dann?

    Hallo,

    am Montag wurde mein Verdacht auf ADS bestätigt. Bin da letzte Woche als Akutfall hin (kann mir immer noch nicht erklären wie ich so schnell dern Termin bekommen habe) weil ich mit "BurnOut"-Symthomen in der Arbeit zusammengeklappt bin. Siehe mein anderer Threat.
    Seit Dienstag nehme ich 2x10mg Medikinet Adult. Am Dienstag hatte ich ziemliche Nebenwirkungen, auch weil ich die 2. Tablette zu früh genommen hab und somit überdosiert habe. Mittwoch und Donnerstag waren ok (kaum NW), heute Vormittag gings mir auch ganz gut, seit heut Mittag bin ich wieder innerlich unruhiger und am zweifeln, aber nicht so schlimm wie letzte Woche.

    Wie ist es denn für euch nach der Diagnose und, falls nötig, dem Beginn der Medikation weitergegangen?

    Ich bin der Meinung dass ich auf jeden Fall eine Therapie für mein Selbstbewusstsein brauche. Mein Doc hat mir auch eine Liste mit Adressen für Psychologen die sich mit ADHS auskennen mitgegeben. Hab die auch schon angeschaut aber noch keinen angerufen - teilweise sind die Internetauftritte u.a.S.
    In der Literatur wird dauernd von "eingehender Beratung und Aufklärung" gesprochen auch im Hinblick auf die individuellen Symthome und Begleiterkrankungen auch im Zusammenhang mit einer Medikation. Wo bekomme denn eine solche "Beratung und Aufklärung"? Vom Psychologen, bei dem Doc der mit die Pillen verschrieben hat oder in ner Selbsthilfegruppe?

    Wie ist es denn bei euch nach der Diagnose und den Tabletten, falls ihr welche bekommen habt, weitergegeangen?
    Fühle mich grade ein bisschen alleine, zwar hab ich super nette Unterstützung von Familie und Freunden, auch hier im Forum bekomemme ich viel Zuspruch, aber irgendwie hab ich das Gefühl dass das doch nicht alles sein kann...
    Kennt wer einen guten Psychologen in München der sich mit ADS gut auskennt? Da ich inzwischen weiß dass man im öffentlichen Forum keine Namen nennen darf, die Antwort auf diese Frage bitte als PN.

    Vielen Dank
    lg Susilein

  2. #2
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: Diagnose - und dann?

    Natürlich kannsr du zu dem Psychiater gehen der dir das Medikament verordnet hat,sofern du ihm vertraust und er selber eine Therapie anbietet. Ansonsten kannst du auch deinen Hausarzt fragen ob er einen guten Psychotherapeuten kennt.Immer vorausgesetzt du vertraust ihm.Und dann bleiben dir zum Schluß noch die Liste und die Selbsthilfegruppe. Wie du siehst ist die Auswahl groß

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Diagnose - und dann?

    Am Wichtigsten für mich war, dass ich mich selber informiert habe. Es gibt im Internet viele gute Seiten, in denen du Antworten für dich finden kannst . Auf youtube gibt es einige halbwegs gute deutsche und ein paar sehr gute englische Dokumentationen ( Dr. Russell Barkley ), Für Erwachsene , http://www.zentrales-adhs-netz.de/

    Versuche herauszufinden, was dir gut tut (z.b. Sport / gesunde Ernährung / Hobbies / Freunde etc ) und versuche diese Dinge so gut wie es geht zu pflegen und auszubauen - finde heraus, was dir nicht gut tut ( zuviel Stress jeglicher Art - beruflich/privat / Zigaretten / Alkohol / schlechte Ernährung / zu wenig Bewegung ) und versuche hier mit deinem Therapeuten Strategien zu entwicklen, mit diesen Dingen umzugehen.

    Ich hatte letztes Jahre ein Burnout / Depression und mir haben diese Dinge sehr geholfen und besonders Sport kann eine ernorme positive Auswirkung auf ganz viele Bereiche in deinem Leben haben.
    Aber bevor du damit startest, gib dir erstmal Zeit und viel Ruhe um wieder Kraft zu sammeln, auch wenn das schwer sein mag

    Ich wünsche dir alles Gute !

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Diagnose - und dann?

    Hallo,

    danke für eure Antworten. Schade, dass nicht so viele etwas dazu zu sagen habe wie ich dachte. Das scheint zu bestätigen, was ich bei meiner bisherigen Internetrecherche und einigen PNs die ich geschrieben habe, bereits festgestellt habe:

    Erwachsene mit AD(H)S, aber auch Kinder bzw. Familien mit Kindern die an AD(H)S leiden, sind hauptsächlich auf Hilfe durch Selbsthilfe angewiesen. Die Verunsicherung bzgl. Diagnose (AD(H)S ja oder nein?, doch etwas anderes? Wen ja, was? Wer hilft mir? Was macht man dagegen?), Medikamenten (ja/nein, Dosis, Präparat, Nebenwirkungen, Langzeitwirkungen) und Folgethreapie (ja/nein, was? bei wem? usw.) sind groß. In unserem Gesundheitssystem ist eine fundierte Betreuung und Beratung, wie sie in der Literatur und auch auf diversen Internetseiten (meist von Praxen und Kliniken) angepriesen und als selbstverständlich hingestellt wird scheinbar nicht vorgesehen. Zumindest nicht für Kassenpatienten - zahlt man natülich privat, schaut das ganze wahrscheinlich schon etwas anders aus, was ich aber nicht beurteilen kann.

    Dann werde ich mal weiterschauen - besonders eine TherapeutIN die ich bei mir in der Stadt gefunden habe und die tatsächlich Erwachsene ADHS-Patienten betreut macht mir wieder Hoffnung. Hoffentlich bekomm ich einen Termin und die Chemie stimmt.
    Darüber hinaus werde ich versuchen mir ein bisschen was zur Entspannung beizubringen - jetzt mit den Tabletten habe ich Hoffnung dass ich das endlich lernen kann.
    Auch möchte ich versuchen, mit Hilfe der Tabletten, mich aufzuraffen regelmäßig einer Ausdauersportart nachzugehen. Evtl. könnte ich mir sogar eine Kampfsportart vorstellen - aber das wäre erst der nächste Schritt.
    Vielleicht schaffe ich es tatsächlich mir ausßerhalb meiner Arbeit ein richtiges Umfeld (aus Freunden, Hobbys, Sport und Entspannung) aufzubauen... das wäre mein Traum, dass ich von der Arbeit nach Hause in eine andere Welt abtauchen könnte *träum*

    @Deepmind: Wie lange warst du letztes Jahr zu Hause nach deinem "BurnOut"? Ich werde vorraussichtilch insgesammt 4 Wochen krank sein (2 sind schon rum). Weiß halt nicht was ich mir schon zutrauen kann. Aktuell gehts mir ganz gut, es herrscht aber auch absolut kein Stress, Harmonie, Frieden und ich mach nur das nach dem mir ist. Vielleicht, wenn ichs schaff, gehe ich übernächste Woche mal zu mir in die Arbeit (Kollegen absolut nett) und schau mal wie die ganze Situation dort auf mich wirkt...

    Einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch
    lg Susilein

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Diagnose - und dann?

    Hi,

    ich war insgesamt 3 Monate zu Hause / nicht mehr im Beruf. Danach auch erstmal auf Teilzeit zurück stufen lassen, da die Situation bei mir schon sehr akut war und ich eine Auszeit brauchte

    LG

    Deepmind

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