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Diskutiere im Thema Diagnose Impossible - und jetzt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    Diagnose Impossible - und jetzt?

    Eyo!

    Folgendes Problem:
    Meine Freundin versucht seit ewig und drei Tagen einen Diagnosetermin zu kriegen. Sie hat schon diverse Tests und Gespräche hinter sich, und war heute wieder bei einem Termin. Der [CENSORED] Psychologe hat ihr vorgeschlagen in die geschlossene zu gehen. Irgendwie muss man wohl eine AD(H)S in der Kindheit, bzw. bei erwachsenen nachträglich, diagnostiziert kriegen, und dieser Mensch scheint das nicht hinzukriegen.

    Das kann's doch echt nicht sein. Sie sucht doch nur Beratung wie sie mit ihrer Situation umgehen soll, und eine Diagnose ob es nun AD(H)S ist oder nicht. Nicht schon wieder den nächsten Prof. Dr. Dr. Vollspaten vor dem sie den nächsten Seelenstriptease hinlegen muss, um sich dann anzuhören das sie nur genug Motivation brauche.

    Hat jmd 'nen guten Vorschlag was sie noch tun könnte?


    Beste Grüße,
    Tommy

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Wenn ein starker Verdacht auf AD(H)S besteht dann sollte auch jemand mit entsprechenden Diagnostikskills dran, um eben differentialdiagnostisch andere Ursachen für die Symptome ausschließen zu können. Zwar sind ADS-Diagnostiker idr. auch in der Diagnose anderer psychischer Krankheiten bewandert, allerdings gilt das nur selten anders rum. Da reicht es nicht wenn der Psychiater mal 1 Buch drüber gelesen hat. Von daher würde ich mit einem neuen Anlauf eine entsprechende Fachstelle aufsuchen. Weiter unten im Ärzte-Forum kannst du ja mal stöbern und ggf. einen Suchthread zu eurem Wohnort aufmachen.
    Falls es irgendwie beruhigt: Ich bin auch erst bei zwei Psychiatern und zwei Kliniken gegen die Wand gelaufen bevor ich im fünften Anlauf endlich eine passende Stelle gefunden habe.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Ich glaube sie soll auch nicht in die "Geschlossene", sondern einfach in eine Fachklinik. Dort kann man teilweise auch stationär eine Diagnostik durchlaufen. Die geschlossenen Stationen sind eher was für andere Fälle.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Ja, normalerweise ist nicht eine "geschlossene" zur Diagnostik nötig sondern ein Aufenthalt in einer Tagesklinik.

    Ich weiß nicht wie es deiner Freundin geht - aber was würde die Diagnose denn ändern? Sie ist doch schon in Behandlung. Ihre Ärzte sollen ihr helfen und nicht irgend ein ICD-Code auf die Stirn pappen. Gut, der Code hilft insofern als dass das Kind dann einen Namen hat aber wichtiger ist doch die wirksame Behandlung.

    Und da ist der Pro. Dr. Dr. hoffentlich kein Vollspaten. Wenn doch - anderer Arzt.

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Ich denke auch nicht, dass sie in die geschlossene muss. Da ich aus deinem Bericht weder eine Fremd- noch Selbstgefährlichkeit herauslese. Mich würde meine Psychologin nie in die Geschlossene stecken, sie weiss zwar, dass ich früher mal Probleme mit meiner Aggression hatte, doch weiss auch, dass ich es jetzt seit vielen Jahren im Griff habe und die Aggression kontrolliert herauslasse: An Orten, wo sie erwünscht ist und wo solches Verhalten sogar noch bejubelt wird! Zum Beispiel rate ich jedem der ein Aggressionsproblem hat, sich einen Kampfsport oder einen Reenactmentverein auszusuchen. Das kann vom Boxen bis hin zum nachstellen von Ritterturnieren sein ... Das gefällt dann den Zuschauern und jubeln einem zu für das, was man in der Gesellschaft verpönt. Ich zum Beispiel lasse meiner Aggression freien Lauf, wenn ich als Wikinger verkleidet an einem Mittelalterschaukampf teilnehme, beim Kickboxen einem anderen aufs Maul haue oder wenn ich mal wieder in einer anderen Sportart mit "gefährlichen Sachen" hantiere, wo die Leute es wahnsinnig genial finden und mich ehren, wenn ich damit was treffe.

    Bei selbstgefährlichem Verhalten allerdings rate ich zur Vorsicht, denn viele Leute die Selbstgefährdung als Diagnose haben, leiden auch unter einer Aggression. Nur unter einer, die nicht so ganz natürlich ist. Ein Beispiel: Frau X wurde ständig wegen ihrem ADHS missverstanden und ständig psychisch und physisch angegriffen (z.B. Mobbing). Frau X hat das Problem, dass sie darunter schon als Kind leiden musste und als Mädchen gegen die zwei zum Beispiel 2 Jahre älteren, bösen Jungs, die sie im Kindesalter verprügelt haben, keine Chance hatte. Für Frau X hat sich eingebürgert, dass sie gegen ihre Gegner nur wenig Chancen hat. Dies wurde ihr zum Verhängnis: Mit der Zeit litt sie unter Minderwertigkeitskomplexen und Angst. Sie konnte sich gemäss ihren Vorstellungen weder auf normalem Weg (weil zum Beispiel Lehrerin Y sie nicht verstand) wehren, noch auf dem "kriminellen Weg": Weil sie physisch gesehen nicht die die Chance hatte gegen die Widersacher vorzugehen. Folglich richtete sie ihre Aggression, die gegen andere war, mit der Zeit gegen sich selbst.

    Nur bei bewiesener Fremd- oder Selbstgefährung und Vorfällen, die ganz klar beweisen, dass jemand für sich oder andere gefährlich ist, sollte jemand in eine Fachklinik. Bei freiwilliger Einweisung in eine offene Abteilung. Ich bin Gegner von geschlossenen Abteilungen, weil es nach meiner Meinung nach, menschenunwürdig ist. Nur wer wirklich gefährliches Verhalten an den Tag legt, wie zum Beispiel eine Zwangsmassnahme kriegt und mit dem Polizeiauto gebracht wird, den kann man mal vorsorglich ein paar Tage in der Geschlossenen lassen. Bei Besserung sollte diese Person allerdings auch langsam wieder in offene Abteilungen integriert werden, denn da ist es für jeden in der Klinik um Einiges besser: Er kann in den Garten und sich manchmal auch frei auf dem Gelände bewegen und manchmal erlaubt einem der Arzt, dass man übers Wochenende nach Hause darf.

    Aber Achtung: Eine Klinikeinweisung bedeutet hier in der Schweiz und bestimmt auch in anderen Ländern einen Stempel im Reinheft. Ein kleines Beispiel von nem Kollegen: Wer zum Beispiel bei der Rekrutierung in die Armee hier angibt, dass er einmal in einer Klinik war (er hatte eine depressive Phase und liess sich einweisen), wird bei der Armee nicht genommen.
    Geändert von David1986 (18.06.2014 um 10:54 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Arghz, nenene nicht geschlossene sondern nur stationär, sorry. War gestern ein aufrebender Tag für uns beide. Und Eigen- oder Fremdgefährdung liegt bei ihr bestimmt nicht vor. Ausserdem spielt sie Rollerderby, also was an Aggressionen und überschüssiger Power vorliegt, kann sie da ablassen.

    Ihr ist egal welche Diagnose sie kriegt, aber sie möchte überhaupt erstmal eine Diagnose haben, um entsprechende Hilfe zu kriegen. Noch hat sie ja keinerlei Diagnose gekriegt. Ein halbes Jahr (6 Termine) Diagnostik in einer Spezialklinik mit NULL Ergebnis. Aus irgendeinem Grund konnte nicht nachgewiesen werden das sie in der Kindheit ADHS hatte, auch mit der Aussage ihrer Eltern, dass sie auffällig war. Dieser Diagnoseprozess war ziemlich anstrengend und lang, und sie möchte gerne wissen ob es sich lohnt überhaupt nochmal zu einem anderen ADHS-Spezialisten zu gehen, in der Hoffnung das der nicht nur labert, sondern ihr vllt. auch mal hilft.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    hilfe kann ja auch eine andere Diagnose sein. Wenn sie schon in einer Spezialklinik für ADHS war, und es nicht nachgewiesen wurde, dann hat sie vllt andere Probleme? Hat man ihr denn dort nicht gesagt woran ihre derzeitigen Probleme liegen könnten? Es sind ja nicht immer die Ärzte alle inkompetent, manchmal hat sich auch der patient in etwas verrannt.




    OT @ David:
    Geschlossene sind alles andere als menschenunwürdig. Es gibt auch Geschlossene mit eigenem Garten, Ausgang unter Aufsicht etc. Und wer stark suizidgefährdet ist, muss nicht mit Polizeiauto kommen, er kann sich auch selbst einweisen und ist trotzdem auf einer Geschlossenen bestens aufgehoben. Hier in D. wird es nirgends verzeichnet, das man in einer Psychiatrie war. Also gibt es für später auch keine Konsequenzen, ausser die Tatsache ist für eine spezielle (wenige) Berufswahl wichtig. Auch die jeweilige Diagnose spielt noch eine Rolle. Also alles nicht so dramatisch wie im Psychokrimi.....

  8. #8
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Die Kindheitsanamese kann wie ihr schon bemerkt habt ziemlich schwierig sein. Auf der einen Seite sollte man hier imo nicht alles auf die Goldwaage legen. Grundschulzeugnisse sind schön und gut, aber bestenfalls ein Indiz für ADHS und nicht dagegen. Aber an sich ist es nachvollziehbar (und notwendig, ob es einem gefällt oder nicht), dass der Diagnostiker Anhaltspunkte aus der Kindheit braucht. Da gibt es an sich auch viel wonach er suchen kann, und wenn er fit ist, dann sollte er auch zur Kindheit reichlich Fragen parat haben.
    Hast du noch so in etwa im Kopf was hierzu gefragt wurde?
    Wenn ihr das Gefühl habt mit ADHS auf dem richtigen Weg zu sein, dann lasst nicht locker und startet Versuch Nummer zwei. Mit zusätzlicher Vorbereitung wie einem Elternfragebogen oder einer eigens erstellten Kindheitsanamese wäre man auch etwas sicherer dabei.
    Was mich noch stutzig macht: Hat deine Freundin noch einen Termin? Die Praxis ist idr, dass man auch bei einer negativen ADHS Diagnose (vor allem nach so langen Terminen) zumindest eine "Alternativdiagnose angeboten bekommt", die man für sich natürlich nicht annehmen muss.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Hi ^^
    Ich bin die Freundin... Danke Süßer, dass du dich so sorgst...

    Nee, ich hab keinen weiteren Termin, Hilfe konnte man mir nicht anbieten und ich empand das Gespräch als sehr zynisch. Die Aussage war generell: ADHS passt symptomatisch im Erwachsenenalter sehr gut, bis auf in 2 Punkten:

    (a) Die Kindheit. Obwohl sowohl meine Eltern als auch ich berichtet haben, dass da einige Auffälligkeiten waren. Ich denke der große Aufreger war halt, dass ich meine Zeugnisse nicht mehr gefunden habe (gefühlte 15 Umzüge später kein Wunder...) und dass ich etwas alternativ aufgewachsen bin. In der Schule wie auch zu Hause war rum rennen wenn ich wollte und hibbeln und klettern kein Problem, es war explizit erlaubt, deswegen bin ich damit nie angeeckt. In der Weiterführendenschule gab's da schon mehr Probleme (Prügeleien, Klassenclown, etc...) Aber das war nicht von Interesse.

    (b) Die Neuropsychologie: Ich hab meine Daten nie selber gesehen (Bin ja selber 'vom Fach') und kann also nur wieder geben was mir sehr unpräzise gesagt wurde... Die Ergbnisse waren wohl zu gut, obwohl ich wohl auch sehr langsam war. Für mich persönlich war der Test (TAP Daueraufmerksamkeit, die 2 Reaktionszeitentests, geteile Aufmerksamkeit, Shifting wenn's jemand was sagt) die Hölle, Ich hab 3 Mal unterbrochen um Pausen ein zulegen und war an der Grenze meiner Belastbarkeit. Als ich da raus kam, hab ich direkt im auto vor Erschöpfung geheult und den Rest des tages (14 bis 22 Uhr ca) nur geschlafen.
    Auf meinen Hinweis, dass man ab einer bestimmten Grenze auch für den IQ korrigieren müsse und wenn er mir nicht glauben würde, dass ich da drüber liege er das doch wohl testen müsse, wurde nur gesagt dass ihm das sehr unwahrscheinlich scheint. o_O Ich mein ich hab den Schein von damals nicht mehr, aber in der Schule wurde ich als Hochbegabt getestet (aber megamäßiger Underarchiver mit LRS und Anflügen von Dyskalkulie weil ich auch einfache Sachen nicht im Kopf rechnen kann... Ich brauche immer Papier als Gedöchnisstütze).
    Aus meiner klinischen Sicht klingt das nicht 'zu gut', obwohl zu wenige Fehler da sind.

    Leider war ich bei dem Termin völlig blockiert, wie in Starre. Die Chemie zwischen mir und Herrn G. war nie so gut und es gab noch einige unangenheme Vorfälle, die das nicht besser machten.
    Ich wollte mich die ganze Zeit beschweren und sagen, dass da wohl doch noch was kommen muss und das mir der Name des Kindes egal ist, solange ich Hilfe bekomme, aber rausgekommen sind nur wenige Kommentare, die auch ziemlich hart abgewiegelt wurden. Oder mit einem ziemlich plumpen Versuch der Perspektivennahme einfach wieder hohlt wurden O_o ... Meine güte, selbst ich weiß mit meiner sehr begrenztenklinischen Erfahrung, dass sich dadurch die meisten Patienten schwer verarscht vorkommen...

    Insgesamt fühlte ich mich nicht ernst genommen und ab dem Punkt ab dem gesagt wurde dass ich mich in einre akuten Kriese jeder Zeit an Herrn G. (den Diagnostiker) wenden könne erst Recht...
    Ich sagte das wäre jetzt gerade schon eine recht akute Situation und ich würde mich nur gerade mit aller Kraft zurückhalten... darauf hin kam nur das mir wie vorher gesagt nicht helfen könne.
    Wie verqueer und zynisch ist das bitte ? Ich bin dann raus komplementier worden obwohl ich total am weinen war.

    Ein jahr warten, ein halbes Jahr verstreute Diagnosetermine, keine Diagnose, kein gesichertes Nicht-ADHS, keinen Ausblick wie's weiter gehen könnte, außer dass ich als privat Patientin nunmal wenn ich's für nötig halten sollte jeder Zeit einen stionären Platz bekommen könnte und wenn ich denn aus Verzweiflung etwas fluche und weine wird gesagt dass die Reaktion doch wohl etwas heftig wäre.
    Mir fällt kein Fluch in einer menschlichen Sprache ein der meiner Wut darauf gerecht würde - und ich hab's echt versucht.

    Abschließend würde ich mir auch einen großen Teil 'Schuld' an der Misere geben, da ich wenn die Chemie nicht stimmt und mich jemand drängt und befragt und intimes Fragt sehr bockig werde und zu mache - bis zu einem höflich-reservierten-'Geht dich doch nichts an also sage ch alles wäre gut damit du die Klappe hälst und mich bloß in Ruhe lässt'. Totaaaaaal schau in so einer Situation, aber wenn ich Kontrolle über meine Impulse und meine Reaktionen hätte, würde ich ja auch nicht Hilfe suchen ; )

    Naja ich habe mich jetzt noch mals auf die Warteliste wo anders schreiben lassen. Der betreffende Psychater ist selbst betroffen und wirkte am Telefon schon sehr sympathisch. Vielleicht ergiebt sich da was. Wenn nicht fleige ich halt nach Goa (bei mir ein geflügeltes Wort dafür, dass ich dann auch nicht mehr weiter weiß)

    Meine Frage nach diesem meeeeegaaaa Text: sind hier denn noch andere die bei einer spezial Ambulanz kein Ergebnis hatten und dann doch noch weiter kamen ? Oder bin ich da auf dem falschen Weg und muss zu einem allgemeineren Psycho-Doc ?

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Wenn du derzeit in einer akuten Situation bist, dann geh doch in ein anderes Krankenhaus. ADHS ist nichts akutes. Akut können z.B. Depressionen sein. Alles was akut ist, muss erst behandelt werden, bevor eine Diagnose für ADHS gestellt werden kann, da sich die Symptome oft überlappen. Es gibt hier einige, die erst die akute Sache behandln lassen mussten, bis eine Diagnose möglich war.

    Da sich hier wenige zu Negativ-Diagnosen "outen", ist mir ehrlich gesagt kein Fall bekannt, der nach einer Negativdiagnose in einer Fachambulanz eine positive erhalten hat. Natürlich gibt es hier auch die fälle, die so lange zu Ärzten hoppen, bis sie die Diagnose endlich haben. Ob das dann für den Betroffenen langfristig positiv ist, wage ich zu bezweifeln.

    Das verbale Prozedere bei dir klingt allerdings wirklich sehr nach individuellen Animositäten. Allerdings gilt auch hier...... man hört ja nur deine Seite. Wahrnehmung und Tatsache sind ja auch 2 verschiedene Dinge, wie vllt auch die Tests beweisen? Was hätte denn die Ambulanz davon, deine Tests positiver auszuwerten, als sie sind? Selbst wenn du schwieriger Patient bist....... Hier sind einige schwierige Patienten.......Auf jeden Fall würde ich von der Ambulanz eine schriftliche Stellungnahme einfordern. Bei uns ist es üblich, auch den Ausschluss der Diagnose schriftlich zu begründen. Und ich würde nach Alternativdiagnosen fragen, ob sie eine machen konnten, oder ob das bei ihrer Diagnostik nicht mit drin war.

    Mach einfach nochmal den 2. Test wenn du dir unsicher bist.

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