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Diskutiere im Thema Diagnose Impossible - und jetzt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Ohne mir das alles durchgelesen zu haben.

    Der [CENSORED] Psychologe hat ihr vorgeschlagen...
    Geh zum Psychiater, der auf AD(H)S spezialisiert ist. Ein Psychologe hat zunächst nicht soviel mit ärztlicher Diagnose am Hut, da er kein Arzt ist.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Naja akut Sitation ... das war eher ein sehr akuter nachmittag gestern. Heute ist eigentlich alles recht ok. Das mit dem schriflichen Ausschluss habe ich vergessen zu fragen, wird nach gehohlt. Auch das mit der Alternativdiagnose, auch wenn ich schon gefragt hatte. Aber vielleicht ist das erfolgreicher wenn ich es noch, aus der Sitation raus, frage.

    Ich glaub auch nicht dass er mir persönlich was wollte, eher dass wir da echt doof aneinander geraten sind. Ich bin nicht wirklich einfach (impulsiv, emotionsbeton, reaktant und wie gesagt sehr reserviert sobald ich jemanden nicht mag und dann auf Rückzug mit allen Schotten dicht) und so paranoid dass ich glauben würde Herr G. hätte was davon mir jegliche Diagnose vor zuenthalten bin ich bestimmt nicht.

    Danke auf jeden Fall = )
    Geändert von Naniwa (18.06.2014 um 14:02 Uhr) Grund: Satzbauchaos

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Hallo Naniwa,
    habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen und verstehe die Problematik. Hier sind meine Anmerkungen
    a) im Rahmen meiner Diagnostik wurden keine neuropsychologischen Leistungstests durchgeführt. Die behandelnde Ärztin meinte auf meine diesbezügliche Frage (bin auch vom Fach), diese seien nicht aussagekräftig, da es im Wesen von ADHS liege, dass die Aufmerksamkeit nicht grundsätzlich, sondern eben situationsbedingt, je nach Motivation und Emotion, beeiträchtigt sei. Fand ich plausibel. Ich war in solchen Tests auch nie auffällig, obwohl ich diagnostiziert bin und im Alltag in bestimmten Konstellationen erhebliche Aufmerksamkeitsprobleme habe.

    b) so wie du dich von Deinen Reaktionsweisen her beschreibst, passt ADHS ganz gut. Wenn du glaubst, auf der richtigen Spur zu sein, bleib dran.

    c) Habe (natürlich) meine Grundschulzeugnisse auch nicht mehr gefunden. Was für eine Anforderung für potenzielle ADLSler! Für die Diagnosestellung ist das Bestehen der Symptome bereits in der Kindheit aber unerlässlich. Es gibt Fremdbeurteilungsbögen, die die Einschätzung z.B. der Eltern bezüglich der Symptomatik im Kindesalter erfassen. Meinen hat meine ältere Schwester beantwortet. Sie ist, anders als manche meiner Freunde, fest überzeugt von der Richtigkeit und Sinnhaftigkeit der Diagnose.

    c) Ich war auch nicht sicher, ob ich tatsächlich "beeinträchtigt genug" bin, um die Diagnose zu erhalten. Mein Lebens- und Berufsweg ist auf den ersten Blick unauffällig bzw. recht erfolgreich. Ich habe viel darüber nachgedacht, ob und warum ich die Diagnose wirklich brauche. Im Moment mache ich gerade einen Behandlungsversuch mit Medikinet, merk aber noch nix! Auch ein bisschen ernüchternd.

    d) Es kann und darf nicht darum gehen, auf Teufel-komm-raus eine Diagnose zu kriegen. Aber auf eine sachgerechte Diagnostik hast du ein Recht!

    Viel Glück
    cloudyhead

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Also, die Computertestung war bei mir im Normbereich, allerdings konnte man an Hand der Bearbeitung eine eklatante Normabweichung feststellen, so dass der Faktor Intelligenz und Kompensationstrategien in die Beurteilung mit einfliessen mussten und sich daraus dann Rueckschlusse auf Aufmerksamkeitstoerung ziehen liessen.. Schulzeugnisse waren nicht aussagekraeftig, weil man beim Kollegenkind nichts boeses reinschreibt. Trotz allem konnte die Diagnose anhand der im Interview abgefragten Daten sowie WURS etc.. die Diagnose stellen.
    Aber wenn die Chemie zwischen Arzt und Patient nicht stimmt, wird es echt schwierig!

  5. #15
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Am besten du suchst einen Spezialisten, der sich auf ADHS Diagnosen spezialisiert hat. Nur diese haben meiner Meinung nach die Erfahrung, die nötigen Symptome zuverlässig zu erkennen und zuzuordnen mit dem "Hintergedanken" auf ADHS.

    Viele 'normale' Psychiater und Neurologen sehen in den Symptomen eines Erwachsenen der nie eine ADHS-Diagnose als Kind hatte eher viel zu schnell affektive Störungen, sie sind gut im Erknennen von Komorbiditäten jeglicher Art aber eben nicht ADHS im Erwachsenenalter was irgendwo verständlich ist.

    Es mag Doktoren geben, die ohne große Testungen und anderer Diagnoseverfahren ADHS diagnostizieren aber diese halte ich dann für weniger seriös. Meine Diagnose wurde von einer psychiatrischen Institutsambulanz gestellt, die sich auch öffentlich wissenschaftlich mit dem Thema ADHS+Erwachsene beschäftigt, die Testung hat sehr lange gedauert, bzw. die Wartezeiten waren immens und es waren einige Termine aber es hat sich gelohnt, man suchte überall nach "Schlüsselsymptomen" und als man diese gefunden hatte, sah man eine "amtliche" Diagnose als belegt an.

    Im Nachhinein könnt ihr dann relativ sicher wissen ob es nun wirklich ADHS oder was anderes ist.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    @creatrice: Es ist eine Weile her, seitdem ich meinen Kumpel in der Geschlossenen besucht habe... Also der Garten in der Klinik war ja nicht gerade schön^^. Mitten im Quadrat drin und von einer Seite Zugang von der Geschlossenen her. Man konnte auf alle vier schönen Wände des pharisäischen Käfig blicken. Da ein vereinzelter Blumentopf und in der Mitte ein Baum, der wohl schon bessere Zeiten erlebt hat. Nun, bei ihm wurde es verzeichnet, aber er hat ja auch vorhin etwas Scheisse gebaut. Vielleicht deswegen, oder weil das hierzulande eventuell anders läuft. Keine Ahnung. Nun, ich halte es für menschenunwürdig, weil ich gehört habe, was passiert, wenn man sich da nicht an die Regeln hält. Sogenannte Isolationshaft gibts nicht nur im "Psycho-Krimi": Mein Kumpel wurde festgeschnürt, weil er einen Anfall hatte und in einer Riesenpanik gegen die Wand gerannt ist. Das haben die dann als Selbstgefährdung durch Halluzination ausgelegt. Mir allerdings hat er gesagt (er könnte ja lügen), er habe gar nichts gesehen und wisse nicht mehr warum er gegen die Wand anstatt durch den Gang gerannt sei...
    Geändert von David1986 (20.06.2014 um 05:10 Uhr)

  7. #17
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    @David1986:
    Na, letzten Endes ist es doch egal, warum jemand gegen eine Wand rennt. Innerhalb einer psychiatrischen Station gilt es dann schon sicher zu stellen, dass auf Grund dessen nichts Schlimmeres passiert. Letzten Endes kann man in die Köpfe der Patienten nun auch nicht hineinschauen, hat aber einen gewissen Erfahrungsschatz zur Hand.

    @topic:
    Prinzipiell finde ich Wildfangs Verweis auf eine Tagesklinik überhaupt nicht so schlecht. Gegenüber dem stationären Aufenthalt gibt es da einige Vorteile, die Diagnostik ist hingegen ähnlich eng gestrickt, in manchen Einrichtungen wohl sogar noch engmaschiger. Im Allgemeinen bleibt in TKs eben auch mehr Raum für Patienten mit 'schwierigen' Eigenarten. Wenn das Ganze im ambulanten Bereich zu stressig und aufwendig wird, wäre das auf jeden Fall eine gangbare Alternative.
    Ich habe meine Diagnose seinerzeit nach mehreren Monaten in einer solchen Einrichtung nach umfangreicher Diagnostik erhalten. Im Übrigen hat sich die dafür in Anspruch genommene 'größere Auszeit' im Nachgang überaus bezahlt gemacht, hat mir vielleicht ein paar Jahre ambulantes Rumgemehre erspart.

    Gruß
    WbD

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Bezüglich der Tagesklinik ist das so eine bundeslandspezifische Sache. In B-W ist das meines Wissens nach die schnellste und effektivste Diagnosemöglichkeit, hier in NRW sind das die Institutsambulanzen der psychiatrischen Kliniken. Eine auf ADHSspezialisierte Tagesklinik wäre mir hier nicht bekannt.

  9. #19
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    Zu den Unterschieden hinsichtlich der Bundesländer kann ich nicht viel sagen. Ich weiß aber, dass sich das Konzept Tagesklinik schon je nach zugehöriger Fachklinik wesentlich unterscheiden kann. Zumindest was Behandlungszeiträume, Therapiekonzept, Aufnahmemodalitäten, etc. betrifft.
    Eine Spezialisierung ist imho nicht unbedingt erforderlich, vielleicht manchmal überhaupt nicht wünschenswert. Wir wissen ja, wie Spezialisierungen bisweilen die diagnostische Wahrnehmung beeinflussen können. Ich finde gerade die Betreuung durch ein Team mit unterschiedlichem Fokus und unterschiedlichen Standpunkten äußerst positiv, und meine Erfahrung mit hiesigen psychiatrischen Einheiten legt zumindest nahe, dass in den meisten Fachkrankenhäusern jemand mit entsprechenden fachärztlichen Kenntnissen vorhanden ist, um eine profunde Diagnostik anzuleiern, so denn notwendig.

    Aber: Alles nur persönliche Erfahrungen auf das sächsische Gebiet begrenzt.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Diagnose Impossible - und jetzt?

    oh wow...
    ich sollte häufiger hier vorbei schauen.

    Wie's weiter gegangen ist bisher: Ich habe noch mal mit Herrn G. telefoniert und bekomme nun alles noch mal schriftlich. Und klar wurde nun auch, dass wohl wirklich keine Alternativdiagnose gibt, auch keinen Verdacht, Aber da wird eventuell auch der Arztbrief, der nächste Woche kommen soll, mehr zu sagen. Meine Akte kann ich mir auch jederZeit kopieren kommen - aber was soll ich schon damit ? Noch mehr Zettel...
    Ich stehe wie gesagt bei einem andern Psychiater, der selbst betroffen ist und mir sehr sympatisch war, auf der Warteliste.

    Fishiy war daran nur, dass er sofort, als ich erwähnte in welchem Institut ich vorher unterwegs war, sagte, dass er Personen, die dort nicht zurecht gekommen sind terminlich bevorzugt behandeln würde. o_O Was auch immer das heißt. Es macht mir auf jeden Fall Hoffnung, dass estwas schneller Fahrtwind in die Sache kommt.
    Er gehört zu einer 'Exzelentintitiative-ADHS', ist aber auch allgemeinpsychatrisch bewandert und sollte so beide Hypothesen abdecken können.

    Zur Tagesklinik: Tendenziell sehe ich das wie WdD. Es kann ein unglaublich effektives Konzept sein, allerdings bin ich gerade noch ncht mutig genug so einen großen Vertrauenschritt zu gehen, Ich bin jetzt gerade für mein Studium krankgeschrieben (wo mir einfällt dass ich das noch einreichen muss ...), also würde ich das Möglichkeit B in betracht ziehen wenn die Wartezeit bei dem anderen Doc zuuu lange ist.

    Plan für die Zwischenzeit: Sport, Sport, Sport - sobnst fühl ich mich getrieben und wie ein hochgedrehter Motor mit getretener Kupplung. Und viiiiiel arbeiten um dann eventuell in den Urlaub zu können. Meine kreativen Projekte lass ich erstmal liegen, ich mag nicht schon wieder im nächsten jahr X angefangene Dinge wegwerfen, weil ich einsehe, dass sie niiiiiie fertig werden. Und unseren jungen Hund müsste es gut tun wenn ich viel Zeit für seine Erzeihung hab (Husky-Mix mitten in der Pubertät aus schlechter Haltung ^^ Genauso herrlich aufgedreht wie ich, Tommy tut mir manchmal leid mit uns beiden Wirbelstürmen. Wenn er von der Arbeit kommt ist meistens nix geschafft aber die Bude sieht aus wie ein Schlachtfeld. Warum er uns nicht beide vor die Tür gesetzt hat ist mir manchmal ein Rätsel <3 )
    Geändert von Naniwa (20.06.2014 um 21:01 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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