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Diskutiere im Thema Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Ich hatte das Thema in meinen Tagebuch vorhin schon etwas angedeutet aber ich glaube ich bräuchte etwas Feedback da es mir nicht mehr so besonders geht.
    Nach langen hin und her habe ich jetzt endlich einen Termin bei einer Psychaterin, die die Diagnose ADS oder gar ADHS stellen soll. Nachdem ich hier im Forum lese bin ich mir so zu 99,9% sicher das zu haben. Aber ich bekomme Angst was ich an psychischen Störungen noch alles haben kann denn wie ich hier so sehe steckt oft noch mehr hinter den Problemen und die habe ich reichlich.
    Auf der einen Seite bin ich also froh das jetzt endlich was passiert und es mir irgendwann vielleicht besser geht. Aber der Weg dahin, der könnte recht steinig sein, vorallem wenn ich Medis nehmen soll/ muss.
    Eigentlich sollte ich mir jetzt schon längst Arbeit suchen, wenigstens auf 450 Basis aber ich fühle mich dazu absolut unfähig, bekomme ich das Leben mit Kindern und Haushalt ja gerade so mehr oder weniger auf die Reihe, käme da jetzt noch was dazu würd ich durchdrehen habe ich das Gefühl. Und da wären wir schon beim Thema Schuldgefühle weil mein Mann den ganzen Tag arbeiten geht wärend ich zu Hause nicht mal alles auf die Reihe bekomme und wenn ich jetzt ständig hier und da Arzttermine habe (noch mehr als ich eh schon hab durch diverse Krankheiten) komme ich zu noch weniger.
    Versteht mich hier jemand? Bestimmt... aber gibt es irgendwas was mich etwas aufbauen könnte?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.962

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Ja, ich verstehe dich sehr gut. Auch ich habe mit Haushalt, Kind und Mann eigentlich mehr als genug zu tun. Ich würde mich wohler fühlen, wenn ich arbeiten könnte, aber das geht gerade nicht. Zumal das bei mir die gleichen Ängste weckt wie bei dir.

    Aber sieh es doch mal so, die Probleme hast du jetzt schon und die bekommen nur einen Namen, sonst ändert die reine Diagnose erst einmal gar nichts. Was sich aber ändert ist der Weg, der dadurch für dich frei wird. Auch wenn er vielleicht länger und steinig werden könnte, du kannst ihn dann gehen, was dir momentan so ganz ohne Diagnose verwehrt ist. Und egal, wie der Weg aussehen mag (Vielleicht ist er gar nicht so schlimm, wie du gerade denkst.), Wege geht man immer Schritt für Schritt, man rennt sie nicht in einem Atemzug durch. Klar gehören dazu u. U. mehrere Termine, aber wenn sie dir ermöglichen in Zukunft alles leichter und vielleicht sogar schneller (weil organisierter und konzentrierter) zu schaffen, dann sieh es als Investition in die Zukunft. Wenn du aus Angst jedoch verharrst, dann wird sich eher nichts ändern oder es wird vielleicht noch schlimmer. Du schaffst das, weil du schon so viel geschafft hast und in Zukunft vielleicht wirklich "leichter".

    Also erst den ersten Schritt, die Diagnose und dann in Ruhe den nächsten Schritt. Du weisst doch, wir halten hier auch Händchen.


  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Im Prinzip weiß ich das ja alles aber Verstand und Gefühle sind bei mir 2 Paar Schuhe. Fühle mich zur Zeit irgendwie ausgebrannt und weiß nicht ob ich die Kraft habe etliche Fragen beantworten zu können, Angst vor den unangenehmen Fragen.
    Angst was zu Hause kommt wenn immer mehr rauskommt was mit mir nicht in Ordnung ist. Bekomme ja immer mehr zu spüren das ich mich unbedingt zu ändern habe weil es sonst keine Zukunft gibt.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Vielleicht kommt aber auch Verständnis wenn eine oder mehr Diagnosen da ist/sind.

    Im Übrigen kannst du doch jetzt schon klein anfangen, etwas zu ändern. Hier gibt es für viele Probleme Hilfestellungen, die übrigens auch mit Medikation nötig sind. Ohne geht es aber auch.


    Oft ist es auch die Angst vor der Angst. Das musst du dir bewusst machen, zumindest es versuchen. Du kannst ja hier auch über deine Probleme berichten, klar es ist subjektiv erst mal anonymer, aber wenn die Ärztin einfühlsam ist, wovon ich erstmal ausgehe, dann wird es dir da auch nicht schwer fallen, über deine Probleme zu berichten.

  5. #5
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Was genau meinst du mit "klein Anfangen"?

    Ich hoffe ja auch auf eine einfühlsame Ärztin. Aber allein wenn ich schon an das Beratungsgespräch denke, da kommt doch gewiss erstmal die Frage, wie ich denn darauf kommen AD(H)S zu haben. Irgendwie fühle ich mich mit der Frage überfordert, wieder von vorn anfangen müssen zu erzählen.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Ich meine damit, das du gewisse Alltagsprobleme z.B. auch mit Tips und Tricks von hier besser bewältigen kannst. Denn das, was hier empfohlen wird, ist meist ADHS-getestet.


    Naja, von vorn wirst du wohl anfangen müssen, um genau zu sein von der Kindheit.

    Dann mach dir doch schonmal Stichpunkte, was du z.B. auf diese Frage antworten würdest. Und schreib in Stichpunkten deinen Werdegang auf, was dich vermuten lässt ADHS zu haben, was deine Probleme sind. Wenn du einiges parat hast, dann nimmt das auch schon eine Menge Angst.

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Ich hatte jetzt einige Stunden zum nachdenken. Ich glaube es wäre keine schlechte Idee etwas schriftliches mitzunehmen. Es ist ja noch Zeit und immer wenn ich dazu in der Lage bin könnt ich ja mein komplettes Krankheitsbild zu Papier bringen. Danke da für den Hinweis, das wohl die Kindheit eine große Rolle spielt, da fällt mir gleich der Standartspruch in meinen Zeugnissen ein: lässt sich schnell ablenken und könnte mehr wenn sie wollte *grins* Ich glaube das ist schon mal ein guter Anfang, oder?! ;-)

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Ja!

    Immer wenn es mal geht oder wenn dir was einfällt aufschreiben. Kurz vor dem Termin kannst du ja zur Not dann auch wieder was rausstreichen, wenn es dir doch nicht wichtig erscheint. Aber so hast du einen Überblick, und der Arzt auch.

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 2.056

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Peppa schreibt:
    lässt sich schnell ablenken und könnte mehr wenn sie wollte
    Das hast du doch den Klassiker!

    Nur weiß eben kaum jemand, daß das mit dem Wollen eben nicht so einfach ist.

  10. #10
    ellipirelli

    Gast

    AW: Angst vor der Diagnose und alles was kommen könnte

    Peppa schreibt:
    Im Prinzip weiß ich das ja alles aber Verstand und Gefühle sind bei mir 2 Paar Schuhe.
    das nenne ich inzwischen meine "Herz-Hirn-Schranke": was oben im Hirn ist, kommt nicht in die Gefühlsebene, bzw kann nicht "gelebt" werden..
    wenn ich alles, was ich - so ganz theoretisch- weiß, auch umsetzen würde..........*träum*

    @Arzt: ja, schreib dir alles auf. Mach einmal einen richtigen, sog. Anamnesebogen für dich. Wenn dir was einfällt, immer wieder ergänzen am PC, bis du den Termin hast
    Damit bist du auch bei einem evtl späteren Arztwechsel "aus dem Schneider": du hast schon alles.
    Ich kenn das Gefühl so gut, das man keine Lust mehr hat, alles nochmal und nochmal und.... zu erzählen...
    Oder das Wichtige sowieso vergisst....

    was nach der Diagnose kommt, ist wahrscheinlich nicht soviel anders als das, was ohne Diagnose käme: MIT Diagnose hast du aber die Möglichkeit, das gezielt anzugehen.
    und, klar sitzen hinter der Diagnose oft noch andere Erkrankungen...
    Aber inwieweit das eigenständige Erkrankungen sind, oder "nur" sog. "Komorbiditäten"/Folgeerkrankungen einer unbehandelten ADHS (wieso schreibst du eigentlich " oder gar ADHS"??? Ist ADHS für dich "schlimmer" als ADS?? ) mit Behandlung der Diagnose weggehen, kannst du eben auch nur MIT Diagnose erfahren
    Klarheit ist- für mich- immer besser als Vermutungen und Verdacht, damit kann ich umgehen, alles andere bleibt im Nebel und ist nicht greifbar.

    TSCHAKKA!

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