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Diskutiere im Thema Wer hat recht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Wer hat recht?

    Grundsätzlich hat die Leidensgeschichte mit einer Depression und Angststörung begonnen.
    Wann war das bei dir? Bei mir hat es auch so angefangen, irgendwann am Ende der zweiten oder an Anfang der dritten Dekade. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Mein ADS Doc meinte, es wäre ziemlich typisch bei ADS. Auch wenn man von einer eher extrovertierten und wilderen Jugendzeit zunehmend in eine eher introvertierte ängstliche und depressive Lebensphase übergeht.

    Die Zweifel nicht mehr zu wissen wo vorne und hinten ist kenne ich auch nur allzu gut. Nach zig Ärzten, Therapeuten, Psychiatern mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Diagnosen und nutzlosen Medikamenten... Auch jetzt mit der Diagnose aber noch mit ausbleibender Medikamentenwirkung denke ich mir den halben Tag, dass ich einfach nur wahnsinnig und unfähig bin. Eine ganz wichtige Lektion habe ich gelernt: Ärzte, Therapeuten und Psychiater sind auch nur Menschen, insbesondere was ADS anbelangt sollte man kritisch sein was deren Meinungen dazu anbelangt. Ein Psychiater und Neurologe auf meinem Weg konnte gar nichts mit mir anfangen, mir wurde ein "spirituelles Problem" attestiert. Wenn endlich mal ein Medikament wirkt statte ich dem noch mal einen Besuch ab

    Was sind denn sonst so deine Probleme im Leben? Angst, Depris,Leserechtschreibschwäc he und Abbruch von Tätigkeiten sind zwar nicht ungewöhnlich bei ADS, aber man kann auf Basis davon schwer eine konkretere Einschätzung abgeben.
    Ich persönlich war mir absolut sicher, als ich diese Liste von Symptomen im Erwachsenenalter gefunden habe. Findest du dich da wieder?
    Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen – Wikipedia

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wer hat recht?

    Guten Morgen,

    erstmal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen ! Ich versuche jetzt alles mal in Ruhe zu beantworten.

    @Pucki also ich muss schon sagen, dass ich mich in einigen Beiträgen klar wiederfinde. Den zweiten Test habe ich schon unter der Einnahme von Concerta gemacht und dort kam dann ja auch raus, dass ich kein ADHS habe.

    @ Rina Oka also der erste Test war dafür das ich ADHS habe und der zweite nicht. Diese Zweifel sind echt grausig.

    @ aficionado auf Concerta habe ich anfangs mit starker Unruhe reagiert, hat sich aber mit der Zeit gelegt. Kann nicht wirklich sagen, ob es mir geholfen hat. Noten haben sich aber definitiv verbessert, ob da ein direkter Zusammenhang besteht weiß ich nicht. Ich trinke weder Kaffee noch Cola

    @ Fipps es hat so ungefähr 2011 stark angefangen nach dem Abitur. 2012 nach meinem pfeifferschen Drüsenfieber war es dann ganz vorbei mit mir. Angststörungen waren so stark, dass ich kaum noch aus dem Haus gegangen bin. Zu der Zeit hab ich viel Alkohol getrunken, der dann die Hemmungen löste und mir über diesen Zustand half (das soll definitiv kein Zuspruch zum Alkohol sein, ich trinke mittlerweile keinen Schluck mehr). Desto öfter ich in diese Situationen gegangen bin, ging die Angst weg, zumindest in den normalen Situationen.
    Allerdings war teils so schlimm das ich für manche Situationen vom meinem Hausarzt Propranolol (Betablocker, wirkt durch Unterdrückung der Angstsymptome) bekam und diesen bestimmt ein halbes Jahr nahm. Anschließend eine Odyssee durch die Antidepressiva, nachdem ich im Mai letzten Jahres bei meinem Neurologen vorstellig wurde. Citalopram, Venlafaxin, Sertralin, Elontril und Concerta waren die Mittel die ich nahm und nie konnte ich entspannen und sagen: "oh das hilft jetzt aber". Man kann mein Leben eigentlich ganz gut damit beschreiben, dass ich ständig auf der "SUCHE" bin. Das einzige was mir half, waren die SSRI gegen meine sozialen Ängste.

    Ich war bei schon so vielen Ärzten und Psychiatern und bisher half mir eigentlich nichts, keine Therapie gar nichts. Ich bekam diese Diagnosen: Selbstunsichere-Vermeidende Persönlichkeitsstörung, Histronische Persönlichkeitsstörung, Depression mit Angststörung und ADHS.

    Hier eine Liste meiner Symptome:
    Soziale Ängste
    Motivationslosigkeit
    Konzentrationsstörung
    Depressionen
    Stimmungswechsel (vor allen Dingen bei zwischenmenschlichen Interaktionen)
    andere Leute in meinem Umfeld ärgern und verletzen, meistens meine Freundin

    Hier noch die Punkte die in der Wikipedia liste auf mich zu treffen:

    1. Das Gefühl, keine Leistung zu vollbringen und/oder sein Ziel nicht zu erreichen (unabhängig von bereits erbrachten Leistungen)
    2. Häufiges Hinauszögern von Aufgaben, bis dann der Druck Probleme bereitet.
    3. Unfähigkeit, Langeweile zu ertragen
    4. Leichte Ablenkbarkeit, vor allem beim Lesen und anderen konzentrationsfordernden Tätigkeiten, die nicht im unmittelbaren Interessenbereich des Patienten liegen.
    5. Aufmerksamkeitsprobleme bei längerem Zuhören.
    6. Probleme, bekannte Wege zu gehen oder Anweisungen zu folgen.
    7. Ungeduldig – niedrige Frustrationstoleranz.
    8. Ständige Neuplanung der eigenen Zukunft.
    9. Über triviale Gegebenheiten wird oft endlos nachgedacht; tatsächliche Gefahren werden jedoch übersehen
    10. Gefühl der Verunsicherung
    11. Ausgeprägte Stimmungsschwankungen, bis hin zu manischen Depressionen. Oft von der präsenten sozialen Umwelt abhängig.
    12. Reizbarkeit und Neigung zum Zynismus, vor allem im höheren Alter.
    13. Körperliche oder geistige Ruhelosigkeit.

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Wer hat recht?

    Moju schreibt:
    Guten Morgen,

    erstmal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen ! Ich versuche jetzt alles mal in Ruhe zu beantworten.

    @Pucki also ich muss schon sagen, dass ich mich in einigen Beiträgen klar wiederfinde. Den zweiten Test habe ich schon unter der Einnahme von Concerta gemacht und dort kam dann ja auch raus, dass ich kein ADHS habe.

    @ Rina Oka also der erste Test war dafür das ich ADHS habe und der zweite nicht. Diese Zweifel sind echt grausig.

    @ aficionado auf Concerta habe ich anfangs mit starker Unruhe reagiert, hat sich aber mit der Zeit gelegt. Kann nicht wirklich sagen, ob es mir geholfen hat. Noten haben sich aber definitiv verbessert, ob da ein direkter Zusammenhang besteht weiß ich nicht. Ich trinke weder Kaffee noch Cola

    @ Fipps es hat so ungefähr 2011 stark angefangen nach dem Abitur. 2012 nach meinem pfeifferschen Drüsenfieber war es dann ganz vorbei mit mir. Angststörungen waren so stark, dass ich kaum noch aus dem Haus gegangen bin. Zu der Zeit hab ich viel Alkohol getrunken, der dann die Hemmungen löste und mir über diesen Zustand half (das soll definitiv kein Zuspruch zum Alkohol sein, ich trinke mittlerweile keinen Schluck mehr). Desto öfter ich in diese Situationen gegangen bin, ging die Angst weg, zumindest in den normalen Situationen.
    Allerdings war teils so schlimm das ich für manche Situationen vom meinem Hausarzt Propranolol (Betablocker, wirkt durch Unterdrückung der Angstsymptome) bekam und diesen bestimmt ein halbes Jahr nahm. Anschließend eine Odyssee durch die Antidepressiva, nachdem ich im Mai letzten Jahres bei meinem Neurologen vorstellig wurde. Citalopram, Venlafaxin, Sertralin, Elontril und Concerta waren die Mittel die ich nahm und nie konnte ich entspannen und sagen: "oh das hilft jetzt aber". Man kann mein Leben eigentlich ganz gut damit beschreiben, dass ich ständig auf der "SUCHE" bin. Das einzige was mir half, waren die SSRI gegen meine sozialen Ängste.

    Ich war bei schon so vielen Ärzten und Psychiatern und bisher half mir eigentlich nichts, keine Therapie gar nichts. Ich bekam diese Diagnosen: Selbstunsichere-Vermeidende Persönlichkeitsstörung, Histronische Persönlichkeitsstörung, Depression mit Angststörung und ADHS.

    Hier eine Liste meiner Symptome:
    Soziale Ängste
    Motivationslosigkeit
    Konzentrationsstörung
    Depressionen
    Stimmungswechsel (vor allen Dingen bei zwischenmenschlichen Interaktionen)
    andere Leute in meinem Umfeld ärgern und verletzen, meistens meine Freundin

    Hier noch die Punkte die in der Wikipedia liste auf mich zu treffen:

    1. Das Gefühl, keine Leistung zu vollbringen und/oder sein Ziel nicht zu erreichen (unabhängig von bereits erbrachten Leistungen)
    2. Häufiges Hinauszögern von Aufgaben, bis dann der Druck Probleme bereitet.
    3. Unfähigkeit, Langeweile zu ertragen
    4. Leichte Ablenkbarkeit, vor allem beim Lesen und anderen konzentrationsfordernden Tätigkeiten, die nicht im unmittelbaren Interessenbereich des Patienten liegen.
    5. Aufmerksamkeitsprobleme bei längerem Zuhören.
    6. Probleme, bekannte Wege zu gehen oder Anweisungen zu folgen.
    7. Ungeduldig – niedrige Frustrationstoleranz.
    8. Ständige Neuplanung der eigenen Zukunft.
    9. Über triviale Gegebenheiten wird oft endlos nachgedacht; tatsächliche Gefahren werden jedoch übersehen
    10. Gefühl der Verunsicherung
    11. Ausgeprägte Stimmungsschwankungen, bis hin zu manischen Depressionen. Oft von der präsenten sozialen Umwelt abhängig.
    12. Reizbarkeit und Neigung zum Zynismus, vor allem im höheren Alter.
    13. Körperliche oder geistige Ruhelosigkeit.
    Na da sind wir ja fast Brüder im Geiste =D
    Wie genau lief den Test mit Concerta ab? Hat man versucht dich einzustellen? Was war die Dosis?

    Also was ich noch rauslesen kann, was recht typisch für ADS ist
    - Zahlreiche bisherige Medikamente wirkten nicht oder kaum
    - Man sammelt geradezu ein Sammelsurium an Diagnosen an
    - Dieses permanente auf der Suche sein. Nie fühlt es sich so an, als würde man "ankommen". Meine Metapher hier: Sobald ich mühsam eine Stufe des Lebens erklommen habe offenbaren sich direkt zwei neue.
    - Alkohol als Selbstmedikation. Habe ich auch über alle Maße genutzt. Ängste weg, Langeweile weg, Lebensfreude da, Wahrnehmungsfilter angeschaltet.
    - Wie schon geschrieben, Ängste und Depris entwickeln sich mehr oder weniger ohne Grund (Trauma oder Lebenskatastrophen)

    Noch was zu den Symptomen zur Abgrenzung
    - Eine "richtige" Depression zieht sich durchweg durch. Typisch bei ADS ist die Fähigkeit, schnell aus der Lethargie und Lustlosigkeit ausbrechen zu können wenn sich die Situation entsprechend entwickelt.
    - Die Lustlosigkeit hemmt zwar den generellen Antrieb, allerdings sucht man sich Dinge die einen schnellen Lustgewinn versprechen (Sex, Essen, Drogen, Alk, Zocken etc). "Normale" Depressive haben in schwerer Ausprägung keine Lust auf Sex. Fällt mir schwer zu glauben, wie kann man einen Orgasmus ablehnen?
    - Stimmungswechsel im Sozialen. Typisch ist hier, dass man sehr sensibel auf Äußerungen und auch Mimik reagiert. Außerdem tendieren viele zu einem überaus kritisch-analytischem Denken in Bezug auf andere Menschen, man ist generell misstrauisch
    - Soziale Ängste sind bei ADSlern auch oft "anders". Es ist eher ein Gefühl sich blamieren zu können, nicht ernst genommen zu werden oder die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können.
    - Und was das Ärgern angeht: Hier ist meistens kein bewusstes Verletzen, sondern mehr eine komische Art Humor mit sarkastischen oder zynischen Zügen, der einem spontan über die Lippen kommt

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Wer hat recht?

    Ich sach mal so: wenn ein Medikament gegen ADHS wirkt und während eines Tests genommen wird, dann ist doch eigentlich klar, dass in dem Moment der Testung keine ADHS-Symptomatik feststellbar ist.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Wer hat recht?

    Trine, dass gleiche habe ich auch gedacht.

    Wussten denn die Leute, die den Test gemacht haben, dass Du vorher/währenddessen Concerta genommen hast?

    Das verfälscht sonst natürlich die Testergebnisse...

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Wer hat recht?

    Oder die Testergebnisse waren gleich, also hat das Medikament nicht gewirkt, also liegt kein ADS vor.

  7. #17


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Wer hat recht?

    Oder die Testergebnisse waren gleich, also hat das Medikament nicht gewirkt, also liegt kein ADS vor.


    Naja, da aber der erste Test ohne mph gemacht wurde und ADHS diagnostiziert wurde, dann wäre das für mich ein Anzeichen, das mph wirkt, da der zweite Test mit mph ohne Befund blieb.

    @Moju

    Das du verwirrt bist kann ich gut verstehen. Es ist auch nicht einfach, nach all diesen Diagnosen und Medis noch in eine Fachperson Vertrauen zu fassen.
    Gibt es in der Region wo du zu Hause bist eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit ADHS? Dann frage doch dort einmal nach, ob du mal dabei sein kannst.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, das so ein Austausch oft hilfreicher oder mindestens eine wichtige Ergänzung zur fachliche geleiteten Therapie ist. Ausserdem verfügen die anderen Teilnehmer vielleicht über eine gute Adresse von einer Fachperson bei der du dann endlich die Hilfe bekommst die du suchst.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Pucki

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Wer hat recht?

    Hallo an Alle,

    @ Flipps also der Test wurde in einer Klinik gemacht, es ging bei diesem Test dann um Symptome die in den letzten Wochen aufgetreten waren und natürlich, jetzt wo ihr es sagt, kann ich natürlich nicht richtig antworten wenn ich MPH eingenommen habe.
    Concerta wurde mir zu erst in 18mg gegeben. Wobei ich keinen Effekt hatte. Habe mich dann irgendwann zwischen 27 und 36mg eingependelt. Und dann Concerta abgesetzt, weil ich mir Sorgen um die Folgen machte und begann mit Elontril 150mg und dann 300mg.

    Eine normale Depression sehe ich bei mir auch nicht. Es ist alles Phasenweise, also es gibt nie Tage, wo ich komplett schlecht drauf bin.

    @Pucki ich komme aus einer relativ großen Stadt, also denke ich, dass ich hier schon eine Selbsthilfegruppe finden werde. Ich werde mich dahingehend mal erkundigen. Mein Neurologe ist insgesamt auch sehr gut vernetzt.

    Erstmal danke für eure vielen Ratschläge.

    Habe übrigens vorhin mit meinem Arzt gesprochen und werde ab morgen erstmal wieder mit Elontril starten und versuchen das auch mal eine Zeit durchzuhalten, um einen möglichen Erfolg nicht wieder selbst im Wege zu stehen.

    Habt ihr Erfahrungen mit Elontril und ADHS?

  9. #19
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.445

    AW: Wer hat recht?

    Hallo Moju,

    Aus was du erzählst, spricht für mich, so vieles für ADS. Aber Diagnose auf der Forum machen wir keiner. Nun, wenn du schon lange gesucht hattest, wenn es dich so unsicher macht, darfst du wirklich mal eine 3. Meinung holen oder mit der Neurologue der dich der Diagnose gestellt hatte noch mal reden über deine Unsicherheit und was die Psychologin sagt.

    Bei mich war meine Diagnose 2 mal bestädigt, aber es gab auch jemand der mich keine ADS gefunden hatte... Ich hatte auch Zweifeln und hatte der Arzt der mich immer noch behandelt (Psychiater der sich mit ADS gut auskennt) auch geredet...

    lg

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 173

    AW: Wer hat recht?

    Moju schreibt:
    Hallo an Alle,

    @ Flipps also der Test wurde in einer Klinik gemacht, es ging bei diesem Test dann um Symptome die in den letzten Wochen aufgetreten waren und natürlich, jetzt wo ihr es sagt, kann ich natürlich nicht richtig antworten wenn ich MPH eingenommen habe.
    Concerta wurde mir zu erst in 18mg gegeben. Wobei ich keinen Effekt hatte. Habe mich dann irgendwann zwischen 27 und 36mg eingependelt. Und dann Concerta abgesetzt, weil ich mir Sorgen um die Folgen machte und begann mit Elontril 150mg und dann 300mg.

    Eine normale Depression sehe ich bei mir auch nicht. Es ist alles Phasenweise, also es gibt nie Tage, wo ich komplett schlecht drauf bin.

    @Pucki ich komme aus einer relativ großen Stadt, also denke ich, dass ich hier schon eine Selbsthilfegruppe finden werde. Ich werde mich dahingehend mal erkundigen. Mein Neurologe ist insgesamt auch sehr gut vernetzt.

    Erstmal danke für eure vielen Ratschläge.

    Habe übrigens vorhin mit meinem Arzt gesprochen und werde ab morgen erstmal wieder mit Elontril starten und versuchen das auch mal eine Zeit durchzuhalten, um einen möglichen Erfolg nicht wieder selbst im Wege zu stehen.

    Habt ihr Erfahrungen mit Elontril und ADHS?
    Du schreibst dass du dir beim MPH Sorgen um die Folgen machst und etwas Angst vor dem Medikament hast. Darf man fragen woher das rührt? Hattest du damit eine negative Erfahrung?
    Die Responderquote bei Elontril liegt bei ca. 50%, da muss Fortuna entscheiden was passiert.
    Oder hast du noch Erinnerungen ob/wie es damals gewirkt hat?

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