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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 186

    Psychiater wechseln

    Hey,

    also es ist noch nicht sehr lange her, dass ich die Diagnose bekommen habe. Da mir das Medikament sehr hilft, war ich auch erst mal zufrieden und hab nichts gesagt. Aber es fängt doch an, mich gewaltig zu nerven, dass mein Psychiater mir 1. nicht zuhört, 2. Wirkung und Nebenwirkung des Medikamentes nicht mit mir bespricht, 3. Nicht mit mir über die richtige Dosierung spricht, 4. mir scheinbar nur das Medikament verschreiben will und ansonsten soll ich Ruhe geben. Den Eindruck habe ich jedenfalls gewonnen.
    Auf mich wirkt das sehr unprofessionel. Insbesondere habe ich aber auch weitere Probleme (z.B. Depressionen), die das Medikament nicht! beseitigt. Nach dem Erstgespräch hat der auch andere (Zusatz-)Erkrankungen in Betracht gezogen. Um genau zu sein: Boderline. Tja, das hat der dann gar nicht mehr angesprochen. Diagnose ADHS gestellt, Medikinet verschrieben, für den Rest fühlt der sich nicht zuständig.

    Ich bin zur Zeit zwar auch auf der Suche nach einem Verhaltenstherapeuten (irgendwie schwer), aber müsste der Psychiater nicht eigentlich auch mögliche weitere Erkrankungen berücksichtigen?

    Na ja, wenn ich mir einen Neuen suche, muss der dann eine neue Diagnose stellen? Weiß jemand wie das läuft? Ich hab ein bisschen Angst, dass ein neuer Arzt mir das Medikament verweigern könnte, was für mich echt schlimm wäre, weil es bei bestimmten Problemen herrvorragend hilft. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit solchen Ärzten oder einen guten Rat?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Psychiater wechseln

    Bist du Kassenpatientin? Dann ist das ja leider eine häufige Erfahrung, in Bezug auf den Zeitmangel...

    Ich würde, glaube ich weiter bei ihm bleiben, weil ein neuer PSychiater vermutlich die ganze Diagnosesache neu starten würde.

    Er hofft wahrscheinlich dass das Medikament bei dir so wirkt, dass die anderen Beschwerden damit auch behandelt sind.

    Einen Verhaltenstherapeuten würde ich als erstes suchen, der diagnostiziert dich ja auch nochmal um einen Therapieantrag zu stellen. Dann kannst du ja immer noch gucken ob du einen passenderen Psychiater findest. Ist immer die Frage ob du Alternativen kennst in deiner Gegend, mit den auf ADHS spezialisierten ist das ja nicht so einfach.7

    Vielleicht profitierst du aber ja auch von der Therapie so dass du mit Medikinet insg. dann gut klarkommst. Sind so meine Ideen....

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