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Diskutiere im Thema Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht?

    Hi redcopper,

    wenn du zwei neue Medis auf einmal bekommst und ein nimmst, kannst du nie wissen, was dir nun wirklich tatsächlich hilft.

    Oder dir geht es nicht gut. Woher willst du wissen, was von welchem Medi kommt?

    lg Heike

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht?

    Hey Heike,

    genau davor habe ich Angst! Ich habe schon mal Antidepressiva genommen und sie haben mir nicht geholfen. Ich habe Angst davor, dass das AD die Wirkung vom MPH verschlechtert oder verfälscht. Ich denke, dass ich es erstmal nur mit MPH versuchen werde.

    LG redcopper

  3. #13
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht?

    Guten Morgen redcopper,

    das ist echt total von Mensch zu Mensch unterschiedlich, mit was sie am besten beginnen sollen. Allerdings sollte auch hier dein Arzt (hoffentlich) die richtige Entscheidung treffen können.

    Manche ADHS-ler haben so starke Depressionen, dass sie nur noch im Bett liegen, ganz trübselig sind, tagelang nur noch am weinen etc.
    Von Selbstmordgedanken rede ich jetzt erst gar nicht.

    In solchen Fällen würde ich von einem Beginn mit MPH abraten, denn wie ich schon immer schreibe hier kann MPH die Depressionen verstärken, weil man sie noch klarer und deutlicher erkennt. Man bekommt ja so ne Art Brille auf gesetzt mit dem MPH und das ist für viele erst mal ein Schock, wie ihr Leben wirklich abläuft. Klar kann man dann erst Strategien entwickeln, wie man sein Leben zukünftig ändern möchte. So ganz nach dem Motto "Problem erkannt - Problem gebannt". Hat man ja vorher meistens nicht richtig hin schauen können. Aber wie gesagt, man sollte das auf gar keinen Fall unterschätzen, wie grausam die Realität sein kann.

    Also bei schweren Depressionen denke ich, ist ein AD erst mal ein gutes Anfangsmedikament. Nur hier ist das Finden des Richtigen - wie du schon sagtest - das grosse Problem.

    Citalopram, das du bereits genommen hast, ist ein SSRI. Vergiss es. Ein SSRI allein hilft den meisten ADHS-lern kaum oder gar nichts. Es geht die ADHS-Problematik nicht an.

    Von daher würde ich mit meinem Arzt eher über AD's sprechen, die den Noradrenalin und Dopaminhaushalt beeinflussen. Oder Noradrenalin PLUS Serotonin, also in einer Tablette meine ich.
    Ich selber komme mit Elontril 300 sehr gut klar. Damit habe ich auch begonnen, bevor ich MPH nahm. Glaube es waren 4 Monate vorher. Somit konnte das Elontril seine volle Wirkweise entfalten, denn hier muss sich erst mal ein Spiegel aufbauen im Blut. Das dauert, auch wenn es manchen schon nach ein paar Tagen hilft.

    Hast du regelmässige Blutkontrollen? Ist mit deiner Schilddrüse alles in Ordnung? Leber und Nierenwerte okay? Das sollte alles vor einer Medi-Einnahme kontrolliert werden. Auch EEG und EKG sollten gemacht werden. Bluthochdruck ist ausgeschlossen?

    Tausend Dinge, die beachtet werden müssen. Es geht hier nicht nur um die Einnahme von einer oder zwei Kapseln am Tag, die dann alle Probleme lösen, die man hat. Nein, es geht ums Gesamte, um den kompletten Menschen, um DICH. Du musst dich gut fühlen. Wie dein Umfeld damit umgeht, ob du nun ADHS hast oder nicht, sollte dich nicht kümmern. Du brauchst keine Genehmigung deiner Familie, um Medis zu nehmen. Bei mir weiss mein Bruder bis heute nicht, dass ich seit 1,5 Jahren MPH nehme. Er weiss noch nicht einmal von meiner ADHS. Warum auch? Wird das etwas ändern? Nein....für mich nicht.

    Besprich das Ganze noch mal in Ruhe mit deinem Arzt. Und vor allem lies dich hier mal in Ruhe durch, was das Atomoxin betrifft. Mir ist es sehr sehr unsympathisch und hat bei der reinen ADHS-Symptomatik bisher nicht so vielen helfen können - zumindest hier nicht im Forum.

    lg Heike

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht?

    Hallo Heike,

    erstmal vielen Dank für deine Hilfe!

    Vor zwei Jahren hatte ich sehr starke Depressionen. Heute sind die Depressionen aber nur noch leicht vorhanden. Ich muss dazu sagen, dass ich eine 1 Jährige Tochter habe und sie natürlich sehr viel positives dazu beiträgt. Ich versuche die ganz schlimmen Gedanken nicht mehr zuzulassen, da ich meine Tochter nicht alleine lassen kann und auch nicht möchte. Sie soll es einfach besser haben und bei beiden Elternteilen aufwachsen.

    Der ADHS Spezialist hat bei mir eine mittelgradige Depression festgestellt.

    Mich beeinträchtigen die ADHS Symptome wesentlich mehr, als die depressiven Verstimmungen. Wenn ich depressiv werde, dann eigentlich nur, weil ich mich über mich selber ärgere. Bei mir herrscht einfach das totale Chaos, innerlich wie äußerlich. Ich bin mit vielen Dingen total überfordert und total erschöpft. Ich kann mir nichts merken und schweife immer ab. Ich fühle mich total dumm...

    Meine Schilddrüse ist in Ordnung , die habe ich vor ca. 3 Jahren testen lassen. Bei mir war sonst immer alles in Ordnung. Es hieß immer, dass ich körperlich kerngesund bin. Ich hatte allerding in 2011 mal für eine kurze Zeit, Situations-Bluthochdruck, das war ein paar Monate bevor ich einen Zusammenbruch hatte. Deshalb war ich auch beim Kardiologen, aber da war eigentlich alles in Ordnung. Er hatte ein chronisches Erschöpfungssyndrom vermutet.

    Machen Psychiater auch EEG's oder nur Neurologen? Ich habe nämlich am Montag einen Termin beim Psychiater + Psychotherapeuten, der sich mit ADHS auskennt. Er hat allerdings schon erwähnt, dass er sich nochmal ein gründliches Bild von mir machen möchte, um zu sehen, ob ich ADHS habe oder nicht. Die Unterlagen vom Spezialisten wollte er aber trotzdem vorab haben.

    Ich denke, dass für mich auch eine Verhaltenstherapie notwendig sein wird.
    Ich habe nach meinem stationären Aufenthalt in 2012 mit einer tiefen... psychologischen Therapie begonnen und diese wurde auch einmal verlängert. Im nachhinein hat sie mir leider nicht so viel geholfen. Ich habe mal gehört, dass zwischen den Therapien eine Pause liegen muss. Wisst ihr das zufällig? Vielleicht wäre es ja auch ein Sonderfall, weil jetzt eine andere Erkrankung im Vordergrund steht!? Ich gucke mal, was Google darüber weiß.

    LG recopper

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 35

    AW: Große Tendenz auf ADHS nach Testung oder doch nicht?

    Hallöchen,

    die Diagnose ADHS wurde heute auch noch mal von einem Psychiater bestätigt. Ich nehme ab morgen 10 mg Ritalin Adult.

    Ich bin schon sehr auf die Wirkung gespannt! Ich werde dann mal im richtigen Thread berichten...

    LG

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